Samstag, 26. November 2005

GINNHEIMS GIFTIG GEWESENE EIBE oder STEUERVER(SCH)WENDUNG IN FRANKFURT AM MAIN


Ich will es Ihnen nachsehen, und nicht als Zeichen mangelnder Bildung bezeichnen, wenn Sie das Ginnheimer Blättchen nicht kennen. Auch die New York Times oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung kennt nicht jeder; und nicht jeder der sie kennt, liest sie (ich z. B. lese die NY Times nicht, und die FAZ nur dann, wenn jemand sie im Zug liegen gelassen hat).

Mittwoch, 23. November 2005

Dave Pollards Reflexionen über das Bloggen

Einfach nur Linkfunde einzustellen, ist mir eigentlich etwas zu wenig für einen Blog-Eintrag.
Hier aber mache ich eine Ausnahme, weil Dave Pollard (auf Englisch) sehr gründlich über Blogger und deren Leser nachgedacht hat, bzw. bedenkenswerte Forderungen aufstellt.

Eine Art "Checkliste" ziert bei ihm jede Seite und war es immerhin einem anderen Blogger (der den "Dung heiliger Kühe" sammelt?) wert, sie als "find of the week" vollständig wiederzugeben und kurz aber begeistert zu kommentieren: http://www.sacredcowdung.com/archives/2005/11/find_of_the_wee_1.html

Und hier (http://blogs.salon.com/0002007/2003/07/30.html#a346) ein längerer Aufsatz von Pollard unter dem Titel "The blogging process". Wirklich anregende Lektüre. (Auch wenn man sich selbst nicht - immer - an die Empfehlungen hält bzw. halten kann.)



Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.

Dienstag, 22. November 2005

WELTDENKE


Bloggen ist eine relativ bequeme Publikationsmöglichkeit; indes kann es mit der Zeit ein wenig unübersichtlich werden. Ich zumindest möchte einen gewissen Überblick über meine Einträge behalten, und diese bei Bedarf auch schnell aufrufen können.

Sonntag, 20. November 2005

EINE PHILIPPIKA GEGEN DEN NIEDERGANG DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE ALS DOKUMENT DES NIEDERGANGS DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE


Auf der Suche nach Jared Diamond fand ich Dr. Joachim Jung. Ton, Tusch, Titel: "Die Korruption der Vernunft". Donnerwetter! dachte ich, da stehe ich ja vor einem intellektuellen Geschütz vom Dicke-Berta-Kaliber. So ähnlich wie bei Robert Kurz, der sich kurz mal so Gedanken über "Der ontologische Bruch" macht. Aber immer schön der alphabetischen Reihenfolge nach, oder: "Warte, Robert, noch ein Weilchen, dann kommt Burkhardt auch zu dir!"

Donnerstag, 17. November 2005

Rituale


Gestern ist es passiert! Vor mir war noch ein anderer Kunde dran, aber während sie diesen bediente, füllte das Mädchen (eine Tamilin?) bei McDonalds schon mal einen Cappuccino für mich in den Becher.

Seit Jahren schon hole ich dort meinen Feierabend-Cappuccino (der Kaffee ist übrigens auch nicht bei allen McDonalds von gleicher Qualität, in meiner "Stammfiliale" schmeckt er aber meist gut).

Die Bedienungen (in der Regel, aber nicht nur, Bedienerinnen) kennen mich; manchmal antizipieren sie bereits meinen Wunsch: "Kleinen Cappuccino?". Ansonsten bewahrt mich mein Bekanntheitsgrad zumindest vor der obligatorischen Salesman(oder: woman-)ship "Möchten Sie ein Dessert? Muffin?" und ebenso vor der Frage, ob ich einen kleinen Becher (den würde ich eher "normal" nennen, aber die Marketing-Manager verkleinern natürlich lieber, was normal ist) nehme oder einen großen.

Persönliche Worte wechseln wir nie, nicht einmal dann, wenn es leer ist an der Theke. Freundlich aber distanziert ist das Geschäftsprinzip von MacDonalds, und das ist auch gut so. Trotzdem bin ich sicher, dass die Bedienungen kichernd über mich kommunizieren: "Der Alte kommt jeden Abend, kauft immer einen kleinen Cappuccino, nie etwas anderes. Ulkiger Vogel." Oder so ähnlich.


Textstand vom 29.07.2019

Montag, 14. November 2005

UNSYSTEMATISCHE FRAGEN UND NOTIZEN ZUR BILDUNG (UND ZUM ZERFALL) VON GESELLSCHAFT(EN) oder KANN MAN SOZIALE DYNAMIK(EN) ABSTRAKT BESCHREIBEN UND VERSTEHEN?


Irgendwo las ich etwas über Luhmann und die Begriffe "Inklusion" und "Exklusion" (konkret: hier); ein Text allerdings, welcher mich, für sich genommen, nicht grad vom intellektuellen Hocker in die Höhe reißt.

Ein anderer wollte, dass ich endlich was lerne aus der Geschichte; dass freilich die Globalisierung des 20. Jahrhunderts im hellenistischen System der alexandrinischen Diadochenstaaten präfiguriert sei, erscheint mir denn doch etwas allzu naiv. Oder ein allzusehr ideologisch präfiguriertes Gedankenschlecht (von "Gedankengut" möchte ich da wirklich nicht sprechen).

Sonntag, 13. November 2005

PISTOLE ODER DEGEN? ICH FORDERE SATISFAKTION!


Jüngst fand ich einen Zeitungsausschnitt welchen ich zu jenen Zeiten ante Picasa (http://picasa.google.com/index.html) eingescannt hatte, als ich noch keine Bilder in den Blog bringen konnte.
Oben habe ich ihn nun, zu Nutz und Frommen der Netznestnutzergemeinschaft, upgeloadet.

Lange schon war ich nicht mehr dort, in meiner Geburtsstadt Bielefeld. Ich habe auch in meiner neuen Heimat (oder sagen wir: meinem aktuellen hessichen Aufenthaltsort) keine Ostwestfälische Botschaft eingerichtet, wie andere das für ihre Heimatregion in der Fremde getan haben (http://www.botschaft-ostfriesland.de/deutsch/main/index.shtml) .

Nevertheless, even when I'm in Hess': Das Herz schlägt noch immer für die Heimat im hohen Norden.

Samstag, 5. November 2005

OST MINUS WEST = NULL

Bereits im Mittelalter gab in Europa ein Kulturgefälle von West nach Ost. Heute müssen wir schon die Kaffeehauskultur aus dem Westen über den Atlantik importieren.

Ich jedenfalls habe es nicht bereut, dass ich einige "bucks" bei Starbucks gelassen habe. In Frankfurt, Schillerstraße, war es im Oberstübchen voll, aber die Sitze bequem. Ein Geschnatter zwar, dass die Gallier keine Chance gehabt hätten (Rom zu erobern nämlich, welches bekanntlich die schnatternden Gänse verhinderten). Aber der Kaffee: Hut ab! Da können wir (wie auf so vielen anderen Gebieten) von den Amis ruhig mal was lernen.

Preiswürdig in jeder Hinsicht, mild im Geschmack, vor allem auch groß: "Tall" hieß die mittlere Größe, kostete 1,90 "bucks" und war auch für die kaffeedurstige Kehle ein langhaltendes Labsal. Wenn ich da an gewisse Steh-Kaffee-Läden denke, bei welchen der Fuß der größte Teil der so genannten "Becher" ist, kann ich nur hoffen dass diese Konkurrenz sie an die Wand klatscht.

Allzu euphorisch sollte man freilich auch bei Starbucks seine Moneten nicht hinlegen, sonst bekommt man ein winziges Stück sauren Apfelkuchen, mit etwas Karamellsoße optisch reizvoll verziert, und hat dann 2,50 Bucks weniger in der Tasche. Das waren (Sie erinnern sich?) früher so ungefähr 5,- harte Deutschmarks!


Nachtrag vom 16.11.05:
Herrn Dietmar Fritze, (http://www.frizztext.de/index.html), philosophischer Schriftsteller und Groß-Kunden-, nein: Kunden-Groß-Rezensent (auch nicht gut; besser vielleicht: großer Kunden-Rezensent?) bei Amazon (http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/cm/member-reviews/-/A3CFMHPMW9MU2I/1/ref=cm_cr_auth/302-7424731-7454422) verdanke ich den Hinweis auf einen Weltenbummler, der offenbar viele Bucks ausgibt, um Starbucks zu sammeln.
Mehr darüber auf der Webseite von Mr. Winter (http://www.starbuckseverywhere.net/).

Nachtrag vom 27.11.2005:
Vgl. zu diesem Thema auch die Eintragung GiD, GiD, GiD, GiD – 10.05.05, URL http://beltwild.blogspot.com/2005/05/gid-gid-gid-gid.html


Textstand vom 11.11.2007
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm

FRANKFURT: GLOBAL oder WARMING?

Heute; am 05.November des Jahres 2005, saßen noch eine ganze Reihe von Menschen (in Mänteln zwar) auf den Stühlen von Cafés und Restaurants draußen auf der Straße.

Ist das ein Indiz für die weltweite Klimaänderung, oder eine weltweite Verhaltensanpassung?

IN FRANKFURT MUSS MAN HEUTZUTAGE WIRKLICH MIT ALLEM RECHNEN ...


... sogar damit, dass man direkt am Hauptbahnhof ein vorzügliches und preiswertes China-Restaurant findet! So geschah es uns an diesem heutigen Samstag mit dem China-Restaurant "New World", im 1. Stock eines Gebäudes gerade am Eingang zur Kaiserstr. ("Hauptbahnhof 8").
Welches denn hier zu Nutz und Frommen frembder Reisender festgehalten sei.








Im übrigen erwies sich die Gegend als ein Paradies für Bella Ragazza. Dies nicht, weil es das Rotlichtviertel von Frankfurt ist. Sondern wegen der unglaublich vielen Asia-Läden, die dort wie Shiitake-Pilze emporgeschossen waren. So lange waren wir also schon nicht mehr im Bahnhofsviertel gewesen - das spricht sicherlich nicht gegen uns. Doch wird es ebenfalls nicht gegen uns sprechen, wenn man uns in Zukunft vielleicht häufiger dort sieht.


Nachtrag 20.06.2010

Preis eines Mittagsmenüs vom Büffet (werktags, also Montag bis Samstag) mit sehr reichhaltigem Angebot derzeit 6,80 €.

Textstand vom 27.07.2019

BURKKHARDT BLATTNASE



Sonnenschutz im Hochgebirge - ein Urlaubsfoto vom Juni 2005 aus den deutschen Alpen bei Garmisch-Partenkirchen, in der Nähe von Schloss Kranzbach (Hotel; z. Zt. im Umbau) (Foto: http://naturbildarchiv.de/04reilan/cd33/ppages/ppage93.html). Posted by Picasa

Das Copyright und alle Urheberrechte an dieser Aufnahme liegen bei der Photographin Joann Brinkmann.

Die geniale Nasen-Sonnenschutz-Idee selbst freilich habe ich anderen Wanderern abgeschaut.
Hätte diese sie nicht gehabt, würden Sie jetzt hier ein Foto mit dem Titel "Burkhardt Rotnase" sehen. (Aber bitte keine Lautspielereien mit diesem hypothetischen Titel!)

Donnerstag, 3. November 2005

KEINE JUNGFRAU ZÄHMT DIESES ZWEIHORN oder MEIN MYTHENLOGISCHER UMWELT-PESSIMISMUS

Gestern Abend, am Mittwoch, den 02.11.2005, war er da, der Polyhistor Jared Diamond, Physiologe, Biologe und aktuell Geograph (und - gemäßigter - Umwelt-Optimist). Wie in dem verlinkten FAZ-Artikel beschrieben, spricht "Der Amerikaner, der die Welt retten will" [ziemlich reißerischer Titel für das Zentralorgan der bundesdeutschen Bourgeoisie!] ein grammatikalisch fehlerfreies Deutsch; einen bayerischen Akzent konnte ich dabei allerdings nicht ausmachen. Deutsch ist übrigens nur eine von zwölf Sprachen, die er beherrscht.