- Ausgangspunkt dieser Debatte war der ZEIT-Gastkommentar vom 17.07.2015: "Griechenland. Europa ist zur Transferunion geworden" des Hamburger Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Bernd Lucke, ehemals Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) und gegenwärtig Europaabgeordneter und Parteivorsitzender der von ihm neu gegründeten Partei ALFA
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Mittwoch, 26. Juli 2017
SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz ist kein Deutscher
Martin Schulz äußert sich in der BILD AM SONNTAG (BamS) am 23.07.2017 zur Flüchtlingskrise, und am selben Tag erhebt sich ein gewaltiges Rauschen im Blätterwald.
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Der Dummdeutsch-Dödel-Dudel oder Reigen sedierter Geister über dem Abgrund
Früchte meines Zorns.
Wenn die nicht alle ausgereift sind: Unser Land ist auf jeden Fall reif.
Für die Klapse.
Dienstag, 11. August 2015
"Ick bün al dor" oder: Wie der Lucke-Igel den Brinkmann-Hasen austricksen möchte
Quickread
Bei komplexen Debatten ist es gelegentlich nützlich, anderen zu erklären, aber auch sich selber zu vergewissern, worum es eigentlich geht (oder ursprünglich ging). Alsdann:
- Von diesem Artikel hatte ich (lediglich) EINEN ganz bestimmten Aspekt kritisiert (mehr dazu unten) in meinem HuffPost-Beitrag "Warum Luckes Modellrechnung blanker Unsinn ist" vom 02.08.2015 [Die Überschrift stammt von der HuffPost-Redaktion; ich selber hatte getitelt "Kathedersozialist Lucke?"]
- Darauf hat Prof. Lucke am 06.08.2015 in der Huffpost repliziert unter "Meine Antwort an einen Kritiker." Der vorliegende Beitrag ist meine Erwiderung darauf.
Montag, 20. Juli 2015
Ist Prof. Bernd Lucke ein Kathedersozialist?
Hinweis: Nachfolgend stelle ich den Blogtext in einer stark gestrafften und, wie ich hoffe, leserfreundlicheren Form ein. Den ursprünglichen Blogtext, mit seiner ausführlicheren Erörterung und Begründung finden Sie unten im Anschluss an diese Kurzfassung. - 28.07.2015
Kathedersozialist Lucke?
Freitag, 12. Juni 2015
Lügen - aber richtig: Nachschulung für den griechischen Wahrheitsminister Yanis Varoufakis (Gratis, sed non privatissimum)
Wenn Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis den Mund aufmacht, entschlüpft ihm dann und wann wahrhaftig eine Wahrheit.
So zum Beispiel, wenn er dem Tagesspiegel in dem Interview "Wir haben rote Linien überschritten" vom 09.06.2015 sagt:
"... wir sind kein normales Land. Wir haben eine kaum funktionierende Justiz."
(Vgl. dazu auch diesen Artikel des Athener Wirtschaftswissenschaftlers Aristides N. Hatzis in der NY Times).
Donnerstag, 11. Juni 2015
Griechenland, das "infantile Gemeinwesen" (Bastian): Linksammlung zu Aufsätzen über die griechische Gesellschaft
Eine Debatte auf der Facebook-Seite des CDU-MdB Klaus-Peter Willsch und die Beschäftigung mit einem Tagesspiegel-Interview des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis ["Lügen - aber richtig: Nachschulung für den griechischen Wahrheitsminister Yanis Varoufakis (Gratis, sed non privatissimum)"] brachten mich auf die Idee, hier eine Reihe von Zeitungsaufsätzen usw. zu sammeln, die sich mit der der griechischen Gesellschaft befassen. Nach meiner Einschätzung (wie auch einiger der Autoren) ist Griechenland letztlich unreformierbar.
Über Griechenland weiß ich zwar nur wenig.
Jedoch hatte ich mich vor Jahren etwas intensiver mit den in vieler Hinsicht vergleichbaren Zuständen und der Mentalität in Süditalien befasst. Nicht einmal in 150 Jahren staatlicher Einheit ist es den Norditalienern gelungen, ihren "Mezzogiorno", eine ebenfalls archaische Klientel-Gesellschaft, mental entscheidend zu modernisieren.
Schon aus diesem Vergleich heraus kann man eine Reformierbarkeit des bodenlosen Griechenland-Fasses mit ziemlichere Sicherheit ausschließen.
Samstag, 21. März 2015
Ein Essigfass auf Yanis Varoufakis' zuckersüßen Honiglöffel
Die Italiener haben ein hübsches Sprichwort:
Si prendono più mosche con un cucchiaio di miele che con un barile d'aceto.
(Man fängt mehr Fliegen mit einem Löffel voll Honig, als mit einem ganz Fass voll Essig.)
Ob es dazu auch eine griechische Entsprechung gibt, weiß ich nicht. Sicher ist freilich, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Honiglöffel herausgeholt hat, nachdem sein einstiger Stinkefinger-Auftritt (Video) wohl nicht nur in Deutschland einige Irritationen ausgelöst hat.
Ob es dazu auch eine griechische Entsprechung gibt, weiß ich nicht. Sicher ist freilich, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Honiglöffel herausgeholt hat, nachdem sein einstiger Stinkefinger-Auftritt (Video) wohl nicht nur in Deutschland einige Irritationen ausgelöst hat.
Montag, 23. Februar 2015
Übersicht meiner jüngsten Blotts i. S. Griechenland-Bailout
Nachfolgend eine Übersicht meiner jüngsten Blotts i. S. Griechenland-Bailout:
Mittwoch, 18. Februar 2015
Ein Blick ins Brüsseler Innenleben: Dokumente aus den aktuellen Verhandlungen mit Griechenland
Die Faz berichtet über eine Veröffentlichung (auf Englisch) von griechischen Regierungsdokumenten über die Verhandlungen in Brüssel und verlinkt dankenswerter Weise zu dem (von der griechischen Wochenzeitung To Vima veröffentlichten) Papier.
A 3-professor racket to rob the German (and other) taxpayers. Stuart Holland propagates "A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis" (co-authored with Yanis Varoufakis and James K. Galbraith)
On the website City A. M. Prof. Stuart Holland (who is also the author of “Europe in Question – and what to do about it”), has published an article under the title "How to fix the crisis: Germany must allow Greeks a New Deal" (Febr. 18, 2015).
In it, he propounds the idea of joint investments in the countries of the European Monetary Union through what amounts to government agencies (European Investment Bank and European Investment Fund).
Samstag, 14. Februar 2015
Schluss mit Schmarotze! Griechenland hat seit 2010 JÄHRLICH 500 Milliarden Euro erhalten! (Bundeshaushalt = 300 Mrd. €!)
Bei Finanzzahlen gibt es (wie ich erst kürzlich in anderem Zusammenhang gezeigt habe) immer ZWEI Dimensionen:
- Die nominalen oder absoluten Werte: Heute zahlt man z. B. 2,- € für ein Brot, das in 10 oder 20 Jahren vielleicht 4,- € kostet.
- Die realen oder relativen Werte: 4,- € in 2034 wären dann nicht mehr als 2,- heute.
- ca. 240 Milliarden € seit Mai 2010 (ein kleiner Teil ist noch nicht ausgezahlt)
- ca. 110 Milliarden €.
Das ist also schon mehr als der gesamte deutsche Bundeshaushalt umfasst (rd. 300 Mrd. € pro Jahr).
Donnerstag, 5. Februar 2015
Varoufakis' Suckonomics 1001
In July 2013, a Greek Prof. of economics named Yanis (Gianis or Giannis) Varoufakis had published (together with the co-authors Stuart Holland and James K. Galbraith) the latest Version (4.0) of a paper under the title "A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis".
In January 27, 2015, Prof. Yanis Varoufakis (Wikipedia) has become Greece's Finance Minister in the new coalition government formed by the political parties Coalition of the Radical Left (Syriza) and the smaller right-wing-party Independent Greeks (ANEL) under Syriza Prime Minister Alexis Tsipras.
In all likelyhood, Prof. Varoufakis considers the paper to be a blueprint for his activities.
Mittwoch, 4. Februar 2015
Kein Enigma (mehr): Der modus operandi der Euro-Erpresser Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis
Folgt man den Medien, dann hätte die am 27.01.2015 in Griechenland installierte neue Koalitionsregierung der linken SYRIZA mit der rechten ANEL unter Ministerpräsident Alexis Tsipras sich ziemlich tollpatschig angestellt.
Sonntag, 1. Februar 2015
Großes griechisches Ehrenwort? Yanis Odysseus Varoufakis: Ein Schlitzohr wird Finanzminister
Der österreichische Blogger Klaus Kastner schrieb im Jahr 2011 über den damaligen Volkswirtschafts-Professor und jetzigen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis (meine Hervorhebungen):
"Prof. Yanis Varoufakis runs a very interesting blog. His focus is not on Greece. Instead, his focus is on possible solutions for the European debt problem. His ideas are excellent and one needs to question why his Modest Proposal does not get more attention on the part of EU-elites.
It appears, however, that Prof. Varoufakis, purposely or not, also pursues a kind of hidden agenda. That hidden agenda seems to suggest that Greece is nothing other than the first domino to fall in a falsely-desigend Euro-structure and that, in consequence, all the blame goes elsewhere. Prof. Varoufakis has not yet made a single proposal as to how Greece could turn-around her economy."
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Wie der ZEIT-€-Fanatiker Mark Schieritz einen 2,5-Milliarden-Raubzug am deutschen Steuerzahler verteidigt
Die FMS Wertmanagement AöR (eine "Teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts") (Homepage; Wikipedia) ist die Abwicklungsbank (Bad Bank) der früheren Hypo Real Estate Holding (HRE).
Nach einem Bericht der FAZ hatte die FMS im Jahr 2012 Griechenland und Hedgefonds freiwillig gut 2,5 Milliarden Euro "geschenkt".
Dieser Sachverhalt erfüllt in meinen Augen den Straftatbestand der Untreue; daher hatte ich mit E-Mail vom 13.09.2014 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München erstattet. Den Text der Anzeige sowie weitere Anmerkungen zum Sachverhalt und insbesondere zur strafrechtlichen Bewertung habe ich im Blott "Strafanzeige: 2,5 Milliarden € deutsche Steuergelder an Griechenland und Hedgefonds verschenkt!" publiziert.
Samstag, 13. September 2014
Strafanzeige: 2,5 Milliarden € deutsche Steuergelder an Griechenland und Hedgefonds verschenkt!
Gestern, am Freitag, 12.09.2014, hatte FAZ.net in 2 Artikeln (s. u.) und einem Kommentar darüber berichtet, dass eine deutsche "Bad Bank" ohne Not (und ohne Rechtsgrundlage) mal eben auf 2,56 Milliarden Euro verzichtet hat.
Der FAZ-Kommentar beschreibt den Sachverhalt zusammenfassend so (Hervorhebungen von mir:
"Der griechische Schuldenschnitt hat dazu geführt, dass die Abwicklungsbank der Hypo Real Estate 8 Milliarden Euro Verlust gemacht hat. Davon wären immerhin 2,56 Milliarden Euro vermeidbar gewesen. Das haben Recherchen dieser Zeitung nun gezeigt. Die Bad Bank hat in Griechenland Anleihen freiwillig zur Umschuldung angeboten; und sie hat auch wertvollere Anleihen zu Kursen von 30 Prozent verkauft, die nur wenig später zu 100 Prozent zurückgezahlt wurden. Doch leider sind diese Anleihen nicht mehr im Besitz der deutschen Abwicklungsbank, sondern gehören Hedgefonds, die sie günstig aufkauften. Sie freuen sich über volle Zinsen und Rückzahlung. Der deutsche Steuerzahler ist der Dumme."
Samstag, 23. November 2013
Leisten Don Draghi und seine Europäische Zentralbank Beihilfe zum versuchten und vollendeten Eingehungsbetrug?
Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich mich nie dagegen ausgesprochen, dass bei einer Bankeninsolvenz auch die Einleger haften. Ich hege jedoch keinen Neid oder gar Hass gegen die "Reichen".
Aber ganz abgesehen davon, dass ich selber nicht dazugehöre, möchte ich definitiv NICHT als Steuerzahler die Vermögenserhaltung der Geldbesitzer finanzieren.
Trotzdem breche ich hier eine Lanze für wohlhabende Kapitalbesitzer (in ihrer evtl. Eigenschaft als Bankeinleger) - wenn auch nur für eine ganz bestimmte Gruppe davon.
Um diese Überlegungen zu entwickeln, muss ich freilich etwas weiter ausholen.
Ein Geschäftsführer einer eigentlich schon insolventen Firma begeht (sofern ihm die Insolvenz bekannt ist oder sein musste) einen Betrug ("Eingehungsbetrug" - http://de.wikipedia.org/wiki/Eingehungsbetrug), wenn er Verpflichtungen eingeht (also z. B. Waren bestellt oder Arbeitnehmer einstellt), welche die Fa. nicht mehr bezahlen kann. (Dadurch wird er auch persönlich schadenersatzpflichtig.)
Dienstag, 2. Juli 2013
Illusionen über Griechenland - machte man sich schon 1838 in Füssen im Allgäu
Die Griechen haben der Troika mal wieder einen Türken aufgebaut: Wie üblich, werden Zusagen gemacht, aber nicht eingehalten. (Vgl. heute bei SPON: "Verschleppte Reformen: Euro-Retter stellen Griechenland Ultimatum" und die Grundlage des Spiegel-Online-Artikels in der gestrigen englischsprachigen Online-Ausgabe der griechischen Zeitung Kathimerini u. d. T. "Talks with troika resume amid fears of delay to loans".)
Dienstag, 11. Juni 2013
Deutschlands dümmster (Ex-)Berufsschullehrer ist - der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel! Für die Eurozonen-"Rettung" in Gestalt einer Transferunion will dieser sog. "Sozialdemokrat" die eigenen Landsleute skrupellos ausplündern!
In Sachen Eurozonenkrise glüht dem Siggi seine Birne.Für Glühbirnen ist er ein Experte, seit er sich damals hinter die EU geklemmt hatte, damit die uns langsam die herkömlichen Glühlampen auslöscht. ("EU: Ein Schlag auf die Birne", ZEIT vom 04.09.2009)
Zweifellos hält er sich auch für einen Experten in Sachen Euro-Rettung. Leider enttarnen jedoch, wie wir schon früher konstatieren mussten ("Dumm - dümmer - Sigmar Gabriel (SPD). Sozialdemokraten wollen die deutschen Steuerzahler durch Eurobonds restlos aussaugen!") seine Äußerungen den SPD-Chef Sigmar Gabriel als einen ökonomisch absolut unbeleckten Politiker. [Wenn sich eine völlige Ahnungslosigkeit schon bei dem Parteivorsitzenden der SPD nachweisen lässt: um wieviel verbreiteter muss sie dann beim Politiker-Fußvolk der SPD (aber auch der anderen euhaftomanen Blockparteien) sein?]
Sonntag, 9. Juni 2013
Eu-Haftungs-Lied: "Es zittern die morschen Banken". Indes die Bundesregierung die deutschen Steuerzahler stückweise in die Transferunion zerrt.
Die Bundesregierung hat einen neuen Weg von Deutschland nach Spanien eröffnet. Keinen Weg für Menschen freilich, wie es etwa der Pilgerpfad nach Santiago de Compostela ist.
Sondern einen Transferweg, um deutsches Geld gen Süden zu senden.
Da dachte ich mir, man müsste diesen Transfer-Trampelpfad (der vom KfW-Sitz in der Palmengartenstr. in Frankfurt a. M. ins spanische Sagtjaso di MonedaKomposta führt) doch feierlich eröffnen.
An mir soll die festliche Einweihung jedenfalls nicht scheitern; dafür habe ich extra einen Song getextet. Vorerst zwar nur eine Strophe, aber weitere Verse kann man ja hinzufügen, wenn der deutsche Bundeshaushalt weitere Milliarden verbürgt: Für Portugal, Griechenland, Italien ... und warum nicht vielleicht auch für Zypern, Slowenien und andere bedürftige Freunde?
Die Schleusen hoch,
Die Augen fest geschlossen,
Steuergeld marschiert,
Haushalt wird zerschossen.
Die Augen fest geschlossen,
Steuergeld marschiert,
Haushalt wird zerschossen.
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