Freitag, 25. Mai 2012

Günther Grass, zu seiner Schande, verschenkt MEIN Geld dem Griechen-Lande! Ein vernünftiges Gedicht gegen eine undichte Vernunft.



Den Griechen gönnt Günnie unser Geld, uns nicht:
Dafür gönne ich Günnie ein ganzes Gedicht!
Und wer es liest der wird sehen: es ist nicht einmal schlicht!
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Dem Chaos nah, weil der Vernunft nicht gerecht,
Lebt ein Barbarenhasser- und Piratengeschlecht.

Schwarz tragen die Frauen um das Schwarze Meer,
Ihre Männer versklavt von der Griechen Heer.

Krass das: Zu seiner ew’gen Schand‘
Fordert Grass uns als Esel für Griechenland.

Zweitausend Jahre und mehr sind vergangen,
Doch der Dichter denkt uns mit Dankpflicht zu fangen.

Was UNSER Volk geduldig geschafft,
Würd‘ vom Poeten gerne gen Süden geschafft.

Ohne Skrupel missbraucht für sein bequemes Gewissen
Günther Grass unser Steuergeld als Ruhekissen.

Dem eigenen Landsmann will den Gürtel er geben:
Damit Steuerverbrecher wieder lustiger leben.

Wo Otto gescheitert, weil er nur Hölderlin gelesen,
Ist Günther Spätgeburt garnicht dabei gewesen.

Vom Mezzogiorno hat in Lübeck er noch niemals gehört:
Marzipansüße Dumpfheit, die mich maßlos empört!
 
Vom Balkan bewohnen sie den allerletzten Zipfel
Und sind, wie sie handeln, NICHT der Weisheit Gipfel.

Vergeblich suchst du Größe auf den ungezählten Inseln
Siehst Einfalt nach Europas Almosen winseln.

Doch es blüht kein Geist ohne Wirtschaftskraft,
die ist nicht durch verschulden der Götter erschlafft.

Wer nie für die Zukunft und das ganze schafft
nur für morgen und die eigene Familie immer rafft:

gehört aus europa hinweg geschafft!*

* klarstellend geändert 26.05.12; erste Fassung:
"der gehört nicht gefördert - sondern abgeschafft!"


Dieses Gedicht kann, unter Hinweis (im Internet: Verlinkung) auf die vorliegende Erstveröffentlichung gern weiterverbreitet werden.

Link zum heutigen Gedicht "Europas Schande" von Günther Grass in der Süddeutschen (müddeutschen) Zeitung. (Jetzt auch im Focus.)



Nachtrag  26.05.12:
In der FAZ macht sich heute Volker Weidermann u. d. T. "Noch’n Gedicht. Wo wäre Günter Grass ohne Griechenland?" über den Polit-Poeten (aber auch über die Süddeutsche) lustig indem er zu glauben vorgibt, dass das "Gedicht" von den Mitarbeitern des Satiremagazins "Titanic" verfasst worden sei. Auszug:
"Dieser Gestus des Moralmeisters ist in der Folge seines langen Schweigens [d. h. des langjährigen Verschweigens seiner Waffen-SS-Mitgliedschaft in seiner Jugend] hohl, unglaubwürdig, peinlich und - im besten Falle - lächerlich geworden. Ich glaube, viel mehr wollte die „Titanic“ mit ihrer lustigen Aktion gar nicht zeigen. Und das ist ihr gelungen.
Einen kleinen Hinweis gibt es aber doch, dass die „Süddeutsche“ den Scherz vielleicht selber ahnte. An einer Stelle ihres Begleittextes heißt es: „Als Mitglied der Gruppe 47 verstand er in den Jahren nach dem Krieg die Literatur noch als ,Schreiben gegen das Vergessen.‘“ Die haben einfach Humor."
Erg. 28.05.2012: Noch witziger als die FAZ-Satire ist die Tatsache, dass viele sie für bare Münze genommen haben!!! Aus der gleichen Quelle die köstliche Stellungnahme des Satire-Autors Volker Weidermann (meine Hervorhebung):
"Der Autor des "FAS“-Artikels sieht seinen Beitrag nicht als Satire oder als Scherz. "Fiktion und Wahrheit sind ja nicht mehr wirklich zu unterscheiden“, sagte Volker Weidermann der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. "Ob sich das jetzt die "Titanic“ oder Günter Grass ausdenkt, ist für mich kein großer Unterschied.“ Entschuldigen in einem ernsthaften Sinne wolle er sich "ganz bestimmt nicht“. "Günter Grass wird es immer weiter treiben mit der Absurdität seiner Selbstgewissheit und das ist dann genauso lustig, wie wenn es die "Titanic“ schreibt.“ "


Nachtrag 27.05.12
Außer mir haben auch zahlreiche Andere Gegengedichte verfasst.
So z. B. am 25.05.2012 im Blog: Zettels Meckerecke: "Jetzt dichtet er wieder. Grass kann die Tinte nicht halten. Jetzt dichte auch ich!"
Einige noch hübschere Gegengedichte (für meinen Geschmack zumindest; allerdings sind auch einige eher schlichte darunter) finden sich in den Leserkommentaren zum FAZ-Bericht "Neues Grass-Gedicht Zwölf Strophen „Europas Schande“ " vom 25.05.12.


Nachtrag 28.05.2012

Ein weiteres Gedicht jetzt in meinem neuen Blott "Nachlese zum Gedicht "Europas Schande" von Deutschlands Schandmaul Günther Grass".



ceterum censeo

Der Wundbrand zerfrisst das alte Europa,
weil es zu feige ist ein krankes Glied zu amputieren!

POPULISTISCHES MANIFEST
(für die Rettung von ? Billionen Steuereuronen!):
Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer europäischen Transferunion und Haftungsunion.
Im Herzland des alten Europa haben sich die Finanzinteressen mit sämtlichen Parteien des Bundestages zu einer unheiligen Hatz auf die Geldbörsen des Volkes verbündet:
·        Die Schwarzen Wendehälse (die unserem Bundesadler den Hals zum Pleitegeier wenden werden),
·        Die Roten Schafsnasen (vertrauensvoll-gutgläubig, wie wir Proletarier halt sind),
·        Die Grünen Postmaterialisten (Entmaterialisierer unserer Steuergelder wie unserer Wirtschaftskraft),
·        Die machtbesoffenen Blauen (gelb vor Feigheit und griechisch vor Klientelismus), und selbstverständlich auch
·        Die Blutroten (welch letztere die Steuergroschen unserer Witwen, Waisen und Arbeiter gerne auflagenlos, also in noch größerer Menge, gen Süden senden möchten).
Wo ist die Opposition im Volke, die nicht von unseren Regierenden wie von deren scheinoppositionellen Komplizen als Stammtischschwätzer verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, welche sich der Verschleuderung der dem Volke abgepressten Tribute an die europäischen Verschwendungsbrüder wie an die unersättlichen Finanzmärkte widersetzt hätte?
Zweierlei geht aus dieser Tatsache hervor:
Das Volk wird von fast keinem einzigen Politiker als Macht anerkannt.
Es ist hohe Zeit, dass wir, das Volk, unsere Anschauungsweise, den Zweck unserer Besteuerung und unsere Tendenzen gegen die fortgesetzte Ausplünderung durch das Finanzkapital bzw. durch die Bewohner anderer Länder und durch seine/deren politische Helfershelfer vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen von dem grenzenlosen Langmut der Deutschen den Zorn des Volkes selbst entgegenstellen.

Textstand vom 31.05.2012. Gesamtübersicht der Blog-Einträge (Blotts) auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm. Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

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