Dienstag, 2. Oktober 2018

Merkel in Ottobeuren: AfD-Demo eingekesselt von buntfanatischen Deutschland-Destruenten


Die schwarze Rabenmutti beim Anflug auf das Kloster Ottobeuren:


Vier Demonstrationen gab es, an diesem Sonntag, 30.09.2018, an welchem Angela Merkel nach Ottobeuren kam. Dieser Besuch erfolgte NICHT auf Einladung der CSU, die voll im Landtagswahlkampf steht (14.10.2018): Für diesen will die Partei Angela Merkel gar nicht als Rednerin haben. Vielmehr wurde Merkel vom CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel zu einem europapolitischen Symposium eingeladen. Freilich konnte sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder nicht der Verpflichtung entziehen, gute Miene zu diesem Spiel zu machen und die Bundeskanzlerin im Kloster zu begrüßen. (Online-Berichte z. B. auf SPON, WELT und SZ.)

Die AfD war von Merkels Anwesenheit weniger begeistert und demonstrierte auf dem Marktplatz (unterhalb der Klosterkirche) der Marktgemeinde Ottobeuren gegen sie und ihre Politik. Die AfD-Demo stand unter dem Motto "
Heimat, Zukunft, Deutschland. Merkel muss weg!". Zwei Gegendemonstrationen am Rande des Marktplatzes waren angemeldet; eine dritte bildete sich (angeblich) "spontan".

Am Ostrand des Marktplatzes, an der Längsseite des Rathauses (Zugang über die Luitpoldstraße), war der geballte Hass versammelt:
 
 
 
Organisiert hatte diese Demo eine obskure "Initiative gegen Rassismus" (hier auf FB). Das ist, Antifa-typisch eine Untergrundwebseite, welche die Verantwortlichen (Personen oder Organisationen) im Dunkeln lässt. Immerhin erfährt man auf der Webseite "Allgäu rechtsaußen" in einem Vorbericht vom 28.09.2018 über die Demos, dass u. a. ein Anton Tanner dahinter steckt: "»Der eigentliche Unterschied ist, dass wir sowohl gegen die AfD als auch Söder und Merkel demonstrieren wollen«, betont Anton Tanner als Sprecher von 'Keine Stimme für Rassismus'."
Vermutlich hat sich hier der übliche buntfanatische Filz aus Linkspartei, Mitgliedern der GRÜNEN und des linken SPD-Flügels sowie Gewerkschaften [Beispiel hier] und kommunistischen Kleinparteien zusammengetan, um nach alter Volksfront-Taktik vordergründig gegen Rassismus, letztlich aber gegen das demokratische System insgesamt zu kämpfen.
Diese Demonstration lief unter dem Motto "Ausgehetzt für CSU und AfD".
Wie viele Demonstranten hier teilnahmen, kann ich nicht beurteilen. Von meiner Position aus konnte ich die Tiefenstaffelung dieser Gruppierung (wie auch der anderen am Hotel Hirsch) nicht einschätzen.
 
An der Nordostseite des Marktplatzes (Zugang über die Alexanderstraße) röhrten dagegen die bunt-brünftigen Hirsche eines Alphabetisierungskollektivs:
 
Schriftübungen wie "Mi Mi Mi ....." deuten darauf hin, dass in diesen Kreisen die Anpassung an die Immiggressorenkulturen bereits volle Fahrt aufgenommen hat:
 
Peinlich für die offiziöse Demo war, dass sie unter einem Riesen-Wandplakat der mutmaßlich linkradikalen Hass-Demo (s. o.) aufmarschieren mussten, das sich nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen die CSU richtete ("Ob CSU oder AFD, stoppt den Rechtsruck in der BRD"):
 
Das Werbeplakat für diesen sozusagen "offiziellen" [s. u.] Aufmarsch enthüllt, wie Buntfanatiker die Menschen sehen (nämlich- als Ameisen) und wie sie sich eine menschliche Welt vorstellen: Als wimmelnden Haufen anonymer Ameisen. Das entspricht durchaus dem Sinn und Zweck der Massenimmiggression, Widerstände gegen den totalen Durchgriff der Kapitalbesitzer auf den Menschen als nivellierten Arbeitssklaven abzuschleifen und das Volk zu einer amorphen Masse zu degradieren. Dass solche Tendenzen ausgerechnet von (mehr oder weniger) Linken unterstützt werden, erscheint als Treppenwitz der Weltgeschichte. Und spricht eher nicht für die soziale Intelligenz der AfD-Hasser:
 
Dass es sich bei dem 'Hirschpark-Aufmarsch' um eine offiziöse Demo handelt ergibt sich daraus, dass deren Werbeplakat (wenn auch ohne Hinweis auf diesen Aufmarsch) am Rathaus der Marktgemeinde Ottobeuren aufgehängt war:

Die AfD hatte die Rückseite ihres Rednerbühnen- und Lautsprecher-Wagenanhängers mit dem Motto "Ja zur deutschen Leitkultur. Der Islam gehört nicht zu Deutschland" geschmückt:

Der Gekreuzigte (oben links) ist wohl eher nicht Söders (unten rechts) Meinung (hier auf einem Plakat von AfD-Demo-Teilnehmern kreativ visualisiert), dass der Islam ein Bestandteil Bayerns sei - oder sein solle:


Vielmehr spricht vieles dafür, die AfD als "Strafe Gottes für die CSU" anzusehen:
 
Nachfolgend noch einige weitere Impressionen von der AfD-Demonstration gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel.
 
AfD-MdB Johannes Huber unterhielt sich mit den Menschen .....

..... bevor er vor den AfD-Anhängern die Ziele der Partei in einer Rede erläuterte: 
 
Auch der Kreisvorsitzende der AfD Unterallgäu-Memmingen, Christoph Maier, hielt eine Ansprache; leider sind meine Aufnahmen davon nicht gut gelungen.
 
Ein packender Redner, der frei vorträgt, ist Andreas Kalbitz vom AfD-Landesverband Brandenburg:
  
 
Die Demo-Teilnehmer waren in Eigenregie schöpferisch tätig geworden und hatten vielfältige Plakate gegen Merkel und das herrschende System gebastelt:
 

 
Wirkt doch ziemlich überzeugend - diese Aussage vor dieser herrlichen Klosterkirche?
 
 
 
Allen politischen Gegensätzen zum Trotz gönnen die AfDler der Kanzlerin, vor der sie Deutschlands Bürger schützen möchten, dennoch einen exotischen Wohnsitz für ihre erhoffte baldige Verrentung: "IM Erika, hau ab nach Südamerika":

Auch ich hatte (sinniger Weise aus AfD-Wahlplakaten von 2013) ein Plakat (in der Form eines Warndreiecks) gebastelt, mit der Aufschrift "Schurkel schädigt schamlos Schland":
(Das Foto entstand zirka eine Stunde VOR Demobeginn; daher ist es noch relativ menschleer auf dem Bild.)
 
Die Schrifttype ("Font") auf dem Plakat heißt "Blood of Dracula"; hier eine "Proben-Aufnahme" daheim auf unserem Balkon:
 
Für die andere Seite hatte ich den Font "Grave Digger" (Totengräber) verwendet:
 
Auch davon ein "Testbild":
 
Die Fahnen wurden natürlich von der veranstaltenden Alternative für Deutschland gestellt:

Teilweise waren die Häuser am Marktplatz buntfanatisch geschmückt. Einsicht in die Problematik einer Massenimmiggression fremdkultureller Völkerschaften ist bei vielen Deutschen wohl allenfalls dann zu erwarten, wenn sie ihre eigene Medizin serviert bekommen. Elegant auf einer Messerspitze .....

Am Abhang von der Klosterkirche zum Marktplatz hingen weitere Hardcore-AfD-Hasser ab, in einer nicht angemeldeten eigenen Anti-AfD-Demonstration:
 
 
Die Parole "Heimat ist für alle da" kann im vorliegenden Kontext nur bedeuten: UNSERE Heimat ist für die ganze Welt offen. Wenn man dazu noch weiß, dass die Grünen in Bayern versucht hatten, einen Volksentscheid gegen den Flächenfraß durchzuführen, muss man den Intelligenzgrünen und den sonstigen Buntioten ein gigantisches Defizit an folgerichtigem Denkvermögen attestieren.
 
Wahrscheinlich hatten sie sich von der Aufstellung unterhalb der Basilika himmlische Hilfe erhofft, denn das Benediktinerkloster Ottobeuren war in der frühen Neuzeit eine Stätte intensiver geistiger Arbeit; beispielsweise entsandte es damals fünf Professoren an die Salzburger Universität.
Indes wurde die Hoffnung der roten Bannerträger, dass der Herr Hirn vom Himmel regnen lassen möge, grausam enttäuscht: Es blieb sonnig.
 
Immerhin: Wenn man die Bildmotive von der AfD-Demo und der Gegendemo richtig kombiniert, kommt manchmal doch eine brauchbare Botschaft heraus:
 


Am Ende bleibt freilich das traurige Fazit, dass das Schurkel-Regime eine krankhafte Entartungserscheinung (und neuerlich ein "deutscher Sonderweg") ist und die Zukunft unseres Landes zerstören wird, wenn es nicht gelingt, den massenhaften rechtswidrigen Zu-Zug von Eindringlingen zu stoppen:

 


Nachtrag: Meldungen und Webseiten über die bzw. zu den Demos

I. Vorher:  
  • 21.09.2018 "Ottobeuren ist und bleibt bunt" liest man in dieser ausführlichen Ankündigung der "offiziösen" Demo. Als Sprecherin der Initiative wird eine Susanne Marinovic genannt (dazu kommt hier ein Thomas Schropp, der offenbar in lokalen Sportvereinen aktiv ist; die vorliegende Demo-Ankündigung gibt ja auch auf eine "Pressemitteilung der Sportwelt Ottobeuren" wieder).
  • 24.09.2018, Anita Schulz, "Kundgebung der Ottobeurer Bürger am 30.09.2018 auf dem Marktplatz" (Werbung für die "offiziöse" Demo)
  • 28.09.2018, Sebastian Lipp, "Kundgebungen gegen Merkel, Söder und die AfD" (massive AfD-Hasser-Propaganda, aber zugleich auch ausführliche Info über die Gegendemos - und deren innere Gegensätze).
II. Nachher (alle - ausdrücklich bzw. vermutlich - vom 30.09.2018):

  • Augsburger Allgemeine: "Provokante Parolen und bunte Banner bei Kundgebungen in Ottobeuren". Die Gesamtzahl der Demonstranten wird mit 900 angegeben; das erscheint realistisch. Nicht einbezogen sind 400 Beobachter, die sich an der Basilika versammelt hatten. Auch das dürfte zutreffen, dass diese Personen am Abhang unter der Basilika nicht sämtlich Demonstranten, sondern zum allergrößten Teil lediglich Neugierige waren. Zieht man von den 900 Demonstranten die anderswo genannte Zahl von 150 Teilnehmern bei der AfD-Veranstaltung ab, dann hätten 750 Personen dagegen demonstriert.
  • Regionale Webseite: "AfD-Kundgebung umringt von hunderten Gegendemonstranten – die Marktgemeinde war bunt" (Kurzer Bericht mit treffendem Titel. Die zahlreichen Fotos sind ein unsortierter Haufen.)
  • WELT: "Kundgebungen am Rande von Konzert mit Kanzlerin Merkel" (kurzer Bericht; die Teilnehmerzahl für die AfD-Demo wird mit 150 angegeben).
  • AfD-Hasser-Seite "Allgäu rechtsaußen", Sebastian Lipp: "Bunte Vielfalt gegen rechte Einfalt in Ottobeuren". Erwartbar tendenziös, aber, mit diesem Hintergrundwissen gelesen, teilweise auch informativ. ("Mehr als eintausend Menschen protestieren gegen die Anti-Merkel-Kundgebung der AfD in Ottobeuren, die deutlich kleiner ausfällt als erwartet. ..... Über 400 Demonstranten zählte die Polizei bei einer Kundgebung unter dem Motto »Ottobeuren ist und bleibt bunt« am Sonntag auf dem Marktplatz der Gemeinde. Mit ihrem Aufruf »Ausgehetzt für AfD, CSU und CDU« soll das Bündnis Keine Stimme für Rassismus weitere 300 Menschen auf dem Platz versammelt haben. Sie wünschten sich, wie die Gruppe vorab schrieb, »vielfältige, kreative und ausdrucksstarke Proteste« – allerdings nicht nur gegen die AfD. Ausdrücklich richtete sich der Protest von Keine Stimme für Rassismus auch gegen »die flüchtlingsfeindliche Regierungspolitik der letzten Jahre«. Vor der Basilika selbst positionierten sich laut Polizei spontan weitere 400 Menschen. Auch hier waren Banner zu sehen und Sprechchöre gegen rassistische Hetze und für die Rechte von Geflüchteten zu hören.")
  • Der Bericht "So lief der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Ottobeuren" auf der Seite "Allgaeu life" widmet den Demos nur einen Absatz. Er bietet aber eine ganze Reihe großer und technisch vorzüglicher Fotos, sowohl vom Merkel-Besuch drinnen als auch von den Demos draußen.


Nachtrag  04.10.2018

Vor gut einem Monat war ich schon einmal in Ottobeuren gewesen; damals allerdings mit meiner Frau und zur Besichtigung. Darüber hatte ich in meinem "privaten" (Reise-)Blog "Der Schwanbürger" unter der Überschrift "Ein Samstagsausflug zu den Uot-Häusern" berichtet.

 
ceterum censeo

 Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 02.10.2018

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