Freitag, 22. Juni 2012

Mehdi Hasan: Geistig behindert mit Blut an den Händen. Zu Hasans Artikel "Angela Merkel’s mania for austerity is destroying Europe" im New Statesman


Nachdem es George Soros sowie den akademischen Reservespielern (also Ökonomen wie Niall Ferguson, Paul Krugman [dessen aktuelle 'Ferndiagnose' der Griechenlandkrise von dem Blogger Nikos Tsafos elegant widerlegt wird], Nouriel Roubini, Joseph Stiglitz) der Hütchenspielerliga der angelsächsischen Finanzwirtschaft noch immer nicht vollständig gelungen ist, den deutschen Steuerzahler in die totale Haftung für die Defizitländer zu treiben, und zwecks Ruinierung der Währungskonkurrenz die Geldschleusentore der Europäischen Zentralbank (EZB) vollends zu sprengen*, hetzt jetzt das internationale Kapital-Verbrechen seine pseudolinken Undercover-Kettenhunde auf die Konsumenten und Steuerzahler Deutschlands und der Eurozone.
*[ "... her [Merkels] unwillingness to countenance any fiscal stimulus by Germany or an easy-money policy by the European Central Bank, ..." heißt es insoweit bei Hasan]


"Angela Merkel’s mania for austerity is destroying Europe" . Unter diesem Titel publizierte am 20.06.2012 das linksstehende britische Wochenblatt New Statesman (Auflage lt. Wikipedia: 24.000 Exemplare) einen Artikel von ihrem "senior editor (politics)". [Hier der englischsprachige Wikipedia-Eintrag über diese Person (nicht zu verwechseln mit einem pakistanischen Journalisten gleichen Namens!)]

Über den Artikel haben auch die deutschen Medien ausführlich berichtet (z. B. BILD, Focus, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt, Spiegel, Stern, Süddeutsche Zeitung und WELT).

Wer meine Blog-Einträge verfolgt hat weiß, dass ich zwar auch sonst ein Freund klarer Worte bin ("I do not mince with words" könnte man auf Englisch wohl sagen), dass aber mein vorliegender Titel insoweit eine neue Qualität markiert.
Wie rechtfertige ich das?


I. Mehdi Hasan (den man nach diesem Artikel auch "Hassan" nennen könnte) wirft unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, dass Blut an ihren Händen klebe:

"Europe’s austerians have blood on their hands. Suicide rates are up by 40 per cent in Greece; the birthplace of western democracy is being remorselessly reduced to the status of a developing country. Meanwhile, Merkel ..... continues to pursue Germany’s narrow self-interest  .....”.
Diese Behauptung ist ungeheuerlich und provoziert und legitimiert mich als Deutschen (Bürger und Steuerzahler) zur schärfsten Reaktion.

Hasan etabliert hier (unausgesprochen) einen Kausalzusammenhang der, bzw. eine moralische Pflicht die, nicht hinnehmbar ist.
Der implizite Vorwurf, den Hasan unserer Kanzlerin macht (und damit, auch wenn er selber wohl anderes behaupten würde, UNS!) ist ja, dass in Griechenland Menschen sterben, weil (u. a.) Deutschland den Griechen nicht genügend Geld spendiert.
Gut möglich, dass die Selbstmordrate in Griechenland wieder auf das Vorkrisenniveau fallen würde, wenn Deutschland und andere Länder diesem Lande soviel Geld schenken würden, wie es gerne hätte.
Die Wirtschaft würde das sicherlich beleben; es würde aber auch zu dauerhaften Transfers führen, denn wie schon bisher würde das Land teilweise von fremder Steuerzahler Arbeit leben.
Aber zum einen unterschlägt Hasan, dass Griechenland sein Elend in doppelter Hinsicht ganz bzw. teilweise selber verschuldet hat:
  •  Der Staat hat am Kapitalmarkt Kredite erschlichen, indem er durch Angabe eines unzutreffenden Schuldenstandes (im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt) seine Kreditwürdigkeit vorgetäuscht hat.
  • Indem es unterlassen hat, mit der Troika vereinbarte strukturelle Reformen zu implementieren hat Griechenland auch seit Beginn des Bailouts zur Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Lage selber beigetragen.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, in welche Höhen die deutsche Suizidrate klettern würde, wenn uns Deutschen für die Griechenlandhilfe noch mehr Steuern abgepresst werden müssten als das ohnehin schon der Fall ist. Wobei hier auch mittelbare Folgen zu berücksichtigen sind: "Easy money" für Griechenland hätte zur Folge, dass auch die anderen Krisenländer, also Irland, Portugal, Spanien, Zypern und Italien, Hilfen von ihren europäischen Bruderländern a) auflagenlos und b) in gigantischem Umfang begehren würden - und nach dem Gleichheitsgrundsatz bekommen müssten.

Diese Argumente sind aber untergeordnet. Wesentlicher ist, dass Hasan implizit eine Verpflichtung Deutschlands unterstellt, den Griechen so viel Geld zu geben, wie sie zu brauchen glauben.
Aber zum einen ist Deutschland nicht das einzige Land, dass bezahlt, und somit nach Hasans  Vorstellungen noch mehr bezahlen müsste. Auch die anderen Staaten der Eurozone, sowie der Internationale Währungsfonds, müssten dann mehr aufbringen.

Zum anderen: Wieso eigentlich nur die Länder der Eurozone? Warum schenkt Großbritannien nicht den Griechen die Differenz, die sie zum vollkommenen Glück brauchen? Auch Großbritannien gehört zur europäischen Union. 
Bei genauer Betrachtung müsste Großbritannien (gemeinsam mit den anderen Staaten der europäischen Union, die nicht der Eurozone angehören) sogar die gesamte Griechenlandhilfe (gemeinsam mit dem IWF) tragen. Denn uns ist ja ein Bailout nach dem Maastricht-Vertrag verboten. Wenn wir in Deutschland nicht (wie die Griechen uns gerne vorwerfen, und wie ich ihnen - aus anderer Sicht - gerne bestätige) die Willkürherrschaft eines "Vierten Reiches" hätten, sondern eine echte Demokratie, die sich an Verträge hält, dürften wir Griechenland überhaupt nicht helfen.

Schuld an der gestiegenen Selbstmordrate in Griechenland ist also völlig eindeutig Großbritannien; will man der Logik von Mehdi Hasan folgen, sind die Hände von David Cameron blutbefleckt!

Und wieso sollen nur Regierungen zur Hilfe verpflichtet sein? Mehdi Hasan könnte doch auch aus seinen persönlichen Einkünften etwas für die Griechen abzweigen?
Und wieso eigentlich nur für die Griechen? Wer sich selbst umbringt, hatte wenigstens eine Wahl. Die Millionen von Menschen, die in der Dritten Welt verhungern, hatten keine Wahl.

Eine große Zahl dieser Hungertoten hat Mehdi Hasan ganz persönlich auf dem Gewissen.
In den Entwicklungsländern kann man Menschen schon mit wenig Geld durchfüttern.
Hunderte von Menschen könnten vorm Verhungern gerettet werden, wenn sich nur dieser Mehdi Hasan damit zufrieden gäbe auf Subsistenzniveau zu vegetieren und den Rest seines Verdienstes an die Welthungerhilfe zu verschenken!

Kein logisch folgerichtig denkender Mensch kann also bestreiten, dass Mehdi Hasan ein Sadist ist, der Hunderte wissentlich und willentlich in den Tod schickt! (Er selbst spricht, in Bezug auf Angela Merkel, von "fiscal sadism"; das Adjektiv "fiskalisch" ist auf ihn als Privatperson natürlich nicht anwendbar; er ist ein ganz gewöhnlicher Geizsadist!)
 
