Dienstag, 14. April 2020

Coronakrise: Wie werden die Verbraucher nach dem Ende der Einschränkungen reagieren?


Die erste Überlegung, die einem für die Zeit nach Aufhebung des "Shutdowns" in den Sinn kommt (und für die man gar nicht überlegen muss) ist: Alles geht weiter wie vorher. Natürlich haben die Kontakteinschränkungen und Quarantänemaßnahmen tiefe Spuren in der Wirtschaft hinterlassen, die jedes Unternehmen dann so gut wie möglich aufzuarbeiten versuchen wird. Natürlich wird es auch eine Reihe von Insolvenzen geben: Sozusagen einen stellenweisen Kahlschlag, wo aber die wirtschaftliche Dynamik rasch wieder neues Leben erblühen lassen wird.
Bei alledem unterstellen wir freilich stillschweigend, dass die Coronakrise nicht zu dauerhaften oder zumindest längerdauernden Verhaltensänderungen der Konsumenten führt. Indes kann es bekanntlich ganz anders kommen, als man denkt. Das gilt insbesondere dann, wenn man gar nicht denkt, sondern frühere Entwicklungslinien gedankenlos einfach fortschreibt.
Nach meiner Einschätzung könnten wir in Deutschland, aber auch in anderen (entwickelten) Ländern eines der folgenden vier Szenarien sehen, nachdem die Ausgangsbeschränkungen usw. mehr oder weniger vollständig aufgehoben wurden:
  1. "Ganz normal": Im Großen und Ganzen geht es mit der Wirtschaft so weiter wie vorher. Am Anfang gibt es einige "Aufräumarbeiten" (siehe oben), aber danach nimmt alles wieder seinen gewohnten Verlauf,. insbesondere verhalten sich die Verbraucher nicht wesentlich anders als "vor Corona".
  2. "Wild shoppen": Eine andere Möglichkeite wäre, dass die "eingesperrten" Konsumenten nach ihrer "Freilassung" versuchen, das Entbehrte nachzuholen und nun wie wild Einkaufen, Essen und auf Reisen gehen (soweit es die finanziellen Möglichkeiten - ggf. einschl. Kreditrahmen - erlauben). Aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfte eine solche Reaktion wünschenswert sein, um die Einnahmeausfälle der verbrauchernahen Unternehmen und der vom Tourismus abhängigen Länder und Gebiete so weit wie möglich auszugleichen.
  3. Der Internet-Handel könnte sich drastisch zu Lasten des stationären Handels ausweiten. In der Krise könnte die Verbraucher noch mehr als bisher auf diese Art des Einkaufens ausgewichen sein und dieses Verhalten nach der Krise beibehalten.
  4. "Wild sparen" (näher s. u.): Das wäre ein Horrorszenario, aber keineswegs völlig ausgeschlossen. 
Bezogen auf die Einzelperson kann der "Lerneffekt" unterschiedlich sein. "Wild shoppen" und "wild sparen" können sich gegenseitig neutralisieren. Für die Gesamtwirtschaft ist entscheidend, ob in der Summe eine nachhaltige Änderung der Verbrauchergewohnheiten eintritt.

Für ein "wildes Sparen" (Ziff. 4) kann es unterschiedliche Motive geben (die sich keineswegs gegenseitig ausschließen):
  • Große Teile der Konsumentenschaft könnte aus der Krise "gelernt" haben, dass es für sie besser ist, Ersparnisse zu bilden, statt ständig "von der Hand in den Mund" zu leben. Das könnte insbesondere für Länder mit wenig entwickelten Sozialsystemen zutreffen, also insbesondere die USA.
  • Ebenfalls könnte es zu einer "Konsumentwöhnung" gekommen sein: "Brauche ich das ganze Zeug wirklich?" "Eigentlich war mein Shopping doch nur eine Ersatzbefriedigung, es gibt viel Schöneres im Leben!" usw.

Speziell bei den Urlaubsreisen könnte es zu einem Sondereffekt dergestalt kommen, dass die Menschen zwar nicht das Reisen als solches einstellen, aber verstärkt im eigenen Land bleiben. Insbesondere Italien und Spanien dürften durch die enorm hohe Zahl der dortigen COVID-19 Erkrankungen für einige Zeit touristisch stigmatisiert sein. (Was natürlich die Forderung insbesondere von Italien, aber auch von Frankreich, Spanien und anderen Ländern  nach Gemeinschaftsanleihen in der EU oder EWU auf der Agenda halten wird.)

Jedenfalls wird es "spannend", wie es mit der Wirtschaftsentwicklung weitergeht:

  • wie schnell sich die Wirtschaft (in Deutschland, in Europa, in den USA und dem Rest der Welt) wieder berappelt;
  • wie sich das Geldsystem entwickelt (Inflation?)
  • ob und welche neuen Umverteilungsmechanismen auf nationaler und internationaler Ebene entstehen werden.
  • und speziell in Deutschland, ob die buntfanatischen Bahnhofsklatscher weiterhin die politische Agenda beherrschen werden. Oder ob sich die Bürger darauf besinnen, dass sie ihre Steuern doch eigentlich dafür bezahlen, dass der Staat das Geld zunächst einmal FÜR DIE EIGENEN LANDSLEUTE verwendet - und nicht für eine weltweite Menschheitsbeglückung!

Nachtrag zu Ziff. 3:

"Geschäftlich gesehen gehört der Logistikriese [Amazon; hier geht es um die USA] zu den großen Gewinnern der Krise. Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten in vielen US-Regionen regelrecht explodieren lassen. Das Unternehmen tut sich mit dem Ansturm schwer, viele Kunden müssen derzeit lange warten oder können wegen Überlastungen gar keine Bestellungen aufgeben. Um den großen Andrang von Kunden zu bewältigen, will Amazon laut einem Blogeintrag weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen. Die Mitteilung kommt knapp einen Monat, nachdem der Konzern ..... bereits die Einstellung von rund 100.000 Beschäftigten angekündigt hatte" erfährt man heute in diesem Bericht.


Weiterer Nachtrag 14.04.

Unter "Düstere Vorhersage des IWF: Die größte Krise seit der Großen Depression" berichtet die FAZ heute über die (ziemlich erschreckenden) Krisenprognosen. Die, wie üblich, mit Aufforderungen des IWF an die "reichen" Länder verbunden sind, den "armen" Ländern die Schulden zu erlassen. Bei den deutschen Steuerdeppen, den Klerikalsozialisten der Amtskirchen und den Klimasozialisten der Vogelmörderpartei sowie bei der KPD (Kevin Partei Deutschlands alias "Sozialdemokraten") werden solche Aufforderungen zum Raubzug gegen uns Steuersklaven sicherlich auf fruchtbaren Boden fallen .....


Nachträge 15.04.2020

Prognosen des Analysehauses Empirica für die kurz- und mittelfristige Entwicklung des deutschen Immobilienmarkts enthält der Bericht "Preisrückgang erwartet: Abschied vom Immobilienboom" heute auf der FAZ-Webseite (meine Hervorhebungen):
"
Insgesamt rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer Delle bei den Kaufpreisen, die bei minus 10 bis 25 Prozent liegen dürfte“. 

"Prognostiziert werden Notverkäufe von Menschen mit Einkommensverlusten und ein Rückgang der „Schwarmwanderung“. Damit ist das Phänomen gemeint, dass es zuletzt viele Menschen innerhalb Deutschlands in Städte wie Berlin, Leipzig oder Freiburg zog".
"Der erwartete Einbruch der Immobilienpreise wird aus Sicht von Empirica aber nur ein vorübergehender sein. „Wir erwarten eine Zuwanderungswelle, weil Deutschland besser durch die Krise kommt als andere Länder“, sagt Vorstandschef Reiner Braun. Er denkt dabei vor allem an die Südeuropäer, die es schon im Zuge der Finanzkrise in großer Zahl nach Deutschland zog. Aber auch Briten und Amerikaner könnten die Nachfrage nach oben treiben. „Insgesamt erwarten wir langfristig, das ist im besten Falle ab Ende 2021, eine Erholung der Kaufpreise“, heißt es in der Studie. Auch die Neuvertragsmieten dürften nach Einschätzung der Analysten kurzfristig nachgeben, aber weniger stark als die Kaufpreise. Dies werde davon abhängen, wie sich die Arbeitslosenzahl und die Umsatzsituation der Selbständigen entwickele."


Einem heutigen Finanzmarkt-Bericht, ebenfalls in der FAZ, entnehme ich diese Information (meine Hervorhebung):
"Auf mehr als 12 Billionen Dollar werden die Verlustrückstellungen geschätzt, die die Finanzinstituten für uneinbringliche Kreditkartenschulden und Zahlungsausfällen aus der Ölindustrie vornehmen müssen."
Das sind Sümmchen! Zum Vergleich: Die gesamte Staatsverschuldung der USA liegt, glaube ich, "nur" irgendwo bei 21 Bio. USD!


Nachtrag 17.04.2020

Einige Gewinner (in Deutschland) der Corona-Krise listet heute der SPIEGEL-Bericht "Wirtschaft und Corona Diese deutschen Unternehmen profitieren von der Krise" auf.


Nachträge 21.04.2020

Einen indirekten Hinweis auf die weltweit ausgesprochen desolate wirtschaftliche Lage liefern die Ölpreise. Unter "Die große Öl-Wette gegen Amerika" berichtet heute die WELT, dass der Preis für eine bestimmte amerikanische Ölsorte an der Börse kurzfristig bereits ins Minus gegangen ist (und somit die Öllieferanten ihren Abnehmern noch Geld draufzahlen musste, um ihre Ware loszuwerden!). Der Artikel schließt mit der pessimistischen Aussicht: "... die Öl-Spekulanten, das zeigt der Preissturz, glauben offenbar nicht, dass Trump es schafft, die wirtschaftliche Lage schnell zu bessern. Ihre Wette gegen WTI ist auch eine Wette gegen Amerika." Ganz abgesehen davon, dass eine schwache US-Wirtschaft auch die Weltwirtschaft beeinträchtigen würde, dürfte es freilich auch in den anderen Ländern schwierig werden, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Auch in Deutschland, zumal wir ja besonders stark vom Export (und von der Automobilindustrie) abhängig sind.

Ausführlicher über einige Hintergründe informiert der FAZ-Bericht "Folgen der Pandemie: Wohin mit dem ganzen Öl?" von heute:
"...  die ... Ölförderung ... ist nicht so einfach zu stoppen, wenn die Nachfrage ausbleibt: Ist die Quelle einmal angebohrt, sprudelt das Öl. Deshalb muss es ins Lager genommen werden. ..... Das Lagerproblem ist nach Einschätzung der Händler allerdings nur kurzfristiger Natur. Schon für Juni bestelltes Rohöl kostet wieder mehr als 20 Dollar das Fass. ..... Der Fachbegriff für die rare Marktsituation, in der aktuelle Spottpreise niedriger sind als die Future-Preise, heißt Contango: Rohöl für eine Lieferung im November kostet mehr als 30 Dollar das Fass."
Dieser Preis ist für die amerikanische Fracking-Förderung wahrscheinlich nicht kostendeckend. Aber immerhin zeigt er die Erwartung eines zumindest auf mittlere Sicht wieder deutlich steigenden Rohölbedarfs an

Der Inflationsgefahr geht der ebenfalls heute erschienene FAZ-Artikel "Corona-Krise: Von wegen Hyperinflation" nach. Die kurzfristigen Inflationsgefahren halten die dort zitierten Stimmen trotz der stark gestiegenen Geldmenge für gering: Die Geldmenge steige zwar, aber die Umlaufgeschwindigkeit sinke im Gegenzug: Die Konsum- und Investitionslaune werde lange gedämpft bleiben.
" 'Die Corona-Krise sorgt jetzt erst mal für einen Rückgang der Inflation', glaubt auch Volker Wieland, Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat. ..... Mittel- bis langfristig stelle sich dann die Frage, wie die Staaten aus der hohen Verschuldung wieder herauskämen: Eine längerfristige Entschuldung über Negativzinsen und hohe Inflationsraten müsse vermieden werden."


Nachtrag 28.04.2020

"Ökonomen korrigieren sich: Die Wirtschaft bricht stärker ein als erwartet" meldet heute die FAZ: 
" 'Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um kalenderbereinigt 6,6 Prozent schrumpfen; berücksichtigt man die vergleichsweise vielen Arbeitstage, verringert sich der Rückgang auf 6,2 Prozent', erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser."  Ich halte auch das noch für zu optimistisch und vermute, dass der Rückgang noch weitaus heftiger ausfallen wird.


Nachträge 29.04.2020 

In den USA hat, neben der Regierung, auch die Notenbank ihre "Bazooka" rausgeholt. Darüber informierte gestern die Webseite "GodmodeTrader" unter dem Titel "4 Billionen US-Dollar: Wohin fließen die Kredite der US-Notenbank Fed?".

Die FAZ wundert sich heute in dem Artikel "Corona und der Dax : Die Lage ist ernster, als die Börse glaubt" darüber, dass die Börse die gigantischen Verwerfungen durch die Coronakrise überhaupt nicht einzupreisen scheint:
"Die Lage ist so dramatisch, dass der Preis für die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) in der vergangenen Woche zum ersten Mal seit Menschengedenken ins Minus rauschte. ..... Mancher mag dieses Ereignis der negativen Preise als ein rein technisches abtun. Es ist aber zu befürchten, dass es sich dabei um das sprichwörtliche Pfeifen im Walde handelt. Die Lage ist ernst. Sie bleibt es, solange niemand absehen kann, was der Lockdown ökonomisch am Ende wirklich kostet, und solange niemand weiß, ob die nun so vehement geforderten und durchgedrückten Lockerungen im öffentlichen Leben am Ende nicht doch zu einer zweiten Infektionswelle führen werden. ..... Der Dax dagegen ist längst schon wieder beständig über der 10.000-Punkte-Marke. ..... Das Kursniveau hat doch nichts mit der Realität zu tun, ..... Die am Aktienmarkt unterstellten Gewinnerwartungen der Unternehmen sind noch immer viel zu positiv. Fachleute sehen sie mindestens 40 Prozent tiefer. ..... An der Abkopplung des Börsengeschehens von der tatsächlichen Lage in den Unternehmen haben die Notenbanken einen gehörigen Anteil. Die milliardenschweren Hilfspakete der amerikanischen Notenbank Federal Reserve oder auch der Europäischen Zentralbank EZB versorgen die Märkte mit billigem Geld ..... . Und doch sollte sich niemand in Sicherheit wiegen, dass dieser Zustand jenseits der 10.000 Punkte die Krise hindurch andauert. Die sogenannte 'Bärenmarkt-Rally' ist ein bekanntes Phänomen in Krisen. Auf Kursstürze folgen sehr häufig Aufwärtsbewegungen und Phasen kurzer Erholung. Im Rückblick aber werden diese Rallys sehr wahrscheinlich in einen länger anhaltenden Abschwung eingebettet gewesen sein."


Nachträge 30.04.2020

"US-Notenbank Fed tastet Leitzins nicht an und warnt vor beispiellosem Konjunktureinbruch" titelt heute die Webseite Finanzen.net.
"[Der Notenbank-Präsident Jerome] Powell sagte, es sei derzeit essentiell, den Kreditfluss in die Wirtschaft aufrecht zu erhalten und den wirtschaftlichen Schaden des Virus-Ausbruchs zu begrenzen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Ausrichtung der Geldpolitik angemessen. Es sei allerdings unklar, wie lange der wirtschaftliche Abschwung anhalte. Das Virus habe die US-Wirtschaft abrupt zu einem Halt gebracht. Voraussichtlich müssten die Fed und der Kongress künftig noch mehr tun, um die Wirtschaft zu stützen, sagte der Notenbankchef. Powell wies auf zahlreiche wirtschaftliche Risiken hin, die von der gegenwärtigen Krise ausgingen. So sei unklar, wie lange es dauere, den Ausbruch des Virus unter Kontrolle zu bringen, ob es mehrere Wellen von Ausbrüchen gebe und wann Heil- oder Impfmittel verfügbar seien. Darüber hinaus bestünden längerfristige Risiken wie der Verlust von Fähigkeiten auf Seiten der Arbeitnehmer infolge längerer Arbeitslosigkeit oder unverschuldete Insolvenzen von grundsätzlich gesunden Unternehmen."
Das alles dürfte entsprechend genauso für uns (und natürlich auch für viele andere Länder weltweit) gelten.

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) stellt heute Überlegungen an, ob Inflation oder Deflation zu erwarten sind, und wie die zukünftige Zinspolitik der Zentralbanken aussehen wird: "Nach der Corona-Krise droht die heimliche Enteignung der Sparer".


Nachtrag 08.05.2020

Die Aktienmärkte waren zwar ganz kurz in Panik, haben sich mittlerweile aber wieder gut gefangen. Dass es dabei bleibt, bezweifelt Will Meade, ehemals Analyst bei Goldman Sachs:
"Der Nasdaq erholte sich im Jahr 2000 ähnlich wie die Aktien in diesem Jahr - er fiel um 40% und erholte sich dann um 42% vom Boden, wobei er 61,8% seines Rückgangs nachvollzog. Er kam zum Stillstand und fiel dann um 43%, wobei er vier Monate später ein neues Tief erreichte", gibt MarketWatch den Experten wieder. Deshalb geht Meade davon aus, dass auch in diesem Jahr ein weiterer Absturz bevorsteht. Für weitere Risiken und Unsicherheiten, über die Corona-Krise hinaus, dürften seiner Meinung nach die US-Präsidentschaftswahlen, die im Herbst bevorstehen, sorgen - auch diese Konstellation sei wie im Jahr 2000. Zudem sei die Tatsache, dass Warren Buffett wie im Jahr 2000 einen "Rekordbetrag an Bargeld" hortete, ein weiteres Zeichen dafür wie unsere Zukunft aussehen dürfte."
Er rät den Menschen (konkret: den US-Bürgern) das zu tun, was nach meiner o. a. Einschätzung viele ohnehin schon von sich aus tun werden:
"... möglichst viel [zu] sparen, um einen Puffer zu haben, für den Fall, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder über eine gewisse Zeit mit einem geringeren Einkommen über die Runden kommen sollten."



Nachtrag 13.05.2020

Unter "Reisebranche in der Krise.So viel Tourismus geht im Corona-Sommer" gibt der SPIEGEL heute eine Übersicht über die aktuellen Perspektiven für den Tourismus im In- und Ausland.


Nachtrag 15.05.2020

In einem Gastbeitrag, der u. a. im FOCUS (heue) erschienen ist, weist Bill Gates auf einen ökonomisch relevanten Aspekt hin, der mir ganz entgangen war:
"
Selbst wenn die Regierungen die Selbstquarantäne aufheben und die Unternehmen ihre Türen wieder öffnen, bleibt der natürliche Widerwillen der Menschen, sich Krankheiten auszusetzen. Auf den Flughäfen wird es keine großen Menschenmassen geben. Sport wird in quasi leeren Stadien gespielt werden. Und durch eine geringe Nachfrage und die Tatsache, dass die Menschen zurückhaltender Geld ausgeben werden, wird die Weltwirtschaft eine Depression durchleben."


ceterum censeo
Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand vom 15.05.2020

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