Samstag, 8. August 2026

Meine Position zur Frage des anthropogenen Klimawandels

 
Zahlreiche, meist ideologisch motivierte Tweets von linksgrüner Seite, aber auch die üblichen "Klimaleugner"-Parolen von Rechten, haben mich motiviert, eine eigene Standortbestimmung in Sachen Klimawandel zu versuchen.



I. ALLGEMEINER POLITISCHER STANDORT
 
Ich bin ein Rechter.
Die Linken werden’s erleichtert zur Kenntnis nehmen. Dumpfbacken- und Einfalts-Rechte, die sogar Hitler dem linken Spektrum zuordnen, werden mit mir dasselbe machen.
 
 
II. UMWELT- UND KLIMAPOLITISCHER STANDORT
 
Weil ich mich weder von links noch von rechts verblöden lasse, bin ich ein entschiedener Feind der linksgrünen Klimahysteriker. Dieser Personenkreis ist weitgehend deckungsgleich mit den 
  • Anti-Atomkraftfanatikern
  • Immigressionsfanatikern
  • Deutschlandhassern und
  • Zivilisationshassern (der westlichen bzw. jeglicher technikfundierten Zivilisation).
Logisches Denken ist weder rechtsaußen noch bei den Linksgrünen eine Kernkompetenz.
Die Klimahysteriker haben sich jedoch schon mit ihrer AKW-Hysterie krachend diskreditiert: Gar so schlimm kann der menschengemachte Klimawandel (bzw. deren Sorge um diesen) nicht (gewesen) sein, wenn die AKW-Abschaltung wichtiger und richtig war.
 
Auch nachhaltiges Wirtschaften ist den Intelligenzgrünen Hekuba:
- Würden behirnte Zweibeiner Deutschland sonst bis zur Halskrause mit Immiggressoren vollpfropfen (und gleichzeitig gegen die Bodenversiegelung wettern)?
- Würden sie massenhaft Wälder roden um Windkraftanlagen (nebst erforderlichen Zufahrtswegen) zu errichten?
 
Das Weltklima wollen sie retten; zugleich aber Einwohnerzahl und Lebensstandard der weniger entwickelten Länder auf unser Niveau hochhieven. Nachhaltigkeit ist ohnehin eine Schimäre. Aber in jedem Falle ist die Umweltbelastung von der Menschenzahl abhängig. Was die Linksgrünen nicht wahrhaben wollen. Behauptungen, dass es in diesen Kreisen irgendein intelligentes Leben gebe, sind also ausgesprochen kühn.
 
 
III. IST DER GEGENWÄRTIGE KLIMAWANDEL MENSCHENGEMACHT?
 
Menschen, die sich für die Wahrheit interessieren, verlassen sich ganz sicher nicht nur auf EINE Seite der Meinungen (beispielsweise ein „Klimaleugner“-Portal).
 
Ich persönlich schaue mir überhaupt keine „Klimaportale“ an, weder pro noch kontra.
 
Die Frage ist eine NATURWISSENSCHAFTLICHE; diesen Bildungshintergrund habe ich nicht. Deshalb würde ich es auch kaum durchschauen, wenn Informationen insoweit interessengeleitet manipuliert wären. Dennoch komme ich als Bürger und (potentieller) Wähler nicht umhin, mir zu diesem wichtigen Thema eine Meinung zu bilden. Dafür greife ich auf folgende einfache Überlegungen zurück:
 
1) Zahlreiche Messdaten belegen, dass der Klimawandel als solcher real ist.
 
2) „Klimawandel gab es schon immer“ ist kein logisch valides Gegenargument: Waldbrände gab es auch schon immer; doch heute eben auch „anthropogene“ (vorsätzliche und fahrlässige Brandstiftung).
 
3) Die überwältigende Mehrheit der Fachleute hat für den Klimawandel anthropogene Ursachen identifiziert. Als naturwissenschaftlicher Laie, der sich selber kein physikalisch fundiertes Urteil bilden kann, muss ich mich auf diese Experten verlassen.
 
4) Die Menschheit beeinflusst heute ihre Umwelt in einem gigantischen Ausmaß. Wenn wir in 100 Jahren in die Luft blasen, was hundert Millionen Jahre in der Erdkruste angesammelt haben, kann das unmöglich ohne Auswirkungen bleiben.
 
