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Samstag, 15. Oktober 2011

Gedanken bei der Entdeckung eines Lehrerblogs: Wie beschränkt ist doch unsere Weltsicht

Ja, auch Lehrer sind Menschen: kann ich jetzt, im Rentenalter angekommen, ja offen zugeben ;-).

Und viele Menschen betreiben Blogs. Manche Kraut- und Rüben-Blogs über Gott und die Welt; andere über ihre Hobbys oder über ihr Berufsleben.

Seit dem 24.04.2005 bin ich selbst ein Blogger; im Internet aber schon einige Jahre länger unterwegs.

Und doch ist mir noch nie ein - Lehrerblog begegnet. Bis ich heute auf irgend welchen gewundenen Surftouren auf den Blog "Lehrerzimmer" stieß.
Eigentlich ganz normal, dass auch Lehrer ihren Alltag bebloggen. Und sicherlich auch interessant - wenn ich die Zeit zur Lektüre hätte.

Und doch war mir irgendwie eigenartig zumute, als ich diesem Blog begegnete. Als würde ich selbst zurück auf die Schulbank der Erstklässler katapultiert.


Nachtrag 02.01.2012
In einem didaktischen Internetprojekt  über die Wieskirche lese ich heute mit einem gewissen Erschrecken:
"Die Erlaubnisscheine der Erziehungsberechtigten für die Abbildung der Schülerarbeiten der beteiligten M7-Klasse liegen real vor".
An welchem Punkt überschreitet die eigentumsrechtliche Einhegung unseres Alltagslebens die Grenze zur juristischen Perversion?



ceterum censeo

Der Wundbrand zerfrisst das alte Europa,
weil es zu feige ist ein krankes Glied zu amputieren!

POPULISTISCHES MANIFEST
(für die Rettung von ? Billionen Steuereuronen!):
Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer europäischen Transferunion und Haftungsunion.
Im Herzland des alten Europa haben sich die Finanzinteressen mit sämtlichen Parteien des Bundestages zu einer unheiligen Hatz auf die Geldbörsen des Volkes verbündet:
·        Die Schwarzen Wendehälse (die unserem Bundesadler den Hals zum Pleitegeier wenden werden),
·        Die Roten Schafsnasen (vertrauensvoll-gutgläubig, wie wir Proletarier halt sind),
·        Die Grünen Postmaterialisten (Entmaterialisierer unserer Steuergelder wie unserer Wirtschaftskraft),
·        Die machtbesoffenen Blauen (gelb vor Feigheit und griechisch vor Klientelismus), und selbstverständlich auch
·        Die Blutroten (welch letztere die Steuergroschen unserer Witwen, Waisen und Arbeiter gerne auflagenlos, also in noch größerer Menge, gen Süden senden möchten).
Wo ist die Opposition im Volke, die nicht von unseren Regierenden wie von deren scheinoppositionellen Komplizen als Stammtischschwätzer verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, welche sich der Verschleuderung der dem Volke abgepressten Tribute an die europäischen Verschwendungsbrüder wie an die unersättlichen Finanzmärkte widersetzt hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor:
Das Volk wird von fast keinem einzigen Politiker als Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass wir, das Volk, unsere Anschauungsweise, den Zweck unserer Besteuerung und unsere Tendenzen gegen die fortgesetzte Ausplünderung durch das Finanzkapital bzw. durch die Bewohner anderer Länder und durch seine/deren politische Helfershelfer vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen von dem grenzenlosen Langmut der Deutschen den Zorn des Volkes selbst entgegenstellen.

Textstand vom 02.01.2012. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm. Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

Dienstag, 27. September 2011

Altes Deckenfresko neu interpretiert: Wie der Heilige Magnus von Füssen (St. Mang) den Finanzdrachen besiegen wird


In der Pfarrkirche St. Walburga in dem Füssener Ortsteil Weißensee kann man ein erstaunlich prophetisches Deckengemälde bestaunen.

Eigentlich soll es zwar einen historischen Drachenkampf darstellen, wie er sich in Roßhaupten (und/oder an anderer Stelle) zugetragen haben soll.

Aber man kann die Geschichte des Kampfes zwischen neuer Religion und altem Glauben ja auch hoffnungsvoll umdeuten in einen Kampf von - ja: von wem eigentlich? Heute ist leider nirgends ein neuer "Glaube" sichtbar! - gegen die Finanzmärkte/Kapitalbesitzer.

Mittwoch, 31. August 2011

Eurobondit am Südportal des Welfenmünsters in Steingaden in Stein gemeißelt!


Heute haben wir (die Wieskirche und) das Welfenmünster in Steingaden besichtigt.

Sie werden nicht glauben, was ich dort über dem Südportal (das aus dem verbliebenen Arm des romanischen Kreuzgangs in die Kirche führt), entdeckte:
Die himmlische Strafe für Politiker, die unter Verletzung ihres Amtseides deutsche Steuergelder an griechische Steuerhinterzieher verteilen!


Samstag, 6. August 2011

Varus, Varus, gib mir meine Billionen wieder! Werden die Plünderer-Legionen aus internationaler Hochfinanz und südeuropäischen Sklavenhaltern am Teutoburger Wald geschlagen?


Die Kosten für die Eurozonen-Rettung (nicht: Euro-Rettung!) drohen ins Unermessliche zu steigen. Nach Griechenland, Portugal und Irland wollen sich nun auch die Süd-Länder Spanien und Italien einen Lenz machen, indem sie die Zeche allein den Nordeuropäern zuschieben. Da wird es selbst bislang treuen Anhängern der Eurozonen-Kohäsion mulmig, und einige gehen bereits von der Fahne (vgl. meinen Blog-Eintrag "Ein Patriot packt aus: Brüsseler Europa-Korrespondent Detlef Drewes wechselt die Fronten!"). Und die "Qualitätsmedien" üben Selbstzensur und unterdrücken die Nachricht, dass Italien und Spanien bereits angekündigt haben, sich an weiteren Rettungsaktionen nicht beteiligen zu können!

Samstag, 23. Juli 2011

Ich blogge, deshalb bin ich

Walter Beutler, aus Arlesheim in der Schweiz, hat Descartes' 'cogito ergo sum' in die Neuzeit transponiert und den Existenzbeweis der Blogger geführt:

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Schlüsselbund tut Abschied kund

Es war eigentlich wie immer, als ich heute abend heimkam: Die Anspannung des Arbeitstages hatte sich noch nicht gelegt (und der obligate Starbucks-Kaffee hatte natürlich auch nicht zur Entspannung beigetragen).

Und doch habe ich nunmehr die sichere Gewissheit, dass ich ab morgen (zunächst in Urlaub und dann:) verrentet bin. Woher ich das so genau weiß?

Sonntag, 24. Januar 2010

Das Internet als (leider nur) unidirektional permeable Sprachenmembran oder Von der babylonischen Gefangenschaft in der Anglophonie


Eine großartige Erkenntnis, welche nur mit gehöriger Anspannung aller intellektuellen Kräfte zu gewinnen gewesen wäre, ist es nicht; dennoch will ich sie pro memoriam, vielleicht auch als Referenzpunkt für zukünftige Bezugahmen, hier fixieren.

Es gibt Membranen, "Trennmembranen" heißen sie wohl, die durchlässig sind, aber nur in eine Richtung. Dabei können z. B. bestimmte Moleküle nur von der einen zur anderen Seite wandern [so jedenfalls stelle ich mir als naturwissenschaftlich-technischer Laie das vor], aber nicht zurück.

Wenn ich im Internet herumstreife, ergeht es mir oft ebenso. Ich werde dann mit einem interessant erscheinenden Link von einer deutschsprachigen Seite auf eine englischsprachige verwiesen, und von dort gibt es keine Rückkehr mehr.

Natürlich könnte ich den "Zurück"-Button des Brausers anklicken, aber eine solche rein technische Rückkehr auf eine vorher besuchte Seite meine ich hier nicht.
Mir geht es darum, dass man dann (wenn sich der Text tatsächlich als interessant erweist, und wenn er seinerseits weiterverlinkt), insoweit im Netz der Anglophonie gefangen ist, als natürlich praktisch niemand von denen auf eine deutschsprachige Webseite verweist.

Auf diese Weise ist man, wie einst Fridericus Rex in der französischen, geistig in der englischen Sprache gefangen und verpasst vielleicht viele informative Seiten in der eigenen Sprache.

Textstand vom 24.01.2010

Dienstag, 12. Januar 2010

Endlich erkannt: Uni Bielefeld weltweit in der Spitzengruppe!

Per aspera ad astra: Während ich mich vor kurzem noch mit banalen Äußerlichkeiten der Uni Bielefeld (meine Heimatstadt) abgemüht habe ("Vom Bielefelder Universitätsgebäude zum psychedelischen Maybach Exelero. Kritik an der Hypertrophie der Rechte am Geistigen Eigentum"), mache ich nun in der WELT einen großen geistigen Sprung nach vorn. Mit der Universität Bielefeld.

Die nämlich reiht der Artikel "Geldpolitik. Schulden gefährden den Wohlstand des Westens" von D. Eckert und H. Zschäpitz in der WELT vom 12.01.2010 umstandslos in die weltweite Spitzengruppe ein (meine Hervorhebung):
"Wird der Dollar im Jahr 2020 weiter die Leitwährung sein? Wird es den Euro noch geben? Kommt die Inflation wieder? Und droht eine Welle von Staatsbankrotten wie zuletzt in den 20er-Jahren? Diesen und damit benachbarten Fragen haben sich die sieben Laureaten angenommen, die an so renommierten Universitäten wie Oxford, Berkeley, Bielefeld und Leuven lehren oder Denkfabriken wie die Eurasia Group leiten."

Freitag, 30. Oktober 2009

Erster Erfolg der Sarrazin-Debatte: FDP nominiert Türken als Entwicklungshilfeminister!

 
Nach einem bekannten Bonmot über die Entwicklungshilfe dient diese der Umverteilung von den Armen zu den Reichen: Sie nimmt den Armen aus den reichen Ländern und gibt den Reichen in den armen Ländern.

Lässt man den Umstand bei Seite, dass es sich hier um eine externe Umverteilung handelt, ist es eigentlich gar nicht erstaunlich, dass ein FDP-Politiker, nämlich der bisherige Generalsekretär der Partei Dirk Niebel, jetzt in der neuen schwarz-gelben Koalition das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung führt: schließlich war die Umverteilung von unten nach oben war schon immer d der Freien Demokraten.

Freitag, 2. Oktober 2009

Wer ist schon Ludwig van Beethoven im Vergleich mit Britney Spears? Wenig - für den Windows Media Player von Microsoft

Das Programm des Windows Media Player bietet -4- Haupt-Sortiermöglichkeiten; die entsprechenden Ordner erscheinen auf der linken Seite und aus diesen kann dann ein Album bzw. Musikstück abgerufen werden:
Interpret / Album / Musiktitel / Genre.

In die Kategorie "Weitere Ansichten" hat das Programm die Komponisten verbannt: gemeinsam mit dem Jugendschutz und weiteren mitwirkenden Interpreten.
über diese weiteren Ansichten erhält man die Alben dann auch nach Komponisten sortiert (soweit solche überhaupt eingegeben sind).
Nur kann man sich den Ordner mit den Komponisten nicht an den (linken) Seitenrand ziehen; man erreicht ihn erst in einem 2. Schritt über ein Anklicken des Ordners "Medienbibliothek".

Diese Organisation der Musik im Windows Media Player ist klar auf Schlager (Hits) eingestellt; Klassikfreunde werden auf den 2. Rang verwiesen.

Da gehe ich doch lieber zu iTunes: zum einen kann ich die Darstellung der "Cover" ausschalten, habe also einen umfassenderen Überblick auf der jeweiligen Seite, und zum anderen ist hier "Klassische Musik" als Genre vorgegeben; in den Spalten rechts daneben erscheinen dann als Erstes die Komponisten.
Wenigstens bei Apple kommt also Beethoven vor (z. B.) Karajan!

Zwar habe ich auch mit der iTunes-Software meine Verständnisschwierigkeiten (und außerdem den Eindruck, dass die Fa. den Leuten lieber erklärt, wie sie Musik online einkaufen können als die Funktionen verständlich zu erläutern), aber immerhin: Bach, Beethoven, Brunetti: alles säuberlich alphabetisch geordnet.

