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Samstag, 23. November 2013

Leisten Don Draghi und seine Europäische Zentralbank Beihilfe zum versuchten und vollendeten Eingehungsbetrug?


Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich mich nie dagegen ausgesprochen, dass bei einer Bankeninsolvenz auch die Einleger haften.  Ich hege jedoch keinen Neid oder gar Hass gegen die "Reichen".
Aber ganz abgesehen davon, dass ich selber nicht dazugehöre, möchte ich definitiv NICHT als Steuerzahler die Vermögenserhaltung der Geldbesitzer finanzieren.
Trotzdem breche ich hier eine Lanze für wohlhabende Kapitalbesitzer (in ihrer evtl. Eigenschaft als Bankeinleger) - wenn auch nur für eine ganz bestimmte Gruppe davon.
 
Um diese Überlegungen zu entwickeln, muss ich freilich etwas weiter ausholen.

Ein Geschäftsführer einer eigentlich schon insolventen Firma begeht (sofern ihm die Insolvenz bekannt ist oder sein musste) einen Betrug ("Eingehungsbetrug" - http://de.wikipedia.org/wiki/Eingehungsbetrug), wenn er Verpflichtungen eingeht (also z. B. Waren bestellt oder Arbeitnehmer einstellt), welche die Fa. nicht mehr bezahlen kann. (Dadurch wird er auch persönlich schadenersatzpflichtig.)

Freitag, 13. Februar 2009

HRE Enteignungsdiskussion: Ministerpräsident Oettinger gegen christliche Goldfinger?

Für den Beobachter (Steuerzahler, Wähler) das größte Problem bei der Debatte um die Hypo Real Estate Holding Holding AG (HRE) ist der Umstand, dass man nirgends Genaueres über die Probleme dieser Bankengruppe erfährt. Zumindest in denjenigen einschlägigen Artikeln, die ich bisher gelesen hatte, aber auch in den zahlreichen beim Wikipedia-Eintrag verlinkten Berichten (von denen ich allerdings aus Zeitmangel jetzt nur den einen oder anderen anschauen konnte), bleiben die Details des Desasters konturlos.