Dienstag, 14. März 2006

Der Hunger treibt's raus.

Das Wildschwein. Aus dem Wald.

Wenn Sie vielleicht noch nie von Wächtersbach gehört haben und deshalb glauben, dass sich hier Hase und Fuchs Gute Nacht sagen, dann irren Sie aber gewaltig!

Wächtersbach ist eine Bahnstation an der Linie Moskau – Warschau – Berlin – Wächtersbach – Paris. Wie meinen? Ja, richtig: zwei Frankfurts liegen auch noch irgendwo auf der Strecke dazwischen. (Das eine Frankfurt, auch als "Metooston" bekannt, ist übrigens ein Vorort von Wächtersbach und wird - im Zustand von anno 1984 - in dem Gedicht "Frankfurt stickt voller Merkwürdigkeiten" auf den Seiten von www.e-stories.de näher beschrieben.)

Jedenfalls: mit Kleinzeug wie Fuchs und Hase geben wir uns hier nicht ab: dies ist ein Ort für große Tiere.

Zum Beispiel für jene Wutz, welche gestern am späten Nachmittag nahe der Bahnlinie Moskau ... (usw.: Sie wissen schon) auf der Wiese stand.
Natürlich hat das Borstenvieh die heimfahrenden Berufspendler nicht gegrüßt und uns nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Nur gierig im Wiesengrund herumgerüsselt. So sind sie halt, die Schweine ...


Nachtrag 26.12.2008
Mehr über Wildschweine kann man in dem FAZ-Artikel "Landplage. Eine kleine Ökonomie der Wildschweinjagd" von Winand von Petersdorff, FAZ v. 16.12.08, nachlesen.



Textstand vom 26.12.2008.
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm

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