Posts mit dem Label Offener_Brief werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Offener_Brief werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. Januar 2025

Offener Brief an die 18 AfD-Verbotsgutachter

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

richtig ist, dass die AfD (mittlerweile) unwählbar (geworden) ist. Und ganz sicher hat die Partei auch Mitglieder, die mehr oder weniger rechtsradikal oder sogar rechtsextrem sind. Welchen Einfluss solche Gestalten auf die Politik der Partei haben, kann ich nicht wirklich einschätzen.
Bei Björn Höcke spricht in der Tat vieles dafür, den als Rechtsextremisten einzustufen. (Sein starker Einfluss in der Partei war für mich auch der wesentliche Grund, diese zu verlassen.) Gefährlich ist er allein schon deshalb, weil er weitgehend wirklichkeitsfern in einer deutschnationalen Wahnwelt wabert.

Gefährlich für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung sind allerdings nicht zuletzt auch SIE SELBER.

Sonntag, 5. August 2012

Offener Brief an EZB-Präsident Mario Draghi: Ihre neue, indirekte Griechenland-Hilfe (T-Bills) ermuntert die griechischen Banken zur Übernahme eines exorbitanten Insolvenzrisikos. Damit hat sich die Europäische Zentralbank als Trägerin einer europäischen Bankenaufsicht disqualifiziert!


Den nachfolgenden offenen Brief, in dem es um die (fehlende) Eignung der EZB für die Rolle der Bankenaufsicht geht, habe ich jetzt an die EZB gemailt. Dort wandert er zwar ohnehin in den Papierkorb (wenn nicht gleich in den elektronischen, dann zumindest in den mentalen). Aber er ist ja ohnehin mehr für meine Leserinnen und Leser bestimmt: damit DIE sehen, was läuft. Mario Draghi weiß ohnehin, was in der "Eurettungspolitik" abgeht!


Sehr geehrter Herr Draghi,
Sie werden mir auf der rein abstrakten Ebene darin zustimmen, dass eine Institution, welche Geschäftsbanken zum "Zocken" ermutigt, moralisch und sachlich nicht qualifiziert ist, um eine glaubwürdige Aufsicht über das Treiben der Geschäftsbanken auszuüben.

Sie werden aber selbstverständlich bestreiten, dass die EZB jemals Banken zum Zocken ermuntert, ermutigt, verleitet oder aufgefordert habe.

Mittwoch, 1. August 2012

Offener Brief an MdB Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, zu seiner Forderung nach einer EZB-Finanzierung der ESM-Kredite seinem Interview "Es gibt keine bequeme Lösung" in der Saarbrücker Zeitung


Sehr geehrter Herr Schick,

Ihr heute, am 01.08.2012, auf der Webseite der Saarbrücker Zeitung veröffentlichtes (kurzes) Interview unter dem Titel  "Es gibt keine bequeme Lösung" habe ich gelesen.

Aufgrund Ihrer dortigen Aussagen stelle ich fest, dass Sie ein skrupelloser Lügner sind, der uns Bürger durch vorsätzlich falsche Sachverhaltsdarstellungen hemmungslos über wesentliche Fakten im Zusammenhang mit der sog. “Euro-Rettung” zu täuschen versucht.

Mein gegen Sie erhobener moralischer Betrugsvorwurf lässt sich anhand Ihres Textes wie folgt beweisen.