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Dienstag, 23. Juni 2026

Wie der Kellernazi LANDOLF LADIG die AfD kapern will

 Weil die Google-Indexierung den Blogtitel nicht erfasst hat, hier nochmal im Text:
Wie der Kellernazi LANDOLF LADIG die AfD kapern will

Disclaimer:
Der Verfasser ist ehemaliges (langjähriges) AfD-Mitglied. Auch wenn die Entwicklung der Partei ihn ins Lager der Nichtwähler vertrieben hat, steht er doch seiner einstigen politischen Heimat nicht gleichgültig (und schon gar nicht feindselig) gegenüber.

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Siebzigtausend oder mehr Mitglieder der AfD reißen sich den Allerwertesten auf, um ihre Partei voranzubringen. In aktuellen Wählerumfragen liegt sie bereits nahe 30% Zustimmung und ist damit beinahe schon 50% stärker als die nächstfolgende CDU. Dieser mühsam erkämpfte Erfolgskurs lässt einigen politischen Hohlbirnen in der AfD den Kamm schwellen: Auf dem bevorstehenden Erfurter Bundesparteitag wollen sie ihre Partei für Rechtsextremisten öffnen.


DIE TORE HOCH, DAS GROSSHIRN FEST VERSCHLOSSEN:
BRAUNBRUT MARSCHIERT - JETZT IN DIE AFD?

Freitag, 1. Mai 2026

Friedrich der PumpGroße: Ein schwarzer Kapital-Rabe will die Werktätigen expropriieren


Der CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz will die Altersabsicherung der Arbeitnehmer einschrumpfen: „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter“ … . Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern“ hat er, lt. Bericht der WELT vom 21.04.2026, gesagt. Anstatt der gesetzlichen Rentenversicherung sollen zukünftig weitgehend „kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung“ die Renten finanzieren.
Technisch gesprochen will er also das sog. „Umlageverfahren“ weitgehend durch das sog. „Kapitaldeckungsverfahren“ ersetzen.

Dienstag, 24. Februar 2026

"Scheingewinne" als Scheinerklärungen in der Finanzkrise

 
Notiz: "Opferlose Finanzverbrechen"

Auf den ersten Blick erscheint ist die Definition von "Scheingewinnen" ganz einfach, und so banal, dass man sie scheinbar gar nicht hinterfragen muss:
Scheingewinne sind eben keine echten (oder "richtigen") Gewinne.
Diese Antwort entpuppt sich freilich als eine Scheinlösung, denn jetzt stellt sich die Frage, was denn "echte" Gewinne sind?

Montag, 21. August 2023

Was ich schon immer gerne gewusst hätte, die Journalisten den Björn Höcke aber noch nie zu fragen wagten


Am 18.01.2017, unmittelbar im Anschluss an seine "Dresdner Rede", hat der deutsche Korrespondent der amerikanischen Wirtschaftszeitung WALL STREET JOURNAL (WSJ) ein Interview mit Björn Höcke geführt. Dem (mittlerweile kostenpflichtigen) Text entstammt die folgende Passage:

WSJ: "Es gibt zum Beispiel den Historiker [Stefan] Scheil, ich habe gelesen, Sie haben zusammen mal mit ihm ein Interview gemacht in der Sezession. Was halten Sie von seinen Thesen? Da geht es ja auch darum die unmittelbare Schuld, oder wie auch immer, für den Anfang des Zweiten Weltkriegs etwas anders zu sehen."
Höcke"Also, Stefan Scheil hat sicherlich zu dem Thema profund geforscht. Es gibt andere Bücher, die erschienen sind in den letzten Jahren, die für große Furore gesorgt haben. Zum Beispiel, Gerd Schultze-Rhonhof, der kein Historiker von Hause aus ist, der aber ein sehr guter Autodidakt ist, der aber ein Buch geschrieben hat, das heißt, “1939: Der Krieg, der viele Väter hatte.” Das ist über 50.000 Mal meines Wissens auch verkauft worden und da geht’s eben darum. Wissen Sie, das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt. Wir wissen aber natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiß gibt. Und dass es viele Grautöne gibt. Und es gibt viele Quellen, die darauf schließen lassen, wenn man es interpretiert, dass dieser 2. Weltkrieg nicht unbedingt zum 2. Weltkrieg - Betonung auf Weltkrieg - hätte werden müssen, wenn nicht auch interessierte Mächte am Werke gewesen wären, die diesen Krieg eskaliert haben."


