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Mittwoch, 17. Januar 2018
Gutmenschen sind die schlaffe Kraft, die Gutes will, doch Böses schafft: 10 Gründe, warum unsere westliche Zivilisation untergeht
Wie der Zufall so spielt: Zu einem Text von Oswald Spengler, den ich auf Facebook eingestellt hatte, verlinkte ein Kommentator zu diesem Video auf dem Youtube-Kanal von "Emperor Caligula". Videos zu politisch-gesellschaftlichen Themen schaue ich mir freilich ungern an. Ich präferiere gedruckte Texte, mit denen ich mich geistig besser auseinandersetzen kann. Zum Glück ist der Vortrag aber auch in "gedruckter" Form online (dort unter dem Titel "Zehn Gründe, warum unsere westliche Zivilisation untergeht").
Freitag, 30. Oktober 2015
Ist es auch Einfalt, so hat es doch Methode
Zur Argumentationsstruktur
von Heinrich Schmitz in seinem Immiggressions-Agitprop "Weimer irrt" (Webseite "Die Kolumnisten", 26.10.2015; u. d. T. "„Grenzenlose“ Menschlichkeit" auch in "The European" erschienen.)
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Montag, 28. September 2015
Den Bunt-Bratzen auf die Raub-Tatzen; die Klau-Christen ausmisten!
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Und die Erde teilte er in Gärten von vielerlei Größe, Gestalt und Beschaffenheit.
Da er aber sah, dass es noch nicht gut war, griff er in einen Ameisenhaufen und schied die wimmelnden Scharen voneinander. Diese Scharen hieß der "Völker, und schenkte einem jeglichen Volke seinen eigenen Namen.
Dann ergriff die Hand des Herrn ein Volk und senkte sich auf einen Garten hernieder und setzte ein jegliches Volk in seinen eigenen Garten.
Und der Herr segnete sie und sprach: Gehet hin und pflanzet fleißig und pfleget und heget euren Garten und alles, was darinnen ist. Auf dass es euch wohl ergehe und ihr herrlich und in Freuden lebet auf Erden.
Dienstag, 25. August 2015
Eigenmedizin für Ökofanten: Bräunt es so grün, wenn Tierschutzfreunde blühen?
Unanständige Buntifanten stellen anständige Deutsche gerne in die rechtsextreme Ecke.
Ein beliebtes Instrument zu diesem Zweck ist die Behauptung (bzw. Feststellung):
"Das will die NPD auch", "Das steht auch im NPD-Wahlprogramm" oder "Das steht auch auf NPD-Wahlplakaten".
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Montag, 27. Juli 2015
Feucht: Ja zur Immiggression, nein zum Gewerbe? Ein Fallbeispiel für rotgrünen Linksinfantilismus
Kirchen und Sozialisten haben, bei allen ideologischen Gegensätzen, eines gemeinsam: Sie sind flott im Verteilen, aber eher desinteressiert an der Schöpfung des zu Verteilenden.
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Montag, 13. April 2015
Raumpflegerin des VEB Zeitgeist rügt Rainer Maria Rilkes "Cornet"
Weltweit sind sie zugange, und ein Schrecken der Kulturgeschichte: Die Raumpflegerinnen.
- In Düsseldorf entreichert (zwar nicht eine Putze, sondern) ein Hausmeister eine Akademiezimmerecke um einen Beuys-Fettklumpen von unermesslichem Wert (weil nämlich Kunst).
- In Dortmund und Leverkusen-Alkenrath wienern Weiber Badewannen blank, deren Patina bzw. Inhalt doch gerade ihren künstlerischen Gehalt ausmachten.
- Selbst London ist vor dem Walten oder Wüten dieser Kunstfeindinnen nicht sicher: "Putzfrau entsorgte Kunstwerk" lesen wir in der FAZ 27.08.2004.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Vorkämpfer der Finsternis: Wissenschaftsskandal um Studie über Zwangsverheiratungen oder: Wie Ideologen und Legastheniker Ministerin Schröder kritisieren
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Studie (hier bei SPON eine Zusammenfassung) unter dem Titel "Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl und Analyse von Beratungsfällen" in Auftrag gegeben und die Kurzfassung dieser Studie (53 S.) online gestellt.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte darüber einen Gastbeitrag in der FAZ verfasst; dieser Aufsatz ist ebenfalls auf der Webseite des BMFSFJ online.
Der Wissenschaftliche Beirat (für diese Studie, nicht "des Ministeriums") hat einige Formulierungen der Ministerin kritisiert. Diese Kritik ist im Original nachzulesen auf den Webseiten "Migazin" u. d. T. "Stellungnahme zur Zwangsheirat-Studie. Wissenschaftler werfen Schröder das Schüren antimuslimischer Ressentiments vor" (28.11.2011) und "Deutsch Türkische Nachrichten" (01.12.11) unter der Überschrift "Stellungnahme im Wortlaut: Wissenschaftler über Schröders Beitrag zu Zwangsehen".
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte darüber einen Gastbeitrag in der FAZ verfasst; dieser Aufsatz ist ebenfalls auf der Webseite des BMFSFJ online.
Der Wissenschaftliche Beirat (für diese Studie, nicht "des Ministeriums") hat einige Formulierungen der Ministerin kritisiert. Diese Kritik ist im Original nachzulesen auf den Webseiten "Migazin" u. d. T. "Stellungnahme zur Zwangsheirat-Studie. Wissenschaftler werfen Schröder das Schüren antimuslimischer Ressentiments vor" (28.11.2011) und "Deutsch Türkische Nachrichten" (01.12.11) unter der Überschrift "Stellungnahme im Wortlaut: Wissenschaftler über Schröders Beitrag zu Zwangsehen".
Sonntag, 31. Oktober 2010
Backfisch, Fuckbitch - oder Lonely Kraut?
Der Urlaub ist für mich häufig auch eine Zeit des intellektuellen Lotterlebens. Ich lese dann Bücher, die ich sonst - mangels hinreichendem spezifischen Interesse, wegen geringer Erwartungen an die Intensität oder aus anderen Gründen - nicht lese, oder die ich sonst gar nicht zu Gesicht bekommen hätte.
Lesend konsumiert wird dann nicht selten einfach das, was mir die Vorsehung günstig vor's Portemonnaie positioniert. Oder was vom Markt zu nehmen mir ein moralisches Anliegen ist.
Wären Sie etwa herzlos genug gewesen, beim Bücherflohmarkt der katholischen Pfarrbücherei der St. Nikolaus-Kirche in Bad Reichenhall das Büchlein "Fanny Hill. Memoiren [auch: Geschichte] eines Freudenmädchens" von John Cleland im Regalständer stehen zu lassen? Verharrend dort wie ein Raubtier in der Bereitschaft, arglose gläubige Seelen zu ruinieren?
Nein, da bin ich mir ganz sicher, Sie hätten genau so verantwortungsbewusst gehandelt wie ich: Beherzt in die Börse gelangt, 50 ct. rausgeholt und diese Schmutz- und Schundliteratur rasch entschlossen konfisziert!
Und wäre es gerecht, oder fair, ein solches - immerhin recht berühmtes - Werk dem Mülleimer zu überantworten, ohne sich zu überzeugen, ob denn der Inhalt wirklich so schlimm sei? Und zugleich sich der Gelegenheit zu berauben, kulturhistorisches und soziologisches Wissen über das Leben in London in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu extrahieren?
Lesend konsumiert wird dann nicht selten einfach das, was mir die Vorsehung günstig vor's Portemonnaie positioniert. Oder was vom Markt zu nehmen mir ein moralisches Anliegen ist.
Wären Sie etwa herzlos genug gewesen, beim Bücherflohmarkt der katholischen Pfarrbücherei der St. Nikolaus-Kirche in Bad Reichenhall das Büchlein "Fanny Hill. Memoiren [auch: Geschichte] eines Freudenmädchens" von John Cleland im Regalständer stehen zu lassen? Verharrend dort wie ein Raubtier in der Bereitschaft, arglose gläubige Seelen zu ruinieren?
Nein, da bin ich mir ganz sicher, Sie hätten genau so verantwortungsbewusst gehandelt wie ich: Beherzt in die Börse gelangt, 50 ct. rausgeholt und diese Schmutz- und Schundliteratur rasch entschlossen konfisziert!
Und wäre es gerecht, oder fair, ein solches - immerhin recht berühmtes - Werk dem Mülleimer zu überantworten, ohne sich zu überzeugen, ob denn der Inhalt wirklich so schlimm sei? Und zugleich sich der Gelegenheit zu berauben, kulturhistorisches und soziologisches Wissen über das Leben in London in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu extrahieren?
Sonntag, 10. Januar 2010
Kritik essen Denken auf: Wider die geistige Massendesertation der denkfaulen westlichen Intelligentsia!
Bei westlicher (und ebenso auch einheimischer) Fundamentalkritik an Staudammprojekten kommt mir die Galle hoch (vgl. auch meinen Blog-Eintrag "terreur des sommes"), weil ich dabei die geistig verfettete westliche Intelligentsia als einen Haufen feiger Denk-Deserteure perzipiere.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Vom Bielefelder Universitätsgebäude zum psychedelischen Maybach Exelero. Kritik an der Hypertrophie der Rechte am Geistigen Eigentum.
Aus meiner Heimatstadt Bielefeld kamen Weihnachtsgrüße. Einer darunter, von Udo Twesmann, meinem Jugendfreund, enthielt ein 32-seitiges Geburtstagsmagazin, eine Beilage der Bielefelder Zeitung "Neue Westfälische" (NW). Nicht über einen alten Mann wie mich, sondern über eine Dame im besten Alter: "40 Jahre Universität Bielefeld".
Sonntag, 22. November 2009
Adventskalender als Dekadenzsymptom: Geht das Weihnachtsfest vor die Hunde?
Sonntag, 9. August 2009
Fortschrittsfurcht
Es ist kein großer Artikel, und Josef Joffe ist auch nicht mein Lieblings-Kommentator. Eigentlich hat er sich nur an den Newsweek-Bericht "What Lurks Beneath. In key industries of the future" drangehängt; da darf auch ich mich an ihn (und Newsweek) dranhängen:
"Neokonservatismus. German Techno-Angst" titelt Joffe in der ZEIT vom 06.08.2009 und kritisiert die deutsche Technikangst:
"Der Neokonservatismus der Deutschen beschäftigt nicht nur Josef Joffe."
Ich kritisiere schon seit langem nicht nur die Furcht vor neuen Techniken, sondern überhaupt die fehlende Kreativität in Deutschland.
Donnerstag, 2. April 2009
Lidl-Werbung "Luxus für alle": Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte ...
... wenn ich einen solchen Werbespruch lese.
Nicht zum ersten Mal wirbt der Discounter Lidl mit dem Slogan "Luxus für alle".
Doch reißt mir darob jetzt erstmalig der Geduldsfaden.
Auf der Webseite "Werbewahn.net" findet sich hier ein (allerdings relativ unkritischer) Eintrag vom 24.12.2006. Möglicher Weise hat Lidl damals erstmalig mit diesem Motto geworben? Auf der Webseite "Slogans.de" finde ich ihn leider nicht.
Doch reißt mir darob jetzt erstmalig der Geduldsfaden.
Auf der Webseite "Werbewahn.net" findet sich hier ein (allerdings relativ unkritischer) Eintrag vom 24.12.2006. Möglicher Weise hat Lidl damals erstmalig mit diesem Motto geworben? Auf der Webseite "Slogans.de" finde ich ihn leider nicht.
Sonntag, 8. Februar 2009
Wie ich von einem Skeptiker zu einem Anhänger der Konjunkturprogramme wurde
Freitag, 20. Juni 2008
Präludien über das Thema Ressourcenkriege: Doch keine Kriege ums Öl? Oder Europa rüsten für den Ölkrieg? Oder wollt ihr die totale Osteomalazie?
Irgendein Heil von der Verknappung fossiler Energieträger oder einen Endsieg über die Natur können wir allerdings nicht erwarten; dafür aber jede Menge an Unheil. Denn wenn (vielleicht schon bald) Erdöl wirklich zu einer immer schneller verschwindenden Mangelware werden wird, wird uns wahrscheinlich das, was traditionell ein wesentlicher Bestandteil von "Geschichte" war, nämlich gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen politischen Einheiten, wieder einholen.
Dafür haben Trendscouts wie wir ihren eigenen Schlachtruf: "Be prepared" oder "bereit sein ist alles".
Die erste Stufe zum Bereitsein ist das Informiertsein.
Sonntag, 8. Juni 2008
MONUMENTI E NATURA A FRANCOFORTE SUL MENO oder ZWEI FÜCHSE AUS WÄCHTERSBACH ZU BESUCH BEI IHREM FRANKFURTER ARTGENOSSEN
Schon gegen Ende des 18. Jahrhunderts begaben sich die Bürger der Weltstädte an schönen Wochenenden zum Zwecke der Rekreation gern in die Vororte.
Wächtersbacher pflegen diesen alten Brauch noch heute, und was man für die damalige Zeit z. B. für die Stadt Leipzig bei Karl Heinrich Krögen ("Freye Bemerkungen über Berlin, Leipzig und Prag" - heutige Schreibweise: Freie Bemerkungen über Berlin, Leipzig und Prag) nachlesen kann, hat der Blogger Cangrande unter dem Suchlabel "Tagesausflüge" erfasst.
Wächtersbacher pflegen diesen alten Brauch noch heute, und was man für die damalige Zeit z. B. für die Stadt Leipzig bei Karl Heinrich Krögen ("Freye Bemerkungen über Berlin, Leipzig und Prag" - heutige Schreibweise: Freie Bemerkungen über Berlin, Leipzig und Prag) nachlesen kann, hat der Blogger Cangrande unter dem Suchlabel "Tagesausflüge" erfasst.
Mittwoch, 5. März 2008
Join the innovative race: 4 minutes to dump out your fridge into space!
Das ist echt galaktisch: zigtausende Tortillas täglich werden demnächst von einem privaten Weltraumbahnhof in New Mexiko, USA, in den Weltraum geschossen!
Und dahinter steckt sogar ein europäischer Unternehmer: der Brite Richard Branson (ausführlicher hier in der englischsprachigen Wikipedia) mit seiner Firma Virgin Galactic, (die es auch schon zu Wikipedia-Würden gebracht hat; mehr Infos natürlich in der englischen Version). Ab 2011 soll man auch in Europa starten können: von der Lossiemouth Royal Air Force Base in Schottland.
Und dahinter steckt sogar ein europäischer Unternehmer: der Brite Richard Branson (ausführlicher hier in der englischsprachigen Wikipedia) mit seiner Firma Virgin Galactic, (die es auch schon zu Wikipedia-Würden gebracht hat; mehr Infos natürlich in der englischen Version). Ab 2011 soll man auch in Europa starten können: von der Lossiemouth Royal Air Force Base in Schottland.
Freitag, 1. Februar 2008
Kommen wir auf den Hund oder gehen wir vor die Hunde?
Auf der Suche nach Informationen über Bad Dürkheim bin ich über das Angebot eines "Doggy-Wellness Lehrgang nach der Schweizer Methode Ernst Crameri in Bad Dürkheim" gestolpert.
Textauszug:
Textauszug:
Dienstag, 30. Oktober 2007
Wenn "Weimar leuchtet", sollten beim Steuerzahler die Alarmglocken aufleuchten
Die Nachricht über die Wiedereröffnung der traditionsreichen, vielleicht kann man sogar sagen: "ruhmreichen", Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar dürfte durch die gesamte deutsche Tagespresse gegangen sein (vgl. z. B. in der "Welt" die Meldung "Anna Amalia Bibliothek wiedereröffnet" oder im Stern "Auferstanden aus dem Feuer").
Ich hätte sie vielleicht nicht einmal mitbekommen, hätte ich nicht Urlaub gemacht und dabei (wie ich das immer an fremden Urlaubsorten zu tun pflege) regelmäßig Zeitung gelesen. (Weitere Lesefrüchte dieser Reise sind z. B. in meinem Blott "STROMPREISE: DIE VERBRAUCHER PROTESTIEREN - DIE VERBRAUCHER PENNEN oder LANDSCHAFT, LANDSCHAFT ÜBER ALLES!" auf die Erde gefallen.)
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Samstag, 9. Juni 2007
terreur des sommes
terre des hommes (französisch für: "Erde der Menschen") ist eine ursprünglich schweizerische Organisation von Menschenfreunden, die sich u. a. auch nach Deutschland verzweigt hat und "Hilfe für Kinder in Not" leisten will. Das ist gewiss kein verwerfliches Ziel.
Kommt also her und schaut es euch an,
Wie armen Menschen man helfen kann:
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