Donnerstag, 3. November 2005

KEINE JUNGFRAU ZÄHMT DIESES ZWEIHORN oder MEIN MYTHENLOGISCHER UMWELT-PESSIMISMUS

Gestern Abend, am Mittwoch, den 02.11.2005, war er da, der Polyhistor Jared Diamond, Physiologe, Biologe und aktuell Geograph (und - gemäßigter - Umwelt-Optimist). Wie in dem verlinkten FAZ-Artikel beschrieben, spricht "Der Amerikaner, der die Welt retten will" [ziemlich reißerischer Titel für das Zentralorgan der bundesdeutschen Bourgeoisie!] ein grammatikalisch fehlerfreies Deutsch; einen bayerischen Akzent konnte ich dabei allerdings nicht ausmachen. Deutsch ist übrigens nur eine von zwölf Sprachen, die er beherrscht.

Im 2. Lichthof des Senckenberg-Museums in Frankfurt a. M. sprach er, derzeit anlässlich der Herausgabe des Erscheinens der deutschen Übersetzung seines Buches "Kollaps. Warum Gesellschaften überlegen oder untergehen" auf einer Lesereise in "diesem schönen Land", dessen Einwohner er "darum beneidet, hier leben zu dürfen", und in das er mit leerem Koffer kam, um Andechser Bier ins semi-aride Kalifornien zu exportieren. (Zum Lob seiner politischen Symmetrie und zur Beruhigung des US-Generalkonsulates, das den Vortrag mit gesponsert hatte, sei aber festgehalten, dass Diamond uns Kyoto-kirre Europäer auch beiläufig daran erinnerte, dass unsere subventionierten Fischfangflotten die schlimmsten Raubfischer im Atlantik sind. Das Reich der Umwelt-Bösen hat halt unzählig viele finstere Fürsten.)

In den USA ist "Collapse. How Societies Choose to Fail or Succeed" (wie der englische Originaltitel lautet) bereits ein Renner und vor allem heiß diskutiert: bei Amazon sind bereits jetzt 179 Kundenrezensionen eingestellt; deutsche Medien-Rezensionen z. B. hier und da. Auf der deutschen Amazon-Seite stehen bislang naturgemäß nur wenige (3) Rezensionen von Kunden, aber die werden sich sicherlich auch sehr schnell vermehren (die Rezensionen und, in dieser Eigenschaft, ebenso die Kunden).

Vielleicht 300 (?) Zuhörer waren gekommen, hatten (moderate) 4,- € Eintritt bezahlt und viele nutzen auch die Gelegenheit, sein Buch gleich an Ort und Stelle zu erstehen (einige mussten tatsächlich stehen), um es im Anschluss an den Vortrag signieren zu lassen. Umzingelt waren wir von Elefantenskeletten; ums Rednerpult tanzten Knochengerüste von Walen. Von links (vom Betrachter aus) stößt ein Narwal, das mythische Einhorn des Mittelalters, gegen das Rednerpult vor.


Ein gewisser Dave Pollard kritisiert in seinem Blog an dem Buch u. a., dass Diamond nichts Neues gegenüber seinen bereits früher geäußerten Thesen zu diesem Thema bringt: "With respect", schreibt er, "Diamond has been saying this for a long time, and it has been well covered. Here's a transcript of a 2002 speech Diamond gave at Princeton, courtesy of the Australian Broadcasting Corporation. I was hoping for some new material, new insights and, most important, new solutions. Although the critics seem content to review the book as something new, faithful Diamond readers who were expecting something as astonishing and provocative as his essay "The Worst Mistake in the History of the Human Race" [http://www.awok.org/Essays/DiamondWorstMistake] will probably be disappointed."

