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Mittwoch, 17. Januar 2018

Gutmenschen sind die schlaffe Kraft, die Gutes will, doch Böses schafft: 10 Gründe, warum unsere westliche Zivilisation untergeht


Wie der Zufall so spielt: Zu einem Text von Oswald Spengler, den ich auf Facebook eingestellt hatte, verlinkte ein Kommentator zu diesem Video auf dem Youtube-Kanal von "Emperor Caligula". Videos zu politisch-gesellschaftlichen Themen schaue ich mir freilich ungern an. Ich präferiere gedruckte Texte, mit denen ich mich geistig besser auseinandersetzen kann. Zum Glück ist der Vortrag aber auch in "gedruckter" Form online (dort unter dem Titel "Zehn Gründe, warum unsere westliche Zivilisation untergeht").

Sonntag, 8. Mai 2011

Notizen über den Geschichtsphilosophen (Kulturphilosophen) Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes")

Der Zeitschrift Computer Bild, bzw. einem dort angebotenen PC-Putz-Programm habe ich es zu verdanken, dass ich heute als "doppelt gespeicherte Datei" auf Notizen über Oswald Spengler stieß, die ich im Jahre 2005 abgefasst, aber nie zu einem runden Aufsatz vollendet hatte.

Sonntag, 18. März 2007

Das Ende des Wei(s)sen Mannes. Polit-Plädoyer ohne Leidenschaft.


Der erste Satz der Einleitung (S. 11) immerhin ist unerwartet:
"Wenn die Kinder, die heute geboren werde, in der Hälfte ihres Lebens angelangt sind, wird es die meisten Rohstoffe, die heute die Basis unseres Wirtschaftslebens sind, nicht mehr geben, so zum Beispiel Öl, Gas, Kupfer und Uran" schreibt Prof. Dr. Manfred Pohl in seinem Anfang 2007 erschienenen Buch "Das Ende des Weißen Mannes. Eine Handlungsaufforderung." Pohl ist Jahrgang 1944, also Angehöriger der "erschöpften Generation" (ein von dem -ebenfalls 1944 geboren- Bielefelder Bernhard Schlink geprägter Ausdruck, wie ich in dieser Rezension seiner Essay-Sammlung "Vergewisserungen" lese). Und damit ist er (bzw. sind beide) beinahe mein Jahrgang.

Aber die Erwartung einer in nicht ferner Zukunft bevorstehenden Ressourcenverknappung, oder - wie hier - sogar Ressourcenerschöpfung, die auch mich schon länger umtreibt (vgl. z.B. "The (b)rat in the box at the ultimate lever?", "Peking bohrt, Amerika bombt, Europa brütet", "KEINE JUNGFRAU ZÄHMT DIESES ZWEIHORN" oder "Hungerskandal in Wuppertal: Porsche-Fahrer frisst Rentner-Oma die Polenta vom Teller!"), kann man nicht auf mentale Erschöpfung zurückführen. Dass die (zunächst:) Erdöl-Vorräte ziemlich bald ausgehen, werden, ist nicht mehr zu übersehen. Auch wenn diese Befürchtungen nicht im Mittelpunkt von Pohls Arbeit stehen, war ich doch (positiv) überrascht zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit sich diese Einsicht bereits im Mainstream des Denkens eingewurzelt hat - und das in diesem Falle sogar bei jemanden, dem man nicht gerade Wirtschaftsferne nachsagen kann.

Freitag, 24. Februar 2006

Von der Atombombe zur Frauenemanzipation ...

... ist eine Überschrift, die keine gesellschaftlichen Kausalzusammenhänge beschreibt (wenn man von Lise Meitner einmal absieht). Und nicht einmal meinen Pfad zur Erkenntnis, denn das Denken über Emanzipation treibt mich schon seit langem um.