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Samstag, 4. Dezember 2010

Nie war er so schön wie heute - der Weihnachtsmarkt in Bad Orb


Nein: der Weihnachtsmarkt selbst war eigentlich wie immer: nett. Auch die Alphornbläser (hier meine Fotos - mit der Traveler - aus 2008) waren wieder da.

Aber ganz besonders schön wurde er nur für uns (und einige andere Menschen, die dieses Refugium ebenfalls entdeckten) durch die Spessartbuchhandlung. Die, ohnehin in einem schönen alten Fachwerkhaus (dem linken der beiden schmucken Häuser)



gelegen, verfügt nämlich über einen alten Gewölbekeller. Der war zum Weihnachtsmarkt nicht nur festlich ausgeschmückt:


Dort musizierte an diesem Samstag Abend auch ein Zitherspieler.

Samstag, 24. Juli 2010

In Schönheit sterben? Erlebnisbericht (Erfahrungsbericht) Toskana Therme Bad Orb


Nicht jeder Schlag auf den Hinterkopf ist tödlich. Die Überlebenschancen sind insbesondere dann nicht schlecht, wenn (wie bei dem Verfasser) das Gehirn des Opfers in einem Spitzenprodukt der biologischen Evolution verkapselt ist: dem harten westfälischen Bauernschädel, der gegen jedwede äußere Einwirkung weitestgehend widerstandsfähig ist.

Sonntag, 20. Juni 2010

Warum ist es in Eddersheim am Main so schön?

Es gibt wohl nur eine Zugstrecke in Deutschland, wo sich derartiges ereignen kann: Streckensperrung, der Zug bleibt in einem Kaff-Bahnhof stehen, die Reisenden steigen aus
und es herrscht - Vatertagsstimmung!



































Menschen - Männer meist - plaudern, rauchen, lachen und trinken.

Welches Vieh räkelt sich denn hier hoch oben unter den gußeisernen Bögen des Frankfurter Hauptbahnhofs im Bett?

Dieses im Bahnhof Frankfurt am Main (zufällig übrigens auch die Heimatstadt der Schönen) hoch über den Häuptern der Bahnreisenden aushängende Werbeplakat ist wohl nicht das allerintelligenteste.

Sonntag, 4. April 2010

Crucenia-Thermen Bad Kreuznach: Rund ist nicht unbedingt gesund!

Außer Büchern, und gelegentlich CDs, sammele ich Thermalbäder, und bevorzugt Sole-Thermen.
Gestern am Ostersamstag war ein Besuch eines solchen Solebades, nämlich der Crucenia-Therme in Bad Kreuznach angesagt.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Toy to the world - the Canon is come!




Kinder haben es leichter im Leben als Erwachsene - mit Ausnahmen.
Für neues Spielzeug müssen sie sich (zu dieser Jahreszeit) bis Weihnachten gedulden.
Unsereiner hat es da einfacher. Kein Warten auf's Christkind oder den Weihnachtsmann: einfach gucken, kaufen, ausprobieren.

Die Zeit war gekommen, dass ich eine neue Digitalkamera benötigte - in etwa so dringend, wie Kinder neue Spielzeuge (vgl. Blott "Danke, Supra, das war super: Irreparable Traveler Digitalkamera DC 8600 kulant getauscht").
Allerdings haben auch hier bei den Erwachsenen die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt - jedenfalls dann, wenn man sich nicht in die Sch'e setzen will.
Das will ich gar nicht kritisieren, sondern vielmehr den Beweis führen, dass die neoklassische Schule der Wirtschaftswissenschaft wenigstens bei mir Recht hat mit der Annahme eines voll informierten, rational handelnden homo oeconomicus.
Als solcher musste ich im Selbstversuch zunächst einmal die Transaktionskosten erleben oder erleiden, konkret in Form von hohen Informationskosten.

Sonntag, 29. November 2009

Höchst ungewöhnlich: Auf welchem Weihnachtsmarkt, zumal in Frankfurt a. M., gibt es heute noch Glühwein für 1,- Euro?

Es gibt sie noch, die Vereins-Weihnachtsmärkte. Heppenheim hatte einen sehr schönen "Nikolausmarkt", und wir haben ihn vor einigen Jahren sehr genossen. Doch auf der Rückfahrt haben wir bitterlich gefroren, weil der Zug nicht beheizt war. Heute sind wir nicht mehr ganz so reiselustig (dabei war das erst vor 5 Jahren - in 2004); nach Eberbach am Neckar wären wir freilich gefahren (vgl. meinen Eintrag vom Vorjahr "Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Eberbach: Gebrannte Erdnüsse gab's bei den Goten"), doch hielt uns die Wettervorhersage davon ab. Dazu kam noch der Umstand, das "unser" dortiger Italiener, Signore Parisi, sein kleines Café schon seit längerer Zeit geschlossen hat: wo würden wir dann bei Regen sitzen? Den ganzen Tag im Zelt auf dem Weihnachtsmarkt - das wäre denn doch etwas zu lange.

Also haben wir wieder einen ganz neuen Weihnachtsmarkt entdeckt, in Höchst. Nicht in der Stadt Höchst im Odenwald, sondern im Ortsteil Höchst von Frankfurt a. M..

Samstag, 18. Juli 2009

Pervs are us?

Ganz so schlimm wie ein Teergarten ist ein (fast) reiner Rasen-Garten natürlich nicht.
Aber die abfällige Bezeichnung von Rasen als einer "biologischen Bodenversiegelung" ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

Anmache beim Junggesellinnenabschied

Heute standen Engel am Wächtersbacher Bahnhof. Eigentlich müsste es ja "Engelinnen" heißen, weil wir uns Engel als weiblich denken - und diese auch tatsächlich weiblich waren.

Montag, 1. Juni 2009

Frankfurt am Main: Drinnen Moderne Kunst (Sarah Morris), draußen Aktionskünstler (Internationales Deutsches Turnfest 2009)

Für den Pfingstsamstag stand die Alternative Mainz oder Frankfurt am Main offen. In Mainz hätten wir - nach einer Woche mit mildem Wetter und Sonnenschein - auf unserem geliebten Wochenmarkt wahrscheinlich preisgünstig Spargel bekommen. In Frankfurt gab es Kunstausstellungen, z. B. in Museum für Moderne Kunst die "Gemini Dressage" (was immer das sein mag) der in New York und London lebenden britisch-amerikanischen Künstlerin Sarah Morris (zahlreiche Bilder hier bei der Gallery Friedrich Petzel).

Montag, 27. April 2009

Fulda: First vom Fürstabt fotografiert!

Es gibt verzwickerte Zungenbrecher als den obigen Titel; z. B. „Zehn Cottbuser Postkutscher putzen den Cottbuser Postkutschkasten“.

Man kann auch spektakulärere Dachlandschaften finden, z. B. diejenige der Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub im Rhein (vgl. meinen Bild-Blott WARUM TOBEN DIE HEIDEN? oder EIN SCHIFF AUS STEIN BEI KAUB IM RHEIN).
[Noch schönere freilich findet man in den Kupfertiefdruck-Bildbänden Verborgene Schönheit“ von Stefan Kruckenhauser (Untertitel: „Bauwerk und Plastik aus Österreich“) und "Prag, ein fotografisches Bilderbuch" von Karel Plicka]
Immerhin bricht man sich aber nicht die Beine, und ist es auch nicht sonderlich anstrengend, wenn man den Turm des Stadtschlosses der Fuldaer Fürstäbte besteigt. (Fürstäbte waren sie zur Erbauungszeit des Schlosses Anfang des 18. Jahrhunderts; in der Jahrhundermitte wurden sie zu Fürstbischöfen befördert, waren also ab dieser Zeit echte Vorläufer des legendären bzw., sagen wir mal: kantigen Bischofs zum Speisen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Wo Norma sang, sengt jetzt der Khan


Nun ja: es war nicht Vincenco Bellinis Norma, die sich hier im Gewerbegebiet von Bad Orb angesiedelt hatte. Nur ein prosaischer Supermarkt. Der hat auch nicht gesungen; allenfalls haben die Kassen geklingelt - aber offenbar zu leise, bzw. zu selten.
Vor vielleicht drei Jahren gab es in Bad Orb eine regelrechte Angebotsexpansion: wo früher ein einsamer Edeka die Kunden versorgt hatte, öffneten auch noch Norma, Penny und Plus und, versteckt am Ende, Rewe die Pforten. Das war ein wenig zu viel, denn schließlich gibt es in der Stadt -in zentralerer Lage- auch noch zwei Nahkaufläden, und Globus, Lidl und Aldi in Wächtersbach ziehen sicher auch Orber Konsumenten an (bzw. ab).

Einer der Orber Lebensmittelmärkte hat nun die Waffen gestreckt [so dass ich vielleicht zutreffender hätte titeln sollen: "Wo Norma sank, sengt jetzt der Khan"], und in den ehemaligen Ladenhallen der "Norma-"Kette grillt jetzt ein Khan. Auch das ist natürlich nicht der berühmte Dschingis Khan, sondern ein kleiner, friedlicherer, Khan.

Kulturvoll (kulturlos) nenn' ich eine Stadt, die am Bahnhof (k)eine öffentliche Toilette hat


Bad Orb hat eine (brandneue), am Busbahnhof. Wächtersbach hat am Bahnhof keine. Ähem. Bad Orb hat dort der Toiletten drei:
 
und deren Benutzung ist sogar frei (gratis).

Die Klozellenwand enthält eine Ritze für die benutzte Drogenspritze:
  

Ich meine, das kann ja auch nicht sein: dass, wenn die Kurgäste in Bad Orb sich einen Schuss setzen wollen, sie nicht wissen, wohin mit den gebrauchten Spritzen, gelle? 

Textstand vom 06.12.2008

Sonntag, 30. November 2008

Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Eberbach: Gebrannte Erdnüsse gab's bei den Goten

Und bei der Reservistenkameradschaft Maultaschen in Brühe (3,50 €).

Er heißt nicht "Altdeutscher Weihnachtsmarkt" und wird überhaupt nicht groß beworben: der Weihnachtsmarkt in Eberbach am Neckar. Aber die Preise sind altdeutsch, also günstig. Es ist ja auch ein "Weihnachtsmarkt der Vereine", nicht ein Weihnachtsmarkt der Marktbeschicker.

Samstag, 27. September 2008

Recycling?

 
"Für Ihren Vierbeiner empfehlen wir Hundewurst": Plakat, neulich gesehen beim Metzger in Mainz.


Textstand vom 27.09.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge (Blotts).
Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.