Samstag, 24. Oktober 2020

Heinrich-Heine-Zitat wegzensiert: Ist Faschobook antisemitisch?

Und wieder hat die Facebook- oder Fuckbook-Zensur zugeschlagen. Den genauen Grund kenne ich nicht; der wird dem "Verurteilten" ja nicht mitgeteilt.

Schon das allein ist in einem Rechtsstaat eine kafkaeske Ungeheuerlichkeit.

Erfolgt die Sperre, weil ich den "linksfaschistischen Zensurterror" kritisiert habe? Oder weil ich Facebook zu "Faschobook" verballhornt habe?
Wahrscheinlicher wohl deshalb, weil ich den Eintrag eines gewissen Dirk Schwarzrock (den ich sonst nicht weiter kenne) geteilt habe, dessen Zitat von Heinrich Heine das Zensurbook vorher ebenfalls mit 30 Tagen Sperre bestraft hatte:
 
"Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien; von außen hilft nichts."
Heinrich Heine (1797 - 1856) 

Heinrich Heine war Jude; zur Nazizeit waren seine Texte unterdrückt. Heute sind sie es wieder. Und paradoxer Weise ist es sogar ein Jude, Marc Zuckerberg nämlich, der hier einen Juden wegzensieren lässt. Natürlich ordnet er das nicht persönlich an und weiß zweifellos nicht einmal davon. Aber im Ergebnis läuft es halt darauf hinaus, dass hier ein Jude sich wie ein faschistischer Zensor betätigt.


 
 
"soeben wurde das "heine-zitat" von fb nebst der hundertfachen likes und kommentierungen nochmals gelöscht!". (Aber eine erneute Sperre hat Faschobook bei ihm nicht verhängt.)
 
Hätten die Deutschen Zivilcourage, dann würden sie jetzt als Protest auf Facebook massenhaft den Link zu diesem Blogpost teilen.
Aber leider hatte Heinrich Heine Recht: Die Deutschen SIND Sklavenseelen. Kaiser, Führer, Schurkel: "Führung befiehl, wir folgen dir" lautet durchgängig das Motto der geistigen Schrumpfgermanen.


Wie nicht anders zu erwarten, haben die Zensur-Faschisten von Facebook meinen Überprüfungsantrag abgelehnt:
 



Nachtrag 25.10.2020
 
Ohne, dass ich von FB eine Nachricht erhalten habe, kann ich schon heute wieder kommentieren und posten. Ich bin also plötzlich und unerwartet nach nur einem Tag aus dem eigentlich für 30 Tage verhängten FB-Knast freigekommen.
 
Ob es Facebook dann doch zu peinlich war, ausgerechnet den bereits von den Nazis verfemten Juden Heine wegzensiert zu haben? Vielleicht hat Faschobook aber auch schon einen Brief von RA Joachim Nikolaus Steinhöfel erhalten; jedenfalls hatte der Ursprungsposter angekündigt, dass er diesen einschalten wolle. 
 
Einige wenige FB-Freunde (zumindest 2), haben meinen Blogpost geteilt. Bei einem davon leben die Intelligenzpatrioten ihre Abneigung gegen mich aus: 5 hämische Grinsesterne i. S. v. "geschieht dem gerade Recht" und entsprechende Bemerkungen in einigen (nicht allen!) der Kommentare (".... ich glaube, der ist schon wurmstichig"). 
Mit dem Teiler liege ich in Sachen AfD-Parteilinie in aller Regel überkreuz. Aber wir respektieren uns. Und er hat begriffen, was für einige Intelligenzpatrioten offenbar zu hoch ist: Dass man durchaus inhaltlich sehr unterschiedliche Positionen haben kann, dass aber das Interesse, den Zensurterror von Faschobook zu denunzieren, ein gemeinsames ist. 
(Immerhin haben von dessen Seite auch 5 Personen den Link zu meinem Blogpost weitergeteilt.)

Eine ganze Reihe weiterer FB-Freunde, die ich ebenfalls informiert hatte, wollten offenbar Heinrich Heines Diagnose über die Sklavengesinnung der Deutschen bestätigen - und haben die Info nicht geteilt.

 

 
ceterum censeo 
Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen": 
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 25.10.2020

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