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Dienstag, 23. Juni 2026

Wie der Kellernazi LANDOLF LADIG die AfD kapern will

 Weil die Google-Indexierung den Blogtitel nicht erfasst hat, hier nochmal im Text:
Wie der Kellernazi LANDOLF LADIG die AfD kapern will

Disclaimer:
Der Verfasser ist ehemaliges (langjähriges) AfD-Mitglied. Auch wenn die Entwicklung der Partei ihn ins Lager der Nichtwähler vertrieben hat, steht er doch seiner einstigen politischen Heimat nicht gleichgültig (und schon gar nicht feindselig) gegenüber.

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Siebzigtausend oder mehr Mitglieder der AfD reißen sich den Allerwertesten auf, um ihre Partei voranzubringen. In aktuellen Wählerumfragen liegt sie bereits nahe 30% Zustimmung und ist damit beinahe schon 50% stärker als die nächstfolgende CDU. Dieser mühsam erkämpfte Erfolgskurs lässt einigen politischen Hohlbirnen in der AfD den Kamm schwellen: Auf dem bevorstehenden Erfurter Bundesparteitag wollen sie ihre Partei für Rechtsextremisten öffnen.


DIE TORE HOCH, DAS GROSSHIRN FEST VERSCHLOSSEN:
BRAUNBRUT MARSCHIERT - JETZT IN DIE AFD?

Donnerstag, 25. September 2025

Die Verfassungsgerichtskandidatin und die Dinglichkeit der Drohnenflugbahn: Warum Stefan Weber in seiner Kritik an Prof. Ann-Katrin Kaufhold überzieht - und dennoch ihr Aufsatz kein Glanzlicht ist


Die in der Berliner Zeitung vorgetragene Kritik an der Verfassungsrichterkandidatin* Prof. Ann-Katrin Kaufhold, die der "Plagiatsjäger" Stefan Weber herleitet aus deren AufsatzSchmetterlinge und das Verwaltungsrecht: Kann Aufsicht die Antwort auf systemische Risiken sein?“, erschienen im Februar 2018 in der japanischen Zeitschrift „Osaka University Law Review“, ist ebenso undifferenziert wie unfair.
* Nachtrag 27.09.2025: Am 25.09.2025 ist die Neuwahl der Verfassungsrichter(innen) erfolgt; Prof. Kaufhold ist nunmehr also Verfassungsrichterin. 

Montag, 22. Juli 2024

Wackelkontakte zur Wirklichkeit: Die Worte des Vorsitzenden Muhammad Ali Höcke


VORBEMERKUNGEN

Zitatensammlungen von Björn Höcke gibt es mehrere. Zum Beispiel

Gelegentlich werden Fake-Zitate von ihm - immerhin! - von Faktencheckern widerlegt:

Manche der Zitatensammlungen (und die Webseite "Volksverpetzer" generell) erscheinen mir primitiv. Obwohl auch ich den Herrn Höcke nicht für einen Demokraten halte, stößt Holzhammer-Agitprop
 mich ab.
Vor allen Dingen geht es bei allen dieser Zusammenstellungen letztlich nur um "schnelle Beute" für Propagandazwecke. Keine dieser Sammlungen versucht, den Strukturen von Höckes Denken (das nicht selten ein Nicht-Denken ist) ein wenig tiefer nachzuspüren.

Donnerstag, 13. August 2020

Arbeit und Kapital und ihr "contract social"


Es begab sich anno 1199 (oder war es 1299?) vor der Burg Treuenfels im finsteren Fehdewald, dass ein feindliches Heer im Anmarsch war und 
die Bauern der Herrschaft sich versammelt hatten, um Einlass und Schutz zu begehren. 
Doch Graf Trauewem, Herr von Treuenfels, hatte die Zugbrücke hochziehen lassen und seinen Untertanen Zugang und Schutz verwehrt. Die bäuerlichen Nichtsnutze wären ihm nur eine Last: Im Kriegswesen nicht ausgebildet, würden sie bei der Verteidigung kaum helfen, aber als unnütze Esser die Vorräte verfuttern. Und so könnte der Feind die Burg in wenigen Wochen aushungern. So sehr auch das Bauernvolk bettelte und jammerte: Graf Trauewem stand stahlhart zwischen seinen Burgzinnen. 

Mittwoch, 12. August 2020

Der Kapitalismus ist kein reines Tauschsystem - sondern auch ein Tributsystem. Diesem wohnt eine Tendenz zur Überakkumulation inne, die nichts mit irgendeinem "Geldsystem" zu tun hat: It's the Eigentumssystem, Stupid!


Die Grundlage 
unserer gesamten (persönlichen und kollektiven) Sicht der Funktionsweise von Volkswirtschaft(en) bildet die Hintergrundvorstellung von unserer "kapitalistischen" Wirtschaftsordnung (die man neutraler vielleicht als "eigentumsbasierte Geldwirtschaft" bezeichnen könnte) als einem Tauschwirtschaftssystem. Die historische Entwicklung hat uns allen gewissermaßen eine "Programmzeile" in unseren ökonomischen "Quellcode" eingebaut, die sich noch heute noch an längst überlebten Handwerker-Zeiten orientiert, aber (leider) dennoch die Folie für unser ökonomisches Denken liefert: "Schneider tauscht mit Schuhmacher Anzug gegen Schuhe". 

Dienstag, 23. Juni 2020

Wohin treibst du, Schifflein meiner AfD???


"Politik ist die Kunst des Möglichen,
das ständige Austarieren von Maß und Mitte.
Nicht menschengerechten Ideologien,
seien es Sozialismus oder ein überzogener,
marktgläubiger, libertärer Liberalismus werde ich ...
entschieden mit allen meinen Mitteln entgegentreten."

 

In der Politik sind die Dinge selten so einfach und eindeutig, wie sich der "Mann auf der Straße" das vorstellt und gerne hätte.
So hat z. B. jener Vorgang, den ich hier mal auf die griffige Formel "Meuthen vs. Kalbitz" reduzieren will, mindestens VIER DIMENSIONEN:

Sonntag, 14. Juli 2019

Deutsch sein heißt, sein Vaterland DENNOCH lieben: Schlammpatriotismus und andere Gefahren für die AfD


Auch wenn es die geschichtspolitischen Bettnässer ihr Lebtag nicht begreifen werden: Patriotismus kann im Deutschland von heute nicht einfach an jenen vor 1945 anknüpfen. Und ebenso wenig an die Patriotismen von 1932, 1913, 1869 oder 1814.
Nur furchtsame Realitätsverweigerer verschließen sich der Einsicht, dass die Nazizeit ein KULTURBRUCH allerschlimmster Art war. Von diesen intellektuellen Realitätsdeserteuren gibt es nicht wenige: Außerhalb, aber auch innerhalb der AfD.


Sonntag, 16. Juni 2019

"Demokratieabgabe" für den Norddeutschen Rotfunk? Agitationstechniken der AfD-Hasserin Tina Soliman analysiert!


Unter der Überschrift "Umgang mit der AfD: Schluss mit Verständnis" hatte Tina Soliman in der vom Norddeutschen Rundfunk produzierten Sendereihe "Panorama" am 13.06.2019 über die Ausgrenzung der AfD durch einige eigentlich nichtpolitische gesellschaftliche Organisationen berichtet.
(Aus anderer Perspektive als ich behandelte auch JouWatch - am 15.06.2019 - die Fernseh-Sendung: "ARD & Demokratie: Die Kapitulation kommt vor dem Prozess".)

Donnerstag, 31. Mai 2018

Bitcoins sind Falschgeld


Die nachfolgende Überlegungen sind im Anschluss zu meinem Blog "Helvetische Vollgeld-Fantastilliarden" entstanden. (Der Text ist auch auf JouWatch veröffentlicht und wurde dort auch debattiert). Wer (verständlicher Weise) nicht erst meine gesamten (derzeit 45 ohne den vorliegenden) Blotts zum Thema Geld(schöpfung) lesen mag (bzw. schon kennt), der wird sich dennoch leichter tun, wenn er zuerst den Vor-Blott liest.

Eine fundamentale Unterscheidung der verschiedenen Geldarten in der öffentlichen Debatte ist die zwischen Warengeld und Fiatgeld.

Donnerstag, 29. Juni 2017

AfDeus Populusque Germanus


Als geborener und gebliebener Proletarier hege ich ein profundes Misstrauen gegen luftige Abstraktionen. Schon gar, wenn diese in politischen Debatten verwendet werden (ein Beispiel aus der aktuellen Debatte innerhalb der AfD wäre der Begriff "Realpolitik").
Für mich ist es ein Gebot nicht nur der Ehrlichkeit und Transparenz, sondern ganz besonders auch der diskursiven Effizienz, meine politischen Positionen ganz KONKRET zu formulieren.
Sozusagen "case law" vs. "Römisches Recht".

Samstag, 4. Februar 2017

"Zeitgeld" und "Dauergeld"

 
In meinem Blott "Ein Professor, der vom Schlagschatz träumt: Wie Joseph Huber uns Willkürgeld als 'Vollgeld' andrehen will" vom 09.06.2014 hatte ich die Geldarten nach den verschiedenen möglichen Formen der Geldschöpfung wie folgt unterschieden:
  1. Warengeld (im Prinzip - wenn auch nicht immer in der Wirklichkeit - ganz oder weitgehend durch den Warenwert gedeckt) und
  2. Fiatgeld
Beim Fiatgeld wiederum  (hatte ich seinerzeit geschrieben) lassen sich unterscheiden
  • Kreditgeld (Geldschöpfung erfolgt durch Kreditvergabe der Zentralbank und - hauptsächlich - der Geschäftsbanken. Die Deckung des Geldes ergibt sich durch die Rückzahlungspflicht des Schuldners) und
  • Willkürgeld (vom Staat gedruckt und unmittelbar ausgegeben: Print & spend, sozusagen. Dieses Geld ist völlig ungedeckt; hier setzt sich der Staat als Mitesser an den Wirtschaftstisch, ohne seinerseits eine Gegenleistung einzubringen. Es handelt sich also im Ergebnis um eine Besteuerung, eine Inflationssteuer.) 
Als ich jetzt im Zusammenhang mit bzw. im Nachgang zu meinem letzten Blott "Nobelpreis schützt vor Torheit nicht: Warum Friedrich August von Hayeks 'Denationalisation of Money' ein ‚Design for Disaster‘ ist" ein wenig in der "General Theory ..." von John Maynard Keynes blätterte fiel mir ein, dass in bestimmten Zusammenhängen auch eine ganz andere Klassifizierung Sinn machen kann, nämlich die im Titel genannte Unterscheidung von "Zeitgeld" und "Dauergeld".

Mittwoch, 3. Februar 2016

Frauke Petry (AfD): Auf Flüchtlinge schießen? Die Präzision entscheidet!


Der Pulverdampf hat sich großenteils verzogen. Nun kann ich das Schlachtfeld durchkämmen, die Debattenhülsen einsammeln und das Mosaik neu zusammensetzen.
Aber dieses Mal: PRÄZISE!

Ich denke, dass wir alle mehr oder weniger in Bildern denken, dass wir insbesondere auch Abstrakta bewusst oder unbewusst in unserem Gehirn mit einer visuellen Vorstellung hinterlegen. Auch der Ausdruck "auf Flüchtlinge schießen" ist insofern ein Abstraktum, als er nicht die konkrete Situation benennt, in welcher ein Schusswaffengebrauch (un)zulässig ist. Wir müssen unsere Analyse also in eine solche Situation einbetten.

Montag, 1. Februar 2016

Wessen "Schuldschein" ist das Geld?


Das Geldwesen ist ein schwieriges Feld. Zur Veranschaulichung wird Geld häufig als Schuldschein gedacht.
So beispielsweise auch in dem "Quarterly Bulletin" der Bank of England (BoE) 01/2014, das dem Leser eine Einführung in die Geldfrage verspricht: "Money in the modern economy: an introduction".

Das hatte ich, auf Englisch, bereits in meinem Blott "Banks do not lend reserves (or deposits). But banks need reserves (and deposits) to lend. Remarks on the BoE-paper 'Money creation in the modern economy' " behandelt, und dort bestritten, dass Geld ein Schuldschein ist.
Wieder aufgegriffen hatte ich diese Fragestellung in meinem letzten Blott "Der 'Quellcode' des 'Betriebssystems' Geld und die Schnittstellen zwischen Geldsystem und Realwirtschaft".
Inzwischen habe ich noch einmal etwas gründlicher über die ganze Problemstellung nachgedacht, und will sie hier isoliert behandeln.

Freitag, 29. Januar 2016

Der "Quellcode" des "Betriebssystems" Geld und die Schnittstellen zwischen Geldsystem und Realwirtschaft


"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein denke!" hatte ich vor Jahren einen Blott betitelt. Immer im eigenen Saft zu schmoren macht weder Spaß, noch ist es effizient. Vielleicht deswegen war in der letzten Zeit mein Interesse am Thema "Geldsystem" (oder Geldwesen) etwas eingeschlafen, weil keine Rückmeldungen von Lesern kamen.

Vor ein paar Tagen jedoch erhielt ich eine Mail zu meinen Blogeinträgen (dafür verwende ich den Begriff "Blotts") zum Thema Geld(schöpfung):
"... verschiedene Artikel von Ihnen zum Thema Geld, Geldschöpfung, Stellungnahme zu den Papieren der BoE [Bank of England - B. B.] habe ich gelesen und bin erstaunt über die gemeinsame Schnittmenge. ..."
Der vorliegende Text ist meine überarbeitete Antwort darauf. Ursprünglich hatte ich nicht an eine Veröffentlichung gedacht, aber auch Länge und Zielrichtung meiner Antwort nicht vorgeplant; die ergaben sich erst im Vollzug des Schreibens gewissermaßen von selbst. Deshalb musste ich, von der Fehlerberichtigung ganz abgesehen, auch inhaltlich den Text stellenweise "öffentlichkeitsgerecht" umformulieren.
Obwohl mein Mailpartner mit seinen Kenntnissen längst weiter ist, gab mir seine Zuschrift einen Anstoß, den "Kriminalfall Geld" noch einmal ganz von vorn aufzurollen.

Montag, 18. Januar 2016

Die Rothschilds und der Regengott


Die israelische (Zer-)Siedlungspolitik im palästinensischen Westjordanland ist völkerrechtswidrig. Weder die EU noch die USA erkennen sie juristisch an. Dass Israel diese Siedlungen mit staatlicher Gewalt unterstützt und durchsetzt, kann man durchaus als eine Form von staatlichem Terrorismus gegen die Palästinenser bezeichnen. Und diese setzen sich mit "privatem" Terrorismus dagegen zur Wehr.

Samstag, 12. Dezember 2015

Geld: Tauschmittel, Zwischentauschmittel, oder was?


Gibt man in der Suchmaschine den Begriff "Zwischentauschmittel" ein, dann wird, wer dafür sensibilisiert ist, unterschiedliche Antworten auf die Titelfrage registrieren.

Das Finanzportal (eine offenbar kommerzielle, freilich etwas dubiose Seite ohne Impressum) definiert unter dem Stichwort "Geld als Zahlungsmittel" kurzerhand: "Geld ist ein sogenanntes Zwischentauschmittel."

Montag, 13. April 2015

Raumpflegerin des VEB Zeitgeist rügt Rainer Maria Rilkes "Cornet"


Weltweit sind sie zugange, und ein Schrecken der Kulturgeschichte: Die Raumpflegerinnen.

  • In Düsseldorf entreichert (zwar nicht eine Putze, sondern) ein Hausmeister eine Akademiezimmerecke um einen Beuys-Fettklumpen von unermesslichem Wert (weil nämlich Kunst).
  • In Dortmund und Leverkusen-Alkenrath wienern Weiber Badewannen blank, deren Patina bzw. Inhalt doch gerade ihren künstlerischen Gehalt ausmachten.
  • Selbst London ist vor dem Walten oder Wüten dieser Kunstfeindinnen nicht sicher: "Putzfrau entsorgte Kunstwerk" lesen wir in der FAZ 27.08.2004.

Mittwoch, 4. März 2015

Prof. Hans Werner Sinn als Stalinist der Marktwirtschaft: Das Kapitaldeckungsverfahren für die Rentenversicherung ist eine Tonnageideologie des Geldkapitals!


Die Bolschewisten waren schlau.
Die haben festgestellt, dass es den Amerikanern gut geht - und dass die USA viel Stahl produzieren.
Intelligent, wie Bolschewisten nun einmal sind, haben sie ihre Erkenntnis gewissermaßen zu einem logischen Dreisatz verarbeitet:
  1. Die Amerikaner produzieren und verbrauchen viel Stahl
  2. Den Amerikanern geht es gut
  3. Russland wird es ebenfalls gut gehen, wenn wir nur viel Stahl herstellen und verwenden.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Inflation - Deflation - Geldmenge


In meinem vorangegangenen Blott "Eine Geldmenge gibt es nicht" hatte ich gezeigt, dass es nicht "die" Geldmenge gibt, sondern ZWEI VERSCHIEDENE Arten von Geldmengen  
(wobei ich hier "Geldmenge" in einer sehr allgemeinen Bedeutung verstehe; nicht im üblichen technischen Sinne von M1, M2, M3 usw.):
  • Eine Geldeinheitenmenge (nominale oder absolute Geldmenge). Hier handelt es sich um die Gesamtmenge von Geld (Bargeld und Buchgeld) in einer Volkswirtschaft, gemessen in der kleinsten Einheit. Also z. B. 10 Billionen Pfennige, Cents usw. Hier spielt es keine Rolle, wie viel (oder wenig) man damit kaufen kann.
  • Eine Geldkaufkraftmenge (reale oder relative Geldmenge). Die sagt uns, wie viele Wareneinheiten man zu einem gegebenen Zeitpunkt mit der vorhandenen nominalen Geldmenge kaufen kann. (Als Wareneinheit hatte ich im angeführten Blott ein Bonbon angenommen, wobei am Ausgangspunkt meines Denkmodells der Preis einer Wareneinheit jeweils eine nominale Geldeinheit war, also 1 Bonbon = 1 Pfennig kosten sollte.)