Sonntag, 27. April 2008

Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main ist ein Kunstmuseum für Werktätige

Das ist freilich nicht dasselbe wie ein Kunstmuseum für die Werktätigen.
Denn man kann nicht behaupten, dass die werktätigen Massen im MMK Schlange stehen, um z. B. die aktuelle Ausstellung mit Werken von Bernard Buffet zu sehen. (Obwohl der Eintritt jeweils am 4. Samstag des Monats, also auch bei unserem Besuch, gratis ist.)
Aber dieser Kunsttempel schließt seine Pforten samstags schon um 17.00 Uhr, und das ist gut für die Werktätigen.
Wenigstens für diejenigen Arbeitnehmer, die dort beschäftigt sind.

Geht man vom Museum die Hasengasse hinauf, kommt man zur Frankfurter Stadtbücherei (im ehemaligen Gebäude der Stadtsparkasse bzw. später Frankfurter Sparkasse von 1822).
Das ist eine Bibliothek für Werktätige: die schließt samstags bereits um 16.00 h.

Es ist also reine Verleumdung, wenn die Marxisten immmer behaupten, dass sich der Kapitalismus nicht um die Bedürfnisse des Proletariats kümmert.
Zumindest die Stadtverwaltung ist (nicht nur in Frankfurt) eine fürsorgliche Arbeitgeberin.


Textstand vom 28.04.2008. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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