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Dienstag, 24. Februar 2026

"Scheingewinne" als Scheinerklärungen in der Finanzkrise

 
Notiz: "Opferlose Finanzverbrechen"

Auf den ersten Blick erscheint ist die Definition von "Scheingewinnen" ganz einfach, und so banal, dass man sie scheinbar gar nicht hinterfragen muss:
Scheingewinne sind eben keine echten (oder "richtigen") Gewinne.
Diese Antwort entpuppt sich freilich als eine Scheinlösung, denn jetzt stellt sich die Frage, was denn "echte" Gewinne sind?

Donnerstag, 25. September 2025

Die Verfassungsgerichtskandidatin und die Dinglichkeit der Drohnenflugbahn: Warum Stefan Weber in seiner Kritik an Prof. Ann-Katrin Kaufhold überzieht - und dennoch ihr Aufsatz kein Glanzlicht ist


Die in der Berliner Zeitung vorgetragene Kritik an der Verfassungsrichterkandidatin* Prof. Ann-Katrin Kaufhold, die der "Plagiatsjäger" Stefan Weber herleitet aus deren AufsatzSchmetterlinge und das Verwaltungsrecht: Kann Aufsicht die Antwort auf systemische Risiken sein?“, erschienen im Februar 2018 in der japanischen Zeitschrift „Osaka University Law Review“, ist ebenso undifferenziert wie unfair.
* Nachtrag 27.09.2025: Am 25.09.2025 ist die Neuwahl der Verfassungsrichter(innen) erfolgt; Prof. Kaufhold ist nunmehr also Verfassungsrichterin. 

Montag, 10. März 2025

"AfD" = Alternative für Diätenabgreifer?

 
So wenig ich ein Fan der LANDSTÖRZERIN Angela Schurkel (bekannter unter ihrem Alias-Namen Angela Merkel) bin: Bei ihrer Einschätzung von Friedrich Merz als ungeeignet für politische Führungspositionen hatte sie ausnahmsweise mal Recht!

Der Märzgefallene 2.0 namens Friedrich Bettvorleger (ebenfalls bekannter unter seinem Alias-Namen Friedrich Merz) ist gerade dabei, Deutschland zu ruinieren. Dass er das zugleich mit einem gigantischen WÄHLERBETRUG tut, für den ich in der bundesdeutschen Geschichte nichts Vergleichbares kenne, ist schlimm - in moralischer Hinsicht. 

Donnerstag, 6. März 2025

Offener Brief an einen (eigentlich an alle!) "Staatsschulden-Volkswirt(e)"


Offener Brief an den Düsseldorfer VWL-Professor Jens Südekum

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Sehr geehrter Herr Professor Südekum,

ich bin wirtschaftswissenschaftlicher Laie, habe mich aber zeitweise sehr intensiv mit den Grundlagen der Rentenfinanzierung (Umlageverfahren -UV- vs. Kapitaldeckungsverfahren -KDV-) beschäftigt. Damals stieß ich u. a. auch auf Ihr Rentenpapier. An dessen Inhalt erinnere ich mich nicht im Detail; jedoch hatte ich es seinerzeit als "brillante Arbeit" empfunden (Rd.Nr. 144 in meinem "Rentenreich" von 2004). Was ich umso höher einschätzte, als Ihr Papier in einem JuSo-Kontext erschienen war.

Mittwoch, 29. Januar 2025

Alice im Wunderland der Geldtheorie

 
In gewisser Weise ist die Überschrift dieses Blogposts ein Relikt.
Ursprünglich wollte ich tatsächlich allein die geldtheoretischen Ausführungen behandeln, die (Dr.) Alice Weidel in ihrem Buch "WIDERWORTE. Gedanken über Deutschland" macht (Inhaltsverzeichnis und Anfangsseiten gibt es als Leseprobe auf der Verlags-Webseite).

Donnerstag, 2. Januar 2025

Linksgrüne Politiker mit jourlenistischen Hilfstruppen attackieren Deutschlands Fiskalsolidität!


Die Augsburger Allgemeine ("AA"), die für unsere regionale "Allgäuer Zeitung ("AZ")" den sog. "Mantelteil" (Nachrichten aus der Welt, Deutschland und Bayern) liefert, trommelt schon seit geraumer Zeit für massive Staatsschuldensteigerungen.

