Montag, 28. März 2016

Wider die monetären Jahrmarktschreier: Warum die Geldschöpfung aus dem Nichts KEIN Skandal und "Kreditgeld" (im Prinzip) selbstverständlich gedeckt ist



 
Gefühlt 100 Millionen Mal habe ich bislang über unser Geldsystem und die Funktionsweise der kreditären Geldschöpfung geschrieben, zuletzt den Aufsatz "Wessen 'Schuldschein' ist das Geld?"
Im Zusammenhang mit meiner gestrigen Untersuchung des AfD-Parteiprogramms ("Änderungsvorschläge und Anmerkungen zum AfD-Grundsatzprogramm") übernehme ich hier (leicht verändert) eine kurze Darstellung des Geldschöpfungsmechanismus, die ich neulich auf Facebook verfasst hatte:

Donnerstag, 24. März 2016

Einbeziehung der Parteimitglieder in Programmprozesse: Verbesserungsmöglichkeiten am Beispiel der AfD




Wie der Programmprozess bei anderen Parteien funktioniert, weiß ich nicht. Die Alternative für Deutschland (AfD) jedenfalls unternimmt große Anstrengungen, um die Mitglieder an der Programmgestaltung zu beteiligen.
Dennoch gilt auch hier: Das Bessere ist der Feind des Guten, d. h. die Beteiligung lässt sich durchaus noch verbessern - ohne dass der Prozess dadurch chaotisch wird (wie bei den "Piraten").

Mittwoch, 23. März 2016

Das Angela-Merkel-Lied



Die Betroffenheits-Gilde der Bahnhofsklatscher hat sich gestern über die Stellungnahmen von Vera Lengsfeld und Beatrix von Storch zu den Terroranschlägen von Brüssel echauffiert.
Um diese sensiblen Ästheten ein wenig zu versöhnen und denen beim Aufwachen zu helfen (oder besser noch: denen zum Aufwachen zu verhelfen), habe ich ein Liedchen gedichtet:
 
Die Grenzen hoch,
Die Augen fest geschlossen:
Islam marschiert -
Die Christen wer'n erschossen.
 
Ich bin felsenfest überzeugt, dass mein kleines Gedicht den Bahnhofsklatschern große Freude bereiten wird.
 


ceterum censeo 

Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 23.03.2016

Montag, 21. März 2016

Ben Bernankes Empfehlung an die AfD: Gesetzliche Sozialversicherungen beibehalten!



Der ganz große Aufreger ist mittlerweile vom Tisch.
Marktradikale Mitglieder der AfD-Programmkommission [konkret im Bundesfachausschuss Drei - BFA3 - mit den Themenfeldern "Finanzen, Steuern, Wirtschaft (Finanz-, Steuer-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Alterssicherung und Wirtschaftspolitik)") hatten in dem ursprünglichen Entwurf für ein AfD-Parteiprogramm (das erste; bislang gibt es lediglich Wahlprogramme) unter anderem eine Abschaffung der gesetzlichen Unfallversicherung und ebenso der Arbeitslosenversicherung gefordert.
Das war in der Öffentlichkeit heftig kritisiert worden, u. a. auch von mir: "AfD-Programmentwurf: Libby Langfingers Dschihad gegen den Sozialstaat".

Warum war John Maynard Keynes ein großer Ökonom?



John Maynard Keynes ist (woran ich gerade in einer Facebook-Debatte wieder erinnert wurde) die Hassfigur der Marktradikalen, also der Megaphone der primitivstmöglich konzipierten Interessen der Besitzenden. Und das, obwohl er selber ein überzeugter Kapitalist war und den Kapitalismus keineswegs abschaffen, sondern vor seinen eigenen dysfunktionalen Mechanismen retten wollte.
(George Soros, ein Kapitalist par excellence, hatte später in seinem Essay "The Capitalist Threat" dieselbe Idee. Allerdings darf man bei Soros bezweifeln, dass seine sonstigen Überlegungen, Forderungen und Taten mit dieser Überzeugung tatsächlich Ernst machen.)

Mittwoch, 16. März 2016

AfD-Programmentwurf: Libby Langfingers Förderprogramm für Steuerhinterzieher


DIE AFD WIRD EINE VOLKSPARTEI SEIN - ODER SIE WIRD NICHT SEIN!

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Nachtrag 31.03.2016:
Der erste Entwurf der Programmkommission, den ich nachfolgend kritisiere, ist mittlerweile vom Tisch. Grundlage für die Beratungen auf dem Stuttgarter Programmparteitag wird ein
"Leitantrag der Bundesprogrammkommission und des Bundesvorstandes zum Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland" sein. (Momentan über diese Webseite der AfD-Bundespartei erreichbar; nach dem PT wird er vermutlich entfernt.)
Wegen der Einzelheiten (einige Kritikpunkte sehe ich schon noch) verweise ich auf meinen Blott "Änderungsvorschläge und Anmerkungen zum AfD-Grundsatzprogramm" vom 27.03.2016

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In dem vorangegangenen Blott unter der Überschrift "AfD-Programmentwurf: Libby Langfingers Dschihad gegen den Sozialstaat" hatte ich den sozial- und politischen Teil des Entwurfs für ein AfD-Parteiprogramm besprochen und kritisiert [Kap. VI. "Soziale Sicherheit in Not und Alter" (S. 34 - 36) und Kap. VII. "Arbeitsmarkt weniger verwalten und mehr befreien" (S. 37)]. (Dort hatte ich auch den hier ebenfalls im Titel verwendeten Ausdruck "Libby Langfinger" erklärt ;-) )
Eine Behandlung des steuerpolitischen Teils hatte ich angekündigt:
"Der Programmentwurf ist in weiten Teilen ganz vorzüglich. Allerdings enthält er im Bereich Sozialpolitik sowie Steuern eine Reihe von Forderungen, die krass einseitig die Interessen von Arbeitgebern sowie von Steuerhinterziehern bedienen." Und weiter: "Von den oben angerissenen beiden Themenfeldern hoffe ich die Steuerpolitik in einem späteren Beitrag zu behandeln."
Dies geschieht nun im vorliegenden Beitrag, der die Vorschläge in Kapitel V. "Nationale Finanzen und Wirtschaft neu ordnen" ( S. 29 - 34) untersucht.

Sonntag, 13. März 2016

AfD-Programmentwurf: Libby Langfingers Dschihad gegen den Sozialstaat


DIE AFD WIRD EINE VOLKSPARTEI SEIN - ODER SIE WIRD NICHT SEIN!

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Nachtrag 31.03.2016:
Der erste Entwurf der Programmkommission, den ich nachfolgend kritisiere, ist mittlerweile vom Tisch. Grundlage für die Beratungen auf dem Stuttgarter Programmparteitag wird ein
"Leitantrag der Bundesprogrammkommission und des Bundesvorstandes zum Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland" sein. (Momentan über diese Webseite der AfD-Bundespartei erreichbar; nach dem PT wird er vermutlich entfernt.)
Die Abschaffung der gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung werden in dem endgültigen Programmentwurf NICHT mehr gefordert.
Wegen der sonstigen Einzelheiten (einige Kritikpunkte sehe ich schon noch, insbesondere die vorgeschlagene Kommunalisierung von Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenverwaltung) verweise ich auf meinen Blott "Änderungsvorschläge und Anmerkungen zum AfD-Grundsatzprogramm" vom 27.03.2016

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Heiß brennt die Äquatorsonne auf das öde Deutschland nieder.
Die Wüstung des Wirtschaftsstandorts ist übersät mit den ausgebleichten Knochen verdursteter Arbeitgeber: Uneinsichtige Arbeitnehmer und ein blutsaugerischer Staat hatten einst in einem mörderischen Joint Venture die letzten Reste an Flüssigkeit (Liquidität) aus den geschundenen Körpern der Unternehmer herausgesogen.
Indes, wie das in erbaulichen Geschichten so geht: Auch die Arbeitnehmer selber werden mit ihrer erpressten Beute nicht glücklich, sondern schleppen sich abgemergelt durch die germanische Wirtschaftspampa.
 
Dabei könnte, wollte das verblendete Volk doch nur den Lockungen von LIBBY LANGFINGER folgen, die Wüste leben, und neues Leben würde aus den Ruinen der deutschen Volkswirtschaft blühen: Wenn die Arbeitnehmer kleinere Schlucke aus der Pulle bekämen, dann hätten am Ende ALLE mehr!

Dienstag, 8. März 2016

Siegfried Z.: Ein Drachentöter der politischen Artenvielfalt im oberrheinischen Bruchgraben der Demokratie


 
Professor Siegfried Zielinski, seit dem 01.02.2016 Rektor der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (Wikipedia) schikaniert den dortigen Dozenten Dr. Marc Jongen für seine AfD-Mitgliedschaft und seine Aktivitäten für die Partei.

Unter dem Titel " 'Wer denkt, ist nicht wütend' (Theodor W. Adorno)" hat er am 24.02.2016 "Eine Stellungnahme aus gegebenem Anlass" verkündet, wonach "Marc Jongen in allen leitungsrelevanten Tätigkeiten durch einen jungen Kollegen ersetzt wird, der das uneingeschränkte Vertrauen des neuen Rektors genießt."
Und dass die "mehrfach in der Öffentlichkeit diskutierten Buchreihen der HfG Karlsruhe – inklusive der im Fink-Verlag erschienenen Forschungsreihe – …..  derzeit neu konzipiert und gestaltet [werden und] das Herausgeberteam ….. neu zusammengesetzt [wird]." Mit anderen Worten: Marc Jongen wird auch seiner Funktion als Herausgeber der Schriftenreihe "HfG Forschung" enthoben.