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Dienstag, 27. August 2019

Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 3: Aufgewachsen in Ruinen und der Zukunft zugewandt

„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“
 
Eine Kindheit mit Salzlake, Dienstmädchen-Sex und Heiderose

Auch in Bielefeld war die Altstadt in Schutt und Asche gebombt worden, aber eine deutliche Erinnerung an dieses Trümmerfeld habe ich nicht mehr. Die Häuser wurden auch rasch wieder aufgebaut, denn für die Ausgebombten und die Heimatvertriebenen wurden jede Menge Wohnungen gebraucht.
Vage erinnere ich mich noch an eine Lorenbahn (Feldbahn). Die transportierte den Bauschutt aus der Altstadt durch die Ravensberger Straße zu einem freien Platz vor dem Helmholtz-Gymnasium. Wir nannten ihn "Spindelplatz", weil er an der Spindelstr. lag. Tatsächlich hieß er wohl anders oder war namenlos; anscheinend ist es das heutige Fußballfeld "Fichteplatz".
Auf der Abbildung einer solchen Trümmerbahn ihn Dresden erscheinen auch jene "Trümmerfrauen", deren Ehrung in München die Arroganzgrünen Katharina Schulze und Sepp Duerr vehement bekämpfen. (2013 und, weil's so viel Spaß gemacht hat, in 2015 gleich noch einmal.) Für mich wiederum ein Grund, jetzt die einschlägige Facebook-Seite zu laiken.

Mittwoch, 3. Juli 2019

Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 2: Von Weimar zum Weinen-Mahr


„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“ 

Und weiter geht meine Lebensbeschreibung - immer noch ohne mich. (Aber keine Angst, irgendwann werden Sie mir schon noch begegnen!).
Wie schon im ersten Teil, geht es die Familiengeschichte. Hier im Wesentlichen aus der Zeit nach dem Ersten und bis zum Ende des Weltkriegen. Für fremde Leser, die mit meiner Privatgeschichte wenig am Hut haben, sind vielleicht auch in diesem Teil wiederum die Bilddokumente aus vergangenen Zeiten interessant. Und wie die Blitze der "großen" Geschichte neuerlich in die Mikrohistorie einschlagen.
Die Familie meiner Mutter war durch die Kriegsverletzung ihres Vaters verarmt, so dass ich aus dieser Zeit fast keine Bilder davon habe.

Auch auf der Vaterseite war das Geld knapp, aber einige Aufnahmen sind mir aus aus der Zwischenkriegszeit doch überkommen. Das sind freilich keine Atelierfotos mehr (und folglich nicht aufwändig auf Pappe aufgezogen, wie die im ersten Teil gezeigten "bürgerlichen" Bilder aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg). Die Fototechnik hatte sich weiter entwickelt und mittlerweile Kameras "für alle" auf den Markt gebracht, so dass man häufiger "knipste" und allenfalls noch selten ins Fotostudio ging.

Sonntag, 30. Juni 2019

Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 1: Der Mutterseite Abstieg aus dem Kleinbürgertum

„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“

Wenn man denn je seine Lebenserinnerungen schreiben und online stellen möchte, dann sollte man das im Alter von 73 Jahren so langsam in die Tat umsetzen. Eigentlich bin ich zwar Optimist; aber letztlich weiß man ja nicht, wie viel Zeit einem noch bleibt.

Montag, 28. Mai 2007

Die Antike als historisches Über-Ich der Europäer?

Manchmal kann man in der Selbstreflexion genau nachverfolgen, auf welche Weise zwei Gedankenflüsse sich vermischt haben.

Der eine kam von meiner Rezension "Das Ende des Wei(s)sen Mannes. Polit-Plädoyer ohne Leidenschaft" des Buches "Das Ende des Weißen Mannes. Eine Handlungsaufforderung" von Prof. Dr. Manfred Pohl her. Der will einem Bundeskovent mit 50 "weisen Persönlichkeiten" weitgehend die bisher dem Bundestag und Bundesrat zustehenden legislativen Funktionen übertragen. Ich habe mich in meiner Buchbgesprechung ziemlich mokiert über die Vorstellung von "weisen" Menschen und u. a. darauf verwiesen, dass die gesamte griechisch-römische Antike (nur) 7 Weise anerkannte (das zwar in verschiedener Besetzung, so dass in der Summe mehr rauskommen würden; jedenfalls zeigt es aber, wie skeptisch man schon damals der Vorstellung gegenüber stand). Andererseits gibt es heute noch zahlreiche Verehrer des antiken Denkens (das wohl tatsächlich eine wesentliche intellektuelle Grundlage auch für die Moderne bildet).

Sonntag, 31. Juli 2005

CANDIA oder JEDE BATAILLE GEWINNT DIE CANAILLE


Auch unter den deutschsprachigen Webseiten (bei den englischsprachigen sowieso) gibt es einige interessante. Von meiner eigenen (http://www.beltwild.de/) ganz abgesehen [:-)], finden wir da zum Beispiel die ebenso ansprechend gestalteten wie inhaltlich informationsreichen Seiten eines gewissen Frank Westenfelder zum Thema (darf ich interpretierend wohl sagen): Sozialgeschichte des Militärs, insbesondere der Söldner, mit zeitlichem Schwerpunkt auf Mittelalter und früher Neuzeit (http://www.kriegsreisende.de/).
Manche Vollartikel sind kostenpflichtig (derzeit 0,50 ct. – eine geringe Summe für einschlägig Interessierte), aber gute Zusammenfassungen von allen sind gratis zu haben, und der Artikel über die Belagerung der seinerzeit zum venezianischen Reich gehörenden Stadt Candia auf Kreta ("Der Krieg der Maulwürfe. Venedigs Kampf um Kreta" - http://www.kriegsreisende.de/absolutismus/candia.htm) ist lang und frei.
 

Mittwoch, 6. Juli 2005

"... for Schouh war dat Jeld to knapp"

"Schildesche" – das klang in meiner Jugend für mich immer so nach Germanenkriegern, die ihre Schilde an den Zweigen einer alte Esche – Yggdrasil, der Weltesche (http://www.lokis-mythologie.de/menue.php)? - aufgehängt hatten, um sich im Gras auf Bärenfellen zu lagern und Met zu trinken.

Montag, 16. Mai 2005

Künstler rächen Kaiser an der Kirche :-)


Wikipedia, Stichwort "Fürstbischof" (Hervorhebung von mir):

Ein Fürstbischof war ein Bischof im Fürstenrang. Sein Stand war der eines Reichsfürsten des Heiligen Römischen Reiches.
Diese weltliche Herrscher-Funktion von Bischöfen in Deutschland ging auf die Politik der frühmittelalterlichen deutschen Könige zurück, sich zur Eindämmung des Einflusses mächtiger Fürstenfamilien auf die von ihnen ernannten Bischöfe zu stützen. Etliche dieser Bischöfe erhielten damals königliche Rechte (Regalien) verliehen. Im Zuge der Entwicklung von Territorialfürstentümern bauten auch diese Bischöfe ihre Herrschaftsgebiete zu weltlichen Territorien aus, die als Hochstift bezeichnet wurden.

Montag, 9. Mai 2005