Mittwoch, 28. August 2019

Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 4: Exulanten unter den Verwandten


„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“
Oma Emma oder Das Beffchen, das ein Jabot war

Während meine Eltern in ihrem Lebensstil keine äußeren Zeichen besonderer Frömmigkeit an den Tag legten, war ich als Kind ein eifriger Kirchgänger. Besonders gerne besuchte ich den (evangelisch-lutherischen) Kindergottesdienst bzw. die „Sonntagsschule“; teilweise in der Neustädter Kirche, teilweise in der Jakobuskirche. Von letzterer ging ich häufig zu meiner heißgeliebten Großmutter ("Hab dich ganz doll lieb, Omi" - ca. 1949)
in der nahen Hamelmannstraße (Hermann Hamelmann war ein lutherischer Reformator).
Emma Schröder (Kosename in der Verwandtschaft: „Schneckchen“) war die Mutter meiner Mutter (Mathilde Brinkmann) und die einzige meiner vier Großeltern, die bei meiner Geburt noch lebte. Ihr Geburtsname war Horstbrink.
Bilder usw. aus ihren jüngeren Jahren hatte ich im ersten Teil dieser Serie eingestellt; diese Aufnahme von ca. 1950 zeigt, dass sie noch im hohen Alter ein schönes Gesicht hatte:
Das weiße "Lätzchen", das sie trägt, nannten wir "Beffchen". Gewissenhafter Bürokrat, der ich bin, habe ich nun aber noch einmal im Internet recherchiert und festgestellt, dass das die Bezeichnung für einen Teil der Amtstracht evangelischer Pfarrer ist. Und rechteckig geschnitten ist, nicht rund. Tatsächlich ist ihr "Lätzchen" ein Jabot. Ich vermute, dass diese während der Kaiserzeit in Mode waren - und danach nicht mehr. Aber meine Großmutter hielt daran fest. (Eine echte Konservative halt. 😃)

Ihr Ehemann (also mein Großvater) Fritz Schröder stammte mütterlicherseits von der Familie Gläntzer ab. Das war anscheinend eine gutbürgerliche (Goldschmiede-)Familie in Bielefeld. In diesem vom „Genwiki“ online gestellten Adressbuch von 1927 erscheint ein „Emil Gläntzer, Juwelier“ unter der Anschrift „Gehrenberg 6“. Und bereits in einem Adressbuch von 1865 finden sich mehrere Personen dieses Namens; ebenfalls im „Gehrenberg“.
Vielleicht wegen „Ariernachweis“, vielleicht einfach nur aus Interesse (oder weil das damals gerade Mode war) hatte meine Mutter im 3. Reich die Genealogie dieser Familie erforscht und festgestellt, dass die Gläntzers als lutherische Religionsvertriebene um 1730 aus dem Salzburgischen gekommen waren. („Salzburger Exulanten“; ebenfalls im „Salzburg-Wiki“ behandelt).
[Ergänzung 09.11.2019: Wegen Gläntzer / Salzburg / Exulanten vgl. unten den Nachtrag von heute.]

Eine Online-Namensliste der Auswanderer verzeichnet allerdings ausgerechnet „Gläntzer“ NICHT; dafür aber: „GLÄNTZEL, GLÄNZL, GLENTZEL, GLANTZER“.Aber die Schreibweisen war damals wohl noch instabil; ein Taufschein von 1807 verzeichnet den Namen als "Glenzner".

Dieser Text informiert auch über eine frühere Ausweisungswelle aus dem Fürsterzbistum Salzburg. Interessant, aber auf Englisch, diese Webseite; ältere digitalisierte Literatur ist hier verlinkt. Einige Zahlen hier; ausführliche Zusammenstellung von Links dort sowie auf einer amerikanischen Webseite. Andere Menschen aus dieser Gruppe waren ursprünglich nach Ostpreußen emigriert – und sind nach dem 2. Weltkrieg als Heimatvertriebene in Bielefeld gelandet. (Die Deutschland-Destruenten unserer Tage versuchen natürlich, aus diesen historischen Ereignissen Honig für ihren Buntfanatismus zu saugen.)

Mit einer kümmerlichen Rente schlug sich meine Großmutter durch. Ihr Mann war Polsterer (selbständiger Meister) gewesen. Dieses Handwerk konnte er nach einer schweren Verletzung im 1. Weltkrieg nicht mehr ausüben. Er war durch Giftgas (der eigenen deutschen Truppen) kriegsversehrt. Und für die Opfer galt damals erst Recht, was gelegentlich sogar noch heute beklagt bzw. behauptet wird: „Der Dank des Vaterlandes wird dir ewig nachschleichen – und dich nie erreichen“.
Die beiden Dachstübchen (ohne fließend Wasser), in denen meine Großmutter in ihren späteren Jahren lebte, bargen die Reste ihrer einstigen bürgerlichen Lebensform. Insbesondere habe ich ein Vertiko im Gedächtnis aufbewahrt. Vertikos waren nach meinem Eindruck „das“ Leitmöbel der Gründerzeit, zumindest in Deutschland.
Bei der Wohnungsauflösung nach dem Tode meiner Großmutter (1956) wurde es leider entsorgt; vermutlich ist es auf dem Sperrmüll gelandet. Erst später waren Vertikos wieder heiß begehrt. Um 1975 haben meine Frau und ich uns in einem Gebrauchtmöbelladen in Frankfurt eines gekauft. Leicht defekt ist es und deutlich weniger schön als das von meiner Großmutter. Aber für mich transportiert es glückliche Kindheitserinnerungen, und für meine Frau ist es ein hübsches „antikes“ Möbelstück.


Die Schumanns haben mir die Welt erschlossen

Während meine Mutter, genau wie später ich, ein Einzelkind war, hatte meine Großmutter Geschwister. Wie viele, weiß ich nicht. Eine davon, „Tante Helene“, war ledig geblieben und evangelische Krankenschwester geworden. In meiner Jugend lebte sie schon in einem Altenheim ihres Ordens und zwar wohl in jenem, das sich heute [und schon damals?]Marienstift", Evangelisches Johanneswerk gGmbH“ nennt und am Nordhang des Teutoburger Waldes liegt (Lipper Hellweg 16, in Bielefeld). Dort habe ich sie als Jugendlicher gelegentlich besucht.

Alte Fotos erinnern mich noch an eine „Tante Ella“, die wohl zu Mutters Sippe gehörte. Name und Aussehen sind mir noch lebhaft in Erinnerung, aber sonst fast nichts mehr.
Sie hatte einen (Schwieger-?)Sohn namens Willi Hosse (?). Der zumindest wohnte im Westerwald.

Deutlicher in Erinnerung geblieben ist mir eine weitere Schwester, die in der Fröbelstraße wohnte (Ecke Karl-Löwe-Straße, wenn ich mich richtig erinnere): Paula Schumann.

Die Dame zur Linken, hieß, glaube ich, Jun(c)ker und wohnte wohl im Lippischen (Leopoldshöhe). Ob auch sie eine der Schwestern meiner Großmutter war, weiß ich nicht.
Rechts daneben Tante Helene (die Diakonieschwester, gestorben 1964 im Alter von 86 Jahren), dann Tante Paula (Schumann) und rechts außen meine Großmutter (mit einem wiederum anders geformten - oder nur anders gefalteten? - "Jabot").

Gelegentlich, aber eher selten, waren wir bei Tante Paula. Mit ihr zusammen wohnte ihre unverheiratete Tochter Irmgard Schumann, eine Bankangestellte bei der Commerzbank und aus unserem proletarischen Blickwinkel heraus „etepetete“. Nett war sie aber durchaus; mir hat sie meinen ersten Plattenspieler geschenkt. Und eine Langspielplatte mit dem Musikstück „Aufforderung zum Tanz“ von Carl Maria von Weber. Zwar musste ich mangels Lautsprecher das Ohr ganz nah an die Platte halten; aber dann konnte man immerhin was hören. So ähnlich, wie ich damals mein Ohr an den Plattenspieler gehalten habe, haben vielleicht die ersten Nutzer der Erfindung ihre Ohren an das gewaltige Schallrohr gehalten? Ich glaube, Tante Irmgard verdanke ich auch das Buch "So habt ihr gelebt" von Ivar Lissner. [Dessen Erben betreiben noch heute eine Webseite über ihn; dass seine Lebensgeschichte mindestens so spannend war wie sein Buch, erfahre ich erst jetzt.]
Wir hatten einige Bücher daheim, aber nichts wirklich Herausragendes: Via Mala; Ernst von Wildenbruch, Schwesterseelen; Alfred Manns, Der Warphof und das Sumpfmoor und ähnliches Zeug. Die "Deutsche Geschichte" von Richard Suchenwirth  dürfte NS-verseucht gewesen sein; aber immerhin gab mir deren Lektüre ein Dimensions- und Epochengefühl für unsere Geschichte. Das "Buch vom Deutschen Wald" hat wohl ebenfalls zur Standardausstattung vieler damaliger Haushalte gehört; es wurde auch nach der Nazizeit wieder aufgelegt.
Wir hatten aber immerhin auch eine alte Gesamtausgabe der Werke Schillers (11 Bände, der 12. fehlte), in der ich u. a. seine Geschichte des 30jährigen Krieges gelesen habe. Und das Gedicht an "Meine Laura", dessen realen Hintergrund ich natürlich (und bis jetzt) nicht kannte.
Mein Lieblingsbuch war (allein schon deshalb, weil ich es NICHT lesen sollte 😂) "Mein Milljöh" von Heinrich Zille.

Ihr Bruder, der Sohn von „Tante Paula“, hieß Paul Schumann; allerdings war er mir damals nur unter dem Namen „Päule“ bekannt. Der war Prokurist und lebte mit seiner Familie in Windelsbleiche in der Senne. Ich erinnere mich nur an einen einzigen Besuch mit meinen Eltern dort draußen, der vielleicht zur Besprechung des Schüleraustausches (s. u.) diente. Real waren wir wohl einige male dort: s. u. das Familienfoto. War ohne Auto schwer zu erreichen; außerdem sozial eine höhere Schicht als wir.
Dennoch haben „Päule“ bzw. seine Frau Lisa Schumann zweimal ganz entscheidend in unsere Leben eingegriffen: Im französischen Gefangenenlager saß auch „Onkel Päule“ ein, war aber immerhin in der Verwaltung beschäftigt. So konnte er meinem Vater ab und an etwas zustecken.

Ich selbst habe „Tante Lisa“ meine erste Auslandsreise zu verdanken. Die Familie hatte im Rahmen eines Jugend-Austauschprogramms (das wohl über die Methodistenkirche lief) einen jungen Engländer bei sich aufgenommen. Ihr eigener (ebenfalls einziger) Sohn Kurt Ulrich erschien ihnen aber noch zu jung, um ihn ins Ausland zu schicken. Da ich schon etwas älter war und meine Englischkenntnisse einigermaßen brauchbar, durfte ich im Juli 1962 für, glaube, zwei Wochen nach Greasbrough reisen. Das ist ein Ortsteil von Rotherham, jener Stadt, die leider in den letzten Jahren durch einen langjährigen organisierten sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch pakistanische Muslime berühmt-berüchtigt wurde.

Nicht besonders klar, die Aufnahme (und die in der vorderen Reihe sitzenden Personen außer meiner Mutter und mir sowie meiner Großmutter kenne ich gar nicht mehr). Doch stelle ich sie hier ein in Dankbarkeit und zur Erinnerung an Paul und Lisa Schumann (rechts außen; sie starb, erst 70jährig, 1980) sowie Irmgard Schumann (in der Mitte der 5 hinteren Personen):


Im Reiche des Goldenen Drachen – und der dortigen deutsch-jüdischen Emigranten

Im Ehlentrupper Weg, bei meiner Großmutter um die Ecke, wohnte eine „Tante Emilie“. Wie sie mit Nachnamen hieß und ob und ggf. in welchem Verwandtschaftsverhältnis sie zu uns stand, weiß ich nicht mehr. Vielleicht war sie eine Schwester oder Schwägerin meiner Großmutter. Ganz sicher bin ich nicht, doch glaube ich, dass sie es war, die mir DAS Kultbuch meiner Kindheit geschenkt hat: Otfrid von Hanstein, "Im Reiche des Goldenen Drachen. Durch die Höhlen und Schluchten des Wu-Tai-Schan“, zwei Abenteuerromane in einem Band. Geschrieben und gedruckt etwa Anfang der 1920er Jahre; die Papier- und Bindequalität entsprechend schlecht. Irgendjemand hat den Buchrücken durch aufgeklebten Frotteestoff ersetzt und auch eine genau passende Buchhülle aus Stoff genäht. Diese Restaurierungsarbeiten waren wohl nötig, denn ich habe das Buch wieder und wieder gelesen - wenn ich (selten) krank im Bett lag. Das Werk ist 1979 sogar noch einmal in einer (allerdings gekürzten) Neuausgabe im Überreuter-Verlag erschienen; Titel dort: „Im Reiche des goldenen Drachen. Von Peking in die Mongolei“. Vor wenigen Jahren habe ich mein Exemplar noch einmal gelesen; die alte Faszination wollte sich aber nicht mehr einstellen.
Vermutlich ebenfalls von ihr hatte ich ein Buch über deutsche (wohl jüdische) Emigranten in Shanghai erhalten. Glaube, es hatte einen roten Halblederrücken; den Titel habe ich leider vergessen. Doch gab es letztlich den Anstoß dafür, dass ich vor einigen Jahren im Internet über die jüdische Emigration nach Shanghai während der Nazizeit recherchiert habe.
EINE in dem „Rotrückenbuch“ erzählte Episode ist mir nie aus dem Kopf gegangen und war durchaus wichtig für mein Denken über die Gesellschaft und ganz spezifisch auch über die Bürokratie. Im Gefängnis des damaligen (also Vorkriegs-)Shanghai seien die Insassen ziemlich verlaust gewesen. Ein amerikanischer Missionar habe beim Gefängnisdirektor interveniert, um dem abzuhelfen. Daraufhin habe dieser angeordnet, dass die Gefangenen täglich eine bestimmte Menge an Läusen abzuliefern hätten. Diese Maßnahme sei erfolgreich gewesen; nach einiger Zeit sei das Gefängnis lausfrei gewesen.
Nun aber gab es ein bürokratisches Problem: Die Weisung des Direktors konnte nicht mehr erfüllt werden. Dafür wurden die Gefangenen bestraft. Die wussten sich aber zu helfen: Sie züchteten nunmehr die Läuse wieder systematisch auf ihren eigenen Körpern – und damit war ihr Problem gelöst.
Als geborener und gebliebener Proletarier kultiviere ich eine gewisse proletarische Skepsis gegen luftige Abstrakta. Das wird z. B. an meinen Überlegungen zur Geldtheorie oder zur Rentenfinanzierung deutlich. Ich arbeite meist mit Funktionsmodellen; durch diese Quasi-Realitätsprüfung via Gedankenexperiment gehen nicht wenige Begriffsgebäude oder vermeintliche Problemlösungen, auch von Seiten der Fachwissenschaft, den Bach runter.
Die Sachverhalte sind zwar nicht identisch, doch war es auch z. B. bei meiner Tätigkeit als Bürokrat im Arbeitsamt / in der Arbeitsagentur nützlich, ein ganz konkretes (abschreckendes) Beispiel für eine entgleiste Form (sinnentleerte Bürokratie) staatlichen Wirkens vor Augen zu haben.


Ubbsen

„Ubbsen“ heißt eigentlich Ubbedissen und war damals noch eine eigenständige Gemeinde (1973 nach Bielefeld eingemeindet).
Dort wohnte „Tante Klärchen“; vermutlich eine weitere Schwester meiner Großmutter. (Es könnte das Elternhaus meiner Großmutter - Horstbrink - gewesen sein.) Bei unseren ersten Besuchen war das Haus noch ein Bauernhof: Unten die „Deele“ mit Ackerbaugeräten und (glaube) zu beiden Seiten Ställe für das Vieh (sozusagen als Fußbodenheizung). Oben die Wohnräume. Hinter dem Haus der Garten, Hühnerstall und ein Stück Ackerland. (Die frühe Bekanntschaft mit „Landluft“ macht für mich heute hier in Schwangau auch den Gang durch die Dorfstraße erträglich. Dort gibt es nämlich noch einige Kuhställe, die eine nicht wirklich wohlriechende Luft verströmen.)
Später wurde die Bauernwirtschaft aufgegeben und "Klärchens" Tochter und deren Ehemann betrieben einen Lebensmittelladen in dem Gebäude. Ab und an Sonntagen fuhren wir dort hin und kauften ein; da keine anderen Kunden im Laden waren, durften wir bzw. ich auch hinter dem Tresen herumlaufen. Und ich durfte vorschlagen, was wir vielleicht sonst noch einkaufen sollten.
Zu Tante Klärchens Zeit kam dort gelegentlich auch eine größere Verwandtenschar zu Familienfesten zusammen, aber daran habe ich nur noch eine dunkle Erinnerung. 


Die Schröder-Sippe

Wie ich der Todesanzeige für meine Urgroßmutter entnehm, hatte die Schröder-Seite sogar Verwandte in den USA:

Tante Ella (Kemmerich?) war eine quicklebendige und ebenfalls sehr sympathische Frau und gehörte wohl auch zur Linie meines Großvaters (mütterlicherseits), also zur "Schröder-Line". Ihr Schwiegersohn hieß Willi Hosse und wohnte im Westerwald, wo ich seine Familie mal besucht habe (und zwischen meinen Eltern auf der "Besuchsritze", den Mittelkanten zweier nebeneinandergestellter Betten, geschlafen : Nicht wirklich optimal):


Wahrscheinlich war sie eine Schwester von meinem Großvater und von "Onkel Emil" (Schröder):

Onkel Emil war Malermeister und ist mir als rüstiger Greis in Erinnerung, der noch bis ins hohe Alter arbeitete. (Ganz zuletzt, als er seine Werkstatt bereits verkauft hatte, trug er immer noch die Angebote der Fa. für öffentliche Aufträge ins Bielefelder Rathaus.) Und er war (wie Ludiwg Erhard), immer mit einer Zigarre unterwegs. (Links meine Mutter, rechts außen "Tante Gerda", die Tochter von Onkel Emil. Die war mit "Onkel Arthur" Schönfeld verheiratet und hatten eine Tochter Gerhild und einen Sohn Ecke.

Links Arthur, rechts Gerda Schönfeld. In der Mitte Paul Schumann (rechts davon mein Vater).


Nachtrag vom 09.11.2019

Aus dem Kreise der noch existierenden Familie Gläntzer habe ich die folgende Mitteilung erhalten:
"Die Gläntzers sind nicht um 1730 aus der Gegend um Salzburg gekommen. Sie waren schon im 16. Jahrhundert in Nordhessen ansässig. Die Wurzeln könnten allerdings wirklich im Salzburger Land liegen, dort gab es einen Weiler mit dem Namen Glan(c)z. Auch heute leben dort noch Namensträger."
Keine Ahnung, wie die Meinung zustande kam, dass es sich um Salzburger Exulanten gehandelt hat. Jedenfalls hat mir meine Mutter das immer erzählt.


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ceterum censeo
Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 09.11.2019

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