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Sonntag, 4. Mai 2008

Bad Reichenhall: Das geplante Hallenbad, Sportbad oder Familienbad wird kein Spaßbad – für den Steuerzahler


Vorbemerkung: Hervorhebungen innerhalb der Texte stammen jeweils von mir


ALLGEMEINE INFOS ZU HALLENBÄDERN IN DER GEGEND
             

Das Schwimmbad stirbt, das Erlebnisbad boomt        RP1   
Rupertigau-Nachrichten; Katrin Detzel 14.12.2005
Der Artikel berichtet über die Situation Hallenbäder in kleinen Gemeinden der Gegend zwischen Chiemsee und Berchtesgaden. Auszug:
"Sie sind marode und ein riesiger Defizitbetrieb: die klassischen Schwimmbäder. Den Gemeinden bleibt oft nur die Schließung. Im Oktober 2002 war es in Rimsting soweit, seit Februar gibt es in Aschau kein Bad mehr, Unterwössen steht auf der Kippe. Schade für Einheimische, Touristen, vor allem aber den Schul-Schwimmunterricht. Der Gegentrend: Erlebnis- und Wellnessbäder boomen. Prienavera in Prien, Badepark Inzell, Chiemgau-Therme in Bad Endorf, Vita Alpina in Ruhpolding, Rupertustherme in Bad Reichenhall - alle in den vergangenen Jahren eröffnet oder großzügig erweitert. Ein Bad ohne Defizit gibt es nicht." … die Reit im Winkler brauchen nicht um ihr Bad bangen: «Bei dem Image als Wintersportort setzt der Gast ein Hallenbad voraus», so Bürgermeister Fritz Schmuck. Reit im Winkl könne es sich nicht leisten, sich das Bad nicht zu leisten. … Mehr Attraktivität und Energie sparen sind die Schlagworte für die Zukunft. …Der Inzeller Bürgermeister Martin Hobmaier nennt eine solche Einrichtung ein «unbedingtes Muss» für einen großen Tourismusort."
Diese Darstellung (das geschilderte "Hallenbadsterben" kennt man ja ohnehin aus zahllosen Gemeinden) wird man im Auge behalten müssen, wenn man die Alternative "Hallenbad – Spaßbad" für Bad Reichenhall beurteilen will.      
 

Dienstag, 29. Januar 2008

From bat philosophy to good taxes oder mein Klick-Weg von den Fledermäusen zur Steuergerechtigkeit


Auf der Suche nach der Rationalität (vgl. dazu auch meinen Kommentar unter dem Nick "Cangrande" in einem Fremdblog) kam ich zum Geist der Tiere, genauer: zu dem sehr anregenden Aufsatz "TIERE ERKLÄREN ODER VERSTEHEN? Philosophie der Psychologie. Indizien für das Scheitern des Methodendualismus" von Felix Annerl und von dort zu dem "berühmten, vieldiskutierten Aufsatz" von Thomas Nagel "Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?". Berühmte Aufsätze stellt, wenn sie in englischer Sprache verfasst wurden (Benutzer anderer Idiome haben ohnehin wenig Chancen auf Berühmtheit), immer irgend jemand ins Netz, und so findet man dort auch "What is it like to be a bat?".

Dienstag, 30. Oktober 2007

STROMPREISE: DIE VERBRAUCHER PROTESTIEREN - DIE VERBRAUCHER PENNEN oder LANDSCHAFT, LANDSCHAFT ÜBER ALLES!


Nur im Urlaub habe ich Zeit, die (lokale) Zeitung zu lesen. Dieses Mal, in Bad Sooden-Allendorf, war es die HNA (Hessische / Niedersächsische Allgemeine), bzw. deren Lokalausgabe, der Witzenhäuser Anzeiger.
Ein Hauptthema der (recht zahlreich veröffentlichten) Leserbriefe war Eva Herman (zu diesem Thema vgl. auch meinen Blott "EVA HERMAN oder ALS ADOLF HITLER (DIE NAZIS? DIE 68er?) DAS ROSAROTE MUTTER-KANINCHEN STAHL"), das andere die Strompreise; insbesondere ging es um eine von der Fa. EON angekündigte Preiserhöhung.
Das Geschrei war groß. Ob zu Recht oder nicht, kann hier dahingestellt bleiben; mir geht es um die Gleichzeitigikeit dieser Leserbriefe mit einigen Berichten über die Erdverkabelung von Fernstromleitungen. Zur Information über den Sachverhalt vgl. z. B. den Artikel "Niedersachsen will Stromtrasse von Wohngebieten fernhalten" der niedersächsischen Zeitung "Neue Presse": "Bei der Planung der umstrittenen Höchstspannungsleitung von Braunschweig nach Nordhessen setzt Niedersachsen nun doch vor allem auf eine oberirdische Trasse" heißt es dort und weiter u. a.: "Die um ein vielfaches teurere Verlegung der Kabel unter der Erde käme in sensiblen Bereichen in Betracht, sagte Ripke. Bund und Land sind sich noch uneins, ob die weltweit noch kaum erprobte Erdverkabelung von Höchstspannungsleitungen auf längeren Trassen gesetzlich überhaupt möglich ist. ..... Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hatte sich noch im Juli zuversichtlich gezeigt, dass die ersten längeren Erdkabel-Strecken in Niedersachsen als Referenzland gebaut werden. Er wolle unterirdische Trassen, wo immer es wirtschaftlich möglich sei. ..... Auf eine Erdverkabelung pochen die Gegner der Starkstromleitung. Sie befürchten Elektrosmog und eine Verschandelung der Landschaft." [Hervorhebung von mir]
(Vgl. auch hier: "Bürgerinitiative gegen Hochspannungsleitung")

Donnerstag, 14. Juli 2005

Bauchfalte? Ich fauch' balde!


Manchmal hat man Glück und findet im Zug 'ne richtige Zeitung. (Kriegt eigentlich die Deutsche Bahn vom Verband der Zeitungsverleger dafür, dass ihre Schaffnerinnen und Schaffner die von den Fahrgästen freundlicher Weise für andere hinterlegten Zeitungen immer flugs beiseite schaffen, eine Pauschale?)
Jedenfalls: "richtige Zeitung", dass heißt nicht etwa das Zentralorgan der parasitären Bourgeoisie, auch unter dem Namen "FAZ" geläufig, sondern jenes Blatt, welches sagt, wie es ist. Meinungsbildend mittels relevanzgestaffelter Schlagzeilengrößen, komplexe Informationen in bunten Bildern vermittelnd, so kennen und lieben wir sie, unsere Volks-Zeitung.