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Freitag, 29. September 2023

OB-Stichwahl Nordhausen: Wie die Thüringer Verfassungs-Stasi und Lügenprofessor Dora-Mittelschlau den AfD Kandidaten verhetzten


Jörg Prophet (nachfolgend auch: JP), AfD-OB-Kandidat für Nordhausen, hat die Stichwahl vom 24.09.2023 verloren*.
Und ich bin Schuld daran. Nun ja, sagen wir: Vielleicht. Ein klein wenig. Mitschuldig. 
(* Eine für mich überzeugende Einschätzung der Gründe und der Folgen der Wahlniederlage von JP liefert der nnz-Kommentar "Ein Neustart ist dringend nötig".
Dass linksextreme Hassifanten trotz seiner Niederlage öffentlich (aber natürlich anonym) zur Tötung des AfD-Kandidaten aufrufen, vermeldet der nzz-Bericht "MORDAUFRUF AN STRASSENBAHN GESCHMIERT. Was ist nur los in dieser Gesellschaft?" vom 25.9.23)

Jedenfalls hatte ich diesen Blogpost in der Absicht begonnen, Jörg Prophet argumentativ zu unterstützen. Und zwar wollte ich die gegen ihn gerichtete RECHTSWIDRIGE HETZE der Thüringer Verfassungsstasi (alias Verfassungsschutz) und die KACKDREISTE LÜGE eines anderen Berufs-Antifanten (und Professors) als solche "denunzieren" (wie die "68er"-Marcuse-Adepten zu "meiner Zeit" formuliert haben würden).

Mittwoch, 14. Dezember 2005

LUHMANNIA oder ES BLITZT


Auch wenn ich mich mit den Vorstellungen von Niklas Luhmann über "Kausalität im Süden" nicht so recht anfreunden kann (vgl. meinen Blog-Eintrag vom 06.12.05): 'blitzgescheit' war der Mann allemal.
Deshalb habe ich aus dem Interview "Wahrheit ist nicht zentral" einige Sentenzen extrahiert, von denen ich glaube, dass ich sie im Gedächtnis behalten sollte. Da mein geistiges "information storage and retrieval-system" freilich nicht das leistungsfähigste ist, und weil ich einen Zettelkasten weder in Papierform noch als PC-Programm besitze, lege ich sie hier im Blog ab.
Da haben dann vielleicht auch etwaige Leser einen Nutzen davon.


Dienstag, 6. Dezember 2005

NIKLAS LUHMANN, DER ITALIENISCHE MEZZOGIORNO und DIE DIDAKTIK DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Die Bestände der Bielefelder Stadtbücherei waren, jedenfalls in den 60er Jahren, nicht sonderlich gehaltvoll. So griff ich, als ich mich irgendwann während meiner Schulzeit einmal für das Thema "Didaktik" interessierte (Feindaufklärung :-)?), in meiner Verzweiflung u. a. zu einem Buch über die Didaktik des Religionsunterrichts.

Weder an den Titel noch an den Autor erinnere ich mich; auch nicht im Detail an den Inhalt. Das Buch war aber eine Dissertation (oder aus einer Dissertation heraus entstanden), in der es um einen sogenannten "didaktischen Dreischritt" ging. Um welche Schritte, das habe ich längst vergessen. Jedenfalls hatte der Verfasser so ungefähr 200 Schriften zu diesem Thema untersucht aus ca. 150 Jahren (ich glaube, das einschlägige Schrifttum setzte um ca. 1800 ein) und kam zu dem Schluss, dass die dort vorgeschlagenen Formen der Religionsdidaktik sämtlich auf einen Dreischritt hinauslaufen.

Am Schluss machte er selbst einen Vorschlag, wie man die christlichen Glaubenslehren ganz anders vermitteln könne, eben ohne diesen bewussten Dreischritt. Auch insoweit erinnere ich mich nicht an Details, sondern nur daran, worauf mir bei der Lektüre auch die Vorstellungen des Verfassers eindeutig hinauszulaufen schienen: auf einen Dreischritt!

An diesen Sachverhalt erinnere ich mich wieder und wieder, wenn irgend jemand (ggf. auch ich selbst) Weisheiten mit vermeintlich fundamentalem Neuigkeitswert von sich gibt, die aber, bei genauer Betrachtung, nur neuer Wein in alten Schläuchen sind.


Gedankensprung zu Niklas Luhmann.
Nachdem ich ihn mit lokalpatriotischem Eifer für Bielefeld gegen München vereinnahmt habe (siehe: "PISTOLE ODER DEGEN? ICH FORDERE SATISFAKTION") erschien es mir nicht unpassend, endlich mal etwas von ihm und über ihn zu lesen. Glücklicher Weise muss man in Internet-Zeiten nicht mehr dicke (oder auch dünnere) Bücher wälzen, um zumindest einen ersten Eindruck zu bekommen. Zwar liegt der 1. Teilband von "Die Gesellschaft der Gesellschaft" seit einem unbedachten Flohmarktkauf in meinem Bücherschrank herum, doch müssen zum Einstieg einige Aufsätze genügen: