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Sonntag, 25. Juli 2010

Das Moti Mahal in Offenbach: Indisch essen im Französischen Gässchen

Warnhinweis: Dieses ist (auch) ein Werbe-Blott, erstellt in der eingestandenen Absicht, ein Restaurant anzupreisen. (Ein unbezahlter Eintrag freilich. Dies betone ich weniger um meiner Glaubwürdigkeit willen als deshalb, weil ich für bezahlte Nebentätigkeiten eine Genehmigung meines Arbeitgebers benötigen würde: Wir Arbeitnehmer sind in mancher Hinsicht sogar heute noch gar nicht allzu weit vom Status der Hörigen im Feudalsystem entfernt.)

Unter den geschwätzigen Händen meines Gehirns (hm, ein derart schiefes Wort-Bild weist den Verfasser nicht gerade als versierten Literaten aus ...) und meinen knipswütigen Fingern ist (bzw. wird) natürlich auch dieser Eintrag nach Umfang und Thematik wiederum völlig disproportioniert zum auslösenden Moment geraten: zu einem Bericht über, ein klein wenig sogar zu einem Lob der, Stadt Offenbach.

Nachdem ich schon seit 1993 nicht mehr in Frankfurt wohne, kann ich es mir vielleicht erlauben, auch positiv über Offenbach zu urteilen.  

Samstag, 24. Juli 2010

In Schönheit sterben? Erlebnisbericht (Erfahrungsbericht) Toskana Therme Bad Orb


Nicht jeder Schlag auf den Hinterkopf ist tödlich. Die Überlebenschancen sind insbesondere dann nicht schlecht, wenn (wie bei dem Verfasser) das Gehirn des Opfers in einem Spitzenprodukt der biologischen Evolution verkapselt ist: dem harten westfälischen Bauernschädel, der gegen jedwede äußere Einwirkung weitestgehend widerstandsfähig ist.

Sonntag, 27. Juni 2010

Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!

Der Herr meint es nicht gut mit uns Menschen. Den sieben (oder zehn) Plagen, mit denen er die alten Ägypter heimsuchte, hat er in er Neuzeit zahlreiche weitere hinzugefügt: Aids zum Beispiel, oder, für mich zumindest, die Auswahl eines Handy.

Ja, auch wir wollen nun den Sprung in die Moderne (oder in eine neue Kostenfalle?) wagen und haben uns endlich Handys zugelegt.
Doch immer noch raucht mir der Kopf von der Online-Lektüre von Werbung, Tests, Kundenmeinungen usw.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Toy to the world - the Canon is come!




Kinder haben es leichter im Leben als Erwachsene - mit Ausnahmen.
Für neues Spielzeug müssen sie sich (zu dieser Jahreszeit) bis Weihnachten gedulden.
Unsereiner hat es da einfacher. Kein Warten auf's Christkind oder den Weihnachtsmann: einfach gucken, kaufen, ausprobieren.

Die Zeit war gekommen, dass ich eine neue Digitalkamera benötigte - in etwa so dringend, wie Kinder neue Spielzeuge (vgl. Blott "Danke, Supra, das war super: Irreparable Traveler Digitalkamera DC 8600 kulant getauscht").
Allerdings haben auch hier bei den Erwachsenen die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt - jedenfalls dann, wenn man sich nicht in die Sch'e setzen will.
Das will ich gar nicht kritisieren, sondern vielmehr den Beweis führen, dass die neoklassische Schule der Wirtschaftswissenschaft wenigstens bei mir Recht hat mit der Annahme eines voll informierten, rational handelnden homo oeconomicus.
Als solcher musste ich im Selbstversuch zunächst einmal die Transaktionskosten erleben oder erleiden, konkret in Form von hohen Informationskosten.

Samstag, 18. Juli 2009

Pervs are us?

