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Samstag, 4. Dezember 2010

Nie war er so schön wie heute - der Weihnachtsmarkt in Bad Orb


Nein: der Weihnachtsmarkt selbst war eigentlich wie immer: nett. Auch die Alphornbläser (hier meine Fotos - mit der Traveler - aus 2008) waren wieder da.

Aber ganz besonders schön wurde er nur für uns (und einige andere Menschen, die dieses Refugium ebenfalls entdeckten) durch die Spessartbuchhandlung. Die, ohnehin in einem schönen alten Fachwerkhaus (dem linken der beiden schmucken Häuser)



gelegen, verfügt nämlich über einen alten Gewölbekeller. Der war zum Weihnachtsmarkt nicht nur festlich ausgeschmückt:


Dort musizierte an diesem Samstag Abend auch ein Zitherspieler.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Toy to the world - the Canon is come!




Kinder haben es leichter im Leben als Erwachsene - mit Ausnahmen.
Für neues Spielzeug müssen sie sich (zu dieser Jahreszeit) bis Weihnachten gedulden.
Unsereiner hat es da einfacher. Kein Warten auf's Christkind oder den Weihnachtsmann: einfach gucken, kaufen, ausprobieren.

Die Zeit war gekommen, dass ich eine neue Digitalkamera benötigte - in etwa so dringend, wie Kinder neue Spielzeuge (vgl. Blott "Danke, Supra, das war super: Irreparable Traveler Digitalkamera DC 8600 kulant getauscht").
Allerdings haben auch hier bei den Erwachsenen die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt - jedenfalls dann, wenn man sich nicht in die Sch'e setzen will.
Das will ich gar nicht kritisieren, sondern vielmehr den Beweis führen, dass die neoklassische Schule der Wirtschaftswissenschaft wenigstens bei mir Recht hat mit der Annahme eines voll informierten, rational handelnden homo oeconomicus.
Als solcher musste ich im Selbstversuch zunächst einmal die Transaktionskosten erleben oder erleiden, konkret in Form von hohen Informationskosten.

Sonntag, 29. November 2009

Höchst ungewöhnlich: Auf welchem Weihnachtsmarkt, zumal in Frankfurt a. M., gibt es heute noch Glühwein für 1,- Euro?

Es gibt sie noch, die Vereins-Weihnachtsmärkte. Heppenheim hatte einen sehr schönen "Nikolausmarkt", und wir haben ihn vor einigen Jahren sehr genossen. Doch auf der Rückfahrt haben wir bitterlich gefroren, weil der Zug nicht beheizt war. Heute sind wir nicht mehr ganz so reiselustig (dabei war das erst vor 5 Jahren - in 2004); nach Eberbach am Neckar wären wir freilich gefahren (vgl. meinen Eintrag vom Vorjahr "Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Eberbach: Gebrannte Erdnüsse gab's bei den Goten"), doch hielt uns die Wettervorhersage davon ab. Dazu kam noch der Umstand, das "unser" dortiger Italiener, Signore Parisi, sein kleines Café schon seit längerer Zeit geschlossen hat: wo würden wir dann bei Regen sitzen? Den ganzen Tag im Zelt auf dem Weihnachtsmarkt - das wäre denn doch etwas zu lange.

Also haben wir wieder einen ganz neuen Weihnachtsmarkt entdeckt, in Höchst. Nicht in der Stadt Höchst im Odenwald, sondern im Ortsteil Höchst von Frankfurt a. M..

Samstag, 6. Dezember 2008

Wo Norma sang, sengt jetzt der Khan


Nun ja: es war nicht Vincenco Bellinis Norma, die sich hier im Gewerbegebiet von Bad Orb angesiedelt hatte. Nur ein prosaischer Supermarkt. Der hat auch nicht gesungen; allenfalls haben die Kassen geklingelt - aber offenbar zu leise, bzw. zu selten.
Vor vielleicht drei Jahren gab es in Bad Orb eine regelrechte Angebotsexpansion: wo früher ein einsamer Edeka die Kunden versorgt hatte, öffneten auch noch Norma, Penny und Plus und, versteckt am Ende, Rewe die Pforten. Das war ein wenig zu viel, denn schließlich gibt es in der Stadt -in zentralerer Lage- auch noch zwei Nahkaufläden, und Globus, Lidl und Aldi in Wächtersbach ziehen sicher auch Orber Konsumenten an (bzw. ab).

Einer der Orber Lebensmittelmärkte hat nun die Waffen gestreckt [so dass ich vielleicht zutreffender hätte titeln sollen: "Wo Norma sank, sengt jetzt der Khan"], und in den ehemaligen Ladenhallen der "Norma-"Kette grillt jetzt ein Khan. Auch das ist natürlich nicht der berühmte Dschingis Khan, sondern ein kleiner, friedlicherer, Khan.

Sonntag, 30. November 2008

Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Eberbach: Gebrannte Erdnüsse gab's bei den Goten

Und bei der Reservistenkameradschaft Maultaschen in Brühe (3,50 €).

Er heißt nicht "Altdeutscher Weihnachtsmarkt" und wird überhaupt nicht groß beworben: der Weihnachtsmarkt in Eberbach am Neckar. Aber die Preise sind altdeutsch, also günstig. Es ist ja auch ein "Weihnachtsmarkt der Vereine", nicht ein Weihnachtsmarkt der Marktbeschicker.

Freitag, 28. Dezember 2007

Weihnachten, Weihnachtsfest, Weihnachtsschmuck - Wächtersbach

Sie kennen das vielleicht auch: man kauft etwas, weil man es "unbedingt" braucht (und vielleich auch, weil es gerade günstig zu haben ist): dann wandert es in den Schrank und da liegt es lange gut.

Indes entschloss ich mich, das Kamerastativ nun doch einmal zum Einsatz zu bringen. Täuschten wir uns oder waren in diesem Jahr weniger Häuser und Gärten mit weihnachtlichen Lichterdekorationen geschmückt?
Jedenfalls kann es nicht schaden, einige besonders schöne Exemplare auf der Festplatte zu bannen.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Weihnachtsmarkt in Steinau an der Straße: Schöner als viele andere


Schlüchtern, Steinau, Kinzigtal - der Regen erwischt uns jedes Mal. Beim Weihnachtsmarkt. Aber angenehm mild war es am 16.12.06, dem Samstag vor dem 3. Advent, bei unserem dritten Weihnachtsmarkt-Besuch in diesem Jahr (die beiden ersten führten uns nach Cesky Krumlov und Passau), diesmal in Steinau an der Straße: 8 Grad Celsius noch am späten Abend.

Samstag, 16. Dezember 2006

Das Auge isst mit

Aber solche Senf- und Ketchup-Zitzen, wie sie an manchen deutschen Wurstbuden herumhängen, erlebt möglicher Weise nicht jeder als Augenschmauss.
(Diese Aufnahme stammt vom diesjährigen Weihnachtsmarkt in Steinau am 3. Adventwochenende)














Nachtrag vom 30.12.2006:
Auch im Frankfurter Nordwest-[Einkaufs-]Zentrum hängen ähnliche (jedoch ein wenig ansehnlichere) Dinger rum:





















Textstand vom 16.12.2006. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.

Freitag, 8. Dezember 2006

Für uns sind die Dörfer in Böhmen nun nicht mehr Böhmische Dörfer

"Böhmen liegt am Meer" hatte Shakespeare behauptet, und sowohl Ingeborg Bachmann als auch die Hamburger Kunsthalle plappern es ihm nach. Wir aber wissen natürlich, dass man den Bohémiens nicht alles glauben darf. So ist auch diese Behauptung eindeutig falsch, selbst wenn sie von dem Maler Anselm Kiefer vor wenigen Jahren wiederholt wurde.

Nachweislich wahr ist dagegen, dass das Meer in Böhmen liegt. Dafür hier eine Beweisaufnahme:
Uferlos gleitet der Blick aus dem Fenster unseres Hotels bei der Gemeinde Černá v Pošumaví (auf dieser historischen Landkarte noch "Schwarzbach" genannt) über die wellige Wasserfläche des südböhmischen Meeres.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Donde viene? Vengo d'Onde!

Einen solchen Dialog ("Woher kommen Sie? Ich komme von Onde") hätte man heute, am ersten Advent des Jahres 2006, hören können, wenn etwa ein Italiener auf die Idee gekommen wäre, mich auf meinem (Rück-)Weg aus der Innstadt in die Altstadt von Passau zu befragen, woher ich komme.

Montag, 13. November 2006

Vom Glücklichsein. Und von den Bedrohungen des Glücks.

Die Frau, irgendwo zwischen 40 und 50 Jahre alt, war hemmungslos glücklich.
Seit Jahren schon hatte sie den Kauf einer neuen Weihnachtskrippe geplant, und nun hatte sie ihren Traum verwirklicht.

Gleich mitnehmen konnte sie die Krippe nicht; eine andere Dame war ihr beim Kauf des Ausstellungsstücks zuvor gekommen. Aber noch vor Weihnachten würde der Wächtersbacher Weihnachtskrippenbastler Gerhard Petry, der seine Arbeiten im alten Pfarrhaus im Wächtersbacher Ortsteil Aufenau ausgestellt hatte, ihr eine weitere anfertigen.

Samstag, 17. Dezember 2005

DAS WEIHNACHTSWUNDER IN DER ÜBERDRUSSGESELLSCHAFT

Reimerei auf einen Weihnachtsmarkt- und Stadtbummel durch Wiesbaden
(es hätte aber auch irgend eine andere Stadt sein können):

DAS IST DAS WAHRE WEIHNACHTSWUNDER:
JEDES JAHR GIBT'S NOCH MEHR PLUNDER!
IN JEDEM JAHR GIBT'S AUCH MEHR SCH...... -
UND JEDES JAHR ZUM HÖH'REN PREISE!


Nachtrag vom Morgen des 18.12.05:
Es ist allerdings nicht jede Produktinnovation Schrott. Dass ich meinen neuen Elektrorasierer unter dem Wasserhahn reinigen kann - das erkenne ich dankbar als zeitsparend an!


Texstand vom 18.12.2005
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm