Samstag, 31. August 2019

Vita Burkhardti Brinkmanni, Teil 6: Frühe Kindheit und Volksschuljahre


„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“

1949/50, ca.

Schau, gleich kommt das Vögelchen aus der Kamera geflogen .....

Trotz viel versprechender Ansätze .....
..... bin ich eher KEIN begnadeter Handwerker geworden. Allerdings habe ich später einiges an Holzarbeiten in unseren verschiedenen Wohnungen installiert: In der Frankfurter Spohrstr. 58 Zwischendecken eingezogen (das Gebäude war zu Kaisers Zeiten errichtet worden, mit ca. 3,40 m hohen Räumen) und eine Schalldämmwand zur Nachbarwohnung eingebaut.
Und überall Schränke, Schränke, Schränke gebastelt: Bücherschränke, weil es keine nach meinen Vorstellungen zu kaufen gab. Von denen habe ich heute noch welche: Nicht schön - aber funktional.

Früh übt sich - was ein Erwachsener werden will:
Liebe Mitbürger! Sie wissen, dass wir Politiker uns alle erdenkliche Mühe geben, und nur Ihr Bestes wollen! Indes: Die Zeiten sind schwer, die Kassen sind leer! Aber vertrauen Sie uns: Wir bleiben am Ball für Sie! 😈

Ich glaube, die glauben mir das! 😤

Na, wie hab' ich das wieder gedeichselt?


Benteler-Ferienheim in Berlebeck

Dem Arbeitgeber meines Vaters, den Benteler-Werken, bin ich noch heute für schöne Kindheits-Urlaube im Berlebecker Ferienheim "Haus Waldwinkel" dankbar (Postkarten von 1955):


Meinen Leserinnen und Lesern, die vielleicht finanziell in der ganzen Welt herumreisen können, mag das als eine sehr bescheidene Freude erscheinen. Aber das Glücklichsein ist kein Absolutum, sondern (wie so vieles andere auch) relativ. Im Verhältnis zu meinem Alltagsleben in Bielefeld waren die Sommer-Urlaube im nur wenig entfernten Dorf Berlebeck (heute ein Ortsteil von Detmold) nicht minder ein Abenteuer, wie für die Jugend von heute vielleicht ein Trip nach New York oder in die Rocky Mountains. Der Urlaub begann eigentlich schon mit dem Bangen, ob überhaupt einer der heiß begehrten Plätze zu bekommen wäre. Denn beim Urlaubszeitraum waren wir natürlich auf die Schulferien beschränkt. Nach der Bestätigung folgte die Vorfreude und schließlich kamen jene zwei Wochen, wo es zu jedem Frühstück Brötchen und Marmelade gab, wo eine große Sandgrube uns Kindern zum Abenteuerspielplatz wurde, wo Namen wie „Gotenburg“, „Gauseköte“, „Velmerstot“ und „Hirschsprung“ die Phantasie beflügelten. 

Und dann war da noch, ganz in der Nähe, die Falkenburg. Viel zu sehen war damals in dem bewaldeten Gelände nicht mehr; 
erst in den letzten Jahren hat ein Verein die Grundmauern wieder aufgebaut (Video aus der Luft; Trailer zu einem Dokumentarfilm). Wolfsangeln haben wir auch keine gefunden. Aber spannend war es dennoch.

"Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, zu krauchen auf diesen Stumpf?" 😁

In einer Weiterentwicklung meines strategischen Denkens beschloss ich, den Turm bereits im Vorfeld zu verteidigen und die Feinde gar nicht erst herankommen zu lassen:

Ausflüge führten u. a. zu den geheimnisumwitterten „Externsteinen“ (wiewohl ich für spirituelle Empfindungen denn doch zu nüchtern bin). Diese Urlaube – mit jeweils mindestens einer Wanderung zum Hermannsdenkmal - waren eine intensiv erlebte Zeit, wie ich sie später kaum mehr hatte. 
Ganz in der Nähe ergoß sich das Quellwasser der "Berlebecke" in einen stillen Waldteich: So schön wie die Clitumnusquelle. Beinahe wenigstens 😀. (Jetzt ist das Gelände anscheinend unzugänglich: vgl. S. 5.)

Wenn jedoch das Wasser von oben kam (was gar nicht so selten vorkam), dann gab es einen heimeligen Aufenthaltstraum (Postkarte),
wo man sich mit Brettspielen oder lesend die Zeit vertreiben konnte. Ich erinnere mich an eine "Geschichte des Siebenjährigen Krieges" (Friedrich der Große) sowie an "Die gute Erde" von Pearl S. Buck.
Wo ich 9/11 war, oder beim Tod der Prinzessin Diana, das weiß ich nicht mehr. Dass wir uns aber am 13.08.1961, dem Tag des Mauerbaus, in Berlebeck aufhielten: Daran erinnere ich mich genau. Denn damals standen Menschen mit tragbaren oder Auto-Radios auf der Straße herum und lauschten mit ernsten Mienen den Meldungen.
(Und was die Diana angeht: Deren Trauerfeier haben meine Frau und ich durch Zufall teilweise im Bahnhof von Karlsruhe mitbekommen, wo sie auf großen Fernsehbildschirmen übertragen wurde.)

Fiskalhistorisch von Interesse ist das "Notopfer Berlin", das man damals zusätzlich zum regulären Porto auf Postsachen kleben musste (hier auf einer Postkarte von 1955 aus Berlebeck). Dieses zahlen wir heute zwar nicht mehr; aber die Berliner (auf städtischer wie auf bundespolitischer Ebene) ziehen uns noch immer massenhaft Geld aus der Tasche (und sogar weitaus mehr als damals). Nur haben die heutzutage Schleichwege gefunden, damit die Gerupften nichts merken. (Die Italiener würden sagen: "Il birbone sa pelar la gazza senza farla stridere."). (Der Kopf auf der 10-Pfennig-Briefmarke ist - Jüngere erkennen ihn vielleicht nicht mehr - derjenige des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss).
 

Lange Zeit unerreichbare Objekte der Begierde waren Lederhose und Fahrtenmesser gewesen; um 1960 herum hatte ich endlich beides (sowie ein Fernglas; freilich ein lausiges mit lediglich 3facher Vergrößerung):
Falls ich mich richtig entsinne, war die Lederhose nicht wirklich die richtige, also nicht so, wie sie die Klassenkameraden hatten: ungefärbt und speckig. 😎


Frühe Medienlektüre – und was davon geblieben ist

Auch ideologisch haben die Benteler-Werke mich stark geprägt - gewissermaßen. Der nordrhein-westfälische Arbeitgeberverband (oder Metall-Arbeitgeberverband?) schickte uns nämlich damals regelmäßig (glaube, alle 2 Wochen) die Zeitschrift „Heim und Werk“ ins Haus. Da wir selber wenig Geld hatten, hielten meine Eltern ansonsten nur eine Tageszeitung: Die (SPD-nahe) „Freie Presse“. Damals war die Presselandschaft vielfältiger als heute: Das (bürgerliche) „Westfalenblatt“ existiert zwar noch; die einstige „Westfälische Zeitung“ jedoch hat sich mittlerweile mit der Freien Presse zur „Neue Westfälische“ zusammengeschlossen.
Unvergessen werden mir aus der Freien Presse die Karikaturen von „ekö“ (Egon Körbi, 1920 – 1990) –bleiben. Diese, die ich jetzt zufällig im Weltnetz finde, erscheint mir – weiß nicht, wieso? – seltsam aktuell ….. .
(Immerhin erinnern sich auch andere noch an ihn; 2017 hat das Bielefelder Stadtarchiv seinen Zeichnungen eine kleine Ausstellung gewidmet.)

Das Magazin „Heim und Werk“ transportierte natürlich eine marktwirtschaftliche (und antikommunistische) Einstellung. Das alles aber nicht verbohrt, sondern unterhaltsam und für die Leser auch bei eigenem Nachdenken plausibel.
So bin ich vermutlich schon damals ein Anhänger der Freien Marktwirtschaft geworden. Und bis heute geblieben. Und zwar ein Anhänger der SOZIALEN Marktwirtschaft.
Mit dieser Klarstellung grenze ich mich entschieden nach BEIDEN Rändern ab:
  • gegen Sozialisten (Kommunisten oder auch nationale Sozialisten) einerseits; aber andererseits ebenso
  • gegen den marktradikalen (mehr oder weniger „libertären“ bzw. wirtschaftstheoretisch „österreichischen“) Narrensaum.


Toiletten-Training als Geheimdienst-Analytiker

Deutsche Geheimdienstler, die nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Gefangenenlager in den USA einsaßen, hatten aus Langeweile aus Medieninformationen, die sie lediglich in zensierter Form und somit unvollständig erhielten, die vollständigen Zusammenhänge rekonstruiert. Die Amerikaner entdeckten das, waren begeistert über diese Analysefähigkeit und flugs engagierten sie die deutschen Kriegsgefangenen für ihren eigenen Geheimdienst.
Ob die Geschichte wahr ist, weiß ich nicht. So etwa jedenfalls hat sie mir vor vielen Jahren der in Teil 4 erwähnte Willi Hosse erzählt.

Doch lange bevor ich davon hörte, hatte ich schon selber solche Fähigkeiten entwickelt. Heutzutage kriegt man die Geheimdienstarbeit auf einer Hochschule beigebogen; ich dagegen musste mir das selber antrainieren. Und weil es ja geheim ist, tat ich das an einem ganz geheimen Ort: Auf dem Klo!
Toilettenpapier kostet Geld. Diese Ausgabe kann man dadurch einsparen, dass man Zeitungspapier einer finalen Zweitverwendung zuführt. So hing auf unserer Gemeinschaftstoilette im Keller des Hauses Zeitungspapier in sauber ausgerissenen Vierecken an einem Haken zur einschlägigen Benutzung. Unsere Wohnungsnachbarn hielten eine andere Zeitung als wir, und nachdem ich mehr Lesehunger denn Lesematerial hatte, studierte ich dort deren Zeitung. Natürlich waren die Artikel in den meisten Fällen unvollständig. Ich musste also versuchen, mir den Rest hinzu zu denken bzw. zu kombinieren. Und ich kombiniere, dass mir dieses Studium an einem stillen Orte geholfen hat, mein Textverständnis wesentlich zu verbessern.
Diese meine Fähigkeit blieb aber so geheim, dass kein Geheimdienst jemals davon erfahren hat. Und mich daher auch keiner rekrutiert hat.


Einstige Jakobusschule; Schullandheim an der Meierei auf der Insel Langeoog

Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen waren damals wohl noch weitgehend konfessionell. Ich besuchte die evangelische Jakobusschule (Hausnr. 71); die katholische Canisiusschule lag im direkt anschließenden Gebäude (Nr. 73). Die Schulen sind heute anscheinend beide zur „Diesterwegschule“ vereinigt (und verkleinert); leider berichtet deren Webseite nichts über die Schulgeschichte. Der Google-Stadtplan weist mein ehemaliges Schulgebäude jetzt als „Studieninstitut für kommunale Verwaltung Westfalen“ aus.
Die Pausenhöfe beider Schulen waren ganz am Anfang durch einen Zaun getrennt; so konnten wir Evangelischen den Katholen ihre konfessionelle Minderwertigkeit lediglich verbal verklickern. (Was die ihrerseits, mutatis mutandis, zweifellos genauso bedauert haben.) Als dieser Zaun später fiel, funktionierten die Religionsvergleiche gelegentlich auch handfester. 😈

Ebenso wie später (und noch jetzt: dazu mehr in einer späteren Folge) das Ratsgymnasium, besaß auch die Jakobusschule ein Schullandheim auf der Insel Langeoog. Das lag allerdings am Ostende und damit weit außerhalb des Ortes, an der sog. „Meierei“. Deren Webseite informiert leider nur über die Gründung im Jahr 1952, nicht über das weitere Schicksal des Heimes. Offenbar wurde es später von der Osningschule übernommen (und wohl auch ausgebaut; leider erfährt man auch auf deren Homepage nichts darüber).
Einschlägige Internetanbieter im Internet offerieren heute noch Ansichtskarten des Schullandheims der Jakobusschule.
Zwei Fotos aus "meiner Zeit" habe ich auf meiner Gedenkseite für meinen Volksschullehrer eingestellt.


Grundschullehrer Helmut Niepel; Zeugnisse

Von der ersten bis zur vierten Grundschulklasse hat mich Helmut Niepel unterrichtet. Der war ein Heimatvertriebener aus Schlesien, ausschauend wie ein Patriarch mit seiner eindrucksvollen weißen „Löwenmähne“. Gelegentlich veröffentlichte er kleine Gedichte in der Zeitung „Freie Presse“. Sehr gerne denke ich an ihn zurück. Manchmal durfte ich ihn daheim besuchen; auch seine mütterliche, rundliche Ehefrau habe ich noch vor Augen. Mehr über ihn in meinem Blott "In memoriam Helmut Niepel".

Amüsant ist der Rückblick, aus hohem Alter, auf meine Volksschul-Zeugnisse. Die sind in Sütterlinschrift verfasst, die wir damals auch noch lernen mussten. Schreiben kann ich sie heute nicht mehr, lesen – na ja ….. .

Malen, Handschrift und Sport waren meine Schwachstellen. Im Herbstzeugnis (nach dem damaligen Schuljahr also Zwischenzeugnis) der 2. Klasse lauteten die Noten noch „gut“ (Sport hatten wir wohl noch nicht). Im Schlusszeugnis vom 31.03.1954 waren sie auf „befriedigend“ abgerutscht (jetzt einschl. Sport). Im Herbstzeugnis der 3. Klasse war nur Malen noch „befriedigend“, die anderen beiden Noten waren auf „ausreichend“ abgerutscht. Im Schlusszeugnis war ich auch im Malen auf „ausreichend“ herabgesunken, und dort blieben dann alle drei Zeugnisnoten bis zum Schluss.

Keine Zensurnote, nur eine beschreibende Wertung, gab es für den Religionsunterricht. Da war ich damals ein eifriges Kerlchen (besuchte ja auch regelmäßig die Sonntagsschule in der Jakobuskirche, teilweise auch in der Neustädter Kirche).
Der vorgedruckte Teil „Hat am evangelischen Religionsunterricht“ wurde wie folgt ergänzt (in chronologischer Reihenfolge der Zeugnisse)
- „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen
- „mit warmer Bereitschaft teilgenommen
- „mit besonderem Eifer teilgenommen“ (dito, dito) und zuletzt:
- „mit ganz besonderem Eifer teilgenommen“.
Damals wurde allerdings auch die Grundlage für meinen späteren Agnostizismus (und Kirchenaustritt) gelegt. Denn unser Lehrer klärte uns darüber auf, dass die biblischen Wunder gar keine waren: Das Moses Wasser aus dem Felsen schlug, bzw. schlagen konnte, war nicht einem Eingreifen Gottes zu verdanken, sondern seinem technologischen (priesterlichen?) Wissen, das er in Ägypten erworben hatte.
Und also geschah es, dass dem Sprung im Felsen ein Sprung in meinem (Kinder-)Glauben entsprang. 😄

Und eben weil dieser Religionsunterricht so "erfolgreich" war (wenn auch nicht im Sinne der Erfinder), bin ich ein überzeugter Befürworter von staatlichem Religionsunterricht auch für Muslime. Zwar weiß ich, dass diese Idee vielen Deutschen (insbesondere auch von sehr vielen Parteifreunden in meiner AfD) ganz entschieden missfällt. Aber was ist die Alternative? Koranschulen in Hinterhofmoscheen sind jedenfalls deutlich schlechter! Ich fürchte freilich, dass die Gegner von Islamunterricht in den Schulen teils nicht fähig und teils nicht bereit sind, die Konsequenzen selbstkritisch zu reflektieren, die sich zwangsläufig einstellen, wenn ihre Ablehnung real umgesetzt wird.

Schmunzelnd blicke ich auch auf die Beschreibungen meines Lernverhaltens zurück:
1) Burkhardt, strebsam, offen, wendig und fleißig folgt sehr aufmerksam dem Unterreicht und bringt viel [Wissen] in die Schule mit. Manchmal etwas wild, weiß er sich doch zu zügeln. Seine Leistungen sind sehr gut.
2/1 (Herbstzeugnis 2. Klasse): Bei aller Ruhe sehr strebsam, aufgeschlossen allen Fragen, sehr interessiert, fleißig, bedacht und sehr aufmerksam.
2/2 (Schlusszeugnis 2. Klasse): Sehr bedacht und ruhig, folgt er mit größtem Interesse und guter Beteiligung dem Unterricht, ist fleißig und strebsam.
3/1) Bei guter Beteiligung und gutem Fleiß müsste er doch etwas (? nicht lesbar) und entschlossener werden.
3/2) Führung und häuslicher Fleiß gut, Beteiligung am Unterricht sehr gut.
4/1) wie vor; allerdings war mein häuslicher Fleiß jetzt nur noch „befriedigend“.
4/2) Führung und häuslicher Fleiß gut; Mitarbeit im Unterricht sehr gut. Zeigte ein über sein Alter hinausragendes Interesse für alles Wissen.


Jugendfreunde Udo Twesmann, Klaus Bode und Bodo Knigge

Ein Klassenkamerad (und schon Kindergarten-Gefährte: Im Abschlussfoto in Teil 3 steht er blondschöpfig zwischen der Kindergartenschwester in der Mitte und mir auf der linken Seite) und vertrautester Freund meiner Kindheit war Klaus Bode aus der Bielstein-Straße. Später jedoch haben wir uns aus den Augen verloren:
In derselben Straße wohnte auch Bodo Knigge (in der Mitte; der Junge links könnte Kurt-Ulrich Schumann gewesen sein (vgl. Teil 4):

Ob auch er ein Klassenkamerad war, weiß ich nicht mehr. Irgendwie waren wir ebenfalls befreundet, zeitweise. Später hatte ich allerdings gelegentlich auch mal Stress mit „Bodo und seinen Bielstein-Botten“, also mit seiner Clique.

Udo Twesmann (rechts) war Nachbarskind und im gleichen Jahr wie ich geboren; wir sind noch heute gute Freunde. Allerdings: Wohin wir damals (um 1950) mit dem Postbus verreisen wollten - das weiß ich nicht mehr:


>>>    Teil 5  /  Teil 7


ceterum censeo
Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 04.09.2019

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