Ganz so schlimm wie ein Teergarten ist ein (fast) reiner Rasen-Garten natürlich nicht.
Aber die abfällige Bezeichnung von Rasen als einer "biologischen Bodenversiegelung" ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

Anmache beim Junggesellinnenabschied

Heute standen Engel am Wächtersbacher Bahnhof. Eigentlich müsste es ja "Engelinnen" heißen, weil wir uns Engel als weiblich denken - und diese auch tatsächlich weiblich waren.

Montag, 13. Juli 2009

Unruhe ist die erste Bürgerpflicht! (Auch in Wächtersbach)

Unter der Überschrift

Wochenmarkt erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bürgerbräu zum Wochenmarkt geöffnet

berichtet bzw. appelliert die (vom hiesigen Verkehrs- und Gewerbeverein e. V. in zweiwöchentlichem Rhythmus herausgegebene) "Wächtersbacher Heimatzeitung" am 11.07.09 in Sachen Wochenmarkt (vgl. dazu meinen Blott "8. Mai: Deutschland hat kapituliert; der Wächtersbacher Wochenmarkt aber gibt nicht auf!") bzw. Bürgerbräu (derzeit in einem ehemaligen Ladengeschäft im Erdgeschoss des von uns bewohnten Hauses aktiv) unter anderem (meine Hervorhebungen):

"Natürlich gibt es Käse und Wurst in Discountmärkten billiger. Doch auf dem Markt bieten sich kostenlos ein gemütliches Einkaufserlebnis, nette Gespräche und das Gefühl neu erwachenden Wächtersbacher Bürgersinnes. Denn auch Einheimische staunen, wie angenehm es spätnachmittags auf dem Marktplatz sein kann, wenn die Sonne schon über dem Riedelskopp steht und man die ruhige Altstadtstimmung genießen kann. Ein schöner Unterschied zur Einkaufshektik in anonymen Großmärkten. Doch ganz so ruhig soll es nicht bleiben, und damit der Einkauf künftig noch angenehmer wird, soll es nun auch Bürgerbräu geben."

Es ist amüsant zu beobachten, wie sich hier die sozusagen 'kleine' Marktideologie ebenso in Widersprüchen verheddert (oder widersprüchliche Verheißungen verkündet) wie (auf andere Weise) die 'große' Marktideologie des Neoliberalismus (aber auch menschliche Lebensäußerungen auf anderen Ebenen, z. B. im Tourismus):
Die Leute sollen in die Altstadt kommen, weil man dort die Ruhe genießen kann. Doch gar so ruhig will man es auch wieder nicht haben (weil die Menschen sich so an Unruhe gewöhnt haben - oder weil sie vor lauter Ruhe das Einkaufen vergessen könnten?).

Jedenfalls scheint das Motto nun zu lauten:
Bier her, Bier her - oder der Markt fällt um(?)



Textstand vom 13.07.2009. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Sie mit einem Klick auf das Erstellungsdatum unterhalb des jeweiligen Eintrages.
Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

Montag, 27. April 2009

Fulda: First vom Fürstabt fotografiert!

Es gibt verzwickerte Zungenbrecher als den obigen Titel; z. B. „Zehn Cottbuser Postkutscher putzen den Cottbuser Postkutschkasten“.

Man kann auch spektakulärere Dachlandschaften finden, z. B. diejenige der Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub im Rhein (vgl. meinen Bild-Blott WARUM TOBEN DIE HEIDEN? oder EIN SCHIFF AUS STEIN BEI KAUB IM RHEIN).
[Noch schönere freilich findet man in den Kupfertiefdruck-Bildbänden Verborgene Schönheit“ von Stefan Kruckenhauser (Untertitel: „Bauwerk und Plastik aus Österreich“) und "Prag, ein fotografisches Bilderbuch" von Karel Plicka]
Immerhin bricht man sich aber nicht die Beine, und ist es auch nicht sonderlich anstrengend, wenn man den Turm des Stadtschlosses der Fuldaer Fürstäbte besteigt. (Fürstäbte waren sie zur Erbauungszeit des Schlosses Anfang des 18. Jahrhunderts; in der Jahrhundermitte wurden sie zu Fürstbischöfen befördert, waren also ab dieser Zeit echte Vorläufer des legendären bzw., sagen wir mal: kantigen Bischofs zum Speisen.