[In mehreren Kommentaren als "Cangrande" habe ich übrigens gerade vor drei Tagen im Blog einer Britin namens Frances Copola eine vergleichbare Diskussion über die falsche Zurechnung von Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit der Griechenlandkrise geführt]


II. Woraus lässt sich meine Behauptung ableiten, dass Mehdi Hasan "geistig behindert" ist?

Meine Ausführungen unter Ziff. I haben gezeigt
a) dass die Heftigkeit meiner Titel-Reaktion insgesamt aufgrund seiner absolut haltlosen Vorwürfe gegen unsere Bundeskanzlerin gerechtfertigt ist und
b) dass bei Anwendung der von Mehdin Hasan selbst aufgestellten moralischen Kriterien - wer nicht hilft, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand vom Tode bedroht ist, macht sich schuldig - das Blut hunderter Verhungerter an seinen Händen klebt (auch wenn "Blut" bei Hungertoten ein literarisch schiefes Bild ist).

Meine Behauptung, dass Mehdi Hasan "geistig behindert" sei, rechtfertigt sich speziell aus dem folgenden Absatz (meine Hervorhebung):

"She [Merkel’s supporters] is, they say, standing up for hard-working Germans who are weary of bailing out their feckless southern European neighbours. THIS IS NONSENSE. First, figures released by the OECD show that the “lazy” Greek worker labours for 2,017 hours per year, which is more than the average in any other EU nation".
Auf deutsch (meine Hervorhebung):
"Die Verteidiger von Angela Merkel behaupten, dass sie die schwer arbeitenden Deutschen schützt, die es leid sind, ihre "feckless" südeuropäischen Nachbarn herauszuhauen. DAS IST UNSINN. Zum einen zeigen Zahlen der OECD, dass die "faulen" griechischen Arbeitnehmer 2.017 Stunden im Jahr arbeiten, und damit mehr als der Durchschnitt in irgendeinem anderen EU-Mitgliedsland."

Diese Zeilen sind an Schwachsinn nur schwer zu überbieten. Auch in der deutschen Presse gibt es ja eine ganze Reihe von Bailout-Befürwortern, und auch die operieren nicht selten mit windigen Argumenten. Aber einem derartigen argumentativen Misthaufen, wie Mehdin Hasan ihn hier präsentiert, bin ich bisher noch nirgends begegnet.

  1. Ganz oberflächlich fängt es schon damit an, dass kein einziger der Krisenstaaten unser Nachbarland ("neighbour") ist.
  2. Mehdi Hasan behauptet, dass die  Charakterisierung der "southern European[s]" als "feckless"  (die er den Deutschen unterstellt) mit einer Faktenangabe über Griechenland (deren Richtigkeit ich annehme) als Unsinn entlarvt sei. Das ist natürlich Blödsinn, weil Griechenland nicht Südeuropa ist.
  3. Weiterhin behauptet Mehdi Hasan, dass die  Charakterisierung der "southern European[s]" als "feckless"  mit einer Angabe über durchschnittliche Arbeitszeiten von Arbeitnehmern als unsinnig entlarvt sei. Unterstellen wir hier, dass die Arbeitnehmer in jedem der Krisenländer länger sei als im europäischen Durchschnitt. Wäre damit die Behauptung widerlegt, dass die Bewohner dieser Länder "feckless" sind? Natürlich nicht, denn "feckless" ist nicht identisch mit "lazy". "Feckless" wird z. B. vom "Collins English Dictionary" als "ineffectual; irresponsible" definiert. "LEO" übersetzt es mit "inkompetent, nutzlos, schwach", aber "verantwortungslos, schlampert" passt wohl eher. Zwischen diesen Eigenschaft und der Faulheit mag es ja bei Privatpersonen durchaus eine hohe Korrelation geben; bei Völkern (die zudem nicht mit den Arbeitnehmern gleichgesetzt werden dürfen!) kann sich das völlig anders darstellen. Dort können die Arbeitnehmer Tag und Nacht schaffen, und dennoch kann das Volk "feckless" sein: Indem die Menschen korrupt sind, Steuern hinterziehen, das Land ineffektiv verwalten usw. Die Südeuropäer allgemein, oder die Griechen speziell, müssen also nicht faul sein, um als "feckless" bezeichnet werden zu können. Wohlgemerkt: Mir geht es an dieser Stelle nicht darum, ob die Griechen (nach meiner Überzeugung: ja!) "feckless" SIND. Hier geht es ausschließlich um eine Analyse der logischen Fähigkeiten des Autors, und insoweit ist zu konstatieren, dass er als Widerlegung ein Argument anführt, das in mehrfacher Hinsicht auf einer völlig anderen Ebene liegt. Umgangssprachlich ausgedrückt vergleicht Hasan also Äpfel mit Birnen.

Diese Kritik ist aber letztlich nur peripher, weil sein zentraler Fehler noch krasser ist. er hat nämlich zwei Behauptungen (nicht eigene, sondern den Verteidigern Angela Merkels - meinetwegen zutreffend - unterstellte) zusammengefasst:
a) Die Deutschen sind es Leid, die Südeuropäer rauszuhauen und
b) Die Deutschen sind der Bailoutzahlungen deshalb überdrüssig, weil sie die Südeuropäer als verantwortungslos ("feckless") betrachten.

Die Behauptung b) ist eine Behauptung über die deutsche Gemütslage. Die kann (selbst wenn man alles andere außer Betracht lässt, also die Gleichsetzung von Griechenland mit Südeuropa, von den Arbeitnehmern mit den Bürgern insgesamt und schließlich von "feckless" mit "lazy" akzeptiert) nicht damit widerlegt werden, dass die Fakten sie nicht rechtfertigen. Man könnte dann lediglich feststellen, dass die Deutschen die Dinge falsch sehen.
Aber das ist ja keineswegs selten, dass Menschen oder Kollektive (z. B. Völker) Sachverhalte falsch sehen. Jedenfalls handeln sie auf der Basis dessen, was sie wahrzunehmen glauben. Und wenn die Deutschen die Südeuropäer für "feckless" halten, dann kann man durchaus annehmen, dass sie die Bailouts auch aus diesem Grunde ablehnen (was andere Gründe, ggf. auch gewichtigere, aber keineswegs ausschließt!).
Ob der Ablehnungsgrund "feckless" OBJEKTIV tatsächlich besteht, ist gänzlich unerheblich. Entscheidend ist bei Aussagen wie der von Hasan nur, ob sich die Menschen danach richten; das müsste dann auch die Politik berücksichtigen (oder versuchen, die Menschen eines Besseren zu belehren).

Aber nicht einmal darin liegt der schlimmste logische Argumentationsfehler von Hasan. Entscheidend für die Beurteilung von Angela Merkels Handeln als Reaktion auf den deutschen Volkswillen ist nämlich lediglich die Feststellung: "Die Deutschen sind es Leid, die Südeuropäer rauszuhauen"; auf den Grund für diese Meinungsbildung kommt es insoweit nicht an. Trifft diese 'Meinungsdiagnose' zu (und das sagen ja, nach Hasans eigener Darstellung, die Verteidiger der Bundeskanzlerin), dann ist Merkels Handeln eine Reaktion auf den Willen der Bürger. Und das ist in einer Demokratie nicht nur legitim: Den Willen des Volkes zu befolgen ist eine Pflicht der Politiker!

Dass die Deutschen Bailouts für andere Länder ablehnen ist (die Richtigkeit hier unterstellt) ein Faktum für sich. Wenn ich untersuchen will, ob die Politik von Angela Merkel eine Reaktion auf diesen Volkswillen ist, dann kommt es auch nicht mehr darauf an, wo diese Volksmeinung herkommt. Man muss keineswegs andere Völker für "feckless" halten, um Zahlungen in gigantischer Höhe an diese abzulehnen. Gegen eine solche Steuerveruntreuung spricht schon die Überlegung, dass die Steuererhebung ihre Legitimität aus der Verwendung des Steueraufkommens für die Steuerbürger (und das sind, da wir ja alle zumindest die Mehrwertsteuer bezahlen, alle Bürger, die Geld ausgeben!), oder doch jedenfalls für die Bürger des Landes (also auch für die Kinder) herleitet. Die Akzeptanz der Besteuerung wird (und das ist schon aktuell der Fall!) in unverantwortlicher Weise untergraben, wenn die Regierung immense Summen an fremde Staaten "verleiht" (bzw., vorhersehbar, letztlich verschenkt!). Aber auch darauf kommt es hier nicht an. Wenn die Verteidiger von Angela Merkel sagen, dass ihre (angebliche) Knauserigkeit dem Willen ihrer Wähler entspricht, dann kann eine solche Behauptung rein logisch nur entweder richtig oder falsch sein. Mit Fakten außerhalb dieses Kausalzusammenhanges lässt sie sich nicht widerlegen, auch nicht damit, dass ggf. dieser Wählerwille auf falschen Annahmen beruht.

Natürlich folgt Hasans "first" in dem o. a. Zitat noch ein zweiter Grund, warum die Argumentation von Angela Merkels Verteidiger Unsinn sein soll:

"Second, it isn’t just southern Europeans who are revolting against fiscal sadism. In May, Mer­kel’s Christian Democrats suffered a humiliating defeat in an election in Germany’s most populous state, North Rhine-Westphalia. It was the party’s worst result in the state since the Second World War. Ordinary Germans are starting to acknowledge that austerity isn’t working."

Auch das ist hanebüchener Nonsens (von der üblen Rede über "fiscal sadism", die einem Joseph Goebbels alle Ehre machen würde, ganz abgesehen).
Selbst wenn Hasans Einschätzung zutreffen würde, dass die Wähler in Nordrhein-Westfalen die CDU wegen einer befürchteten Austeritätspolitik abgestraft haben, bedeutet das nicht, dass sie ihr Geld gen Süden wandern lassen möchten.
Wenn man überhaupt irgendeine Ausdeutung in diese Richtung für sachgerecht halten würde, müsste man gerade im Gegenteil schlussfolgern, dass die Wähler ihre Steuergroschen für Nordrhein-Westfalen ausgegeben wissen möchten, und keineswegs für Griechenland oder andere Staaten der kriselnden sog. "PIIGS" (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien; zu ergänzen wäre aktuell noch Zypern).

Ganz abgesehen von den zahlreichen anderen problematischen Stellen zeigen diese beiden Absätze, dass Mehdi Hasan offenkundig nicht folgerichtig denken kann.
Wer in einen einzigen Absatz (i. e. den ersten der beiden vorstehend zitierten: "She [Merkel’s supporters] is, they say, standing up for ...") derart zahlreiche logische Fehler einbaut, hat in meinen Augen eine geistige Behinderung, eine Intelligenzminderung.
Oder, wie man in der Volkssprache sagt: Er ist geistesschwach.


Im New Statesman habe ich Hasans Artikel wie folgt kommentiert:


Mehdi Hasan: You are a murderer!
At least if I follow your own logic:
Whoever does not pay money for Greece, has blood on their hands.
This does, of course, also hold true for any other cases of death anywhere in the world.
If people starve, in Bangladesh or elsewhere (or if they commit suicide in Greece), YOU personally could have prevented (some of) those fatal casualties, had you donated your money (or, if you did donate, more of it).
So I hope you can live with the same accusation that you so thoughtlessly hurl against our German chancellor Angela Merkel.
"

Zeitlich unmittelbar nach meinem Eintrag erschien folgender Kommentar eines anderen Lesers:

Hasan, our old Muslim? Calling atheists and agnostics "cattle"? Describing terrorism as a theological, not so much moral issue? Condemning a democratically elected poltician? Hahaha - "great" article from a "great" new statesman."

Ein weiterer (späterer) Kommentar (es ist übrigens schon der 297 Leserkommentar, aber noch während ich dies schreibe kommen laufend neue dazu!) nimmt Bezug auf das Titelblatt (bzw. das im Internet dem Artikel beigefügte Foto), das Angela Merkel nach Art der Filmfigur "Terminator" darstellt:


As far as I remember the movies, it was the Terminator, who saved the future of all mankind. What a great compliment to Germanys chancellor Angela Merkel."

Und ganz entgangen war mir ein Fehler des Autors, den ein anderer Kommentator bloßstellt:

 "
Merkel a chemists? She is a physicist, her husband is the chemist. But that kind of blunder demonstrates Hasan's way of investigation rather well: sloppy."


Dass Mehdi Hasan tatsächlich ein islamistischer Volksverhetzer übelster Sorte ist (vgl. den o. a. Kommentar von "Mo The Hammed"), lässt sich dem englischsprachigen Wikipedia-Eintrag über ihn entnehmen:
"During a speech in 2009, posted on YouTube, he compared non-Muslims to "animals", saying: “We know that keeping the moral high-ground is key. Once we lose the moral high-ground we are no different from the rest of the non-Muslims; from the rest of those human beings who live their lives as animals, bending any rule to fulfil any desire.”[10]    At a separate event in 2009,[11] quoting the Quran, Hasan told an audience atheists were akin to "cattle".[12] He said: “The kaffar, the disbelievers, the atheists who remain deaf and stubborn to the teachings of Islam, the rational message of the Quran; they are described in the Quran as, quote, 'a people of no intelligence', Allah describes them as; not of no morality, not as people of no belief – people of 'no intelligence' – because they’re incapable of the intellectual effort it requires to shake off those blind prejudices, to shake off those easy assumptions about this world, about the existence of God. In this respect, the Quran describes the atheists as 'cattle', as cattle of those who grow the crops and do not stop and wonder about this world.”[13]
 

Nachtrag 24.06.2012
Zu 'Griechen sind (nicht) faul' vgl. auch den Eintrag "Are Greeks Lazy?" im Blog GreekDefaultWatch des Auslandsgriechen Nikos Tsafos vom 21.11.2011 (Hervorhebungen von mir):
"Of course, this only tells us how long people work – it does not tell us how hard they work, nor if they are productive. Just visit any government agency in Athens and you see people who are nominally “working” but are just chatting on Facebook or are painting their nails. Nor should we discount that longer hours are often the result of an incentive system that rewards overtime pay. The evidence supports this by the way: when it comes to productivity, Greece ranks 24th in the OECD (out of 34) for GDP per hour worked, bracketed by Portugal and Slovakia. In other words, Greeks create less GDP for each hour they work than every other EU-15 country besides Portugal. ..... Does this mean that Greeks are lazy? Of course not. What the data shows is that Greece has a rigid labor market with fewer people who work part time. It also shows that even though Greeks work 20% more hours per employee than the OECD average, they produce 25% less for each hour they work. ..... the question of whether Greeks are lazy is the wrong one. As in every society there are people who work hard and there are people who are lazy. What distinguishes Greece is the skewed relationship between work and reward. There are people who do little work and get paid nothing; and there are people who work immensely hard and are paid well (they may not pay taxes, but that’s another story). So far, so good. The problem is that there is also a large share of the private sector that works very hard for terrible pay. And there are also many people who are paid lots of money to sit on their assess and do nothing – while getting to retire early and enjoy other perks."


 
ceterum censeo
Zerschlagt die UdESFR, die Union der Europäischen Sozialistischen Falschgeldrepubliken!

Textstand vom 24.06.2012. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm.

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