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Donnerstag, 21. April 2022

Soll ich Facebook verklagen - oder auf Faschobook pfeifen?

 
Facebook hat mein Konto gesperrt. Das bedeutet, dass ich keinerlei Zugang zu den dortigen Debatten mehr habe, auch keinen bloß lesenden. Als Zeitraum war seinerzeit im Titel der Mitteilung angegeben: "vorübergehend".  
 

Mittwoch, 13. März 2019

In memoriam Helmut Niepel


Vom 01.04.1952 bis Ende März 1956 habe ich in Bielefeld die Volksschule (heute sagt man "Grundschule") besucht.
Die damalige Jakobusschule (eine evangelische Bekenntnisschule; damals waren die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen großen- oder größtenteils noch nach Konfessionen getrennt!) gibt es heute wohl nicht mehr. Sie war im westlichen Teil eines großen Doppelgebäudes in der Rohrteichstraße untergebracht, auf jener Seite, wo auch das kleine Wohnhaus des Hausmeisters stand (oder noch immer steht).

Samstag, 15. Oktober 2011

Gedanken bei der Entdeckung eines Lehrerblogs: Wie beschränkt ist doch unsere Weltsicht

Ja, auch Lehrer sind Menschen: kann ich jetzt, im Rentenalter angekommen, ja offen zugeben ;-).

Und viele Menschen betreiben Blogs. Manche Kraut- und Rüben-Blogs über Gott und die Welt; andere über ihre Hobbys oder über ihr Berufsleben.

Seit dem 24.04.2005 bin ich selbst ein Blogger; im Internet aber schon einige Jahre länger unterwegs.

Und doch ist mir noch nie ein - Lehrerblog begegnet. Bis ich heute auf irgend welchen gewundenen Surftouren auf den Blog "Lehrerzimmer" stieß.
Eigentlich ganz normal, dass auch Lehrer ihren Alltag bebloggen. Und sicherlich auch interessant - wenn ich die Zeit zur Lektüre hätte.

Und doch war mir irgendwie eigenartig zumute, als ich diesem Blog begegnete. Als würde ich selbst zurück auf die Schulbank der Erstklässler katapultiert.


Nachtrag 02.01.2012
In einem didaktischen Internetprojekt  über die Wieskirche lese ich heute mit einem gewissen Erschrecken:
"Die Erlaubnisscheine der Erziehungsberechtigten für die Abbildung der Schülerarbeiten der beteiligten M7-Klasse liegen real vor".
An welchem Punkt überschreitet die eigentumsrechtliche Einhegung unseres Alltagslebens die Grenze zur juristischen Perversion?



ceterum censeo

Der Wundbrand zerfrisst das alte Europa,
weil es zu feige ist ein krankes Glied zu amputieren!

POPULISTISCHES MANIFEST
(für die Rettung von ? Billionen Steuereuronen!):
Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer europäischen Transferunion und Haftungsunion.
Im Herzland des alten Europa haben sich die Finanzinteressen mit sämtlichen Parteien des Bundestages zu einer unheiligen Hatz auf die Geldbörsen des Volkes verbündet:
·        Die Schwarzen Wendehälse (die unserem Bundesadler den Hals zum Pleitegeier wenden werden),
·        Die Roten Schafsnasen (vertrauensvoll-gutgläubig, wie wir Proletarier halt sind),
·        Die Grünen Postmaterialisten (Entmaterialisierer unserer Steuergelder wie unserer Wirtschaftskraft),
·        Die machtbesoffenen Blauen (gelb vor Feigheit und griechisch vor Klientelismus), und selbstverständlich auch
·        Die Blutroten (welch letztere die Steuergroschen unserer Witwen, Waisen und Arbeiter gerne auflagenlos, also in noch größerer Menge, gen Süden senden möchten).
Wo ist die Opposition im Volke, die nicht von unseren Regierenden wie von deren scheinoppositionellen Komplizen als Stammtischschwätzer verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, welche sich der Verschleuderung der dem Volke abgepressten Tribute an die europäischen Verschwendungsbrüder wie an die unersättlichen Finanzmärkte widersetzt hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor:
Das Volk wird von fast keinem einzigen Politiker als Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass wir, das Volk, unsere Anschauungsweise, den Zweck unserer Besteuerung und unsere Tendenzen gegen die fortgesetzte Ausplünderung durch das Finanzkapital bzw. durch die Bewohner anderer Länder und durch seine/deren politische Helfershelfer vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen von dem grenzenlosen Langmut der Deutschen den Zorn des Volkes selbst entgegenstellen.

Textstand vom 02.01.2012. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm. Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Schlüsselbund tut Abschied kund

Es war eigentlich wie immer, als ich heute abend heimkam: Die Anspannung des Arbeitstages hatte sich noch nicht gelegt (und der obligate Starbucks-Kaffee hatte natürlich auch nicht zur Entspannung beigetragen).

Und doch habe ich nunmehr die sichere Gewissheit, dass ich ab morgen (zunächst in Urlaub und dann:) verrentet bin. Woher ich das so genau weiß?

Samstag, 10. Juli 2010

Handytarife im D-Netz: Räuberhöhlen mit Hintereingang

Den ersten Teil meiner Fortbildung zum Dr. rer. mob., nämlich die Suche nach dem (mehr oder weniger) richtigen Handy (zum richtigen Preis), habe ich im vorangegangenen Blott "Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!" beschrieben; der zweite, die Suche nach dem richtigen Provider, folgt hier.

Lesen bildet, Kollegen fragen ist einfacher.

Sonntag, 27. Juni 2010

Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!

Der Herr meint es nicht gut mit uns Menschen. Den sieben (oder zehn) Plagen, mit denen er die alten Ägypter heimsuchte, hat er in er Neuzeit zahlreiche weitere hinzugefügt: Aids zum Beispiel, oder, für mich zumindest, die Auswahl eines Handy.

Ja, auch wir wollen nun den Sprung in die Moderne (oder in eine neue Kostenfalle?) wagen und haben uns endlich Handys zugelegt.
Doch immer noch raucht mir der Kopf von der Online-Lektüre von Werbung, Tests, Kundenmeinungen usw.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Toy to the world - the Canon is come!




Kinder haben es leichter im Leben als Erwachsene - mit Ausnahmen.
Für neues Spielzeug müssen sie sich (zu dieser Jahreszeit) bis Weihnachten gedulden.
Unsereiner hat es da einfacher. Kein Warten auf's Christkind oder den Weihnachtsmann: einfach gucken, kaufen, ausprobieren.

Die Zeit war gekommen, dass ich eine neue Digitalkamera benötigte - in etwa so dringend, wie Kinder neue Spielzeuge (vgl. Blott "Danke, Supra, das war super: Irreparable Traveler Digitalkamera DC 8600 kulant getauscht").
Allerdings haben auch hier bei den Erwachsenen die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt - jedenfalls dann, wenn man sich nicht in die Sch'e setzen will.
Das will ich gar nicht kritisieren, sondern vielmehr den Beweis führen, dass die neoklassische Schule der Wirtschaftswissenschaft wenigstens bei mir Recht hat mit der Annahme eines voll informierten, rational handelnden homo oeconomicus.
Als solcher musste ich im Selbstversuch zunächst einmal die Transaktionskosten erleben oder erleiden, konkret in Form von hohen Informationskosten.

Danke, Supra, das war super: Irreparable Traveler Digitalkamera DC 8600 kulant getauscht

Als ich die DC8600 damals kaufte, Ende Juni 2006 bei Aldi, waren 8 Megapixel der Standard, 2,8 Zoll Display war Oberklasse, ein 6-fach Zoom war ebenfalls beachtlich. An mechanische Bildstabilisatoren war noch kaum zu denken und mancher andere Schnicksachnack, wie Gesichts- und Lächelerkennung, ist für mich ohnehin nur eine Scheininnovation. 259,- Euro waren für das, was die Traveler bot, damals ein sehr guter Preis, reichlich Zubehör war auch dabei (die SD-Speicherkarte hatte freilich nur 256 MB - damals waren auch diese Dinger noch teuer!) und vor allem (dafür werde ich Aldi bzw. Traveler ewig dankbar sein) eine vorzügliche Bedienungsanleitung: sehr handlich (problemlos unterwegs aus der Tasche zu ziehen), sehr gut gegliedert, illustriert, erklärt und über einen Index erschlossen.

Sonntag, 29. November 2009

O alte Gratisherrlichkeit: wohin bist du entschwunden? Handelsblatt hegt "Premium Content" ein.

Dubai hat es voll erwischt - und mich hat es bei Dubai erwischt. Nicht, dass ich dort investiert hätte: jene Groschen, welche ich allenfalls als Kleinstanleger in einen geschlossenen Immobilienfonds hätte stecken können, habe ich schon vor einigen Jahren auf dem Altar des Neuen Marktes als Rauchopfer dargebracht.

Samstag, 19. April 2008

Geschichte um 1500: Eine höchst kuriöse Webseite aus Wien. Nebst einigen zusammenhanglosen Bemerkungen über die Insel Elba

Das allerkurioseste an "pastperfect" ist sein hartnäckiges Sträuben gegen meine Bemühungen, es für meine Favoriten (Lesezeichen) einzufangen.

Auch sonst ist die Seite irgendwie unheimlich: Schwalbe eines medialen Hochsommers unserer Zivilisation? Man hat das Gefühl, sich in einer Endlosschleife verfangen zu haben. Aber als historisch Interessierter wird man dort ebenso amüsante Stunden verleben wie andere im Virtual Life.

Irgendwie geht es hier um nicht-lineare Texte (ja, ja, mit Nichtlinearität kenne ich mich aus: wann immer ich einen linearen Gedanken zu fassen versuche, verzweigt er sich in unendlichen Kapillarröhren.)

Ich sage wohl besser nicht allzu viel über die perfekte Vergangenheit oder die hyper-perfekte Darstellung vergangener Lebenswelten in den Texten von "pastperfect". Sonst könnte es auffallen, dass ich nichts davon verstanden habe.

Tummeln Sie sich einfach selbst auf diesen Seiten, ggf. auch über die Suchfunktion auf der Webseite der Universität Wien; vielleicht werden Sie ja schneller schlau aus diesem Spinnennetz historischer Wissensbeuten aus der Welt der Großen und der Kleinen, von Luther und Pietro Aretino, von Buchdruck und Pornographie, von der barocken Befestigung der Stadt Wien und vom "Eigensinn und Eigenwillen der kleinen Leute" um 1500.

Freitag, 22. Februar 2008

Der Warnstreik und die Heimatvertriebenen

Ungewarnt erwischte er mich, der Warnstreik (eigene Schuld, da ich keine Nachrichten gehört oder gesehen hatte).
Heute, Freitag 22.02.08, wälzte sich gegen 6.30 h der übliche Strom der Pendler vom Bahnsteig am Südbahnhof 3 Stockwerke tiefer zur U-Bahn-Ebene. Dort angekommen, stoppten sie plötzlich, blickten auf eine Anzeigetafel und marschierten dann die Treppe wieder hinauf. Wenigstens für Information war gesorgt: an den Anzeigetafeln, die sonst die Abfahrtszeiten verkündeten, las man: Warnstreik der Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) streiken bis 7.30 h. Eine Stunde warten?
Zum Glück gab es für mich eine Alternative: die S-Bahn. Mit der S6 Richtung Friedberg bis zum Bahnhof Eschersheim; von dort zu meiner Arbeitsstätte im Mertonviertel ist es ca. 1/2 Std. zu laufen.

Heute morgen war das recht angenehm. Meine Tasche war leichter als sonst; die Temperatur - vielleicht 8 - 10 Grad - fühlte sich nach den vielen kalten Morgenstunden der letzten Tage angenehm an. Windig war es auch nicht; ein laues Lüftchen streichelte das Gesicht. Ein kleines Abenteuer, Abwechslung vom Alltag (und den Streikenden war ich schon deshalb nicht böse, weil sie im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst letztlich irgendwo auch für mich die Kohlen aus dem Feuer holen - oder den öffentlichen Arbeitgebern Feuer unter dem Allerwertesten machen, was diese sich mit ihrem provokativen Angebot einer quasi Null-Runde (5% mehr in 2 Jahren, dafür Arbeitszeit auf 40 Wochenstunden erhöhen) redlich verdient haben.

Wie kam ich von dieser frisch-fröhlichen Morgenstimmung zu den Vertriebenen?
Über einen Bollerwagen.
Diesen Handwagen (oder wie immer Nicht-Westfalen diese Transportgeräte bezeichnen) hatte ich, mit alten Koffern beladen, im Museum in Seligenstadt gesehen. Dort fand am vorigen Wochenende in der altehrwürdigen Benediktinerabtei ein Ostereiermarkt statt, direkt im "Landschaftsmuseum Seligenstadt".
"Im angrenzenden Kreismuseum der Heimatvertriebenen wird über die Zeit nach 1945 informiert. Hier erinnern verschiedene Exponate an die Herkunft und Kultur der aus Osteuropa vertriebenen deutschen Bevölkerung."
Während meine Frau die kunstvoll bemalten oder auf andere Weise in kleine Kunstwerke verwandelten Ostereier besichtigte, galt meine eigene Aufmerksamkeit mehr den Ausstellungsstücken des Museums.
Darunter eben auch jenem Bollerwagen, welcher mich wohl heute morgen daran erinnerte, dass Fußmärsche nicht immer und für alle ein Genuss waren. Nicht nur für die "Teilnehmer" am "Brünner Todesmarsch" waren sie eine Qual; ebenso oder wohl eher noch mehr auch die Todesmärsche der KZ-Häftlinge. Doch kam mir, vielleicht lediglich des einprägsamen Namens wegen, gerade der Marsch der Deutschen Bevölkerung aus Brünn in Richtung Österreich namentlich in den Sinn. 55 Kilometer: da hört der Spaß selbst dann auf, wenn man sich gut versorgt und ausgerüstet auf den Weg macht.


Textstand vom 22.02.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge (Blotts).
Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Über Kettenreaktionen in die Kindheit

Nicht nur meine: beim derzeitigen Katalogisieren meiner Buchbestände fiel mir wieder Fabrizia Ramondinos autobiographischer (s. dazu den Rezensionstitel: "Tra romanzo e autobiografia") Roman "Althénopis. Kosmos einer Kindheit" in die Hände. Althénopis steht für Neapel ; der größte Teil des Romans spielt allerdings außerhalb (mehr als die 1. Hälfte in Santa Maria del Mare bei Massa Lubrense (Sorrento). Jedenfalls hatte ich mir notiert: "Ein schönes, entspannendes Werk, obwohl die Lektüre durch die langen (aber beruhigenden) Sätze eine gewisse Konzentration erfordert." [Zur Autorin (sowie kurz auch zu diesem Buch) vgl. den schönen Artikel "Ein neapolitanisches Familienlexikon. Zu Besuch bei Fabrizia Ramondino" in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 15.08.2005.]

Donnerstag, 25. Januar 2007

Wer schreibt, der bleibt

"Brinkmanns Zorn"

Zum ==> Film

über Rolf Dieter Brinkmann

zu dessen Werk man weitere Verweise in der Wikipedia findet,

und darüber dann hier noch zahlreiche weitere Urlwege.


Textstand vom 25.01.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.

Montag, 25. Dezember 2006

Ey ihr Leut': was ist denn bloß mit Hilmar Kopper s Kopfbedeckung los?


Bei der Auswertung der Statistiken für meine Webseite www.beltwild.de stoße ich auf eine etwas merkwürdige Suchanfrage nach: Kopfbedeckung Hilmar Kopper oder Hilmar Kopper Kopfbedeckung (manchmal sind auch noch Koppers berühmte "peanuts" eingegeben).

Obwohl ich mir noch nie Gedanken über Hilmar Koppers Kopfbedeckung gemacht habe, bin ich unter den ersten zehn von ca. 30 Treffern. Und zwar mit meiner Webseite "Rentenreich". Lange verweilen die Sucher von Hilmar Kopper Kopfbedeckung allerdings nicht bei mir: 0 Sekunden, dann sind sie wieder weg. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie bei mir finden, was immer sie suchen. Aber was ist das? Und wieso kommen ausgerechnet in diesen Tagen so ca. 10 Anfragen mit einem derartig merkwürdigen Suchbegriff?

Ein Weihnachts-Such-Wunder!

Dienstag, 10. Oktober 2006

Alpine Fairytale


Gar so schlecht waren meine Englischkenntnisse schon damals nicht, als ich als (Bus-)Reiseleiter mit hauptsächlich US-amerikanischen Reisegruppen im Incoming-Tourismus hauptsächlich in Deutschland, Österreich und die Schweiz herumzigeunerte.
Dass jedoch mein Vokabular keineswegs perfekt, sondern im Gegenteil "far from perfect" war, entdeckte ich zu meinem Leidwesen (und Schaden) auf einer Tour, welche nach den mir vom Reisebüro übergebenen Unterlagen die Bezeichnung "Alpine Fairytale" trug.

Ein schöner Name, wie mir schien, und natürlich wusste ich, dass "fairytales" auf Deutsch "Märchen" heißt, und ebenso, was "fairies" sind: Elfen oder Feen natürlich - was denn sonst?
Jedoch hatten meine Touristen, vorwiegend Lehrer und Lehrerinnen (mit Ehepartnern), die Reise nicht unter der Bezeichnung "Alpine Fairytales" gebucht, sondern als eine Art Studienreise - was mir wiederum unbekannt war.

Der beiderseitige Überraschungseffekt war deshalb ganz enorm, als ich in bester Laune mit einem strahlenden Lächeln den Bus bestieg, zum Mikrofon griff und die Gäste mit "Hello you fairies"  begrüßte.

Sonntag, 27. August 2006

Leder kauft jeder .....



..... Betrüger wissen das.

Obere -3- Fotos: Gürtel an den Längsseiten genäht, 130 cm, Preis 3,- €, gekauft 6.5.06 in Frankfurt a. M., Zeil.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Die Botschaft der Taube

To buy or not to buy: das war die Frage angesichts des neuesten Aldi Digitalkamera-Angebots.

Eine Traveler DC 8600 mit traumhaften 8,1 Megapixeln, einem unwiderstehlichen 6-fach optischem Zoom und 2,8-Zoll Monitor und die ganze Herrlichkeit für 259,- €.

Das Herz (oder der Spieltrieb?) sagte "ja", der Verstand (= das urlaubsgeplünderte Bankkonto) sagte "nein".

In dieser Situation erblickte ich die Taube.

Von der "Treffeteria" (Cafeteria) im Globus-Supermarkt, wo wir frühstückten (mit der bekannten "bottomless cup of coffee") konnte ich sie beobachten, wie sie auf einer Deckenverstrebung im Laden oberhalb der Kassen saß und spähte. Als "Zugabe" (vom fotografischen Standpunkt gedacht) hing darunter [wie auch an den anderen Kassen] ein Plakat mit der Aufschrift "Belohnung" (der weitere Text war kleiner und aus der Distanz nicht lesbar).
Das wäre eine Fotoaufnahme gewesen; mit Teleobjektiv gar kein Problem ... . Wenn ich jetzt eine kleine Digitalkamera aus der Tasche ziehen könnte ... .

So kam denn die Botschaft der Taube zu mir nicht als Friedensbotschaft, sondern vielmehr als Schlachtruf: Zieh' in den Kampf mit deinem Konto, zage nicht vor den Tücken der Technik!

Und so geschah es denn, dass ich gestern "Bescherung" feiern konnte – obwohl doch Weihnachten noch lange hin ist.


Immerhin: vielleicht meistere ich sogar bis zum nächsten Weihnachtsfest die verwirrend vielfältigen Funktionen einer solchen Digitalkamera.


Nachtrag vom 13.07.06:
Nachdem ich in meinem StatCounter feststelle, dass sich der eine oder andere Interessierte an der Traveler DC 8600 zu meiner vorliegenden Eintragung "verirrt", hier ein Link zu einem speziellen Forum für diese Kamera, in dem es wertvolle Informationen und nette Menschen gibt.


Nachtrag 27.06.10:
Auch wenn ich inzwischen auf eine andere Marke umgestiegen bin, habe ich den Kauf der "Aldi-Knipse" nicht bereut, weil ich mit der Traveler in der Zwischenzeit viel Freude hatte (und auch der Service vorzüglich war).


Nachtrag 07.11.10
Meine Frau hatte etwa 1 Jahr später das Nachfolgemodell, die Traveler CD-X 26, gekauft: 10 Megapixel, Speicherkarte bis 4 GB, ansonsten in etwa gleich. Irgendwo bei 200,- € kostete sie noch, in 2007.
Ab morgen gibt es diesen Fotoapparat in den Globus-Warenhäusern (also auch bei uns in Wächtersbach). Anders ist wohl nur der Name: "Maginon DC-X-Z6" heißt die Kamera dort. Wenn ich den Preis sehe, muss ich beinahe weinen: 59,99 €, also nur noch rund 60 Euronen, muss man jetzt auf den Tisch legen, um diese Digitalkamera (uralte), hat, dem kann ich einen raschen Zugriff nur empfehlen!






Textstand vom 07.11.2010. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.