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Montag, 13. Januar 2014
Sonntag, 9. Dezember 2012
Aldi (Süd) goes me on the ghost!
Als Einkaufsquelle schätze ich Aldi (genauer: Aldi Süd; aber ich vermute mal, das ist bei Aldi Nord nicht anders?) durchaus.
Aber was die in ihren Prospekten an Information (nicht) bieten, ist teilweise unverschämt.
Freitag, 24. Februar 2012
Media Markt Onlineshop? Ich bin doch nicht blöd!
Heute als Beilage in der Zeitung ein riesiger Prospekt ("Nr. 7") vom Media Markt:
"Große Neueröffnung Onlineshop. Die neuesten Top-Angebote in ihrem Media Markt und im Onlineshop"
Das habe ich in meiner Einfalt natürlich so verstanden, dass im Prospekt Angebote beworben werden, die sowohl im Onlineshop als auch in den Märkten verfügbar sind.
"Große Neueröffnung Onlineshop. Die neuesten Top-Angebote in ihrem Media Markt und im Onlineshop"
Das habe ich in meiner Einfalt natürlich so verstanden, dass im Prospekt Angebote beworben werden, die sowohl im Onlineshop als auch in den Märkten verfügbar sind.
Sonntag, 27. Juni 2010
Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!
Der Herr meint es nicht gut mit uns Menschen. Den sieben (oder zehn) Plagen, mit denen er die alten Ägypter heimsuchte, hat er in er Neuzeit zahlreiche weitere hinzugefügt: Aids zum Beispiel, oder, für mich zumindest, die Auswahl eines Handy.
Ja, auch wir wollen nun den Sprung in die Moderne (oder in eine neue Kostenfalle?) wagen und haben uns endlich Handys zugelegt.
Doch immer noch raucht mir der Kopf von der Online-Lektüre von Werbung, Tests, Kundenmeinungen usw.
Ja, auch wir wollen nun den Sprung in die Moderne (oder in eine neue Kostenfalle?) wagen und haben uns endlich Handys zugelegt.
Doch immer noch raucht mir der Kopf von der Online-Lektüre von Werbung, Tests, Kundenmeinungen usw.
Sonntag, 20. Juni 2010
Welches Vieh räkelt sich denn hier hoch oben unter den gußeisernen Bögen des Frankfurter Hauptbahnhofs im Bett?
Sonntag, 26. April 2009
"Finanzhaie würden FDP wählen": Wahlwerbung der SPD zur Europawahl am 7. Juni 2009
Zunächst einmal finde ich diesen Finanzhai sehr sympathisch: "Ich bin dein freundlicher Finanzhai von nebenan", sozusagen. Oder fürchten Sie sich etwa vor solch einem lieb lächelnden Monsterchen? (Für die FDP ist aber natürlich das Risiko groß, dass nur der eingängige Spruch als solcher hängen bleibt und dass diejenigen, denen er in den Sinn kommt, ihn für sich selbst mit weniger lustigen Haifisch-Visualisierungen unterlegen.)
[Auch DIE LINKE in Bremen findet, dass der Hai nett aussieht.]
Donnerstag, 2. April 2009
Lidl-Werbung "Luxus für alle": Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte ...
... wenn ich einen solchen Werbespruch lese.
Nicht zum ersten Mal wirbt der Discounter Lidl mit dem Slogan "Luxus für alle".
Doch reißt mir darob jetzt erstmalig der Geduldsfaden.
Auf der Webseite "Werbewahn.net" findet sich hier ein (allerdings relativ unkritischer) Eintrag vom 24.12.2006. Möglicher Weise hat Lidl damals erstmalig mit diesem Motto geworben? Auf der Webseite "Slogans.de" finde ich ihn leider nicht.
Doch reißt mir darob jetzt erstmalig der Geduldsfaden.
Auf der Webseite "Werbewahn.net" findet sich hier ein (allerdings relativ unkritischer) Eintrag vom 24.12.2006. Möglicher Weise hat Lidl damals erstmalig mit diesem Motto geworben? Auf der Webseite "Slogans.de" finde ich ihn leider nicht.
Freitag, 13. März 2009
Ein Bild lügt mehr als tausend Worte. Irreführende Werbung für die Frühstücks-Angebote von McDonalds
Wer möchte da nicht zugreifen -

wo es ein Frühstück "schon ab 1 €" zu kaufen gibt?
So jedenfalls suggeriert uns die Vorderseite des Faltprospekts mit dem Titel "easy morning" von McDonalds Deutschland dem Verbraucher: mit der Abbildung eines Bechers Kaffee und eines McMuffin Bacon & Egg. Und mit der Unterzeile "Das neue Frühstück bei" McDonalds.
Ein Blick auf die Rückseite

sowie auf die beiden Innenseiten

zeigt indes: In Wirklichkeit gibt es zwar verschiedene Snacks für einen Euro (und wohl auch den Cappuccino), aber kein Frühstück. Denn das umfasst nach meiner, und zweifellos auch nach der gängigen Vorstellung in der Öffentlichkeit, also bei den anderen Konsumenten oder Kunden oder Verbrauchern, immer mindestens eine Speise und ein Getränk.
Deshalb bezeichne ich diese Werbung als eine Irreführung der Verbraucher und als unlauteren Wettbewerb.
Textstand vom 13.03.2009. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge (Blotts).
Zu einem „Permalink“, d. h. zu einem Link nur zum jeweiligen Artikel, gelangen Sie mit einem Klick auf das Erstellungsdatum unterhalb
des jeweiligen Eintrages.
Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

wo es ein Frühstück "schon ab 1 €" zu kaufen gibt?
So jedenfalls suggeriert uns die Vorderseite des Faltprospekts mit dem Titel "easy morning" von McDonalds Deutschland dem Verbraucher: mit der Abbildung eines Bechers Kaffee und eines McMuffin Bacon & Egg. Und mit der Unterzeile "Das neue Frühstück bei" McDonalds.
Ein Blick auf die Rückseite

sowie auf die beiden Innenseiten

zeigt indes: In Wirklichkeit gibt es zwar verschiedene Snacks für einen Euro (und wohl auch den Cappuccino), aber kein Frühstück. Denn das umfasst nach meiner, und zweifellos auch nach der gängigen Vorstellung in der Öffentlichkeit, also bei den anderen Konsumenten oder Kunden oder Verbrauchern, immer mindestens eine Speise und ein Getränk.
Deshalb bezeichne ich diese Werbung als eine Irreführung der Verbraucher und als unlauteren Wettbewerb.
Textstand vom 13.03.2009. Auf meiner Webseite
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Samstag, 4. Oktober 2008
Nicht das, was ich von denen erwartet hätte: Werbung für Zeit-Literaturbeilage ein Plagiat?
Die Werbung, an Frankfurter U-Bahn-Stationen vor vielleicht einem halben oder einem Jahr massiv plakatiert, hatte mich beeindruckt. Nicht die für die "Zeit", sondern für das Jüdische Museum Berlin. Da kroch z. B. aus einem Fahrradreifen eine Korallenschlange heraus, in der stacheligen Fruchthülle einer Kastanie steckte ein Golfball und der Anschnitt einer Kokosnuss förderte die Innerei einer Apfelsine zu Tage. (Auf der Homepage des Jüdischen Museums Berlin sind einige der Poster abgebildet; bedauerlicher Weise sehr klein. Leider habe ich es auch versäumt, auf dem Weg zur Arbeit die Digitalkamera mitzunehmen, und dann an einer Haltestelle auszusteigen und die Werbeplakate zu fotografieren. Indes: für Reue ist es nun zu spät.) Die Bilder wurden jeweils von dem Slogan begleitet "Nicht das, was Sie erwarten".
Freitag, 18. April 2008
Das Possessivpronomen ist ein besitzanzeigendes Fürwort
Der Text lautet:
"Friedensstifter. Sie für Ihr Patenkind. Ihr Patenkind für seine Welt. Eine Patenschaft bewegt. Werden Sie Pate."
Möglich, dass dieser Slogan mir eine andere Botschaft verkündet als diejenige, welche die Texter rüberbringen wollten.
Textstand vom 18.04.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Freitag, 9. November 2007
Recycling-Rechnung
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe (S. 45) der (in den Bahnhöfen kostenlos ausliegenden, und übrigens sehr interessanten) Bahn-Zeitschrift "Mobil" (also Nr. 11/2007) gab der Deutschland-Chef der Fa. Tetra Pak auch Auskunft über die Recycling-Quote von Getränkekartons. Davon werden offenbar (nur oder immerhin - das kann man unterschiedlich beurteilen) 65% recycelt.
Er hatte wohl Angst, dass die Öffentlichkeit diese Quote als zu gering bewertet. Drum hat der Herr Dr. Alfred Zopf die Information flugs so umverpackt, dass für mathematische Analphabeten unter dem Strich eine hundertprozentige Recyclingquote rauskommt.
Auf die Frage "Wie hoch ist die Recyclingquote von Getränkekartons in Deutschland?" antwortete er:
"65 Prozent aller in Deutschland in Umlauf gebrachten Getränkekartons werden zu 100 Prozent wiederverwertet."
Textstand vom 01.01.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Er hatte wohl Angst, dass die Öffentlichkeit diese Quote als zu gering bewertet. Drum hat der Herr Dr. Alfred Zopf die Information flugs so umverpackt, dass für mathematische Analphabeten unter dem Strich eine hundertprozentige Recyclingquote rauskommt.
Auf die Frage "Wie hoch ist die Recyclingquote von Getränkekartons in Deutschland?" antwortete er:
"65 Prozent aller in Deutschland in Umlauf gebrachten Getränkekartons werden zu 100 Prozent wiederverwertet."
Textstand vom 01.01.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Freitag, 24. August 2007
Wie man die Welt in den Wald lockt. Überlegungen und Ideen zum Fremdenverkehr im Bayerischen Wald.
"Hauptziel der Bemühungen ist es, das Imageproblem der Region in den Griff zu bekommen und Ostbayern als Urlaubsziel damit wieder attraktiver zu machen. 'Befragungen haben ergeben, dass das Angebot des Bayerischen Walds nicht schlechter abschneidet als das des Schwarzwalds', erklärte der TVO-Geschäftsführer Dr. Michael Braun. Dass die Region dennoch als unattraktiver gilt, ließe auf ein Imageproblem schließen. ..... 'Wir müssen überlegen, mit welchen Inhalten wir die Marke Bayerischer Wald füllen wollen. Die Besetzung durch Grünes Dach Europas reicht nicht mehr aus', sagte [der Marketingleiter Bayerischer Wald des TVO, Alexander] Anetsberger. Zur Markenentwicklung gehört auch eine passende Verkaufsstrategie. Mittelfristig gilt es unter anderem, konsequent alle Synergieeffekte zu nutzen, mit den Big-Playern, also großen Reiseanbietern und den Spezialisten zusammenzuarbeiten. Für moderne Werbung soll auch das Internet mit Bannerwerbung und Weblogs genutzt werden. Langfristiges Ziel des neuausgerichteten Marketings für den Bayerischen Wald ist es, die touristischen Kräfte zu bündeln und zu stärken. Dazu gehört beispielsweise ein multifunktionales Portal, das auch ein Intranet für die interne Kommunikation haben soll. Produktmanagement und Qualitätssicherung gehören ebenso zu den Zielen wie Event-Marketing und eine positive Positionierung gegenüber dem Osten Europas: 'Allein mit Deutschen Urlaubern werden wir es nicht schaffen'." [Hervorhebungen von mir]
Freitag, 17. August 2007
Do you really want to cheat me? dooyoo really want to bleed me dry? Internet-Preisvergleich: Warensuche bei dooyoo, Bild-T-Online, Idealo u. a.
Das ist eine dreiste Unverfrorenheit: sucht man bei dooyoo den Receiver "LG Electronics XC-62" findet man - was? 151 Treffer im "Produktkatalog" - aber kein einziger davon die gesuchte Ware!
Ein klarer Versuch, den (potentiellen) Kunden zu überrumpeln! Ich weiß nicht, ob das als Wettbewerbsverstoß justiziabel ist; wenn (noch) nicht, wird es Zeit, dass sich die Konkurrenz gegen solche Machenschaften zur Wehr und die Wettbewerbs-Rechtsprechung damit auseiander setzt.
Ebenso geht es mir bei Bild-T-Online.
Vielleicht arbeiten diese beiden Portale mit der gleichen - nach deren Einschätzung vermutlich "cleveren" - Weichware?
Ein klarer Versuch, den (potentiellen) Kunden zu überrumpeln! Ich weiß nicht, ob das als Wettbewerbsverstoß justiziabel ist; wenn (noch) nicht, wird es Zeit, dass sich die Konkurrenz gegen solche Machenschaften zur Wehr und die Wettbewerbs-Rechtsprechung damit auseiander setzt.
Ebenso geht es mir bei Bild-T-Online.
Vielleicht arbeiten diese beiden Portale mit der gleichen - nach deren Einschätzung vermutlich "cleveren" - Weichware?
Sonntag, 14. Januar 2007
Tarnen, täuschen, siegeln
Boah, staun, lüll: 100% reines Acryl!
Was das Wollsiegel (s. dazu auch hier) kann, können wir in Korea fast genau so gut, gelle?
Freilich könnte ich mir vorstellen, dass die Wollsiegel-Organisation über diese Einkaufs-Hilfe für Legastheniker durch ein Acrysiegel nicht sonderlich erbaut ist.
Textstand vom 14.01.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Montag, 23. Oktober 2006
Wohltätige Gewissenserpressung?
"Moment bitte, Sie haben sich mit Schulbüchern eingecremt. Pflegeprodukte kaufen oder Zukunft schenken":
Gegenüber der alle Jahre wiederkehrenden nachweihnachtlichen Neujahrs-Feuerwerks-Miesmache "Brot statt Böller" hat diese Werbung den Vorteil einer saisonunabhängigen Verwendbarkeit.
Gegenüber der alle Jahre wiederkehrenden nachweihnachtlichen Neujahrs-Feuerwerks-Miesmache "Brot statt Böller" hat diese Werbung den Vorteil einer saisonunabhängigen Verwendbarkeit.
Dienstag, 31. Januar 2006
Meinung, Werbung, Wirklichkeit
So, so, nun weiß ich endlich, dass Blogger wie ich mit ihrem Tun die "Klowände des Internets" beschmieren.
Im Handelsblatt fand ich die Nachricht über den Vorwurf und bei Jens Scholz die E-Mail, welche der bekannte und erfolgreiche Werbeagenturchef Jean-Remy von Matt seinen Mitarbeitern geschickt hatte. Trost spendend gegen Kritik an der von seiner Agentur "Jung von Matt" gemeinnützig veranstalteten "Du bist Deutschland"-Werbekampagne schreibt er u. a.:
Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter http://www.technorati.com/ eingibt: Du bist Deutschland.) [Warum eigentlich nicht bei "Google Blog Search"?]
Die ganze Werbung wäre – horribile dictu - an mir vorbei gegangen, hätte Herr von Matt nicht mit seiner "Klowand" der guten Sache eine vergrößerte Resonanz verschafft. Ein begnadeter Werber ist er; das zeigt sich zum einen in dem bildhaften Klowand-Vergleich. Zwar habe auch ich schon in diesem Blog über Klowände meditiert, und andere Leute schmähen – ja, da könnte man auch in meinen Texten fündig werden (über Michael Crichton, Gastwirte und Kellner, die Mainstream-Ökonomen (exemplifiziert durch Prof. Dr. Hans-Werner Sinn), das gemeine Volk, die Kapitalisten, Marxisten, mich selbst, die Münchener Journaille, das Handelsblatt, die Überdrussgesellschaft usw.). Aber dieser zündende Vergleich zwischen Blogs und Klowänden, der wäre mir nicht so leicht eingefallen.
Zum anderen demonstriert er sein instinktsicheres PR-Genie dadurch, dass er sich selbst mit seiner E-Mail voll in die Debatte einwirft – so ein Testimonial schafft doch eine Atmosphäre echter Authentizität! Oder hat er nicht? Jedenfalls: wenn er selbst der Konkurrenz seine Mail zugeleitet hätte, hätte er wirklich erfolgreich Publicity für seine Werbekampagne gemacht.
Ein ganz anderer Aspekt allgemeiner Natur, der mich bei dieser Geschichte umtreibt, geht mir schon sehr lange im Kopf herum.
Wir Bürger werden der Werbung wehrlos ausgesetzt.
Wenn etwa Plakatwände suggerieren, dass Rauchen Spaß macht, und ich (nur mal angenommen) ein militanter Nichtraucher wäre: niemand erlaubt mir, meine Meinung gegen die Werbung zu verteidigen, in dem ich etwa spontan auf das Plakat schreibe "Rauchen tötet".
Der Staat entwaffnet seine Bürger, welche sich schutzlos den Angriffen der Werbung aussetzen müssen.
Ich also bin die Klowand für die Werbewelt; die ganze Welt ist die Klowand für Matt und Co.
Und dagegen soll ich nicht einmal meine matte Stimme im Internet erheben dürfen?
Am I supposed to be nothing but a doormat for Mr. Matt?
Nachtrag vom 17.11.06:
Die Rache der Internet-Klowand: ein böser Schnack über die Werbeagentur Jung von Matt aus dem Handelsblatt-Bericht "Jeder gegen jeden" (Thema: Betriebsklima) vom 16.11.2006:
" 'Wenn jemand abends nach 22 Uhr auf dem Rücksitz weint, kommt er von Jung von Matt', heißt es beispielsweise unter Hamburger Taxifahrern."
Nachtrag 17.07.09
Auf SpiegelOnline berichtet Holger Dambeck am 26.01.2006:
"WEBLOGS. Von Matt entschuldigt sich bei den 'Klowänden des Internets'."
"Nachdem Werbeguru Jean-Remy von Matt Weblogs als Klowände des Internets bezeichnet hatte, kochte es in der Blogosphäre. Jetzt hat sich von Matt für seine derben Worte entschuldigt. Ein Lehrstück über die wachsende Macht der Online-Community."
Textstand vom 17.07.2009
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Im Handelsblatt fand ich die Nachricht über den Vorwurf und bei Jens Scholz die E-Mail, welche der bekannte und erfolgreiche Werbeagenturchef Jean-Remy von Matt seinen Mitarbeitern geschickt hatte. Trost spendend gegen Kritik an der von seiner Agentur "Jung von Matt" gemeinnützig veranstalteten "Du bist Deutschland"-Werbekampagne schreibt er u. a.:
Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter http://www.technorati.com/ eingibt: Du bist Deutschland.) [Warum eigentlich nicht bei "Google Blog Search"?]
Die ganze Werbung wäre – horribile dictu - an mir vorbei gegangen, hätte Herr von Matt nicht mit seiner "Klowand" der guten Sache eine vergrößerte Resonanz verschafft. Ein begnadeter Werber ist er; das zeigt sich zum einen in dem bildhaften Klowand-Vergleich. Zwar habe auch ich schon in diesem Blog über Klowände meditiert, und andere Leute schmähen – ja, da könnte man auch in meinen Texten fündig werden (über Michael Crichton, Gastwirte und Kellner, die Mainstream-Ökonomen (exemplifiziert durch Prof. Dr. Hans-Werner Sinn), das gemeine Volk, die Kapitalisten, Marxisten, mich selbst, die Münchener Journaille, das Handelsblatt, die Überdrussgesellschaft usw.). Aber dieser zündende Vergleich zwischen Blogs und Klowänden, der wäre mir nicht so leicht eingefallen.
Zum anderen demonstriert er sein instinktsicheres PR-Genie dadurch, dass er sich selbst mit seiner E-Mail voll in die Debatte einwirft – so ein Testimonial schafft doch eine Atmosphäre echter Authentizität! Oder hat er nicht? Jedenfalls: wenn er selbst der Konkurrenz seine Mail zugeleitet hätte, hätte er wirklich erfolgreich Publicity für seine Werbekampagne gemacht.
Ein ganz anderer Aspekt allgemeiner Natur, der mich bei dieser Geschichte umtreibt, geht mir schon sehr lange im Kopf herum.
Wir Bürger werden der Werbung wehrlos ausgesetzt.
Wenn etwa Plakatwände suggerieren, dass Rauchen Spaß macht, und ich (nur mal angenommen) ein militanter Nichtraucher wäre: niemand erlaubt mir, meine Meinung gegen die Werbung zu verteidigen, in dem ich etwa spontan auf das Plakat schreibe "Rauchen tötet".
Der Staat entwaffnet seine Bürger, welche sich schutzlos den Angriffen der Werbung aussetzen müssen.
Ich also bin die Klowand für die Werbewelt; die ganze Welt ist die Klowand für Matt und Co.
Und dagegen soll ich nicht einmal meine matte Stimme im Internet erheben dürfen?
Am I supposed to be nothing but a doormat for Mr. Matt?
Nachtrag vom 17.11.06:
Die Rache der Internet-Klowand: ein böser Schnack über die Werbeagentur Jung von Matt aus dem Handelsblatt-Bericht "Jeder gegen jeden" (Thema: Betriebsklima) vom 16.11.2006:
" 'Wenn jemand abends nach 22 Uhr auf dem Rücksitz weint, kommt er von Jung von Matt', heißt es beispielsweise unter Hamburger Taxifahrern."
Nachtrag 17.07.09
Auf SpiegelOnline berichtet Holger Dambeck am 26.01.2006:
"WEBLOGS. Von Matt entschuldigt sich bei den 'Klowänden des Internets'."
"Nachdem Werbeguru Jean-Remy von Matt Weblogs als Klowände des Internets bezeichnet hatte, kochte es in der Blogosphäre. Jetzt hat sich von Matt für seine derben Worte entschuldigt. Ein Lehrstück über die wachsende Macht der Online-Community."
Textstand vom 17.07.2009
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
Sonntag, 10. Juli 2005
"Spar dich reich!" .....
..... verlockt die Werbung. Ausgeben macht reich? Doch, ich glaube schon, dass die Reichen durch Ausgeben noch reicher werden. Wenn ich mir z. B. meine Wanderschuhe ansehe; für die habe ich, wiewohl das genaue Gegenteil von reich, viel Geld hingeblättert. Dafür habe ich sie aber schon – vielleicht 15? – Jahre.
Donnerstag, 23. Juni 2005
Hummel Hummel!
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