Montag, 25. Juli 2022

Wo kämen wir hin, wenn gestandene Wirtschaftswissenschaftler sich etwas von einem Laien annehmen wollten? Lieber erzählen die weiter blühenden Unsinn!


In dem Buch "Geld, Kredit und Banken. Eine Einführung" von Horst Gischer, Bernhard Herz und Lukas Menkhoff werden u. a. auch die "Begründungen für eine staatliche Zentralbank" erörtert. Unter anderem liest man dort (Hervorhebung von mir):

Mittwoch, 25. August 2021

Geld ist KEIN Wertaufbewahrungsmittel!

 
Der Wirtschaftsduden (Aufl. 2016), der auf der Webseite der Bundesanstalt für politische Bildung (bpb) eingestellt ist, definiert Geld wie folgt (meine Hervorhebungen):
"Allgemeines Tauschmittel, mit dessen Hilfe Güter getauscht werden können; mit Geld werden Güter bezahlt. ..... Weiterhin dient Geld als Wertmesser oder Recheneinheit (mit Geld sind Güterwerte messbar und vergleichbar), als WERTAUFBEWAHRUNGSMITTEL (mit Geld können Werte aufbewahrt und gespart werden und bei Bedarf in Güter umgetauscht werden) und als Wertübertragungsmittel (mithilfe von Geld können Werte an andere Personen z. B. durch Verkauf oder Schenkung übertragen werden).
 
Das sind gängige Definitionen, bei denen mich die Funktionen als (eine Art von) Tauschmittel, als Wertmesser und als Wertübertragungsmittel mich hier nicht interessieren. Ich will lediglich untersuchen, ob das Geld tatsächlich ein "Wertaufbewahrungsmittel" ist - oder, wie ich in der Überschrift behauptet habe, eben nicht.

Mittwoch, 12. August 2020

Der Kapitalismus ist kein reines Tauschsystem - sondern auch ein Tributsystem. Diesem wohnt eine Tendenz zur Überakkumulation inne, die nichts mit irgendeinem "Geldsystem" zu tun hat: It's the Eigentumssystem, Stupid!


Die Grundlage 
unserer gesamten (persönlichen und kollektiven) Sicht der Funktionsweise von Volkswirtschaft(en) bildet die Hintergrundvorstellung von unserer "kapitalistischen" Wirtschaftsordnung (die man neutraler vielleicht als "eigentumsbasierte Geldwirtschaft" bezeichnen könnte) als einem Tauschwirtschaftssystem. Die historische Entwicklung hat uns allen gewissermaßen eine "Programmzeile" in unseren ökonomischen "Quellcode" eingebaut, die sich noch heute noch an längst überlebten Handwerker-Zeiten orientiert, aber (leider) dennoch die Folie für unser ökonomisches Denken liefert: "Schneider tauscht mit Schuhmacher Anzug gegen Schuhe". 

Donnerstag, 2. April 2020

Showdown in der AfD oder VWL-Prof. Meuthen dreht frei: Renten steuerfinanzieren, Staat („Fiskalkleptokraten“) soll hunderte Milliarden bunkern, „Sozialpatrioten“ raus aus der Partei


Auf der Webseite "Tichys Einblick" ("TE"; betrieben von Roland Tichy, ehem. Chefredakteur der Wirtschaftswoche) ist heute ein Interview von Alexander Wendt mit dem AfD-Ko-Vorsitzenden Prof. Jörg Meuthen erschienen:
Ich habe das zunächst für einen Aprilscherz gehalten (heute ist ja der 01.04.) und war damit nicht der Einzige. Auf der Tagesschau-Webseite heißt es "Sein Vorstoß kam für manchen seiner Mitstreiter im Gremium so überraschend, dass sogar ein Bundesvorstand das Interview für einen Aprilscherz hielt."

Mittwoch, 19. Juni 2019

Wie die "Facebook-Libra"* die Geldmenge steigern würde

Suchwort: Facebook-Währung, Facebookwährung

* Nachtrag 20.11.2021: Mittlerweile wurde das geplante Geld von "Libra" umbenannt in "Diem". (Und das Unternehmen "Facebook Inc." ist auch nicht mehr das, was es mal war: Sondern firmiert nunmehr unter "Meta Platforms, Inc.".)

Nachtrag 31.07.2023: Wie zu erwarten war, ist das Projekt sanft entschlafen. Vgl. dazu den Bericht "Zuckerberg beerdigt Digitalwährung. Einstige Facebook-Währung 'Diem' wird verkauft" im Manager-Magazin vom 02.02.2022.

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Der Facebook-Konzern plant, über eine Tochtergesellschaft namens "Calibra" und in Verbindung mit anderen großen Unternehmen eine neue, weltweite Währung unter dem Namen "Libra" einzuführen.

Donnerstag, 7. März 2019

Renten retten mit Klippschul-VWL?

 
In der Rentendebatte ist jede Menge Unsinn geschrieben worden. Und das nicht zuletzt von vermeintlichen Experten, die es eigentlich besser wissen sollten: Von Wirtschaftswissenschaftlern.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Donnerstag, 31. Mai 2018

Bitcoins sind Falschgeld


Die nachfolgende Überlegungen sind im Anschluss zu meinem Blog "Helvetische Vollgeld-Fantastilliarden" entstanden. (Der Text ist auch auf JouWatch veröffentlicht und wurde dort auch debattiert). Wer (verständlicher Weise) nicht erst meine gesamten (derzeit 45 ohne den vorliegenden) Blotts zum Thema Geld(schöpfung) lesen mag (bzw. schon kennt), der wird sich dennoch leichter tun, wenn er zuerst den Vor-Blott liest.

Eine fundamentale Unterscheidung der verschiedenen Geldarten in der öffentlichen Debatte ist die zwischen Warengeld und Fiatgeld.

Montag, 28. Mai 2018

Helvetische Vollgeld-Fantastilliarden


Als wirtschaftswissenschaftlicher Laie, aber geldtheoretisch interessierter Blogger („Canabbaia“) verfolge ich die Schweizer Debatte um die Vollgeld-Initiative mit einer gewissen Verwunderung. Ein wesentlicher Punkt in der Argumentation der Initiative sind die Geldschöpfungsgewinne („Seigniorage“) des Bankensystems (wobei zu unterscheiden ist zwischen den Geschäftsbanken und der Zentralbank). Diesen Aspekt behandele ich hier.

Sonntag, 6. Mai 2018

Seigniorage: Ob der Staat damit reich werden kann, hat Jens Reich untersucht


Der Wirtschaftswissenschaftler Jens Reich beschäftigt sich schon seit längerer Zeit (spätestens seit 2011 – s. u.) mit der „Seigniorage“ (historisch auf Deutsch u. a. auch „Schlagschatz“ genannt, weil dieser Gewinn dem Staat früher nur aus der Münzprägung erwuchs). Im Oktober 2017 ist sein Buch „Seigniorage: On the Revenue from the Creation of Money” erschienen. Dieses habe ich nicht gelesen, jedoch die beiden u. g. Vorgänger-Papiere von ihm. (Außerdem „A new theory of seigniorage and optimal inflation“, auf das ich hier nicht eingehe).
Auch wenn seine mathematischen Formeln mir als wirtschaftswissenschaftlichem Laien verschlossen bleiben, bietet der Textteil vor dem Hintergrund meiner bisherigen umfangreichen Überlegungen zum Geldsystem genügend Ansatzpunkte für eine kritische Analyse.

Freitag, 6. April 2018

Funktionsweise, Funktionslogik und Funktionsfähigkeit der kreditären Geldschöpfung als Gesellschaftsspiel dargestellt


Dass ich meinen letzten Blott mit dem Titel "Vom Gelde" überschrieben hatte, war eigentlich nur Denkfaulheit; ich hatte einfach keine Lust, den Inhalt in der Überschrift irgendwie näher zu bezeichnen.
Manchmal wird aber bekanntlich sogar Faulheit belohnt, und so geschah es mir. Als ich wiederum aus Bequemlichkeit) den Link zu meinem eigenen Text via Google suchte, stieß ich nicht nur auf die Anfangsseiten von Keynes' "Treatise on Money" in deutscher Übersetzung ("Vom Gelde"), sondern auf ein weiteres Buch unter demselben Titel (Amazon, hier vom Nikol-Verlag. Zusammen mit 2 weiteren Schriften Lansburghs ist es auch im "Basis-Verlag" erschienen. Auf der Verlagsseite wird diese Ausgabe noch beworben, während Amazon sie als "derzeit nicht verfügbar" meldet. Kundenrezensionen: 9 Stück, sämtlich 5-sternig).
Als Verfassername ist „Argentarius“ angegeben; das ist ein Pseudonym und steht für den einstigen Berliner Bankier Alfred Lansburgh (Wikipedia; mehr zur Person auf der Seite des Basis Verlages; dort auch zur Entstehung des Buches im Jahr 1921). 

Mittwoch, 14. März 2018

Vom Gelde


Nachfolgend sage ich nichts anderes als das, was ich in unterschiedlichen Formulierungen hier schon lange rüberzubringen versucht habe. Aber vielleicht dringt es in dieser Darstellungsform besser durch.
Eigentlich ist sie "nur" ein Kommentar zu einer (Schweizer) Forendebatte, in die ich durch Zufall hineingeraten war (ein Kommentator hatte dort zu einem meiner Blotts verlinkt) .
Doch denke ich, dass mein nachfolgender Debattenbeitrag ganz allgemein für das Verständnis des Geldwesens, und zwar spezifisch der mikroökonomischen Funktionszusammenhänge der kreditären Geldschöpfung mit der Realwirtschaft, von Nutzen sein kann.

Freitag, 10. Februar 2017

Geld aus dem Nichts: Skandal oder banal? Überlegungen zu Mathias Binswangers Darstellung der Geld(schöpfungs)mechanismen und ihrer Zusammenhänge mit der Realwirtschaft


"Geld aus dem Nichts" (Amazon-Kundenrezensionen; Inhaltsverzeichnis auf der Verlags-Webseite) hat Mathias Binswanger (Homepage; Wikipedia), Schweizer Professor für Volkswirtschaftslehre, sein im Jahr 2015 erschienenes Buch betitelt. Dort erklärt er, wie das Geld geschöpft wird und welche (positiven und negativen) Folgen die Geldschöpfung für die Realwirtschaft hat. Außerdem behandelt er das Eigenleben des Geldsystems (Teil IV "Geldschöpfung und Finanzmärkte: Spekulative Blasen und Finanzkrisen") sowie Möglichkeiten für und Zweckmäßigkeit von Reformen des Finanzsystems.

Samstag, 4. Februar 2017

"Zeitgeld" und "Dauergeld"

 
In meinem Blott "Ein Professor, der vom Schlagschatz träumt: Wie Joseph Huber uns Willkürgeld als 'Vollgeld' andrehen will" vom 09.06.2014 hatte ich die Geldarten nach den verschiedenen möglichen Formen der Geldschöpfung wie folgt unterschieden:
  1. Warengeld (im Prinzip - wenn auch nicht immer in der Wirklichkeit - ganz oder weitgehend durch den Warenwert gedeckt) und
  2. Fiatgeld
Beim Fiatgeld wiederum  (hatte ich seinerzeit geschrieben) lassen sich unterscheiden
  • Kreditgeld (Geldschöpfung erfolgt durch Kreditvergabe der Zentralbank und - hauptsächlich - der Geschäftsbanken. Die Deckung des Geldes ergibt sich durch die Rückzahlungspflicht des Schuldners) und
  • Willkürgeld (vom Staat gedruckt und unmittelbar ausgegeben: Print & spend, sozusagen. Dieses Geld ist völlig ungedeckt; hier setzt sich der Staat als Mitesser an den Wirtschaftstisch, ohne seinerseits eine Gegenleistung einzubringen. Es handelt sich also im Ergebnis um eine Besteuerung, eine Inflationssteuer.) 
Als ich jetzt im Zusammenhang mit bzw. im Nachgang zu meinem letzten Blott "Nobelpreis schützt vor Torheit nicht: Warum Friedrich August von Hayeks 'Denationalisation of Money' ein ‚Design for Disaster‘ ist" ein wenig in der "General Theory ..." von John Maynard Keynes blätterte fiel mir ein, dass in bestimmten Zusammenhängen auch eine ganz andere Klassifizierung Sinn machen kann, nämlich die im Titel genannte Unterscheidung von "Zeitgeld" und "Dauergeld".