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Sonntag, 14. Juli 2019
Deutsch sein heißt, sein Vaterland DENNOCH lieben: Schlammpatriotismus und andere Gefahren für die AfD
Auch wenn es die geschichtspolitischen Bettnässer ihr Lebtag nicht begreifen werden: Patriotismus kann im Deutschland von heute nicht einfach an jenen vor 1945 anknüpfen. Und ebenso wenig an die Patriotismen von 1932, 1913, 1869 oder 1814.
Nur furchtsame Realitätsverweigerer verschließen sich der Einsicht, dass die Nazizeit ein KULTURBRUCH allerschlimmster Art war. Von diesen intellektuellen Realitätsdeserteuren gibt es nicht wenige: Außerhalb, aber auch innerhalb der AfD.
Sonntag, 30. Juni 2019
Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 1: Der Mutterseite Abstieg aus dem Kleinbürgertum
„Du glaubst zu
schieben, und du wirst geschoben“
Wenn man denn je seine Lebenserinnerungen schreiben und online stellen möchte, dann sollte man das im Alter von 73 Jahren so langsam in die Tat umsetzen. Eigentlich bin ich zwar Optimist; aber letztlich weiß man ja nicht, wie viel Zeit einem noch bleibt.
Donnerstag, 28. März 2019
Logik ade beim Generalmajor a. D.: Gerd Schultze-Rhonhofs fragwürdiger Feldzug für Adolf Lämmleins Ehrenrettung
Wann immer ich auf Facebook in eine Debatte um die Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg verwickelt bin (die selbstverständlich einzig und allein Adolf Hitler trägt - vom Pazifik natürlich abgesehen), kommt früher oder später von Geschichtsrevisionisten der Hinweis: "Lies mal '1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg' von Gerd Schultze-Rhonhof!"
Freitag, 4. August 2017
"Wir Deutschen ..... sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat"
Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen.*
Von Zeit zu Zeit ziehen die Anhänger von Björn Höcke aus dessen Dresdner Rede (17.01.2017) die in der Überschrift zitierte Äußerung zum "Denkmal der Schande" aus dem Hut, um die Vorwürfe gegen ihn auf ein angebliches Missverständnis dieses Satzes einzudampfen.
Weil dieser Satz doch gar nicht so gemeint gewesen sei, wie Höckes Gegner angeblich glauben, sei er selber auch keineswegs rechtsextrem und habe überhaupt gar nichts Schlimmes gesagt.
Es gibt sogar Höcke-Gegner, die davon überzeugt sind, dass nicht der Gehalt seiner Äußerungen problematisch sei, sondern lediglich die Form.
Samstag, 21. Januar 2017
Björn Höcke ist kein Historiker
Jenseits der Frage, wie weit rechts er in der deutschen ideologischen Landschaft steht (die ich hier ausführlich thematisiert habe), gibt es einen tieferen Grund, warum die Alternative für Deutschland (AfD) gut beraten ist, Björn Höcke NICHT zu folgen: Weil er nämlich kein Historiker ist.
Sonntag, 8. Mai 2011
Notizen über den Geschichtsphilosophen (Kulturphilosophen) Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes")
Der Zeitschrift Computer Bild, bzw. einem dort angebotenen PC-Putz-Programm habe ich es zu verdanken, dass ich heute als "doppelt gespeicherte Datei" auf Notizen über Oswald Spengler stieß, die ich im Jahre 2005 abgefasst, aber nie zu einem runden Aufsatz vollendet hatte.
Dienstag, 10. November 2009
Shanghai in Kempten
Bei unserem Besuch in der Stadtbücherei in Kempten habe ich nicht nur Erkenntnisse über die ökonomische Funktion von Staatsschulden in der Zeit des Absolutismus gewonnen (vgl. Blott „Keynes in Kempten?“), sondern auch Einsichten in die chinesische Geschichte gewonnen.
Freitag, 9. Januar 2009
Kipper, Wipper, Notenbanken
[Bis 16.01.09 u. d. T.: Die Credit Default Swaps als (potentielles) Kipper- und Wipper-Regime der Gegenwart. Wie die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft Forderungen aus Scheingewinnen erpressen kann (erpresst hat?)]
Um die gegenwärtige Finanzkrise, Finanzmarktkrise oder Weltwirtschaftskrise zu verstehen, werden nicht selten historische Analogien bemüht. Besonders populär, aber auch nahe liegend, ist der Vergleich der aktuellen zweiten Weltwirtschaftskrise mit der ersten Weltwirtschaftskrise 1929 ff. (manchmal wird als Beginn auch das Jahr 1928 angegeben). Ich selbst habe einen solchen Vergleich in meinem Blott "Yes, we know! Zumindest könnten wir die eigentlichen Gründe für die neue Weltwirtschaftskrise kennen" gezogen, sowie ausführlicher in dem (momentan noch unvollständigen) Blott "Die große(n) Depression(en): Die beiden Weltwirtschaftskrisen im Vergleich. Überlegungen und Links".
Um die gegenwärtige Finanzkrise, Finanzmarktkrise oder Weltwirtschaftskrise zu verstehen, werden nicht selten historische Analogien bemüht. Besonders populär, aber auch nahe liegend, ist der Vergleich der aktuellen zweiten Weltwirtschaftskrise mit der ersten Weltwirtschaftskrise 1929 ff. (manchmal wird als Beginn auch das Jahr 1928 angegeben). Ich selbst habe einen solchen Vergleich in meinem Blott "Yes, we know! Zumindest könnten wir die eigentlichen Gründe für die neue Weltwirtschaftskrise kennen" gezogen, sowie ausführlicher in dem (momentan noch unvollständigen) Blott "Die große(n) Depression(en): Die beiden Weltwirtschaftskrisen im Vergleich. Überlegungen und Links".
Sonntag, 31. August 2008
Frankfurt am Main: "Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn"
So lautet der Titel einer Ausstellung über die Deportation von Menschen mit der Bahn in Vernichtungslager, die zur Zeit (und noch bis zum 14.08.2008) im Frankfurter Hauptbahnhof läuft (Link zur entsprechenden Webseite der Deutschen Bahn siehe oben im Titel).
Freitag, 20. Juni 2008
Präludien über das Thema Ressourcenkriege: Doch keine Kriege ums Öl? Oder Europa rüsten für den Ölkrieg? Oder wollt ihr die totale Osteomalazie?
Irgendein Heil von der Verknappung fossiler Energieträger oder einen Endsieg über die Natur können wir allerdings nicht erwarten; dafür aber jede Menge an Unheil. Denn wenn (vielleicht schon bald) Erdöl wirklich zu einer immer schneller verschwindenden Mangelware werden wird, wird uns wahrscheinlich das, was traditionell ein wesentlicher Bestandteil von "Geschichte" war, nämlich gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen politischen Einheiten, wieder einholen.
Dafür haben Trendscouts wie wir ihren eigenen Schlachtruf: "Be prepared" oder "bereit sein ist alles".
Die erste Stufe zum Bereitsein ist das Informiertsein.
Samstag, 19. April 2008
Geschichte um 1500: Eine höchst kuriöse Webseite aus Wien. Nebst einigen zusammenhanglosen Bemerkungen über die Insel Elba
Das allerkurioseste an "pastperfect" ist sein hartnäckiges Sträuben gegen meine Bemühungen, es für meine Favoriten (Lesezeichen) einzufangen.
Auch sonst ist die Seite irgendwie unheimlich: Schwalbe eines medialen Hochsommers unserer Zivilisation? Man hat das Gefühl, sich in einer Endlosschleife verfangen zu haben. Aber als historisch Interessierter wird man dort ebenso amüsante Stunden verleben wie andere im Virtual Life.
Irgendwie geht es hier um nicht-lineare Texte (ja, ja, mit Nichtlinearität kenne ich mich aus: wann immer ich einen linearen Gedanken zu fassen versuche, verzweigt er sich in unendlichen Kapillarröhren.)
Ich sage wohl besser nicht allzu viel über die perfekte Vergangenheit oder die hyper-perfekte Darstellung vergangener Lebenswelten in den Texten von "pastperfect". Sonst könnte es auffallen, dass ich nichts davon verstanden habe.
Tummeln Sie sich einfach selbst auf diesen Seiten, ggf. auch über die Suchfunktion auf der Webseite der Universität Wien; vielleicht werden Sie ja schneller schlau aus diesem Spinnennetz historischer Wissensbeuten aus der Welt der Großen und der Kleinen, von Luther und Pietro Aretino, von Buchdruck und Pornographie, von der barocken Befestigung der Stadt Wien und vom "Eigensinn und Eigenwillen der kleinen Leute" um 1500.
Auch sonst ist die Seite irgendwie unheimlich: Schwalbe eines medialen Hochsommers unserer Zivilisation? Man hat das Gefühl, sich in einer Endlosschleife verfangen zu haben. Aber als historisch Interessierter wird man dort ebenso amüsante Stunden verleben wie andere im Virtual Life.
Irgendwie geht es hier um nicht-lineare Texte (ja, ja, mit Nichtlinearität kenne ich mich aus: wann immer ich einen linearen Gedanken zu fassen versuche, verzweigt er sich in unendlichen Kapillarröhren.)
Ich sage wohl besser nicht allzu viel über die perfekte Vergangenheit oder die hyper-perfekte Darstellung vergangener Lebenswelten in den Texten von "pastperfect". Sonst könnte es auffallen, dass ich nichts davon verstanden habe.
Tummeln Sie sich einfach selbst auf diesen Seiten, ggf. auch über die Suchfunktion auf der Webseite der Universität Wien; vielleicht werden Sie ja schneller schlau aus diesem Spinnennetz historischer Wissensbeuten aus der Welt der Großen und der Kleinen, von Luther und Pietro Aretino, von Buchdruck und Pornographie, von der barocken Befestigung der Stadt Wien und vom "Eigensinn und Eigenwillen der kleinen Leute" um 1500.
Donnerstag, 3. April 2008
Just like a rubber ball … pralle ich von der Mauer der Mathematik zurück
Also schleiche ich mich mal von hinten an: über die Geschichte. Die Geschichte der Null. Auch zu der kam ich über Umwege: Überlegungen und Lektüre von Internet-Texten (Wikipedia, auch mal ein paar Blicke in die Scholarpedia riskiert, usw.), zunächst zum Thema "Bewusstsein" (dieses Mal ausgehend von Thomas Nagels "What is it like to be a bat", der mir freilich zu sehr aus der Homunkulus-Perspektive gedacht ist; sehr viel interessanter und informativer ist da z. B. das Scholarpedia-Stichwort "Neural correlates of consciousness"), dann zum Themenkomplex "Emergenz" (eng. "emergence"), "Paradigmenwechsel" (eng. "paradigm shift"), "Komplexität" (hier zum englischsprachigen Wikipedia-Eintrag; der deutschsprachige ist derzeit -3.4.08- allzu dünn) (immerhin teilweise verständlich sind auch für einen Laien wie mich die einschlägigen Scholarpedia-Artikel "Complexity" und "Complex systems").
Irgendwie kam ich auf diesem Wege zur "Null", die ja für uns als selbstverständliches Element unserer täglichen Berechnungen eigentlich nichts Besonderes ist. Und doch musste ich bald feststellen, dass ihre Erfindung und Durchsetzung einen riesigen Schritt in der Menschheitsgeschichte darstellte: als geistige (Abstraktions-)Leistung ebenso wie in den Auswirkungen auf die Erleichterung und Beschleunigung des Rechnens, nämlich indem für die Darstellung von Zahlen die Null "erfunden" und das Dezimalsystem eingeführt wurde.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Damals, als ich der Menschheit durch eine Quellensteuer (quasi eine energetische "Tobin Tax") helfen wollte
Ehrlich: es hat Zeiten gegeben, da habe ich geglaubt, man müsse etwas für "die Menschheit" tun, insbesondere den unterentwickelten Länder massiv helfen. Und das zweckmäßiger Weise so, dass gleichzeitig auch der Klimaschutz profitiert und die internationale politische Zusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen auf eine qualitativ völlig neue Basis gestellt wird (nämlich durch eine eigene Finanzierungsquelle in Form einer weltweiten Steuer).
Also setzte ich mich hin und schrieb den nachfolgenden Brief und versandte ihn am 16.09.1990 an die Fraktionen der CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen:
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Bonn oder Berlin? Die Hauptstadtfrage .....
..... ist heute längst entschieden. Aufräumarbeiten (vgl. auch meine Einträge vom 12.10.2007) haben indes alte Papiere wieder ins Bewusstsein geschwemmt, darunter auch meinen unten wiedergegebenen Leserbrief vom 27.03.1991 an das Düsseldorfer Handelsblatt.
Das Texterkennungsprogramm ABBY FineReader hat mich verführt, auch diesen Text (mit welchem ich mich auch heute noch voll identifiziere) zu digitalisieren - und letztlich hier zu präsentieren.
Das Texterkennungsprogramm ABBY FineReader hat mich verführt, auch diesen Text (mit welchem ich mich auch heute noch voll identifiziere) zu digitalisieren - und letztlich hier zu präsentieren.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
EVA HERMAN oder ALS ADOLF HITLER (DIE NAZIS? DIE 68er?) DAS ROSAROTE MUTTER-KANINCHEN STAHL
"Mit dem Nationalsozialismus wurden die anderen Parteien abgeschafft."
"Mit dem Nationalsozialismus wurden die Konzentrationslager abgeschafft."
Beide Sätze (falls Sie einen davon für falsch halten, möchte ich Sie bitten, Ihre Einschätzung zurück zu stellen; ich bin zuversichtlich, dass ich Ihre Meinung ändern kann) haben außer der grammatischen Struktur und beinahe allen Wörtern noch etwas ganz anderes gemeinsam: sie sind unvollständig.
Beides sind Aussagen zu historischen Vorgängen; die aber erfordern eine zeitliche Einordnung. Etwas transparenter wird der Grund unserer Verständnisprobleme mit diesen Sätzen vielleicht, wenn wir uns folgende Aussagen anschauen:
"Mit dem Nationalsozialismus wurden die Konzentrationslager abgeschafft."
Beide Sätze (falls Sie einen davon für falsch halten, möchte ich Sie bitten, Ihre Einschätzung zurück zu stellen; ich bin zuversichtlich, dass ich Ihre Meinung ändern kann) haben außer der grammatischen Struktur und beinahe allen Wörtern noch etwas ganz anderes gemeinsam: sie sind unvollständig.
Beides sind Aussagen zu historischen Vorgängen; die aber erfordern eine zeitliche Einordnung. Etwas transparenter wird der Grund unserer Verständnisprobleme mit diesen Sätzen vielleicht, wenn wir uns folgende Aussagen anschauen:
Donnerstag, 27. September 2007
Inventions, Science and Technology in the Muslim World
Auch wenn ich bei manchen Textstellen (z. B. einer Passage über "Programmable humanoid robot") den Eindruck habe, dass der Artikel mit ein wenig Überschwang geschrieben ist (also ganz sicher nicht von Gegnern des Islam), bringt die Lektüre der Eintragung "Inventions in the Muslim World" in der englischsprachigen Wikipedia zweifellos einen historischen Erkenntnisgewinn.
Montag, 21. Mai 2007
Ist der Ruf erst etabliert, schwätzt man gänzlich ungeniert
Wer billig an deutsche Geistesgeschichte gelangen will, sollte ein wenig Englisch lesen können. Was ich hier aus Bibliothekengräbern mühsam exhumieren müsste, krieg' ich in Englisch aus dem Netz: Carl Schmitts berühmten Essay "Theorie des Partisan". (Hier sogar in einer weiteren englischsprachigen Übersetzung, und da fand ich den Link zu beiden.) (Dazu gibt es sogar ein eigenes Wikipedia-Stichwort.)
Mittwoch, 22. Februar 2006
Grass redet Blech
Denn wenn er wirklich alle zwölf Zeichnungen genau betrachtet hätte, würde er kaum behauptet haben, dass die Mohammed-Karikaturen an antisemitische Darstellungen im "Stürmer" erinnern.
Diese Behauptung (auf die ich unten noch näher eingehen werde) ist nicht der einzige Unsinn, den Günter Grass in einem Interview von sich gegeben hat, das in der spanischen Zeitung "El Pais" am 09.02.2006 erschienen ist und in deutscher Übersetzung in der Zeitung "Die Welt" am 10.02.06 (Link : http://www.welt.de/data/2006/02/10/843397.html) veröffentlicht wurde.
Mittwoch, 8. Februar 2006
Ob die Cartoonade von Aarhus .....
..... eines Tages so berühmt werden wird wie die Kanonade von Valmy?
Wird irgend jemand irgendwann über die Auseinandersetzungen um die Mohammed-Karikaturen (Propheten-Karikaturen) sagen:
"Von dort und damals ging eine neue Epoche der Weltgeschichte aus. Und ihr könnt sagen, ihr habt mitgeblögt!"?
Muss ja nicht unbedingt die Welt-Geschichte sein. Wäre schon schön, wenn dieser Kulturenkonflikt uns wenigstens einen neuen Euro-Patriotismus oder Europa-Patriotismus einhauchen und eine wirkliche politische Einigung Europas vorantreiben würde.
Wenngleich ich die fehlende Sensibilität der Aarhuser Zeitung Jyllands-Posten bei der Veröffentlichung der Zeichnungen, und anschließend der dänischen Regierung im Umgang mit der moslemischen Kritik daran kritisiere, glaube ich nicht, dass dies der letzte derartige Konflikt sein wird.
Das kulturell-politische Fingerhakeln wird weitergehen, und ein innerlich und äußerlich starkes Europa wird sicherlich bessere Chancen haben als ein Haufen schwachbrüstiger bis halbstarker Individualisten.
Aber da spanne ich meine Erwartungen wohl zu hoch. Die Bloggosphäre tobt sich in lustigen bis bösen anti-islamischen Karikaturen aus, der Schwelbrand wird sich weiterfressen, aber politisch ist Europa lernunfähig.
Wir wohnen wohl leider auf dem Alzheimer-Kontinent.
Nachtrag vom 22.02.06: Die Amerikanerin (?) Lydia Moland legt uns in einem Handelsblatt-Essay vom 13.02.2005 u. d. T. "Patrioten für Europa" unseren Kontinent herzlich ans Herz. Schlimm genug, dass uns andere daran erinnern müssen. `
Bevor wir uns nochmal erinnern lassen, sollten wir es vielleicht selbst versuchen mit Europapatriotismus?
Textstand vom 22.02.2006
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
Wird irgend jemand irgendwann über die Auseinandersetzungen um die Mohammed-Karikaturen (Propheten-Karikaturen) sagen:
"Von dort und damals ging eine neue Epoche der Weltgeschichte aus. Und ihr könnt sagen, ihr habt mitgeblögt!"?
Muss ja nicht unbedingt die Welt-Geschichte sein. Wäre schon schön, wenn dieser Kulturenkonflikt uns wenigstens einen neuen Euro-Patriotismus oder Europa-Patriotismus einhauchen und eine wirkliche politische Einigung Europas vorantreiben würde.
Wenngleich ich die fehlende Sensibilität der Aarhuser Zeitung Jyllands-Posten bei der Veröffentlichung der Zeichnungen, und anschließend der dänischen Regierung im Umgang mit der moslemischen Kritik daran kritisiere, glaube ich nicht, dass dies der letzte derartige Konflikt sein wird.
Das kulturell-politische Fingerhakeln wird weitergehen, und ein innerlich und äußerlich starkes Europa wird sicherlich bessere Chancen haben als ein Haufen schwachbrüstiger bis halbstarker Individualisten.
Aber da spanne ich meine Erwartungen wohl zu hoch. Die Bloggosphäre tobt sich in lustigen bis bösen anti-islamischen Karikaturen aus, der Schwelbrand wird sich weiterfressen, aber politisch ist Europa lernunfähig.
Wir wohnen wohl leider auf dem Alzheimer-Kontinent.
Nachtrag vom 22.02.06: Die Amerikanerin (?) Lydia Moland legt uns in einem Handelsblatt-Essay vom 13.02.2005 u. d. T. "Patrioten für Europa" unseren Kontinent herzlich ans Herz. Schlimm genug, dass uns andere daran erinnern müssen. `
Bevor wir uns nochmal erinnern lassen, sollten wir es vielleicht selbst versuchen mit Europapatriotismus?
Textstand vom 22.02.2006
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
Dienstag, 22. November 2005
WELTDENKE
Bloggen ist eine relativ bequeme Publikationsmöglichkeit; indes kann es mit der Zeit ein wenig unübersichtlich werden. Ich zumindest möchte einen gewissen Überblick über meine Einträge behalten, und diese bei Bedarf auch schnell aufrufen können.
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