Donnerstag, 13. Oktober 2011

Was verbindet Finanzmarktakteure und Kinderschänder? Das Döschen als Objekt ihrer asozialen Begierden!

"Die europäischen Politiker müssen den Märkten die Stirn bieten und klarmachen, dass sie bereit sind, eine Menge Geld zu zahlen, um die Währungsunion und alle Mitgliedsländer zu retten. Dann würden die Märkte aufgeben. Diesen Teil der Rettung bekäme man geschenkt."

Dieses Zitat (Hervorhebung von mir) entnehme ich dem WELT-Interviews "Kein Land ist mehr sicher vor der Krise" vom 09.10.2011 mit dem "Starökonomen" Maurice Obstfeld.
 Obstfeld hat, um das gleich unmissverständlich klarzustellen, mit Pädophilie absolut nichts zu tun.
Ich verwende seinen o. a. Vorschlag nur als ein Beispiel für viele andere, die uns (bei näherer Überlegung nicht überraschend) insbesondere aus dem angelsächsischen Raum entgegenschlagen: wir sollen den Finanzmärkten die Billionen von Steuergeldern doch nur mal zeigen; dann werden die sich ganz bestimmt total verschreckt abwenden.

Nun, solche Ratschläge einem Volk zu verkaufen, dessen Bank"experten" fleißigst amerikanischen Hypothekenschrott einkauft haben, ist nicht einmal schwer.

Wie treten wir dem entgegen?
Am besten, indem wir die Strategie des Finanz-Lobbyismus gnadenlos aufdecken.

Das Stratagem der Finanzmärkte dürfte funktional vergleichbar sein mit demjenigen von männlichen Pädophilen bei der scheinbar freundschaftlichen Annäherung an kleine Mädchen:

"Zeig mir doch mal dein Döschen, ich will's ja nur mal sehen, ich tu dir ganz bestimmt nichts!"

Und so, wie es den kleinen Mädchen ergeht, wenn sie diesem freundschaftlichen Säuseln Glauben schenken - so wird es auch uns Steuerzahlern ergehen, wenn unsere Politik den Finanzmarktakteuren (wie beiläufig auch unseren 'bedürftigen' südeuropäischen Brudervölkern) unsere Steuerdöschen auf den Tisch legt.

Beide werden brutal geknackt!


Also liebe Mitbürger: Verbreitet es allerorten, lasst es alle Welt wissen, dass wir gemeinsam die Strauchdiebe der internationalen Hochfinanz bekämpfen werden!
Weisen wir die unsittlichen Angebote der Steuerplünderer zurück, weisen wir unsere Politiker an, diese gierigen Monster an die Kette zu legen!
Unser Motto sei dabei:

Finanzmarktakteure sind wie Kinderschänder:
Beide wollen sie ihren Opfern ans Döschen!

oder, auf Demos zu skandieren:

Hochfinanz wie Kinderschänder -
An die Döschen wollen die!

Wenn unsere Politiker nicht aufhören, hunderte von Milliarden und womöglich gar mehrere Billionen Euro 'ins Fenster zu legen', dann sind sie viel, viel schlimmer als die übelsten Kinderschänder.

Kinderschänder zerstören einzelne Leben.

Wer ein Mehrfaches des deutschen Bundeshaushalts verschenkt, verborgt oder verbürgt, zerstört früher oder später ein großes Volk in der Mitte Europas!
Wegen ihrer Gefährlichkeit sollten wir solchen Politikern mit Abscheu begegnen.
Nicht mit dem gleichen Abscheu wie Kinderschändern -
sondern mit einem millionenfachen unseres Abscheus gegen die Pädophilen!


Nachtrag:
Die Idee zu dem vorliegenden Posting kam mir übrigens nicht unmittelbar bei der Lektüre des o. a. Obstfeld-Interviews. Vielmehr ist sie die Frucht meiner Kommentierung Leserblogs "Finanzmarktgedanken. Wie ich die Finanzmärkte sehe..." bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung, und zwar konkret des Blogeintrags "Die Euro-Gegner haben eine neue Gallionsfigur…" [gemeint ist der Slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik]. Abgesehen davon, dass Richard Sulik kein Gegner des Euro ist, und dass man dem entsprechend eine derartige Pauschalbehauptung auch nicht über seine Anhänger bzw. Bewunderer (wie z. B. über mich) aufstellen kann, hatte ich in meinem Kommentar (als "Schwanbuerger") die Rettungsaktionen der Europathen zu Lasten unserer Steuereinnahmen insgesamt kritisiert und dabei auch vor der naiven Annahme gewarnt, dass wir Steuergelder, die wir den Märkten "zeigen", garnicht ausgeben müssen.
Und irgendwann beim Überdenken dieser Dinge fiel mir dann auf, dass Kinderschänder (soweit sie nicht zur gewalttätigen Sorte gehören) wahrscheinlich in einer vergleichbaren Weise vorgehen wie die Meinungsagenten der Finanzmärkte: sie täuschen Harmlosigkeit vor, schreiten am Ende aber erbarmungslos zur Tat.

Es wird Zeit, dass auch wir, das Volk, zur Tat schreiten!






ceterum censeo

Der Wundbrand zerfrisst das alte Europa,
weil es zu feige ist ein krankes Glied zu amputieren!

POPULISTISCHES MANIFEST
(für die Rettung von ? Billionen Steuereuronen!):
Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer europäischen Transferunion und Haftungsunion.
Im Herzland des alten Europa haben sich die Finanzinteressen mit sämtlichen Parteien des Bundestages zu einer unheiligen Hatz auf die Geldbörsen des Volkes verbündet:
·        Die Schwarzen Wendehälse (die unserem Bundesadler den Hals zum Pleitegeier wenden werden),
·        Die Roten Schafsnasen (vertrauensvoll-gutgläubig, wie wir Proletarier halt sind),
·        Die Grünen Postmaterialisten (Entmaterialisierer unserer Steuergelder wie unserer Wirtschaftskraft),
·        Die machtbesoffenen Blauen (gelb vor Feigheit und griechisch vor Klientelismus), und selbstverständlich auch
·        Die Blutroten (welch letztere die Steuergroschen unserer Witwen, Waisen und Arbeiter gerne auflagenlos, also in noch größerer Menge, gen Süden senden möchten).
Wo ist die Opposition im Volke, die nicht von unseren Regierenden wie von deren scheinoppositionellen Komplizen als Stammtischschwätzer verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, welche sich der Verschleuderung der dem Volke abgepressten Tribute an die europäischen Verschwendungsbrüder wie an die unersättlichen Finanzmärkte widersetzt hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor:
Das Volk wird von fast keinem einzigen Politiker als Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass wir, das Volk, unsere Anschauungsweise, den Zweck unserer Besteuerung und unsere Tendenzen gegen die fortgesetzte Ausplünderung durch das Finanzkapital bzw. durch die Bewohner anderer Länder und durch seine/deren politische Helfershelfer vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen von dem grenzenlosen Langmut der Deutschen den Zorn des Volkes selbst entgegenstellen.

Textstand vom 13.10.2011. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm. Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

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