Vorbemerkung: Hervorhebungen innerhalb der Texte stammen jeweils von mir
ALLGEMEINE INFOS ZU HALLENBÄDERN IN DER GEGEND
Das Schwimmbad stirbt, das Erlebnisbad boomt RP1
Rupertigau-Nachrichten; Katrin Detzel 14.12.2005
Der Artikel berichtet über die Situation Hallenbäder in kleinen Gemeinden der Gegend zwischen Chiemsee und Berchtesgaden. Auszug:
"Sie sind marode und ein riesiger Defizitbetrieb: die klassischen Schwimmbäder. Den Gemeinden bleibt oft nur die Schließung. Im Oktober 2002 war es in Rimsting soweit, seit Februar gibt es in Aschau kein Bad mehr, Unterwössen steht auf der Kippe. Schade für Einheimische, Touristen, vor allem aber den Schul-Schwimmunterricht. Der Gegentrend: Erlebnis- und Wellnessbäder boomen. Prienavera in Prien, Badepark Inzell, Chiemgau-Therme in Bad Endorf, Vita Alpina in Ruhpolding, Rupertustherme in Bad Reichenhall - alle in den vergangenen Jahren eröffnet oder großzügig erweitert. Ein Bad ohne Defizit gibt es nicht." … die Reit im Winkler brauchen nicht um ihr Bad bangen: «Bei dem Image als Wintersportort setzt der Gast ein Hallenbad voraus», so Bürgermeister Fritz Schmuck. Reit im Winkl könne es sich nicht leisten, sich das Bad nicht zu leisten. … Mehr Attraktivität und Energie sparen sind die Schlagworte für die Zukunft. …Der Inzeller Bürgermeister Martin Hobmaier nennt eine solche Einrichtung ein «unbedingtes Muss» für einen großen Tourismusort."
Diese Darstellung (das geschilderte "Hallenbadsterben" kennt man ja ohnehin aus zahllosen Gemeinden) wird man im Auge behalten müssen, wenn man die Alternative "Hallenbad – Spaßbad" für Bad Reichenhall beurteilen will.