Samstag, 8. September 2018

Nochmal 'AfD und Chemnitz': Reichsfunk reitet auf dem Rücken der Gebührensklaven Schlammschlacht gegen AfD


"Doch es kam anders. Neben Chemnitzer Bürgern, Anhängern der AfD und der fremdenfeindlichen "Pegida" versammelte sich am vergangenen Samstag der harte Kerne der rechtsextremen Szene Deutschlands: Kameradschaften, Neonazis, Hooligans"
schreibt die Tagesschau unter der Überschrift " 'Trauermarsch' in Chemnitz AfD-Schulterschluss mit Rechtsextremen".
Es mag sein (wäre allerdings zu überprüfen), dass solche Leute tatsächlich zum AfD-Trauerzug gestoßen sind. Bei t-online liest man:
"Der sogenannte 'Schweigemarsch' der AfD in Chemnitz war in weiten Teilen von Rechtsextremisten dominiert. Zu dieser Einschätzung gelangt der Verfassungsschutz Thüringen. In der Spitze nahmen den Angaben zufolge 2500 bekannte Rechtsextremisten an der Demonstration teil. Insgesamt ging die Polizei Chemnitz von rund 8000 Teilnehmern aus."
Da fragt man sich natürlich, wie viel Mann der Thüringer Verfassungsschutz eingesetzt hatte, um die Rechtsextremisten so genau durchzuzählen? Oder nach welchen Kriterien er diese Zahl ermittelt hat?
(Am Rande vermerkt: ACHTTAUSEND Teilnehmer lt. Polizei. Lt. Stadtverwaltung Chemnitz waren es 4.500: Das Lügenregime schreckt vor nichts zurück, wenn es um den "Kampf gegen Rechts" geht. Vor diesem Hintergrund darf man auch die Zahl von 65.000 Konzertteilnehmern anzweifeln.)
Jedenfalls: WENN es WIRKLICH eine (wie auch immer) große Zahl von Rechtsextremisten auf der AfD-Demo gab, dann vermute ich, dass die von der eine Stunde vorher gestarteten Demo von Pro-Chemnitz kamen,. Dieser hatte die Polizei (m. E. rechtswidrig), an einem bestimmten Punkt plötzlich die Fortsetzung des vorher genehmigten Zuges untersagt. Und das ohne dass m. W. neue Fakten vorgelegen hätten, die relativ zum Kenntnisstand bei der Demo-Genehmigung dieses Verbot hätten rechtfertigen können.


Meine Vermutung sehe ich unterstützt durch die weitere Passage:
"Ein Schulterschluss, der offensichtlich genau so gewollt war: Eine Stunde vor dem angemeldeten Trauermarsch der AfD hatte die rechtspopulistische und asylfeindliche Partei Pro Chemnitz eine weitere Demonstration angemeldet. Laut Martin Kohlmann, Veranstalter der Demonstration, war ein Zusammenschluss mit dem AfD-Marsch geplant, erklärte er am Rande der Demonstration dem ARD-Magazin Monitor: 'Der Plan war und es war so angemeldet, dass wir dann hier langkommen und uns dann quasi vereinigen mit den beiden Demonstrationszügen'."
Zunächst einmal ist klarzustellen, was in dem o. a. Text potentiell missverständlich ist: Pro Chemnitz hatte NICHT die Demo eine Stunde vor der AfD angemeldet. (Von der übrigens das Regime
bereits vorher "wusste", dass sie mit der AfD-Demo verschmelzen sollte! Anscheinend bedurfte es dann aber doch einer freundlichen Nachhilfe durch die Polizei, die zweifellos von der Politik genau diesen Auftrag erhalten hatte.) Sondern: Eine Demo angemeldet, die eine Stunde vor der AfD-Demo BEGINNEN sollte.
In welcher Reihenfolge die Anmeldungen beider Demos bei der Verwaltung eingingen, ist eine spannende Frage. Außer für die Journaille, die sonst jeder belanglosen Lappalie nachspüren.
Jedenfalls besagt die Aussage "Der Plan war ....." lediglich, dass das Kohlmanns Plan (bzw. der Plan von Pro Chemnitz) war. Dass die AfD davon Kenntnis hatte, oder dass sie das gar mit "Pro Chemnitz" abgesprochen hatte: NICHTS davon lässt sich aus der Kohlmann-Bemerkung entnehmen.

Die Krönung des Ganzen ist freilich das "Beweismittel": Die bloße Einschätzung eines früheres AfD-Mitgliedes (Franziska Schreiber), die sich auf KEINERLEI nichtöffentliche Informationen zum vorliegenden Sachverhalt stützen kann (und das auch nicht behauptet)!
Logisch, dass weitere Beweise her müssen. Das zaubert "Monitor" aus dem Zylinder:
"Björn Höcke äußerte sich jüngst so, dass es das Ziel seiner Partei sei, "die 'rohen' Formen der Bürgerproteste geistig zu veredeln". Mit dem Schulterschluss zwischen AfD und Rechtsextremisten in Chemnitz habe sich nun für Höcke ein Traum erfüllt, ist Jürgen Kasek überzeugt."
Kasek ist eine Person von kapitaler Kredibilität - für Lumpenjournalisten. Denn Kasek ist schließlich "Rechtsanwalt und Grünen-Politiker". Und ein Aktivist gegen Rechts, denn er "hatte zu Gegendemonstrationen in Chemnitz aufgerufen." Da muss doch stimmen, was der sagt?

Selbst wenn er kackdreist lügt:
"Es gab Abgrenzungsbeschlüsse zur Identitären Bewegung, es gab Abgrenzungsbeschlüsse dahin, dass man keine Neonazis, also Personen, die früher bei der NPD etwa waren, mit aufnimmt", sagt er. Das sei nun alles Makulatur."
NICHTS davon ist Makulatur. Das weiß "Monitor" auch (und politische Winkeladvokat Kasek sowieso), aber unabhängig davon hätte es die journalistische Berufsethik geboten, doch wenigstens dem Grundsatz "audiatur et altera pars" zu folgen und die Bundeszentrale der AfD mit dieser Behauptung zu konfrontieren. (Denn solche Abgrenzung ist nichts, was der Landesverband Thüringen entscheiden könnte). Das wäre - ich sage nicht: redlicher, sondern lediglich - PROFESSIONELL arbeitender Journalismus gewesen! Stattdessen präsentieren uns die Gebührenparasiten einen Hetzjournalismus übelsten Angedenkens (Joseph Goebbels, Karl-Eduard von Schnitzler).
Und dafür lassen sich die schafsgeduldigen deutschen Dumm-Dödel jährlich über acht Milliarden Euro vom Schurkel-Regime abpressen!

Ihren ganzen Giftcocktail leiten die medialen Kammerjägern des Konsensfaschismus mit der Behauptung ein:
"Monitor-Recherchen zeigen: Der Schulterschluss in Chemnitz war von Anfang an geplant."
Was für ein ekelhafter Schweine"journalismus" des Reichs-TV! Das bezeichnen die rotzfrech auch noch als "Recherche"? Da gluckst der Goebbels im Grabe!

Allerdings gibt es eine Achillesferse der AfD:
"Auf Anfrage zu der gemeinsamen Demonstration von AfD und Rechtsextremen in Chemnitz hieß es aus der Parteizentrale gegenüber Monitor nur: 'Kein Kommentar'."
Hier erwarte ich eine SOFORTIGE Stellungnahme der AfD Thüringen (bzw., wenn die nicht kommt, eine Intervention des BuVo): 

  1. Ob und warum man Monitor tatsächlich mit dieser Nicht-Aussage abgespeist hat und
  2. was an der Sache (nicht) dran ist!!!
Wie ich überhaupt erwarte, dass man sich diesen Monitor-Kommentar dort vornimmt und in gleicher Weise kritisch analysiert, wie ich das oben getan habe.
Nur bitte NOCH PRÄZISER; ich selber bin teilweise mangels hinreichend präziser Informationen auf logische Schlussfolgerungen angewiesen.

Wenn wer mehr dazu weiß, bitte in den Kommentaren verlinken. Danke!

Im Übrigen habe ich heute am frühen Morgen per E-Mail beim LV Thüringen angefragt und um Stellungnahme gebeten. Die ich hier nachtragen werde. Falls insoweit nichts kommt, dann habe ich keine Stellungnahme erhalten.
Wenn sich der LV auch nicht anderweitig zu dem Vorwurf geäußert hat, der Schulterschluss mit den Rechtsextremisten sei von vornherein geplant gewesen, dann möge der AfD-BuVo dem LV bitte ein gewaltiges Feuer unter dem Hintern anzünden!


Nachtrag 09.09.2018
Vergleiche zum Staatsfunk-"Journalismus" auch den Gastkommentar von Klaus Kelle auf Focus Online vom 03.09.2018: "Wie die ARD über Chemnitz berichtet, hat mit Journalismus nichts mehr zu tun".

Klaus Kelle ist m. W. CDU-Mitglied. Früher war ich mit ihm Facebook-befreundet; da ich AfD-Mitglied bin, haben wir uns meist gestritten. Irgendwann war ich ihm dann wohl zu radikal und er hat mich entfreundet. (Vielleicht haben ihn auch andere FB-Freunde unter Druck gesetzt, mich zu entfreunden. Das erlebe ich selber in anderer Form ebenfalls; ich werde gelegentlich aufgefordert, gegnerische Kommentatoren zu sperren. Was ich aber natürlich nicht mache.)




ceterum censeo

 Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 09.09.2018

1 Kommentar:

  1. Warum soll der LV Thüringen dazu Stellung beziehen ? Chemnitz liegt in Sachsen.

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