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Sonntag, 6. April 2008

Ein Steinbruch der Unsterblichkeit


Es erscheint mir als passender Zufall, dass dieser Eintrag an meine "Mathematik-Mauer" anschließt. Denn wenigstens in luziden Momenten muss ich mir eingestehen, dass mir die Literatur (wie auch die sonstige Kunst) nicht weniger unzugänglich ist als die Mathematik.
Wahrscheinlich kann ich nicht richtig lesen. Legastheniker bin ich jedoch nicht, und den Roman "Die Unsterblichkeit" von Milan Kundera hatte ich in drei (Urlaubs-)Tagen durch. Schon die Handlung, soweit eine solche vorliegt (über weite Strecken beschäftigt sich Kundera in einer Art Parallelhandlung mit der Beziehung zwischen Bettina von Arnim und Johann Wolfgang von Goethe), habe ich nur halbwegs verstanden. Aber die Struktur und den Sinn (die französische Wikipedia versucht eine Mikro-Interpretation) fast gar nicht. Sonderlich spannend ist das Buch auch nicht, sondern stark – für meinen Geschmack zu stark – mit philosophischen Gedanken des Autors befrachtet, die für mich größtenteils entweder unverständlich sind oder mir irrelevant erscheinen. Was die philosophische Dimension angeht, vermute ich in Kundera einen Moralisten (was ich mir halt unter diesem Begriff vorstelle): "Mensch, werde wesentlich", scheint er uns zuzurufen. Ein solcher Satz (ausformuliert oder lediglich als Charakterisierung einer Position gedacht), erscheint mir indes als Symptom einer saturierten Kultur. Da ich befürchte, dass unsere Zivilisation vor einem Bruch steht und wir gezwungener Maßen samt und sonders schon in Bälde wieder "lean und hungry" sein werden, halte ich solche Appelle nicht für sonderlich zukunftweisend. Und deshalb fördern Kunderas abstrakte Exkurse großenteils auch nicht meine Lesefreude.

Montag, 13. August 2007

Vom Bayerwald durch den Böhmerwald per Bus zum Hus


Nachdem mein Eintrag "Aus dem Bayerwald in die Welt: Ausflüge nach Niederbayern [und Süd-Böhmen]" immer buchlängenverdächtiger expandierte, musste da mal der Blitz reinfahren und wenigstens den vorliegenden Bericht über eine Bustour nach Böhmen abtrennen:

Samstag, 28. Juli 2007

Bayerischer Wald: Übersicht meiner Blog-Einträge über unseren Urlaub in Zwiesel


1) "Schatzfund im Bayerischen Wald!" (Majolikaschale und Majolikateller aus Deruta / Italien auf Flohmärkten in Zwiesel und Frauenau gefunden) - 06.07.07 ff. 

2) "Buddha im Bayerwald" - Buch gegen tibetischen Buddhismus ("Der Schatten des Dalai Lama") beim Altstadtfest in Regen gesehen. 

3) "Urlaub in Zwiesel, Bayerischer Wald" - Erinnerungen an unseren Ferienaufenthalt im "Woid" (Freitag, 15.06.2006 - Montag, 02.07.2006). 

4) "Der Bayerische Wald - Werbung für Fremdenverkehr im Internet" - Links zu und Bemerkungen über Portale und Webseiten über den Bayerwald; allgemeine Überlegungen zum Internetauftritt "des" Waldes.

5) "Aus dem Bayerwald in die Welt: Ausflüge nach Niederbayern" (Deggendorf, Plattling, Straubing) .

6) "Vom Bayerwald durch den Böhmerwald per Bus zum Hus": Ein Busausflug nach Tschechien: Husinec, Tabor und Burg Rabi. 7) "Wie man die Welt in den Wald lockt. Überlegungen und Ideen zum Fremdenverkehr im Bayerischen Wald." 

Textstand vom 26.08.2007

Freitag, 8. Dezember 2006

Für uns sind die Dörfer in Böhmen nun nicht mehr Böhmische Dörfer

"Böhmen liegt am Meer" hatte Shakespeare behauptet, und sowohl Ingeborg Bachmann als auch die Hamburger Kunsthalle plappern es ihm nach. Wir aber wissen natürlich, dass man den Bohémiens nicht alles glauben darf. So ist auch diese Behauptung eindeutig falsch, selbst wenn sie von dem Maler Anselm Kiefer vor wenigen Jahren wiederholt wurde.

Nachweislich wahr ist dagegen, dass das Meer in Böhmen liegt. Dafür hier eine Beweisaufnahme:
Uferlos gleitet der Blick aus dem Fenster unseres Hotels bei der Gemeinde Černá v Pošumaví (auf dieser historischen Landkarte noch "Schwarzbach" genannt) über die wellige Wasserfläche des südböhmischen Meeres.

Dienstag, 10. Mai 2005

Mokka schmeckt auch gut!


Praga, quando te aspiciam, Anfang der 70er Jahre, wurden deine Mauern von rostigen Gerüsten zusammen gehalten.