I. ZUM WSJ-INTERVIEW FOLGENDE FRAGEN AN SIE, HERR HÖCKE:

Montag, 2. Januar 2023

Marcel Fratzscher - Deutschlands Intelligenz-Ökonom!

 
"Marcel Fratzscher ..... studierte in Kiel, Oxford, Cambridge und Florenz Ökonomie"
informiert die Augsburger Allgemeine am Schluss des Interviews "Ich halte die beiden Preisbremsen für kolossale Fehler" vom 28.12.22 (in der Druckausgabe vom 28.12. u. d. T. "Die Preisbremsen sind kolossale Fehler").
Wahrscheinlich muss man an so vielen Universitäten studiert haben, um sich intellektuell zu diesem Satz zu befähigen:
"Wenn die BASF chemische Grundstoffe nun billiger in den USA herstellt, ist das insgesamt für das Unternehmen besser und damit auch für die deutsche Wirtschaft."

Mittwoch, 25. August 2021

Geld ist KEIN Wertaufbewahrungsmittel!

 
Der Wirtschaftsduden (Aufl. 2016), der auf der Webseite der Bundesanstalt für politische Bildung (bpb) eingestellt ist, definiert Geld wie folgt (meine Hervorhebungen):
"Allgemeines Tauschmittel, mit dessen Hilfe Güter getauscht werden können; mit Geld werden Güter bezahlt. ..... Weiterhin dient Geld als Wertmesser oder Recheneinheit (mit Geld sind Güterwerte messbar und vergleichbar), als WERTAUFBEWAHRUNGSMITTEL (mit Geld können Werte aufbewahrt und gespart werden und bei Bedarf in Güter umgetauscht werden) und als Wertübertragungsmittel (mithilfe von Geld können Werte an andere Personen z. B. durch Verkauf oder Schenkung übertragen werden).
 
Das sind gängige Definitionen, bei denen mich die Funktionen als (eine Art von) Tauschmittel, als Wertmesser und als Wertübertragungsmittel mich hier nicht interessieren. Ich will lediglich untersuchen, ob das Geld tatsächlich ein "Wertaufbewahrungsmittel" ist - oder, wie ich in der Überschrift behauptet habe, eben nicht.

Dienstag, 17. August 2021

Zwischen Nürnberg und Regensburg mal eben die Welt gerettet

 
Irgendwann Mitte der 70er Jahre unternahm ich mit meiner Frau von Frankfurt aus eine Bahn-Städtereise nach Salzburg. Vermutlich waren wir aus Kostengründen mit Bummelzügen unterwegs; ganz genau weiß ich das nicht mehr. Auf alle Fälle mussten wir u. a. in Nürnberg und Regensburg umsteigen.
In Nürnberg war ein Mann mittleren Alters zugestiegen. Er setzte sich in unser Abteil und im Laufe der Weiterfahrt kamen wir ins Gespräch.

Donnerstag, 13. August 2020

Arbeit und Kapital und ihr "contract social"


Es begab sich anno 1199 (oder war es 1299?) vor der Burg Treuenfels im finsteren Fehdewald, dass ein feindliches Heer im Anmarsch war und 
die Bauern der Herrschaft sich versammelt hatten, um Einlass und Schutz zu begehren. 
Doch Graf Trauewem, Herr von Treuenfels, hatte die Zugbrücke hochziehen lassen und seinen Untertanen Zugang und Schutz verwehrt. Die bäuerlichen Nichtsnutze wären ihm nur eine Last: Im Kriegswesen nicht ausgebildet, würden sie bei der Verteidigung kaum helfen, aber als unnütze Esser die Vorräte verfuttern. Und so könnte der Feind die Burg in wenigen Wochen aushungern. So sehr auch das Bauernvolk bettelte und jammerte: Graf Trauewem stand stahlhart zwischen seinen Burgzinnen. 

Mittwoch, 12. August 2020

Der Kapitalismus ist kein reines Tauschsystem - sondern auch ein Tributsystem. Diesem wohnt eine Tendenz zur Überakkumulation inne, die nichts mit irgendeinem "Geldsystem" zu tun hat: It's the Eigentumssystem, Stupid!


Die Grundlage 
unserer gesamten (persönlichen und kollektiven) Sicht der Funktionsweise von Volkswirtschaft(en) bildet die Hintergrundvorstellung von unserer "kapitalistischen" Wirtschaftsordnung (die man neutraler vielleicht als "eigentumsbasierte Geldwirtschaft" bezeichnen könnte) als einem Tauschwirtschaftssystem. Die historische Entwicklung hat uns allen gewissermaßen eine "Programmzeile" in unseren ökonomischen "Quellcode" eingebaut, die sich noch heute noch an längst überlebten Handwerker-Zeiten orientiert, aber (leider) dennoch die Folie für unser ökonomisches Denken liefert: "Schneider tauscht mit Schuhmacher Anzug gegen Schuhe". 

Dienstag, 14. April 2020

Coronakrise: Wie werden die Verbraucher nach dem Ende der Einschränkungen reagieren?


Die erste Überlegung, die einem für die Zeit nach Aufhebung des "Shutdowns" in den Sinn kommt (und für die man gar nicht überlegen muss) ist: Alles geht weiter wie vorher. Natürlich haben die Kontakteinschränkungen und Quarantänemaßnahmen tiefe Spuren in der Wirtschaft hinterlassen, die jedes Unternehmen dann so gut wie möglich aufzuarbeiten versuchen wird. Natürlich wird es auch eine Reihe von Insolvenzen geben: Sozusagen einen stellenweisen Kahlschlag, wo aber die wirtschaftliche Dynamik rasch wieder neues Leben erblühen lassen wird.
Bei alledem unterstellen wir freilich stillschweigend, dass die Coronakrise nicht zu dauerhaften oder zumindest längerdauernden Verhaltensänderungen der Konsumenten führt. Indes kann es bekanntlich ganz anders kommen, als man denkt. Das gilt insbesondere dann, wenn man gar nicht denkt, sondern frühere Entwicklungslinien gedankenlos einfach fortschreibt.

Samstag, 4. April 2020

Donnerstag, 2. April 2020

Showdown in der AfD oder VWL-Prof. Meuthen dreht frei: Renten steuerfinanzieren, Staat („Fiskalkleptokraten“) soll hunderte Milliarden bunkern, „Sozialpatrioten“ raus aus der Partei


Auf der Webseite "Tichys Einblick" ("TE"; betrieben von Roland Tichy, ehem. Chefredakteur der Wirtschaftswoche) ist heute ein Interview von Alexander Wendt mit dem AfD-Ko-Vorsitzenden Prof. Jörg Meuthen erschienen:
Ich habe das zunächst für einen Aprilscherz gehalten (heute ist ja der 01.04.) und war damit nicht der Einzige. Auf der Tagesschau-Webseite heißt es "Sein Vorstoß kam für manchen seiner Mitstreiter im Gremium so überraschend, dass sogar ein Bundesvorstand das Interview für einen Aprilscherz hielt."

Montag, 17. Februar 2020

„Qu’ils mangent de la brioche“: Meuthens maximaler Renten-Murks

Die Armen haben kein Brot mehr? Die einstige französische Königen Marie Antoinette entwickelte eine Lösung für das Problem: „Sollen die doch einfach Kuchen essen!
 

Die Renten“lösung“ von Prof. Dr. Jörg Meuthen kann es an intellektueller Qualität locker mit der geköpften Königin aufnehmen: Die weniger werdenden Jungen können die Rentenlasten nicht mehr schultern? Dann sollen sie doch einfach doppelt (und mehr) bezahlen!

Einen wesentlichen Unterschied gibt es freilich: Der armen Marie Antoinette haben Verleumder den Kuchen-Ausspruch untergeschoben.

Prof. Meuthen dagegen hält seine ‚Doppelzahleridee‘ ernsthaft für einen Geniestreich.

Donnerstag, 7. März 2019

Prinz Eugen, der edle Trickle-Down-Ökonom


Wetten dass – Sie noch nicht wussten, was für ein genialer Nationalökonom der Prinz Eugen war? Den Sie zweifellos nur als „edlen Ritter“ kennen, in ständigem Einsatz gegen die Türken an der österreichischen Südost-Front. Vergessen sie das: Kampf gegen die Türken heute sowieso nicht mehr politisch korrekt. Aber seine ökonomischen Lehren, wie sie uns damals in einem kurzen Artikel im Deutsch-Lesebuch vermittelt wurden: Die sind heute (als Re-Import aus den USA) wieder voll im Schwange. 

Renten retten mit Klippschul-VWL?

 
In der Rentendebatte ist jede Menge Unsinn geschrieben worden. Und das nicht zuletzt von vermeintlichen Experten, die es eigentlich besser wissen sollten: Von Wirtschaftswissenschaftlern.

Sonntag, 25. November 2018

Renten richtig retten: VWL-Denkmodelle gegen Marktschreier-Schwindel


Was ist die „demographische Krise“?
In den letzten Jahrzehnten gab es weniger Geburten, als zur Aufrechterhaltung der Bevölkerungsstärke (Migration ausgeklammert) notwendig sind. Wenn aber „unten“ weniger Junge „nachwachsen“, dann sinkt (bei unverändertem Rentenbeginn) auch die Zahl der Arbeitnehmer im Verhältnis zur Zahl der Rentner.

Freitag, 10. Februar 2017

Geld aus dem Nichts: Skandal oder banal? Überlegungen zu Mathias Binswangers Darstellung der Geld(schöpfungs)mechanismen und ihrer Zusammenhänge mit der Realwirtschaft


"Geld aus dem Nichts" (Amazon-Kundenrezensionen; Inhaltsverzeichnis auf der Verlags-Webseite) hat Mathias Binswanger (Homepage; Wikipedia), Schweizer Professor für Volkswirtschaftslehre, sein im Jahr 2015 erschienenes Buch betitelt. Dort erklärt er, wie das Geld geschöpft wird und welche (positiven und negativen) Folgen die Geldschöpfung für die Realwirtschaft hat. Außerdem behandelt er das Eigenleben des Geldsystems (Teil IV "Geldschöpfung und Finanzmärkte: Spekulative Blasen und Finanzkrisen") sowie Möglichkeiten für und Zweckmäßigkeit von Reformen des Finanzsystems.

Freitag, 3. Februar 2017

Nobelpreis schützt vor Torheit nicht: Warum Friedrich August von Hayeks „Denationalisation of Money“ ein ‚Design for Disaster‘ ist


Inhaltsverzeichnis:

I. Strukturierte Gesamtbetrachtung
· Hayeks Buch und Methodik
· Die Struktur von Hayeks Wettbewerbs-Währungssystem
- Die Technik der Preisstabilisierung bei Hayek
· Hayeks zentraler Denkfehler: individuelles Agieren nicht auf systemische Folgewirkungen überprüft
· Selbstreferentielles Geldsystem wäre ptolemäische Revolution der Ökonomie
· Probleme mit den Warenkörben: De-Flexibilisierung der relativen Preise und Schwierigkeit der mengenmäßigen Korb-Komposition
· Die Geldschöpfung in der Hayek-Welt ist KEIN Markt!
· Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Emissionsbanken, „Schmarotzerbanken“, Vollgeldsystem
· Hayeks Eiertanz um die Geldmengentheorie
· Konkurrenz, Wahlfreiheit, Nutzerfreundlichkeit: Des Marktes schöner Schein
· Diktatur des Monetariats: Schlaraffenland für Schmarotzer?

II. Detailüberlegungen und Nebenaspekte
· Trick 17 mit Selbstüberlistung: Preisstabilität durch Kursmanipulation?
· Preissteigerungen: angebots- oder nachfrageseitige Erstursache?
· (Schein-)Probleme bei Leistungsstörungen und Ausscheiden von Emittenten aus dem Markt
· Anmerkungen zu weiteren Einzelpunkten
· Schlussbemerkungen


Sonntag, 25. Dezember 2016