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Donnerstag, 6. September 2018

Dienstag, 23. August 2011

Warren Buffet: Ein Mirabeaumirage im Ancien Régime des Spätkapitalismus?


Während in der deutschen Politik das grüne und rote Eurobonditen-Gesindel die Geldbörsen des Kleinen Mannes unsicher macht (unterstützt von einer Reihe von Schwarzen und sogar einigen Blau-Gelben), begeben sich jenseits des Atlantiks unerhörte Dinge: Ein Milliardär fordert den Staat auf, ihm höhere Steuern abzunehmen:

Samstag, 17. April 2010

Alan Greenspans Fußnote Nr. 72 zur aktuellen Weltfinanzkrise und Weltwirtschaftskrise


Alan Greenspan (vom Time Magazine übrigens schon vor längerer Zeit auf Nr. 3 der Liste der Krisenverursacher gesetzt:" 25 People to Blame for the Financial Crisis") verteidigt sich vehement gegen den Vorwurf, dass er die Krise wesentlich mitverursacht habe.

Sonntag, 21. März 2010

Aufräumarbeiten enthüllen Ben Bernanke's Perspective of the American Financial System as SOWERED


It would certainly be appropriate to say that the financial system (particularly in the USA, but hardly to a lesser degree in much of Europe) has soured.

To Ben Bernanke, the fact that the financial 'industry' in the United States went sour must have come as an unpleasant surprise. He had, after all, always heralded the American financial system for being SoWeReD.
Those were the attributes he awarded to the financial markets
- Sophisticated (sophistication)
- Well regulated and
- Deep (depth):
insgesamt also: SoWeReD (for quotations see below).

To understand why finance sowered, you would have to understand the terms which Bernanke used in a somewhat different (nevertheless semantically legitimate) way from what he had in mind:

Samstag, 29. August 2009

Google feiert Michael Jacksons Geburtstag (29.08.1958). Nicht in den USA (Google.com), aber für einen großen Teil der Welt ist er noch gut genug


Und wenn er nicht gestorben wäre (am 25.06.2009), wäre er heute 51 Jahre alt geworden: Michael Jackson, "King of Pop", geboren am 29.08.1958.

Google ehrt ihn deshalb heute mit einem veränderten Firmenlogo (wie zuletzt zur 400jährigen Wiederkehr der Erfindung des Teleskops durch Galilei). Fährt man mit dem Cursor über das Logo, erscheint der Text "Geburtstag von Michael Jackson", und ein Mausklick ruft den Suchbegriff Michael Jackson auf (hier das Wikipedia-Stichwort).

Freitag, 24. Juli 2009

Deflation demystified oder: Eine Deflationsursache gibt es nicht!


Dass es eine Natur nicht gibt, wissen meine treuen Leserinnen und Leser schon lange.
Ebenso haben sie sich an die
Nichtexistenz von einer Inflation gewöhnt (genauer hätte ich eigentlich sagen müssen: einer Inflationsform; den Lesern des vorliegenden Blotts möchte ich auch diesen Inflations-Blott ans Herz legen).
Also sind wir jetzt gerüstet, um gemeinsam "die" Deflation einer Kernspaltung zu unterziehen.


Montag, 20. Juli 2009

Was willer, der Robert Shiller?


Professor Robert Shiller ist einer der klügeren Ökonomen. Zwar war er sich im Jahre 2003 in dem Zeitungsartikel ("Is There a Bubble in Home Prices?") bzw. 2004 in einer Studie ("IS THERE A BUBBLE IN THE HOUSING MARKET?", zusammen mit KARL E. CASE) noch nicht sicher, ob eine Immobilienblase zu diagnostizieren sei.
Doch warnte er schon damals (2003):
"Judging from the historical record, housing price declines fortunately tend to be relatively local, and nationwide drops are unlikely. This should blunt the macroeconomic impact of bursting bubbles. The bad news, though, is that the run-up of personal debt means that many households will be left with liabilities exceeding the value of their homes, implying a rising number of bankruptcies."

Mittwoch, 24. Juni 2009

The Capitalist Threat: Schutzgelderpresser der Mafia sind reine Waisenknaben gegenüber den Ärzten / Medizinern in McAllen, Texas!


An das Gesundheitswesen hatte George Soros wohl kaum gedacht, als er in der Zeitschrift Atlantic Monthly, Volume 279, No. 2, February 1997, seinen berühmten Essay "The Capitalist Threat" verfasste. Darin hatte er die Befürchtung geäußert, dass ein bis zur äußersten logischen Konsequenz praktizierter Kapitalismus jene ethischen Verhaltensnormen zerstören könnte, auf denen er selbst beruht. (Daher übersetze ich den Titel - interpretierend - mit "Die Selbstbedrohung des Kapitalismus").

Donnerstag, 28. Mai 2009

Alles Madoff oder was? Amerikanische Wirtschaftswissenschaftler (auch die US-Notenbank?) wollen (erneut) die Welt bestehlen. Jetzt durch Inflation.


There’s trillions of dollars of debt, in mortgage debt, consumer debt, government debt,” says Rogoff, who was chief economist at the Washington-based IMF from 2001 to 2003. “It’s a question of how do you achieve the deleveraging. Do you go through a long period of slow growth, high savings and many legal problems or do you accept higher inflation?”

Das Vorstehende ist ein Auszug aus dem Bericht "U.S. Needs More Inflation to Speed Recovery, Say Mankiw, Rogoff" der US-amerikanischen Wirtschafts-Nachrichtenagentur Bloomberg vom 19.05.2009. Daraus einige Zitate (Hervorhebungen von mir):

Freitag, 3. April 2009

Ein Satz von Sätzen für die Vitrine: Der sparsame Verbraucher in der Janus-Ökonomie


Über die Auswirkungen der gegenwärtigen ökonomischen Great Depression in den USA auf die Menschen berichtete USA TODAY am 29.03.2009 u. d. T. " 'Perfect storm' puts all types in financial peril".

Unter der Zwischenüberschrift "What to do before layoffs" gibt die Zeitung Ratschläge für ein kluges Finanzgebaren in der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Die sind insofern interessant, als sie zum einen spezielle amerikanische Probleme aufzeigen und zum anderen den Übertragungsmechanismus, welcher die kleinen Feuer bei den Einzelnen zum großen (Deflations-)Feuersturm für die ganze Volkswirtschaft machen kann.

Samstag, 28. März 2009

„Ceci n’est pas une inflation“ oder: Eine Inflation gibt es nicht!


"Ceci n'est pas une inflation" mögen sich die Fed-Verantwortlichen, zuerst mit Alan Greenspan und dann mit Ben Bernanke an der Spitze, angesichts des Immobilienbooms gedacht haben. Und wenn ich dann noch behaupte "Eine Inflation gibt es nicht", klingt das zunächst sogar wie eine Bestätigung.

Sonntag, 22. März 2009

"Krise ohne historisches Beispiel" + "Das ist eine Entwicklung, die wir nie gesehen haben": 2 Handelsblatt-Interviews v. April 2008 + März 09


Einen interessanten Rückblick auf den Debattenstand (bei denjenigen, welche den Durchblick hatten) vor einem Jahr und die damaligen Prognosen über die zukünftige Krisenentwicklung ermöglicht die Lektüre des Handelsblatt-Interviews vom 08.04.2008 von Torsten Riecke mit Mohamed El-Erian, Co-Chef des Anleihefonds Pimco, u. d. T. "Krise ohne historisches Beispiel".
Ich beschränke mich hier großenteils auf eine Wiedergabe von Auszügen, möchte aber die Leser noch einmal daran erinnern, dass es sich nicht (wie es oft scheinen mag) um einen aktuellen Kommentar zur Welt-Wirtschaftskrise handelt, sondern dass El Erian (wie auch andere) bestimmte Entwicklungen bereits vor einem Jahr prognostiziert hat (Hervorhebungen von mir):

Freitag, 20. März 2009

Wolfgang Münchau: was ist Wahrheit? oder Die Trompeter von Sick-ingen


Auch ich lese natürlich recht häufig englischsprachige Webseiten, zum allergrößten Teil aus den USA. Die sind meist informativer als die deutschsprachigen, was bei der Finanzmarktkrise ja auch kein Wunder ist: Seismographen im Zentrum des Bebens liefern naturgemäß die besseren Aufzeichnungen.
Manche meiner Landsleute scheinen bei einer solchen Lektüre allerdings die Orientierung zu verlieren.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Im Land der doch nicht ganz so Freien: "Inclusionary Zoning" und andere staatliche Regulierungen des Wohnimmobilienbaus in den USA


Kürzlich habe ich als Informationsquelle für wirtschaftswissenschaftliche Lehrmeinungen wie auch aktuelle Entwicklungen die amerikanische Webseite "Library of Economics and Liberty" für mich entdeckt. U. a. enthält sie eine "Concise Encyclopaedia of Economics" mit zahlreichen ausführlichen Artikeln von teilweise hochkarätigen Wirtschaftswissenschaftlern (vgl. z. B. das Stichwort "What Is the Money Supply?" von Anna J. Schwartz, die 1963 zusammen mit Milton Friedman das in Ökonomenkreisen berühmte -teilweise auch berüchtigte- Buch "A Monetary History of the United States, 1867–1960" verfasst hatte; dieser Artikel ist nicht nur fundiert, sondern auch leicht verständlich geschrieben).
Man darf die Einträge freilich nicht allzu naiv lesen, denn häufig erscheinen sie doch allzu Deregulierungs-euphorisch. Gleichwohl erscheint mir dieses Wirtschaftslexikon (und auch diese Webseite insgesamt) als eine wertvolle Informationsquelle.

Sonntag, 8. Februar 2009

Finanzmarktkrise: Link zu einer multikausalen Erklärung in Stichworten (in Englisch)


Selbst wenn der Eintrag ein wenig politlastig erscheint (pro-Obama bzw. vom Standpunkt der Demokratischen Partei in den USA) bietet, wer immer sich hinter dem Pseudonym "ep" verbirgt, eine ebenso kurze wie multiperspektivische Übersicht über die Ursachen der Finanzmarktkrise:
"Why are we in this Financial Crisis?", "Tagged with: Economy, McCain, Obama, Politics. Posted by ep on Friday, September 26, 2008."

Die Verschärfung der amerikanischen Insolvenzvorschriften für Private als eine der Krisenursachen anzusehen, dürfte einer sehr parteipolitisch gefärbten Sicht entsprechen (dennoch glaube ich nicht, dass jetzt Obama bzw. die Demokraten diese Verschärfung rückgängig machen werden).

Auch sonst fehlt vielleicht der eine oder andere Hinweis auf die Mitschuld der US-Demokraten an der Immobilienblase und am Hypothekendebakel (bereits unter Clinton waren Regulierungen und Vorschriften für die Vergabe von Hypothekenkrediten gelockert worden - vgl. Wikipedia-Stichwort "Government policies and the subprime mortgage crisis").

Aber insgesamt ist die Übersicht mit der Einteilung der "Schuldigen" in
Government, Regulators und The Market bzw. Wall Street & Main Street und der Vielzahl der aufgelisteten Kausalfaktoren der Krise in meinen Augen derart überzeugend, dass ich hier wiederum eine Ausnahme von meiner sonstigen 'Blogpolitik' mache und lediglich einen Link poste, ohne daran irgendwelche umfassenderen Betrachtungen zu knüpfen.

Textstand vom 16.06.2023

Sonntag, 25. Januar 2009

Analerotik des Geldwesens war gestern: heute ist monetaristisches Deepthroating angesagt! (Replik auf WEISSGARNIX)


Lieber "WEISSGARNIX", Ihr Blog-Titel "Die anal-erotische Finanzkrise" vom 13. Dezember 2008, Punkt 14:29 affirmiert Ihr Pseudonym. In Wirklichkeit war Analerotik tiefstes Gestern.
Heute dagegen ist monetaristisches und fiskalisches Deepthroating angesagt. Der Finanz"industrie" wird unser gutes Geld so tief in den Rachen gestopft, dass sie es irgendwann zwangsläufig als Hyperinflation wieder auswürgen muss.

In diesem Zustand ist zwar sein Nährwert arg reduziert; über den Assetpreisverfall als Ursache der Finanzmarktkrise brauchen wir uns dann allerdings keine Sorgen mehr zu machen.

Wenn ich dagegen Ihren Blott "Neue, phantastische Abenteuer mit der Liquiditätsfalle" vom 2.12.08 lese komme ich zu dem Schluss, dass Sie Ihr Pseudonym letztlich doch nicht honorieren wollen. Also genau so ein Schwindler wie die Bankster - gg.

Mehr (und ernsthafter) zum Thema Geldschöpfung, Inflationierung usw. u. a. in meinem Blott "Kipper, Wipper, Notenbanken".


Textstand vom 07.06.2023

Freitag, 23. Januar 2009

In GOD we ROB (you blind). Opiumkrieg im Wilden Westen (bekämpfen)


Meinem Freund und Klassenkameraden verdanke ich den Hinweis auf den Spiegel-Online-Bericht "SPEKTAKEL IN LONDON. Busfahrt mit gottloser Botschaft" von Markus Becker und Carsten Volkery vom 8.1.09: " 'Es gibt wahrscheinlich keinen Gott' - 200 Busse fahren mit einer atheistischen Botschaft durch London und sorgen für Schlagzeilen."
Nun bin ich freilich kein Atheist, sondern "nur" Agnostiker, und deshalb gegenüber atheistischer Werbung relativ indifferent. Zumindest auf London bezogen (bzw. zumindest auf diesem abstrakten Niveau) erscheint sie mir eher als ein (liebenswerter) britischer Spleen.
Doch wenig später keimte in mir die Idee auf, ob man nicht diese Atheistenkampagne der gottlosen Londoner Werbebusse für die Bedürfnisse der Menschen im amerikanischen Mittelwesten adaptieren könne.

Mittwoch, 26. November 2008

Simbabwe schärfster Konkurrent für US-amerikanische Schlüsselindustrie


Nein, um Tabak geht es nicht. Wohl aber ist das, worum es hier geht, starker Tobak.
Ben S. Bernanke hatte, schon im Jahre 2002, Überlegungen darüber angestellt, auf welche Weise die amerikanische Notenbank, das Federal Reserve System, die Leute wieder zum Geldausgeben verleiten könnte, falls sie die Lust daran verlieren und die Wirtschaft deflationieren sollten. (Vgl. auch meinen Blott "Ist Ben Bernanke bescheuert ...?")

Dienstag, 28. Oktober 2008

Finanzmarktkrise, Finanzkrise? Nein: Rohstoffkrise! Notenbanken, Geldpolitik und Konjunkturpakete sind deshalb am Ende


Es liegt auf der Hand, dass das amerikanische Wirtschaftssystem 'Schuldenmajor' auf Dauer nicht funktionieren kann (vgl. dazu als zufälliges Beispiel die Beiträge (vom 02.11.07 -sehr spaßig!- und vom Sept./Okt. 2008) eines gewissen Moritz Nauer, der wiederum auf anglophonen - vermutlich amerikanischen Internettexten bzw. Internetvideos beruht). Das Spiel wäre aber vermutlich noch eine ganze Weile länger gelaufen (oder etwas weniger unsanft ausgelaufen), hätten nicht die steigenden Rohstoffpreise, an erster Stelle natürlich der Ölpreis, den (amerikanischen) Konsumenten das Geld aus der Tasche gezogen.
[Das "Levy Economics Institute of Bard College", frühere Wirkungsstätte des jetzt posthum berühmt gewordenen 'Krisenpropheten' Hyman Minsky, stellt seit Jahren eine Fülle von Veröffentlichungen in verschiedenen Kategorien - kurzgefasste Vorschläge für die Politik, allgemein verständliche Texte, wissenschaftliche Arbeiten usw. - zur Wirtschaft und Wirtschaftspolitik, speziell natürlich der USA, ins Netz, darunter auch zahlreiche über die Verschuldung des Staates und der Verbraucher. Ich habe mir das noch nicht näher angeschaut, kenne also auch die Tendenz nicht. Hier jedenfalls die Links zu einer Übersicht der verschiedenen Veröffentlichungskategorien und hier die verschiedenen Arten von Veröffentlichungen zum Thema "Monetary Policy and Financial Structure", also aktuell zur Finanzkrise und Konjunkturkrise.]