Das mit der fehlenden Novität ist zwar in der Sache richtig, jedoch für meinen Geschmack allzu sehr konsumeristisch gedacht (mich erinnert es an die Journaille, die nicht selten mit dem Gestus gelangweilter Fernsehsofasitzer Politiker dafür abkanzelt, dass sie "nichts Neues bringen"). Neuheit ist schließlich kein Wert an sich; richtige Erkenntnisse und Vorschläge dürfen und müssen nun einmal so lange vorgetragen werden, bis sie durchgedrungen sind; Neuheiten, die nichts anderes als neu sein wollen, oder die gar falsch sind, sind wertlos.
Ich habe auch Verständnis dafür, dass sein Vortrag gegenüber dem o. a. "transcript", der Niederschrift einer Radiosendung und seinem Aufsatz "WHY DO SOME SOCIETIES MAKE DISASTROUS DECISIONS?" inhaltlich nichts Neues bringt – außer dass Diamond seine Einsichten in Frankfurt vorzüglich auf Deutsch formuliert. Kaum jemand im Publikum wird diese Texte gelesen haben, für fast alle Zuhörer werden seine Thesen, jedenfalls die Einzelheiten, mit denen er sie illustriert, neu sein.

Eine sehr viel intelligentere, konstruktive und fein ausbalancierte Kritik kommt von David Brin. Kreative statt dogmatische Lösungen brauchen wir, weder blinden Glauben an die Unendlichkeit des Ressourcenvorrats, noch romantischen Primitivismus, meint Brin sinngemäß. Recht hat er, und so hab' ich das in der Schule vom Deutschlehrer auch immer gelernt: schön ausgewogen schreiben. Nur wird das alles wenig helfen: wenn das Zeug (Erdöl als Erstes, vieles andere nach und nach ebenfalls) einmal weg ist, dann ist es auf ewig futsch, Wissenschaft hin, Ressourcenschonung her.

Blogger Don Boudreaux, Libertärer wohl, glaubt nicht an Ressourcenerschöpfung und beschwert sich, dass "Diamond writes as if Simon’s and Lomborg’s research doesn't exist". Da nimmt er die Ressourcen-Füllhornisten Julian Simon (USA) und Björn Lomborg (Dänemark) als Wissenschaftler ["serious empirical research"] entschieden zu ernst. Allerdings ist das nicht sein letztes kritisches Wort; selbst im Falle dass deren Annahmen "wrong or misleading" seien, hält er "Diamond’s analysis" für "adolescent" und begründet das wie folgt:

"In short, for Diamond, externalities exist principally when kings and sultans are isolated from their subjects; when rulers don't share the current fates of their subjects. If only the sovereign – or his noble liegemen – knows of a problem and has sufficient incentive and good-will to solve it, things stand a good chance of turning out allright.
Is Diamond unaware that well-defined and divisible and exchangeable property rights tend to internalize on each decision-maker the larger value-consequences of his decisions on countless others – and, hence, prompt each decision-maker to act in ways that benefit not only himself today and tomorrow, but others as well? .....
Why the puerile 'oh-my!-unless-our-leaders-know-of-potential-problems-and-act-to-save-us-by-giving-us-specific-instructions-on-how-to-behave,-we’re-doomed!' motif?"

Lassen wir den arroganten Tonfall des "adolescent" beiseite und die Frage nach Nutzen und Schaden von "property rights" einmal offen, bleibt als Kern seiner Kritik (wie auch, freilich in weitaus moderaterer Form, bei David Brin) ein vielleicht tatsächlich allzu großes Vertrauen Diamonds in die – nicht nur Fähigkeiten, sondern insbesondere auch Möglichkeiten - unserer "Leader".

Wohin sollten und könnten diese Führer uns führen? David Brin versteht Diamond, der anscheinend in dem Buch keine konkreten Lösungsvorschläge aufzeigt (was man auch nicht erwarten kann) in der Grundtendenz so:
"Diamond seems to favor pastoral-conservation combined with cultural-conservatism, a mix that Garrett Hardin extolled in The Tragedy of the Commons and John Perlin in A Forest Journey. True, kings and fierce traditions may compel a peasantry to coppice instead of cutting the forest. Diamond lauds the Hopi, Tikopeans, New Guineans and Tokugawa Japan for establishing enduring sustainability. Alas, all of them sacrificed freedom and/or progress."

Tatsächlich können aber auch Führer kaum über den jeweiligen Systemschatten springen, und das ist unser ebenso wie deren Schatten. Einsicht hin, Voraussicht her: wer uns 5,- DM für den Liter Benzin abknöpfen will, den wählen wir halt ab.
Und, wie Brin, möchte auch ich nicht Freiheit und Fortschritt opfern, um zum Primitivismus der Jäger und Sammler zurück zu kehren. Das allerdings hat Diamond mit Sicherheit nicht im Sinn, auch wenn er in seinem Essay The Worst Mistake in the History of the Human Race den Nachweis führen zu können glaubt, dass deren Lebensstandard im Vergleich zur unmittelbar anschließenden Agrargesellschaft besser war (vgl. dazu auch meine Eintragung vom 09.05.05 "Der größte Fehler in der Menschheitsgeschichte?") Aber alle anderen Maßnahmen können die Ressourcen bestenfalls ein paar Jahre oder Jahrzehnte strecken, sie aber nicht wieder in konzentrierter Form verfügbar machen, wie die geologische Entwicklung das für uns getan hat.

Im Zusammenhang mit der Frage, welche mehr oder weniger konkret verdichteten Vorstellungen Professor Diamond persönlich hat, befremdete mich allerdings ein Satz aus seinem Aufsatz "The Ends of the World as We Know Them " in der New York Times vom (symbolisches Datum!) 01.01.2005: "To save ourselves, we don't need new technology: we just need the political will to face up to our problems of population and the environment" heißt es da im vorletzten Absatz. Was sage ich dazu? Vermutlich leider dasselbe, was ihm mit gleichen Worten (wenn auch anderer Zielrichtung) die Blogger von der anderen Feldpostnummer, Libertäre, Objektivisten und wie sich die verbissenen kleinen Verteidiger der großen Eigentumshaie sonst nennen, sagen könnten: "What planet are you living on, man"?

Diamond weiß und sagt ausdrücklich, dass die historischen Ereignisse mit unserer Situation nicht einfach vergleichbar sind. Konkret identifiziert er zwei Haupt-Unterschiede, nämlich
- die unvergleichlich höhere Bevölkerungszahl und Bevölkerungsdichte und
- die Globalisierung, die beide aus seiner Sicht die Probleme vergrößern.
Ich kann das eher für die Population als für die Globalisierung als solche nachvollziehen, aber das ist peripher.

Kernpunkt meiner Kritik an seiner Position überhaupt ist, dass Jared Diamond den zweifellos entscheidenden Unterschied nicht anspricht: die Umweltprobleme früherer Gesellschaften bestanden im wesentlichen in einer Erschöpfung erneuerbarer Ressourcen (insbesondere Holzmangel als Folge von Entwaldung). Das ist ein immerhin in der Theorie lösbares Problem: man muss "nur" den Verbrauch auf das Tempo des Nachwachsens zurück schrauben. Unseren Wald, der auch hier im 18. Jahrhundert arg heruntergekommen war, haben wir 'ressourcenerfolgreich' zum Forst gemacht (auch wenn er dabei ästhetisch und biologisch wohl verarmt sein dürfte).
Und ebenso ist es auch anderen Gesellschaften gelungen, die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen – in aller Regel wird es sich um Holz handeln - so einzuschränken, dass Verbrauch und Verfügbarkeit sich die Waage hielten oder noch halten.

Unsere ganze Zivilisation, nicht nur die reichen, sondern ebenso die armen Länder, lebt aber von nicht erneuerbaren Rohstoffen (nonrenewable resources). Auch deren Verbrauch könnten wir – theoretisch zumindest, in der Praxis auf weltweiter Ebene wohl kaum – zwar einschränken. Aber selbst wenn das gelingen würde, gibt es hier kein Nachwachsen. "Peak Wood" kann man theoretisch und häufig auch praktisch vermeiden, "Peak Oil" ist schon gedanklich unvermeidlich (falls man nicht irgendwelchen auf Vergangenheitsdaten aufgebauten Phantasien von unbegrenzter Ressourcenverfügbarkeit nachhängt, oder an zukünftige technologische Wunder glaubt).
Meine Frage nach dieser zentralen Problematik wischte Professor Diamond etwas beiseite, indem er dies als einen von vielen Unterschieden zwischen früher und heute ansah. Mit dieser Fehleinschätzung werden wir in der Realität nicht weit kommen.

Einhörner lassen sich bekanntlich besänftigen (wenn auch nur von gewissen Wesen). Unsere heutige Umweltproblematik ist aber leider eines jener seltenen Tiere mit zwei Hörnern: "Verschmutzung" heißt das eine, "Verknappung" das andere. Und dieses Zweihorn lässt sich nicht einmal von einer Jungfrau zähmen.

Übrigens schließe ich aus seiner Reaktion, dass er mit diesem eigentlich nahe liegenden Einwand der absoluten historischen Inkommensurabilität der Umweltsituation von Agrar- und Industriegesellschaften vorher noch nicht konfrontiert worden war, was schon für sich genommen einiges über unsere Chancen aussagt, die Umwelt (zeitweise) "retten" zu können - oder nicht (einmal die Akzeleration – etwa des Ressourcenverbrauchs – stoppen können).

In diesem Zusammenhang muss ich, zumindest auf der abstrakten Ebene, einem gewissen Tylow Cowen Recht geben, der in seinem Blog gegen Jared Diamond zutreffend sagt: "... if you are a pessimist you should be concerned with the uniqueness of the contemporary world, not its similarities to the past." Und weiter: "Whether you are an optimist or pessimist about modernity, the history of Greenland or the Pitcairn Islands should not much revise your priors about our future."
Aber selbstverständlich kann eine Betrachtung der Vergangenheit unser Bewusstsein für das, was in der Gegenwart geschieht, schärfen. Das zumindest wird ein bleibendes Verdienst des Buches von Diamond sein.


Mit Metaphysik habe ich wenig am Hut, aber eine angemessene Verbildlichung unserer Situation (insbesondere in Abgrenzung gegen die Ressourcenphantasten) wäre wohl die Vorstellung, dass wir wie Ratten im Käfig des großen Psychologen sitzen, die soeben dabei sind, die besten, aber auch die letzten, Belohnungen aus dem Fach hinter dem allerletzten Verhaltensforschungshebel herauszuholen: "(B)RATS IN THE BOX AT THE ULTIMATE LEVER" eben.


Da hilft nur noch Singen, und deshalb jetzt Alle:

"Ja immer lustig Blut und leichter Sinn,
Ja futsch ist futsch und hin ist hin ...".


Oder Alternativ:

Hätten wir lieber das Öl vergraben
Das uns're Autos versoffen haben.
Hätten wir so einen Haufen,
Könnten die Autos mehr saufen !

Aber wir haben es nicht vergraben,
Weil es die Autos versoffen haben.
Drum sollen sie ohne Verschnaufen,
Das andere auch noch versaufen!

Öl her ! Öl her ! Oder wir fall'n um, juchhe,
Öl her ! Öl her ! Oder die Welt fällt um!
Bum, Bum.


Anyway: IT WAS FUN WHILE IT LASTED, WASN'T IT?


Hier eine Notiz der Frankfurter Rundschau über den Vortrag vom 02.11.2005 im Frankfurter Senckenberg-Museum. (Dass wir im Hinblick auf die Überbevölkerung schon alle Bremsen gelöst haben, war der Schlussbeitrag eines Diskussionsteilnehmers. Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass Jared Diamond diese Meinung geteilt hätte.)
Nachtrag bzw. Berichtigung vom 06.04.06: Weg ist er, der Bericht über Jared Diamonds Vortrag. Aber dafür hat die FR jetzt etwas Besseres: eine Buchbesprechung von Frank Ufen u. d. T. "Wege in den Untergang". Diese Rezension beschäftigt sich weniger mit dem (allzu verführerischen, aber nur beschränkt aussagekräftigen) Negativbeispiel der Osterinseln und berichtet statt dessen mehr über das Erfolgsmodell der japanischen Forstwirtschaft im 17. Jh.
Auch Ufen meint:
"Merkwürdig ist nur, dass in fast sämtlichen Fallanalysen, die Diamond präsentiert, die Zerstörung der Wälder und ihre unmittelbaren Folgeschäden im Zentrum stehen."
Und wenn er sagt
"Außerdem ist es fragwürdig anzunehmen, die Gesellschaften der Gegenwart könnten Entscheidendes aus dem ökologisch bedingten Niedergang der Kultur der Maya, Amasazi oder Normannen lernen"
dann hat das, zumal für einen Artikel in der Frankfurter Rundschau zwar auf den ersten Hör einen etwas merkwürdigen Tonfall, aber aus dem Zusammenhang wird deutlich, dass er wohl das Gleiche meint, wie ich, dass es nämlich bei Diamond um erneuerbare Ressourcen geht, heute aber um nicht erneuerbare.
(In einer etwas umgearbeiteten Rezension in "Junge Welt" vom 16.02.06 u. d. T. "Zwei Holzfällerfälle" formuliert er:
"Etwas merkwürdig mutet an, daß in fast sämtlichen seiner Fallanalysen die Zerstörung der Wälder von zentraler Bedeutung ist. Und etwas unklar bleibt leider auch, was die Gesellschaften der Gegenwart Entscheidendes aus dem ökologisch bedingten Niedergang der Kulturen der Maya, Amasazi oder Normannen lernen sollten.")

In der Welt berichtet ein gewisser Sebastian Hammelehle in einem Artikel u. d. T. "Prophet der Umwelt-Apokalypse. Auf dem Plakat steht: 'Kollaps'. Die Buchstaben in Orange könnten alarmierender nicht sein" über den (vermutlich inhaltsgleichen) Vortrag von Jared Diamond im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum (Völkerkundemuseum). (URL: http://www.wams.de/data/2005/11/06/799700.html) Der Titel hat freilich mit dem Inhalt des Bericht (die ich beide zusammen als ziemlich desorientiert und desorientierend, vulgo: wirr, empfinde) wenig zu tun.

Berichte über Diamonds Vorträge in München (31.10.), Berlin (01.11.), und Zürich (04.11.) konnte ich nicht finden; falls Leser entsprechende Links kennen, bitte in den Kommentaren einstellen!

Über Diamonds Vortrag am 07.11.05 in Wien berichtet der Standard: http://derstandard.at/?url=/?id=2235775


P. S. Eine sehr beachtenswerte 'immanente' Kritik (also unabhängig von der Unterscheidung zwischen erneuerbaren und nicht-erneuerbaren Rohstoffen) hat Victor Davis Hanson verfasst (http://victorhanson.com/articles/hanson042305.html). Hanson ist Historiker und im rechten Spektrum angesiedelt (Senior Fellow der Hoover Institution), was man wissen sollte, was aber als solches noch nicht die Validität seiner Argumente diskreditiert.
(Hier: http://victorhanson.com/articles/hanson092705.html vertritt Hanson übrigens seine interessante Auffassung, dass die politischen Gegensätze zwischen den USA und Europa zumindest vorerst fortbestehen werden.)

Nachtrag vom 31.12.05: vgl. dazu auch meinen Eintrag von heute "EINE NATUR GIBT ES NICHT. EINE UMWELT(PROBLEMATIK) AUCH NICHT".


Für weitere Anmerkungen betr. Jared Diamond vgl. auch meinen Eintrag "EINE PHILIPPIKA GEGEN DEN NIEDERGANG DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE ALS DOKUMENT DES NIEDERGANGS DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE" vom 20.11.05.


Nachtrag vom 18.01.08
Audiatur et altera pars: zwar halte ich nicht viel von den Cornucopians oder Füllhornisten (von Beruf in der Regel Nationalökonomen), welche da glauben, einen recht kurzfristigen, 200- oder 300-jährigen Trend perennieren zu können. Dennoch finde ich es immer stimulierend, eine Gegenmeinung zu lesen. In diesem Sinne empfehle ich auch Ihnen die Lektüre von "HUMAN PROGRESS – AND COLLAPSE? A Review of Jared Diamond’s Collapse: How Societies Choose to Fail or Succeed" von Wolfgang Kasper (hört sich urdeutsch an; der Mann lehrte und lebt aber in Sydney/Australien) ("Wolfgang Kasper is a professor of economics emeritus and a senior fellow
at the Centre for Independent Studies, Sydney. He is the author of many
economics articles and co-author (with Manfred Streit) of Institutional
Economics: Social Order and Public Policy -1998-").



Texstand vom 29.03.2008
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen