Meine erste Begegnung mit der manchmal auch als "Kultband" apostrophierten Hamburger Band Liederjan war für diese unerfreulich - obwohl sie sich ohne irgendeinen persönlichen Kontakt vollzog. In einem der Mainzer Buch- und CD-Remittendenläden "Wohlthat" (jetzt in der Verlagsgruppe Weltbild) wurde ein 10 CD-Set "Deutsche Volkslieder" für nur 10,- Euro verramscht; bei solchen Preisen kann für die Künstler kaum noch ein Honorar abfallen.
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Donnerstag, 21. Mai 2009
Samstag, 24. Februar 2007
Heute ist das Museumsufer in Frankfurt verhext
Hans Baldung Grien hat sie losgelassen. Die Hexen. In Frankfurt. Im Städel-Museum. Die lassen, als echte Wetterhexen, den Regen los. Auf breughelianische Flohmarkt-Figuren und auf uns. Wir sind schon jenen Dämonen entronnen, welche das Skulpturen-Museum Liebieghaus, ebenfalls am Museumsufer gelegen, derzeit noch auf die Frankfurter loslässt.
Sonntag, 18. Februar 2007
Das Gutenberg-Denkmal (monument to Gutenberg) in Mainz zur Faschingszeit

Niemand kann sich dem Karneval in Mainz entziehen - nicht einmal Johannes (Johann) Gensfleisch, genannt Gutenberg.
They all enjoy carnival in Mainz: even the "Man of the millennium".
They all enjoy carnival in Mainz: even the "Man of the millennium".
Die Aufnahme entstand am Samstag, 17.02.07, beim traditionellen "Jugendmaskenzug" (hier Informationen u. a. über dessen Entstehungsgeschichte).
Textstand vom 21.11.2010. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Montag, 13. November 2006
Vom Glücklichsein. Und von den Bedrohungen des Glücks.
Die Frau, irgendwo zwischen 40 und 50 Jahre alt, war hemmungslos glücklich.
Seit Jahren schon hatte sie den Kauf einer neuen Weihnachtskrippe geplant, und nun hatte sie ihren Traum verwirklicht.
Gleich mitnehmen konnte sie die Krippe nicht; eine andere Dame war ihr beim Kauf des Ausstellungsstücks zuvor gekommen. Aber noch vor Weihnachten würde der Wächtersbacher Weihnachtskrippenbastler Gerhard Petry, der seine Arbeiten im alten Pfarrhaus im Wächtersbacher Ortsteil Aufenau ausgestellt hatte, ihr eine weitere anfertigen.
Seit Jahren schon hatte sie den Kauf einer neuen Weihnachtskrippe geplant, und nun hatte sie ihren Traum verwirklicht.
Gleich mitnehmen konnte sie die Krippe nicht; eine andere Dame war ihr beim Kauf des Ausstellungsstücks zuvor gekommen. Aber noch vor Weihnachten würde der Wächtersbacher Weihnachtskrippenbastler Gerhard Petry, der seine Arbeiten im alten Pfarrhaus im Wächtersbacher Ortsteil Aufenau ausgestellt hatte, ihr eine weitere anfertigen.
Samstag, 4. November 2006
Erotik-Nacht in Wächtersbach-T
Das an unseren Ortsnamen angehängte "T" verwandelt nicht nur (bei entsprechender Aussprache) den Reim von einem falschen in einen echten.
Türkische Exotik und Erotik
waren es nämlich, welche uns an diesem Freitag Abend aus dem Hause lockten.

Der Bauchtanz, von der Hohen Pforte , vielleicht über das Eiserne Tor, oder durch die Schluchten des Balkan zu uns eingewandert, hatte seinen Weg nun auch nach Wächtersbach gefunden.
"Shalimar", eine Dame aus Biebergemünd, die den Abend organisiert hatte, wehrt sich zwar gegen die Überbetonung des Erotischen in der westlichen Sicht des Orientalischen Tanzes, und überhaupt gegen den Begriff "Bauchtanz":

Freilich: "Shalimar" heißt "Heim der Liebe".
Mich liebte es nicht: das grausame Geschick verführte mich erneut zum "Löschen"-Klick - und weg war das Bauchtanz-Bilder-Glück.
Ein einziges Bild ist geblieben: nach der Vorstellung bewegte sich die Ballerina noch mit einigen mutigen Gästen auf der Tanzfläche. So kann ich wenigstens ein Foto der Künstlerin, wenn auch nicht "in Aktion" aufgenommen, hier präsentieren:
Und die Erinnerung wird bleiben: an die hervorragende Darbietung der hübschen Tänzerin (die kam nicht von der Hohen Pforte, sondern, eine Deutsche, aus dem Nachbarorte: Bad Orb).
Auch die Erinnerung an die prima Stimmung in dem relativ kleinen Raum des türkischen Restaurants, und die Erinnerungen an den Bauch:
nicht nur an jenen der Tänzerin, sondern auch an den eigenen, vom leckeren Büffet aus dem Holzofen gut gefüllten.
Ein rundum gelungener Abend also, ganz im Gegensatz etwa zu jenem "Italienischen Abend" (in einem italienischen Lokal), den ich in meinem Eintrag "MULTIKULTIKULTIMULTI" beschrieben hatte.
Auch wenn das Restaurant "Rusticana"
heißt: jedenfalls hier in der Poststraße geht die Post ab (wobei "Neueröffnung" jetzt nicht mehr so ganz stimmt; das neue Restaurant Rusticana besteht schon etwas länger, und es gab dort vorher schon einmal eine "Orientalische Nacht"). Die Wächtersbacher Erotik, oder die Erotik in Wächtersbach, ist aber jedenfalls, wie diese Veranstaltung beweist, alles andere als rustikal. ["Rusticana" - ausgesprochen: Rustikana - klingt nicht gerade türkisch. Eher lässt es an "Cavalleria Rusticana" denken. Es handelt sich aber um einen Traditionsnamen, den schon ein früheres Restaurant in den gleichen Räumlichkeiten führte. Und es gibt auch italienische Speisen im jetzigen Lokal.]
Um also zu zeigen, das wir hier in Wächtersbach alles andere als rustikal sind, ersetze ich hier auch die fehlenden Bauchtanzbilder flugs durch symbolische Repräsentationen, Aufnahmen, die ich nach meinem Malheur neu fotografiert habe.
Von Freud-losen Post-Marxisten gründlich indoktriniert, wissen wir um und lamentieren wir über den Fetischcharakter der Warenwelt.
Drum also zeige auch ich einige Bilder zum Beweis der Fetischisierung unserer Welt:




Und da wir außerdem auch Schnäppchenfetischisten sind, sei noch der Eintrittspreis erwähnt. Für Büffet, Nachtisch, und eben den exzellenten und opulenten optischen Zwischengang zahlten wir 15,- €.
Alsdann, ihr Leute, lauft und rennt am 9. Dezember zum nächsten Event:

Damit jedoch nun niemand denkt,
Dass sich Wächtersbachs Erotik auf Bauchtanz beschränkt,
Erhebt in den Straßen sich dann und wann
Aus nächtlichem Dunkel ein Pollermann
(oder wie das Ding sonst heißen mag):

Textstand vom 05.11.2006. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Türkische Exotik und Erotik
waren es nämlich, welche uns an diesem Freitag Abend aus dem Hause lockten.
Der Bauchtanz, von der Hohen Pforte , vielleicht über das Eiserne Tor, oder durch die Schluchten des Balkan zu uns eingewandert, hatte seinen Weg nun auch nach Wächtersbach gefunden.
"Shalimar", eine Dame aus Biebergemünd, die den Abend organisiert hatte, wehrt sich zwar gegen die Überbetonung des Erotischen in der westlichen Sicht des Orientalischen Tanzes, und überhaupt gegen den Begriff "Bauchtanz":

Freilich: "Shalimar" heißt "Heim der Liebe".
Mich liebte es nicht: das grausame Geschick verführte mich erneut zum "Löschen"-Klick - und weg war das Bauchtanz-Bilder-Glück.
Ein einziges Bild ist geblieben: nach der Vorstellung bewegte sich die Ballerina noch mit einigen mutigen Gästen auf der Tanzfläche. So kann ich wenigstens ein Foto der Künstlerin, wenn auch nicht "in Aktion" aufgenommen, hier präsentieren:
Und die Erinnerung wird bleiben: an die hervorragende Darbietung der hübschen Tänzerin (die kam nicht von der Hohen Pforte, sondern, eine Deutsche, aus dem Nachbarorte: Bad Orb). Auch die Erinnerung an die prima Stimmung in dem relativ kleinen Raum des türkischen Restaurants, und die Erinnerungen an den Bauch:
nicht nur an jenen der Tänzerin, sondern auch an den eigenen, vom leckeren Büffet aus dem Holzofen gut gefüllten.
Ein rundum gelungener Abend also, ganz im Gegensatz etwa zu jenem "Italienischen Abend" (in einem italienischen Lokal), den ich in meinem Eintrag "MULTIKULTIKULTIMULTI" beschrieben hatte.
Auch wenn das Restaurant "Rusticana"

heißt: jedenfalls hier in der Poststraße geht die Post ab (wobei "Neueröffnung" jetzt nicht mehr so ganz stimmt; das neue Restaurant Rusticana besteht schon etwas länger, und es gab dort vorher schon einmal eine "Orientalische Nacht"). Die Wächtersbacher Erotik, oder die Erotik in Wächtersbach, ist aber jedenfalls, wie diese Veranstaltung beweist, alles andere als rustikal. ["Rusticana" - ausgesprochen: Rustikana - klingt nicht gerade türkisch. Eher lässt es an "Cavalleria Rusticana" denken. Es handelt sich aber um einen Traditionsnamen, den schon ein früheres Restaurant in den gleichen Räumlichkeiten führte. Und es gibt auch italienische Speisen im jetzigen Lokal.]
Um also zu zeigen, das wir hier in Wächtersbach alles andere als rustikal sind, ersetze ich hier auch die fehlenden Bauchtanzbilder flugs durch symbolische Repräsentationen, Aufnahmen, die ich nach meinem Malheur neu fotografiert habe.
Von Freud-losen Post-Marxisten gründlich indoktriniert, wissen wir um und lamentieren wir über den Fetischcharakter der Warenwelt.
Drum also zeige auch ich einige Bilder zum Beweis der Fetischisierung unserer Welt:




Und da wir außerdem auch Schnäppchenfetischisten sind, sei noch der Eintrittspreis erwähnt. Für Büffet, Nachtisch, und eben den exzellenten und opulenten optischen Zwischengang zahlten wir 15,- €.
Alsdann, ihr Leute, lauft und rennt am 9. Dezember zum nächsten Event:

Damit jedoch nun niemand denkt,
Dass sich Wächtersbachs Erotik auf Bauchtanz beschränkt,
Erhebt in den Straßen sich dann und wann
Aus nächtlichem Dunkel ein Pollermann
(oder wie das Ding sonst heißen mag):

Textstand vom 05.11.2006. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Sonntag, 15. Oktober 2006
VIVA - WER? oder KULTUR-WARENUNTERSCHIEBUNG
Meine Urlaubserinnerungen mehr allgemeiner Art an die Kurstadt an der Oos finden Sie unter "Impressionen aus Baden-Baden" (mit Bildern).
[Nachtrag: Mittlerweile sind auch deutlich bessere Bilder online: unter Herbsterinnerungen an Baden-Baden]
Das Badewesen habe ich in meiner mikroökonomischen Studie "Baden-Badener Thermalsozialismus" untersucht.
Was fehlt? Richtig: ein Bericht zur Kultur - und schon haben wir eine vollständige Baden-Baden-Trilogie.
[Nachtrag: Mittlerweile sind auch deutlich bessere Bilder online: unter Herbsterinnerungen an Baden-Baden]
Das Badewesen habe ich in meiner mikroökonomischen Studie "Baden-Badener Thermalsozialismus" untersucht.
Was fehlt? Richtig: ein Bericht zur Kultur - und schon haben wir eine vollständige Baden-Baden-Trilogie.
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