Werd' ich nun also meine ganzen CD-Bestände dort speichern; ist mir ja egal: klingt genau so.

Ich bilde mir nichts darauf ein, dass ich lieber Klassik höre: ich erwarte aber, dass eine Firma wie Microsoft Mitarbeiter oder Berater hat, denen bekannt ist, dass Klassikliebhaber ihre Musiksammlungen nach anderen Kriterien organisieren als Britney Spearas Fans!



Textstand vom 03.10.2009. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge (Blotts).
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Samstag, 26. September 2009

Korruption in Wächtersbach! Bestechungsversuche am Bahnhof! (Lieber Rot als Schwarz?)


Nina Hauer hat (dieses Mal) damit angefangen. 
Kein Wunder: Als "Obfrau" (jetzt bitte keine dummen Witze im Stil von "als-ob-Frau"!) der SPD sitzt sie im Untersuchungsausschuss, "der die Vorgänge um die Hypo Real Estate Bank (HRE) untersucht", und von daher kennt sie sich sicherlich mit Motivations-Bonis für Banker aus. 

Donnerstag, 24. September 2009

Wie meinen die das: "Gebt unserm Gott allein die Ehre"?

"Gebt unserm Gott allein die Ehre" - und nicht etwa halbe-halbe mit Allah?

"Gebt unserm Gott allein die Ehre" - und nicht etwa unserem Papst?

"Gebt unserm Gott allein die Ehre" - ... denn Geld braucht der keins?






Die Inschrift findet sich am Südportal der (neogotischen) evangelischen Kirche in der Stadtmitte von Bad Rappenau.

Wir ehrten, am Samstag, 12.09.2009, den Herrn dafür, dass er unter der Stadt große Salzflöze eingelagert hat und besuchten wieder einmal das "RappSoDie" - die Therme "Bad Rappenauer Sole- und Sauna-Paradies".














Textstand vom 24.09.2009. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Sonntag, 6. September 2009

Bundestagswahl bzw. Bundestags-Wahlkampf 2009 in Wächtersbach: SPD Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier mit CDU-Wahlkreiskandidatin Lucia Puttrich

Sind sie nicht ein schönes Paar, die beiden? In Wächtersbach herrscht Harmonie. Dort ist der SPD-Spitzenkandidat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier traulich vereint mit der CDU-Wahlkreiskandidatin Lucia Puttrich, Bürgermeisterin von Nidda: er packt an, sie zeigt strahlend weiße Zähne. Gemeinsam lächeln sie entspannt im Grünen: die Lucia, etwas kleiner, lehnt sich etwas anlehnungsbedürftig an einen Pfosten, der bildfüllende Frank-Walter ist dreikantig fest um eine stabile Säule gruppiert [muss ja niemand wissen, dass auf einer anderen Prismenfläche die Rote Nina Hauer erscheint]. Welche politische Ehe, wenn nicht die von Schwarzen und Roten, hätte die nötige Stärke, uns Steuerzahlern weiteres Haushaltsgeld abzupressen, wenn bald dem keynesianischen Ausgabenrausch der unvermeidliche Fiskalkater folgt? Und sparen können die Politiker jeglicher Couleur sowieso nicht. Zugegeben, die SPD-Wahlkreiskandidatin Nina Hauer ist ebenfalls hübsch. Aber zwei rote Blutgruppen in der Regierung, das wäre doch Inzucht? Sagten sich schon einst zwei Vogel-Brüder und teilten sich auf in einen schwarzen Bernhard Vogel und einen roten Hans-Jochen Vogel

Textstand vom 10.09.2022

Samstag, 5. September 2009

Back to the (my) Roots oder: Maciste und die Boni-Banker

Natürlich habe ich bei meinem heutigen Besuch in der Woolworth-Filiale in der Schweizer Straße in Frankfurt am Main nicht nur Geburtskarten angeschaut (bzw. fotografiert), sondern auch etwas gekauft.
 
Eine DVD mit einer Erinnerung an Jugendzeiten, einen Spielfilm. Ob ich diesen Film damals gesehen habe, weiß ich nicht mehr. In meiner Jugendzeit hatte ich eine ganze Reihe von Maciste-Filmen angeschaut, kann mich aber nur noch an einen Titel erinnern: "Maciste, Rächer der Pharaonen". Derjenige Film, den ich heute erstanden habe, ist ein Jahr später (1961) entstanden und trägt den Titel "Maciste, der Sohn des Herkules". Ob ich mir das Werk jemals in Gänze (wieder) anschauen werde, ist fraglich; vielleicht dann, wenn ich pensioniert bin. Trotzdem: 3,- Euro für die Erinnerung kann man ja mal ausgeben. 
 
Und was hat meine Erinnerung bewahrt? Die Bewunderung für den großen Helden Maciste. Damals zu seiner Zeit, da gab es halt noch richtige Männer: Einmal kurz an der Tempelsäule gerüttelt, und schon sackte ein gigantisches Pappmachébauwerk in sich zusammen! Solche Männer findet man heute nicht mehr. 
 
Oder? Tue ich meinen Zeitgenossen vielleicht mit einer oberflächlichen Betrachtungsweise einen Tort an? Fast scheint es so, denn bei genauem Hinsehen war Maciste der Tempelzertrümmerer doch ein armseliges Würstchen im Vergleich zu den Helden unserer Tage: Den Boni-Bankern, welche mit wenigen Mausklicks die Finanzarchitektur des gesamten Erdballs zum Einsturz brachten. 
Nur sind solche Kraftakte leider schwerer zu visualisieren als weiland die Leistungen meines Maciste! 
 
 
Textstand vom 20.09.2021

Woolworth in Frankfurt (Schweizer Straße) verwöhnt seine Kunden von vorne bis hinten mit einer Riesenauswahl an Geburtstagskarten ...



... darunter sogar eine, die dem Geburtstagskind verspricht: "Heute wirst du hinten und vorne verwöhnt ...". Angesichts einer solchen Verheißung ist es kein Wunder, wenn eine andere Geburtstagskarte kommentiert: "Einmalig!!! Da schlägt das Herz höher!" 
Ob das wohl ein/e deutsche/r Muttersprachler/in war, der oder die eine Verwöhnung "hinten und vorne" versprochen hat?

Textstand vom 05.09.2009

Donnerstag, 3. September 2009

Aldi Süd kämpft für die Volksgesundheit. Und gegen die Verknappung textiler Rohmaterialien

Höflich wie ich, sogar gegen mich selbst, bin, würde ich mich als "untersetzt" beschreiben, oder als reiferen Herrn mit Embonpoint [in der Hoffnung, das möglichst wenige Leser diesen Ausdruck verstehen ;-)].

Als solcher kann ich eigentlich nicht meckern, wenn Aldi mir einen "Merino-Pullover" für 15,99 Euronen anbietet. Auch wenn der, bei näherem Hinschauen, nur zu 51% (außen)aus Schurwolle (Merinowolle) besteht, und zu 49% (innen) aus Baumwolle.
Wenn er nicht einläuft*, passt er mir sogar, liegt aber ziemlich nah am Körper. Eigentlich trage ich meine Kleidung lieber etwas lockerer, schlabberiger, doch dem schiebt Aldi Süd einen Riegel vor: bei Größe 54 endet das Angebot, und es beginnt mit Größe 48. Bauchgrößen (für mich 26 oder 27) sind Fehlanzeige.*
* Nein, er ist nicht eingelaufen!

Höflich wie ich bin, klopfe ich dem Aldi-Bruder auf die Schulter und lobe ihn. Weil er den deutschen Trend zum Vollschlank-Körper einfach ignoriert, und "gute Futterverwerter" zum Abmagern zwingt. Indem er die Kleidungsgrößen rationiert.
Ein Vorgeschmack auf jene Rationierung, welche im Zeichen des Ölfördermaximums wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.
Und Wolle und Baumwolle werden auf diese Weise gleichfalls eingespart: toll!

Allerdings: Die weniger schlanken, letztlich wohl auch ich, müssen sich bei einer solchen Sortimentspolitik warm anziehen! ;-)

Eine interessante Frage wäre, ob unsere hedonischen Preismesser auch diese Art der Teuerung auf ihren Radarschirm bekommen. Ich denke mal, eher nicht.


Nachtrag 10.12.09:
Gegen Bäuche hat Aldi Süd auch was: kurze (Leder-)Gürtel. Bis 105 cm.


Nachtrag 06.11.2010
Auch schon ausgeschlafen, Aldi Süd? Die müssen kürzlich zu der innovativen Erkenntnis gekommen sein, dass die Figuren ihrer Kunden irgendwie nicht mit Aldis kleinen Kleidergrößen kompatibel sind. Plötzlich wird (im Prospekt ab 15.11.2010) "attraktive Herrenmode in großen Größen" angeboten und beworben "attraktiv & bequem - große Mode - für Ihn!"
Manchmal funktioniert der Markt ja doch noch.






Textstand vom 10.12.2009. Auf meiner Webseite
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Samstag, 29. August 2009

Google feiert Michael Jacksons Geburtstag (29.08.1958). Nicht in den USA (Google.com), aber für einen großen Teil der Welt ist er noch gut genug


Und wenn er nicht gestorben wäre (am 25.06.2009), wäre er heute 51 Jahre alt geworden: Michael Jackson, "King of Pop", geboren am 29.08.1958.

Google ehrt ihn deshalb heute mit einem veränderten Firmenlogo (wie zuletzt zur 400jährigen Wiederkehr der Erfindung des Teleskops durch Galilei). Fährt man mit dem Cursor über das Logo, erscheint der Text "Geburtstag von Michael Jackson", und ein Mausklick ruft den Suchbegriff Michael Jackson auf (hier das Wikipedia-Stichwort).

Sonntag, 16. August 2009

2000 Jahre nachdem Arminius Deutschland von den Römern befreit hat, will uns die Piratenpartei vom Kreuz der Räumer erlösen!


 
 
 
Sie sind ein Kreuz, die Politiker welche im Internet aufräumen wollen.
 
 
Gegen deren Pläne zur Internetüberwachung, wie auch gegen andere Übel, kämpft tapfer die Piratenpartei; heute z. B. der Landesverband Rheinland-Pfalz mit einem Wahlkampf-Stand in Mainz in der Emmeransstraße / Ecke Pfandhausstraße.

Mainz? Piraten? Aber klar doch: Hier haben ja schon die Römer gegen germanische Freibeuter gekämpft, vermute ich zumindest. Jedenfalls ist an Römerschiffen so einiges bis heute erhalten geblieben. Mainz ist also ein durchaus passendes Terrain für politische Netsurfer. Zumal schon einmal von Mainz eine Revolution der Kommunikationstechnik ausging.

Samstag, 15. August 2009

CDU: Wir haben die Kraft .....

 
 
.... Aber liebe Leute: wie soll ich denn mitten in der zweiten Weltwirtschaftskrise eine zusätzliche Kraft einstellen?


 ..... Doch dauert eure Macht und eure Herrlichkeit hoffentlich nicht bis in alle in Ewigkeit. Amen!

Sonntag, 2. August 2009

..... gib Acht auf den Jahrgang!

Nicht nur beim Wein (sowie bei den goldblonden - aber ebenso bei den wasserstoffperoxidierten, den schwarz oder anders beharten oder gefärbten - Mägdelein) heißt es achtgeben auf den Jahrgang (auch bei Youtube).

Wenn ich in Frankfurt am Main von meiner Arbeitsstelle zur U-Bahn-Haltestelle gehe, komme ich an einigen wildwachsenden Brombeersträuchern vorbei. Bei mehreren diesjährigen Verkostungen der großen schwarzen Früchte musste ich mich zu meinem Leidwesen davon überzeugen, dass diese heuer durchgängig säuerlich sind. Im vorigen Jahr dagegen waren sie süß gewesen, und die leicht erreichbaren schnell verschwunden. Dagegen hängen die Beeren des 2009er Jahrgangs unangefochten am Strauch; niemand pflückt diese Säuerlinge ab.




Textstand vom 02.08.2009. Auf meiner Webseite
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