 
IV. KÖNNEN WIR DIE WELT RETTEN?
 
Nein.
Zunächst einmal bin ich insoweit GANZ GRUNDSÄTZLICH skeptisch. Es gibt zu viele Probleme (Ressourcenerschöpfung, Klimawandel usw.), und ich wüsste auch nicht, was die Menschheit z. B. gegen die Ressourcenerschöpfung überhaupt unternehmen könnte. Außer, theoretisch, andere Planeten besiedeln.
Rohstoffe in größerem Umfang von anderen Planeten zu holen wäre ebenfalls problematisch: Das würde letztlich das Gewicht und damit vielleicht die Umlaufbahn der Erde um die Sonne verändern.

Mit dieser Bemerkung eröffnet sich eine Dimension, die für eine auch nur halbwegs Erfolg versprechende Nachhaltigkeit unverzichtbar ist: Das "vernetzte Denken".
Der Begriff stammt von dem deutschen Biochemiker Frederic Vester, der ein ganzes Buch darüber verfasst hat:
"Die Kunst vernetzt zu denken: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität – Ein Bericht an den Club of Rome". Ich selber habe ein (dieses?) Buch von Vester mal an-, aber nicht zu Ende gelesen. Dennoch hat diese seine Forderung mein eigenes Denken wesentlich geprägt.

Zur Klarstellung: Meine grundsätzliche Skepsis gegenüber der Realisierbarkeit einer umfassend nachhaltigen Wirtschaftsweise bedeutet nicht, dass wir Menschen identifizierbare und grundsätzlich behebbare Probleme (Umweltverschmutzung, Ozonloch, Plastikverschmutzung der Meere usw.) nicht angehen sollten. Aber mit Blick auf das Mögliche und nicht mit ideologisch-fanatischem Blindgängertum!

Letztendlich steht bei solchen Überlegungen allerdings immer die Frage (oder, je nach Blickwinkel, das Gespenst) des "Ökosozialismus" im Raum. Denn der Anspruch des "vernetzten Denkens" ist es natürlich, Probleme zu lösen, was logischer Weise ebenfalls nur "vernetzt" geschehen kann, d. h. in dem man zumindest theoretisch alle Neben- und Folgeprobleme im Blick hat. Das dürfte unsere menschlichen Möglichkeiten überfordern und auch von einer künstlichen Intelligenz nicht zu bewältigen sein.
Immerhin könnten wir uns um eine stärkere gedankliche Vernetzung verschiedener Gebiete (allemal z. B. von Demographie und Umweltauswirkungen!) wenigstens bemühen. Doch dürfte in der Realität für weite Teile der Umweltbewegten (und der Menschen überhaupt) jene intellektuelle Einfalt kennzeichnend sein, die ich in meinem Blogpost "Zwischen Nürnberg und Regensburg mal eben die Welt gerettet" geschildert habe.
Egal, ob die Klima- bzw. die Umwelt-Problematik überhaupt im Rahmen unserer Lösungskompetenzen liegt oder nicht: Mit Kindsköpfen, die (links und rechts) ihre Phantasie mit der Wirklichkeit verwechseln, kommen wir ohnehin nicht weit und aller Wahrscheinlichkeit nach in die Irre. 

Konkret: Keinesfalls können Deutschland und Europa den Klimawandel im Alleingang verhindern. Dass wir unsere eigenen Länder sinnlos deindustrialisieren, ist strunzdämlich. Nur Amöbenhirne glauben, dass die anderen uns folgen werden, wenn wir beherzt voranschreiten (bei der Deindustrialisierung?). Und die Immiggressoren aus aller Herren Länder bei uns aufzunehmen ist noch dämlicher.

Dummheit und Geld regieren die Welt. Wenn sich "das Geld" wenigstens gegen "die Dummheit" stellen und stemmen würde.
Aber auch das kann ich nicht erkennen.


Nachtrag 10.08.2026
Zu meinen o. a. Ausführungen passt ein Zitat aus dem Artikel "Klima-Alarmismus als neue Priesterlehre" (im Kern eine Besprechung des Buches „Die Exponentialgesellschaft“ des Flensburger Soziologen Emanuel Deutschmann) 
"Das ist die Eigenart der 'grünen' Alarmismusgesellschaft ... : Der menschengemachte Klimawandel nimmt apokalyptische Züge an, nur der menschengemachte Bevölkerungswandel wird zur Nebensache."



ceterum censeo
Wer alle Immiggressoren der Welt in sein Land lässt, der ist nicht "weltoffen":
Der hat den A.... offen!
Textstand 10.08.2026

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen