Sollte es in Bayern oder Deutschland wirklich Menschen geben, welche diesen Hü-Hotti-Kasper noch immer ernst nehmen? Dann handelt es sich um Unbelehrbare, denen man jedes X für ein U vormachen kann.
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Dienstag, 27. März 2012
Sonntag, 1. Mai 2011
Steuergelder klauen für Flughafen Hof-Plauen? Wie sich Horst Seehofer für Geldverschwendung engagiert und die Erderwärmung vorantreibt. (Und FDP Wirtschaftsminister Martin Zeil ihm dabei hilft)
Einen der ausführlichsten und informativsten Berichte über die Vorgänge fand ich in dem Magazin "DMM - Der Mobilitätsmanager" über bzw. für Geschäftsreisen(de). Dort wird unter dem 30.04.2011 gemeldet: "Flughafen Hof/Plauen mit Steuermillionen gerettet" (meine Hervorhebungen):
"Staatsregierung und die beteiligten oberfränkischen Kommunen erhöhen ihren Zuschuss um 1,3 Mio Euro, wie Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Freitag nach einem Gespräch in der Münchner Staatskanzlei sagte. Insgesamt kostet der Spaß den Steuerzahler rund 3,5 Mio. Euro. Übersetzt auf die 14.000 Passagiere heißt das, dass jede einzelne Buchung auf dieser Strecke [Frankfurt-Hof, die einzige Strecke, die von hier aus regulär beflogen wird] mit 200 Euro subventioniert ist. Ein Irrsinn, wie Fachleute meinen. ... Eine Studie, die auch wieder eine Menge Geld verschlingt, soll klären, ob es für den Flugplatz eine dauerhafte Zukunftsperspektive gibt. Der Bayerische Ministerpräsident begründete die höheren Subventionen mit „übergeordneten strukturpolitischen und landesplanerischen Gründen, sprich damit, dass Oberfranken schlechter dasteht als die meisten anderen bayerischen Regionen. Von einem guten Zeichen für die Region spricht der Hofer SPD-Landrat Bernd Hering, ähnlich äußerte sich der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner. ... Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) erklärte sich mit den höheren Subventionen einverstanden. ... Der Flugbetrieb am nur 20 Minuten * vom größeren nordbayerischen Airport Nürnberg entfernten kleinen Regionalflugplatz Hof/Plauen ist seit jeher chronisch defizitär. Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten müsste Hof/Plauen längst dicht gemacht sein. 2008 nutzten die Verbindung nach Frankfurt 25.000 Passagiere, 2010 nur noch 14.000. Der Rückgang der Passagierzahlen ist u.a. darauf zurückzuführen, dass [die mit den Subventionen bezuschusste Fluggesellschaft] Cirrus 2010 viele Flüge ausfallen ließ."
* Diese Angabe ist falsch; lt. Google-Routenplaner sind es ca. 1 Std. und 20 Minuten (ca. 140 km Entfernung)!
Selbst die Betreibergesellschaft des Flughafens, die Flughafen Hof-Plauen GmbH & Co. KG, scheint sich über solche Großzügigkeit zu wundern. So jedenfalls klingt das in meinen Ohren, wenn ich auf der Flughafen-Webseite unter "Aktuelles" lese:
"Mit dem Flughafen Hof Plauen und dem Linienverkehr nach Frankfurt geht es weiter. Und das ist dem Freistaat auch was wert: Zum einen bekommen die Träger des verlustreichen Airports mehr Geld – etwa 70.000 Euro pro Jahr. Und auch die Linie wird stärker gefördert – zu den jährlichen 2,3 Millionen Subventionen packt der bayerische Steuerzahler eine weitere halbe Million on top."
"Staatsregierung und die beteiligten oberfränkischen Kommunen erhöhen ihren Zuschuss um 1,3 Mio Euro, wie Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Freitag nach einem Gespräch in der Münchner Staatskanzlei sagte. Insgesamt kostet der Spaß den Steuerzahler rund 3,5 Mio. Euro. Übersetzt auf die 14.000 Passagiere heißt das, dass jede einzelne Buchung auf dieser Strecke [Frankfurt-Hof, die einzige Strecke, die von hier aus regulär beflogen wird] mit 200 Euro subventioniert ist. Ein Irrsinn, wie Fachleute meinen. ... Eine Studie, die auch wieder eine Menge Geld verschlingt, soll klären, ob es für den Flugplatz eine dauerhafte Zukunftsperspektive gibt. Der Bayerische Ministerpräsident begründete die höheren Subventionen mit „übergeordneten strukturpolitischen und landesplanerischen Gründen, sprich damit, dass Oberfranken schlechter dasteht als die meisten anderen bayerischen Regionen. Von einem guten Zeichen für die Region spricht der Hofer SPD-Landrat Bernd Hering, ähnlich äußerte sich der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner. ... Auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) erklärte sich mit den höheren Subventionen einverstanden. ... Der Flugbetrieb am nur 20 Minuten * vom größeren nordbayerischen Airport Nürnberg entfernten kleinen Regionalflugplatz Hof/Plauen ist seit jeher chronisch defizitär. Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten müsste Hof/Plauen längst dicht gemacht sein. 2008 nutzten die Verbindung nach Frankfurt 25.000 Passagiere, 2010 nur noch 14.000. Der Rückgang der Passagierzahlen ist u.a. darauf zurückzuführen, dass [die mit den Subventionen bezuschusste Fluggesellschaft] Cirrus 2010 viele Flüge ausfallen ließ."
* Diese Angabe ist falsch; lt. Google-Routenplaner sind es ca. 1 Std. und 20 Minuten (ca. 140 km Entfernung)!
Selbst die Betreibergesellschaft des Flughafens, die Flughafen Hof-Plauen GmbH & Co. KG, scheint sich über solche Großzügigkeit zu wundern. So jedenfalls klingt das in meinen Ohren, wenn ich auf der Flughafen-Webseite unter "Aktuelles" lese:
"Mit dem Flughafen Hof Plauen und dem Linienverkehr nach Frankfurt geht es weiter. Und das ist dem Freistaat auch was wert: Zum einen bekommen die Träger des verlustreichen Airports mehr Geld – etwa 70.000 Euro pro Jahr. Und auch die Linie wird stärker gefördert – zu den jährlichen 2,3 Millionen Subventionen packt der bayerische Steuerzahler eine weitere halbe Million on top."
Samstag, 5. März 2011
Sesselkleber Karl-Theodor zu Guttenberg? Oder: Auch die Spießgesellen stellen!
Kritik am Verhalten von Angela Merkel und Horst Seehofer in der Plagiatsaffäre um die Doktorarbeit (Dissertation) des (in beiden Funktionen) zurückgetretenen ehemaligen Verteidigungsministers und Bundestagsabgeordneten Karl-Theodor zu Guttenberg findet man in den Medien zuhauf.
Was aber fehlt (zumindest habe ich noch nichts derartiges gelesen) ist eine Analyse des Zusammenhangs zwischen der skandalös verzögerten Rücktrittsentscheidung Guttenbergs und dem Verhalten von, oder präziser: seinen Gesprächen mit, Angela Merkel und Horst Seehofer.
Guttenbergs seinerzeitiger Kampf um das Verbleiben im Amt, und damit die Entwicklung des "Falles" zum wochenlangen "Skandal" wird ohne diesen Hintergrund nicht im vollen Umfang verständlich; er war eben nicht allein Guttenbergs Ehrgeiz oder Machttrieb geschuldet.
Was aber fehlt (zumindest habe ich noch nichts derartiges gelesen) ist eine Analyse des Zusammenhangs zwischen der skandalös verzögerten Rücktrittsentscheidung Guttenbergs und dem Verhalten von, oder präziser: seinen Gesprächen mit, Angela Merkel und Horst Seehofer.
Guttenbergs seinerzeitiger Kampf um das Verbleiben im Amt, und damit die Entwicklung des "Falles" zum wochenlangen "Skandal" wird ohne diesen Hintergrund nicht im vollen Umfang verständlich; er war eben nicht allein Guttenbergs Ehrgeiz oder Machttrieb geschuldet.
Donnerstag, 3. März 2011
Plagiatsskandal um Großplagiator Karl-Theodor zu Guttenberg muss 3 Nachspiele haben: für Großkumpan Horst Seehofer, für Staatsanwaltschaft Hof und für die Wissenschaftsorganisation
Großpopulist Horst Seehofer tönte am 2.3.11 in dem BILD-Interview von Einar Koch u. d. T. "Seehofer nennt Kritik an Guttenberg unsolidarisch":
"Zunächst einmal danke ich der Kanzlerin dafür, dass sie bis zuletzt eindeutig und klar zum Verteidigungsminister gestanden hat. Ein paar andere in der CDU haben sich dagegen völlig unangemessen über Karl-Theodor zu Guttenberg geäußert. Das war nicht solidarisch!
Zum Selbstverständnis der Union sollte gehören, dass man den eigenen Leuten beisteht, ihnen nicht öffentlich in den Rücken fällt. Die Äußerungen von Frau Schavan und Herrn Lammert waren nicht in Ordnung!
Als ich Anfang der Woche davon hörte, war mein Blutdruck deutlich gestiegen. Darüber wird noch zu reden sein – ich habe mir das auf Wiedervorlage gelegt."
Diese Worte des Bayern-Berlusconi sollten wir Wähler uns auf Wiedervorlage legen!
"Zunächst einmal danke ich der Kanzlerin dafür, dass sie bis zuletzt eindeutig und klar zum Verteidigungsminister gestanden hat. Ein paar andere in der CDU haben sich dagegen völlig unangemessen über Karl-Theodor zu Guttenberg geäußert. Das war nicht solidarisch!
Zum Selbstverständnis der Union sollte gehören, dass man den eigenen Leuten beisteht, ihnen nicht öffentlich in den Rücken fällt. Die Äußerungen von Frau Schavan und Herrn Lammert waren nicht in Ordnung!
Als ich Anfang der Woche davon hörte, war mein Blutdruck deutlich gestiegen. Darüber wird noch zu reden sein – ich habe mir das auf Wiedervorlage gelegt."
Diese Worte des Bayern-Berlusconi sollten wir Wähler uns auf Wiedervorlage legen!
Sonntag, 27. Februar 2011
Mein Kommentar zur Doktorarbeit unseres derzeitigen Verteidigungsministers Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg
Zunächst einmal [um Plagiatsvorwürfen vorzubeugen ;-) ] eine Quellenangabe zu meiner o. a. Angabe der vollständigen Vornamen unseres derzeitigen (noch) Verteidigungsministers: das ist natürlich die Wikipedia.
Mein Eingangssatz klingt bezüglich der Plagiatsvorwürfe etwas schnodderig und könnte den Eindruck erwecken, dass ich die Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg, wonach seine Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU“ - vorsichtig formuliert - nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht (weswegen die Universität Bayreuth ihm ja auch den Doktortitel aberkannt hat) für weniger wichtig halte.
Das ist jedoch nicht der Fall;
Mein Eingangssatz klingt bezüglich der Plagiatsvorwürfe etwas schnodderig und könnte den Eindruck erwecken, dass ich die Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg, wonach seine Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU“ - vorsichtig formuliert - nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht (weswegen die Universität Bayreuth ihm ja auch den Doktortitel aberkannt hat) für weniger wichtig halte.
Das ist jedoch nicht der Fall;
Freitag, 7. Mai 2010
Griechenland-Bailout (Griechenlandhilfe): bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer hält Bürger (Wähler) für Gehirnamputierte
Die Medien verhalten sich wie Müll-Megafone: sämtlichen Wortschrott der Politiker sammeln und verbreiten sie und nur selten liefern sie ihren Lesern eine Analyse von Fehlern, inneren Widersprüchen und Lügen in diesem Desinformationsmüll.
In der Diskussion über deutsche Geldtransfers in den griechischen Staatshaushalt (die vorerst als "Kredite" deklariert werden ...) zeigt sich Horst Seehofer wieder einmal von seiner seifigsten Seite (vgl. auch meinen Blott "CSU, Seehofer, München: Ist die einstige "Hauptstadt der Bewegung" erneut die Hauptstadt populistischer Rattenfänger?").
Seine Begründung, warum wir angeblich für die Griechen bluten müssen, geben die Medien, z. B. Focus Online u. d. T. "Griechenland-Krise. Seehofer attackiert EU-Kommission", so wieder (meine Hervorhebungen):
In der Diskussion über deutsche Geldtransfers in den griechischen Staatshaushalt (die vorerst als "Kredite" deklariert werden ...) zeigt sich Horst Seehofer wieder einmal von seiner seifigsten Seite (vgl. auch meinen Blott "CSU, Seehofer, München: Ist die einstige "Hauptstadt der Bewegung" erneut die Hauptstadt populistischer Rattenfänger?").
Seine Begründung, warum wir angeblich für die Griechen bluten müssen, geben die Medien, z. B. Focus Online u. d. T. "Griechenland-Krise. Seehofer attackiert EU-Kommission", so wieder (meine Hervorhebungen):
Mittwoch, 3. Juni 2009
Horst Seehofer: skrupellosester, verlogenster Populist und Politiker in Deutschland. In Bayern gibt's kein Opel-Werk, wohl aber Karstadt-Kaufhäuser
Horst Schlangenzunge ist gemeingefährlich. Das Gemeinwohl ist Horst Spaltzunge schnurzegal: der ist ausschließlich an seiner Macht und der Macht seiner Partei interessiert: Die Regierung ist für Horst Giftzunge eine Playstation in der es ausschließlich darum geht, sich am Joystick der Macht festzukrallen.
Deutlich wird das nicht nur an Horst Seehofers verlogenen Forderungen nach Steuersenkungen, sondern aktuell auch an seinen unterschiedlichen Stellungnahmen zu den (ohnehin problematischen) Rettungsaktionen der Regierung für Opel einerseits und Arcandor (Karstadt) andererseits.
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