Ca. 100 Bilder aus den Beständen des Städel Museums in Frankfurt, des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und des Kunstmuseums Basel werden dort aktuell präsentiert, vermehrt um eine Reihe von Leihgaben aus weiteren öffentlichen Sammlungen und aus Privatbesitz.
Das ideale Vatertagswetter -sonnig, aber nicht zu heiß- ermutigte nicht gerade zum Museumsbesuch; vielleicht liegt es aber auch am Thema, dass diese Ausstellung keine Menschenmassen anzieht. Jedenfalls war die Besucherzahl an diesem Himmelfahrtstag (heuer zeitgleich mit dem Maifeiertag) überschaubar.
Ehrlich gesagt: wenn man 100 von den Dingern gesehen hat, wird es schon ein wenig langweilig, jedenfalls für einen Otto Normalverbraucher wie mich. Das mag auch an der Begrenzung der Auswahl auf Gemälde aus Renaissance und Barock (Rokoko) liegen: jene Zeiten und Geschmacksrichtungen stehen uns heute doch schon etwas fern. Als Einzelstücke reizvoll, verlieren sie in fokussierten Enge des Themas. Barocke usw. Kirchen und Schlösser zu besichtigen gewährt den Augen eine größere Bandbreite und deshalb deutlich mehr Vergnügen.
Doch wollen wir nicht immer motzen, sondern uns durch den Ausstellungstitel anregen lassen, magische Dinge selber aufspüren.
Liberté either way.
(Angesichts des derzeitigen Tiefstandes im Wissen um künstlerische Symbolik erscheint es mir übrigens nicht unangebracht, meine Leserinnen und Leser daran zu erinnern, dass Johann Wolfgang von Goethe längere Zeit schwankte, ob er zum Dichter oder zum Maler berufen sei. Die Inklusion der Bürste in unsere fotografische Komposition hat somit eine subtile allegorische Bedeutung.)
Indes verlassen wir nunmehr diesen faszinierenden locus, um uns seelisch zu sammeln und zunächst in der
In einem der Ausstellungsräume ist auf einem Tisch ein 'lebendes' Stilleben aufgebaut. Davon reproduzieren wir hier
ein nicht näher identifizierbares Objekt, welches zweifellos das Wirken der Außerirdischen darstellen soll sowie
Vor Antritt der Heimreise wollten wir eigentlich nur noch ein Eis essen. Doch wieder entführte uns das Schicksal in
Textstand vom 03.05.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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