Samstag, 31. Januar 2009

Gut, günstig, Gelnhausen: Triple-G-Rating für China-Restaurant Yum (sorry: Yan!), Im Ziegelhaus

Neuer Besitzer, opulentes aber preiswertes Büffet: kann man empfehlen!






















Für Ortsfremde: "Ziegelhaus" meint kein Haus, sondern "Im Ziegelhaus" ist ein Straßenname, für die Achse der früheren Gelnhäuser Vorstadt jenseits der Kinzig, in Richtung Altenhaßlau.



Textstand vom 31.01.2009. Auf meiner Webseite
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Freitag, 2. Mai 2008

DIE BULAU oder THE HANAU EVERGLADES

Die Baulau hatte ich bereits in meinem Blott "Die Schlüsselblumen als Schlüssel zur Heimatkenntnis" beschrieben. Hier nun einige Fotos von diesem wilden Sumpfland mitten in Deutschland. Entstanden sind die Bilder auf verschiedenen Expeditionen in die Kinzig-Sümpfe zwischen Nieder-Rodenbach - Erlensee (Rückingen) und Hanau im Frühjahr 2007 und 2008:

Sonntag, 17. Dezember 2006

Weihnachtsmarkt in Steinau an der Straße: Schöner als viele andere


Schlüchtern, Steinau, Kinzigtal - der Regen erwischt uns jedes Mal. Beim Weihnachtsmarkt. Aber angenehm mild war es am 16.12.06, dem Samstag vor dem 3. Advent, bei unserem dritten Weihnachtsmarkt-Besuch in diesem Jahr (die beiden ersten führten uns nach Cesky Krumlov und Passau), diesmal in Steinau an der Straße: 8 Grad Celsius noch am späten Abend.

Samstag, 16. Dezember 2006

Das Auge isst mit

Aber solche Senf- und Ketchup-Zitzen, wie sie an manchen deutschen Wurstbuden herumhängen, erlebt möglicher Weise nicht jeder als Augenschmauss.
(Diese Aufnahme stammt vom diesjährigen Weihnachtsmarkt in Steinau am 3. Adventwochenende)














Nachtrag vom 30.12.2006:
Auch im Frankfurter Nordwest-[Einkaufs-]Zentrum hängen ähnliche (jedoch ein wenig ansehnlichere) Dinger rum:





















Textstand vom 16.12.2006. Auf meiner Webseite
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Samstag, 18. November 2006

Old Silverhair im FAWIMEER (jetzt: AQUASALIS-THERME - Salzwasser-Therme)


Der Reim in der Überschrift ist kein echter, und auch jenes Wasser, auf dessen Oberfläche ich wie auf einem Wasserbett fast reglos auf dem Rücken ruhte, war kein Meerwasser, wenngleich mindestens ebenso salzhaltig.
Trotzdem, und obwohl es hier auch keine Wellen gibt: einen flüchtigen Augenblick lang, for a fleeting moment of happiness, stellte sich jenes Glücksgefühl bei mir ein, wie ich es in früheren Jahren bei Strandurlauben in Italien empfunden hatte, beim Dahintreiben des schwerelosen Körpers vor mediterranen Küsten. Am intensivsten war dieses Erlebnis wohl beim ersten Mal gewesen, in jener flachen Bucht bei Marina di Campo in der Gemeinde Campo nell'Elba, bei der schon die Annäherung die Stimmung steigerte, weil sie nur über einen schmalen Fußweg durch dichte duftende Macchia zugänglich war.

Sonntag, 6. August 2006

Die Rehlein sind ja so brutal ...



... die Totenruhe ist denen egal! (In Bad Orb jedenfalls.) (Man könnte natürlich auch sagen: Die Rehe wollen gern auf dem Gottesacker weiden.) (Zu Bad Orb siehe auch: "Bad Orb is not a bad place at all .... ") vom 30.04.06. 

Textstand vom 20.08.2006