Sonntag, 29. April 2007

Sind wir Deutschen (Deutschsprachigen) Pessimisten? Kollaps, Untergang, Zusammenbruch: ein Streifzug durch die Wikipedia-Weltuntergänge

Wer immer von mir behaupten würde, dass ich ein Pessimist bin, genauer: ein Umweltpessimist, hätte - Recht. Als Autor z. B. des Beitrages "Mein Ressourcenpessimismus gehört mir!" könnte ich das kaum glaubhaft leugnen; und erhärtet würde ein solcher Verdacht der Leser, wenn sie sich von jenem Beitrag auf die Tags "Umwelt" oder "Ressourcenverknappung" weiterklicken würden.

Aber, wie man schon aus den Statistiken der Google-Trefferzahlen für Begriffe wie z. B. "Umweltpessimismus" (20 per 29.04.07) einerseits und "environmental pessimism" (576 Treffer per 29.04.07) andererseits vermuten kann: tatsächlich ist Pessimismus in Bezug auf die Zukunft der Menschheit auf unserem Planeten, oder jedenfalls Befürchtungen, dass unsere hoch entwickelte Zivilisation sich nicht auf Dauer aufrecht erhalten lässt, im anglophonen Sprachgebiet (und vermutlich sogar in den USA, obwohl sich das aus einer solchen "Statistik" gar nicht oder allenfalls äußerst mühsam extrahieren lässt) vielleicht sogar noch weiter verbreitet als bei uns (was andererseits aber wohl auch für den Optimismus, z. B. der "cornucopians" gilt).

Aus irgendwelchen Zusammenhängen heraus kam ich kürzlich wieder zu dem Wikipedia-Artikel über das berühmte Buch von Edward Gibbon "The History of the Decline and Fall of the Roman Empire".
Von dort war es ein Katzensprung zu anderen Erörterungen über den Verfall des Römischen Reiches, wie sie in dem Wkipedia-Artikel "Decline of the Roman Empire" (neun Druckseiten) dargestellt sind, oder entsprechend auf Deutsch unter "Untergang des Römischen Reiches" (allerdings nur im Umfang von vier Druckseiten).

[Interessant ist übrigens die Verwendung unterschiedlicher Begriffe für den gleichen Sachverhalt, nämlich im Deutschen "Untergang" und im Englischen "Decline", wobei letzterer den Sachverhalt deutlich präziser, nämlich als Vorgang, kennzeichnet: "a failing or gradual loss, as in strength, character, power, or value; deterioration: the decline of the Roman Empire", sagt das Lexikon "dictionary.com", während die Deutsche Sprache nur das Resultat -das im übrigen heutzutage sogar umstritten ist, weil heute viele Historiker von einer "Transformation" des Römischen Reiches ausgehen (was immer das, im Vergleich zum "Untergang" sein mag: Bäder und Theater wurden jedenfalls nicht transformiert, sondern verschwanden)- im Blick hat. Deshalb bemerkt die englischsprachige Wikipedia auch treffend über den Titel von Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes" (zehn Druckseiten, im Deutschen elf): "Scholars now agree that the word "decline" more accurately renders Spengler's intended meaning, as opposed to the original German word 'Untergang' (often translated as the more emphatic 'downfall'). Spengler would explain that he did not mean to describe a catastrophic occurrence, but rather a protracted fall—a twilight or sunset. 'Untergang' can be interpreted in both manners, and after World War II, most critics and scholars chose to read it in the cataclysmic sense."]

Von diesem Untergang der alten Römer ausgehend klickte ich mich durch die Welt der (Menschen-)Welt- und anderer Untergänge und fand für nicht wenige Stichworte in der englischsprachigen Wikipedia keine deutsche Entsprechung. Nun gibt es unstreitig sehr viel mehr Menschen, die Englisch sprechen, als Deutschsprachige. Trotzdem (und darauf bin ich sogar stolz, obwohl ich persönlich nichts dazu beigetragen habe) haben "wir" immerhin bislang immerhin auch schon 577.133 Artikel (Stand 29.04.07) auf die Beine bzw. ins Netz gestellt, verglichen mit 1,760,649 Stichworten in der englischsprachigen Version, also rund 1/3.

Schauen wir uns nun um und an, welche Stichworte in beiden Sprachen Pessimismus über die Zukunft der menschlichen (oder zumindest unserer westlichen)
Zivilisation indizieren könnten. Auch wenn ich dabei nicht systematisch vorgehe (u. a. müsste ich sonst auf der "Haben-Seite" auch die jeweiligen Optimisten "bilanziell aktivieren"), nicht sehr tief schürfe und die vorliegende Eintragung nicht als anspruchsvolle Studie, gedacht ist, könnte er immerhin als Anregung oder Materialsammlung (zumindest für mich selbst) von Interesse und Nutzen sein.

Falls sich eine signifikant höhere Zahl einschlägiger Einträge im Englischen finden sollte, wäre das allerdings noch nicht zwangsläufig ein Anzeichen für größeren Pessimismus. Man könnte es ebenso als ein Indiz für ein höheres Risikobewusstsein (oder evtl. -nur oder auch- für eine größere Debattierfreude) verstehen (woraus man dann wohl schlussfolgern müsste, dass die anglophone Welt intellektuell weiter fortgeschritten ist als wir).

Wie auch immer: nachfolgend werde ich meine Funde im Wesentlichen nach folgenden Kriterien auflisten:

- Englisches Stichwort (Zahl der Druckseiten per 29.04.07 bzw. dem ggf. explizit genannten Datum; Einstellung 100% im Browser Internet Explorer 7, was allerdings im Grund egal ist, da es hier ja lediglich um das Verhältnis der Textlängen in der englisch- bzw. deutschsprachigen Wikipedia geht.)
- Soweit erforderlich: Thema, Inhalt; evtl. auch interessante Details
- Deutsche Entsprechung (Zahl der Druckseiten), wenn eingetragen bzw. auffindbar (sonst: "keine Entsprechung")
- Bzw. ggf. nur ein deutschsprachiges Stichwort (mit den entsprechenden Zusätzen), sofern es umgekehrt einmal keine englischsprachige Äquivalenz geben sollte.



"Collapse" (5 S.)
- Behandelt das gleichnamige Buch von Jared Diamond
[vgl. im übrigen auch unten das Stichwort "Societal collapse"]
- In der deutschen Wikipedia wird das Buch nicht separat behandelt, und (derzeit jedenfalls) geht auch das Stichwort "Jared Diamond" nicht näher darauf ein. Eine Entsprechung für den Begriff "collapse" allgemein wäre natürlich "Kollaps", der zwar aufgeführt ist, aber nicht mit der Bedeutung "sozialer Zusammenbruch". Zusammenbruch (Definition, 1 S.) (Zitat: "Der Begriff Zusammenbruch bezeichnet den schlagartigen Übergang eines Systems von einem bestimmten Zustand in einen anderen, nicht benachbarten Zustand (d. h. der Folgezustand unterscheidet sich wesentlich vom Anfangszustand). Meistens ist dieser Übergang auch unvorhergesehen und/oder irreversibel. Der Begriff wird oft auch synonym zum Kollaps verwendet.") Auch hierbei denken aber der/die deutschsprachige(n) "Redakteur"(e/in) nicht an einen Zusammenbruch der Kultur insgesamt, etwa nach Art von Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes", sondern mehr im politischen (relativen) 'Nahfeld': "In der Nachkriegszeit nach 1945 wurde das Ende des 'Dritten Reiches' zumeist als 'Zusammenbruch' bezeichnet, während Ausdrücke dafür wie 'Befreiung' (o.ä.) außerhalb der Sprachregelung der DDR gänzlich ungebräuchlich waren."
(Wenn man das Wort "Zusammenbruch" im Volltext aller Wikipedia-Artikel sucht, findet man häufig militärische und wirtschaftliche Bezüge auf Einzelereignisse.)

"Cultural pessimism" (2 S.)
- Zitat: "Cultural pessimism is a variety of pessimism, as formulated by what is nowadays called a cultural critic."
- An "Kulturpessimismus" stellen wir deutlich mehr auf die Beine, nämlich -7- Druckseiten!
[Randbemerkung: man muss allerdings aufpassen, dass man den Kulturpessimismus im eigentlichen Sinn einer Antizipation kulturimmanenter Probleme nicht mit einem 'Zivilisationspessimismus' verwechselt, der Probleme der Menschheit insgesamt mit der Umwelt erwartet. Auf diese Unterscheidung lege ich deshalb besonderen Wert, weil ich der Kulturkritik i. e. S. sehr kritisch gegenüber stehe -vgl. Eintrag "Es muss nicht immer Simmel sein: Kulturkritik-Kritik"-, aber durchaus -auf der theoretische Ebene- ein "Zivilisationspessimist" im dargelegten Sinne bin.]

"Decadence" (3 S.)
- Entsprechung: "Dekadenz" (2 S.)

"Decline"
- Zitat: "Decline is a change over time from previously efficient to inefficient organizational functioning, from previously rational to non-rational organizational and individual decision-making, from previously law-abiding to law violating organizational and individual behavior, from previously virtuous to iniquitous individual moral behavior."
- Ungefähre deutschsprachige Äquivalenzen wären wohl "Verfall" ("die durch Zeitablauf hervorgerufene allmähliche Verschlechterung einer Sache") und "Zerfall" ("Zerfall ist die Auflösung einer bestehenden geordneten Struktur"). (Für das hier ebenfalls in Betracht kommende Wort "Zusammenbruch" siehe unter "collapse".)
- Alle vorgenannten (engl. + dt.) Stichworte haben im Wesentlichen nur eine definierende (Wörterbuch-)Funktion und überschreiten deshalb nicht eine Druckseite.

"Degeneration" (nur gut 1 S., aber mit dem Hinweis "This article deals with the social-philosophical meaning of degeneration. For other meanings associated with degeneration, please see degeneracy.")
- Der deutsche Eintrag " umfasst zwar 6 Druckseiten, aber der geschichtsbezogene, dem o. a. englischen Eintrag vergleichbare Teil dürfte auch nicht länger als 1 S. (eher kürzer) sein.

"Doomsday argument" (14 S.)
- Zitat: "The Doomsday argument (DA) is a probabilistic argument that claims to predict the future lifetime of the human race given only an estimate of the total number of humans born so far."
- Dt.: "Doomsday-Argument" (2 S.) (Zitat: "Das Doomsday-Argument, deutsch Weltuntergangsargument, ist eine Überlegung, die eine Wahrscheinlichkeitaussage über den Zeitpunkt des Endes der Menschheit vorgeblich zwingend begründet und dazu lediglich eine Schätzung der Anzahl aller bisher geborenen Menschen benötigt.")

"Dysgenics" [derzeit ein Artikel von umstrittener Qualität] (3 S.) ist ein Begriff und eine Vorstellung, die mir bisher unbekannt waren.
- Zitat: "Dysgenics is a term applied by some researchers to describe the evolutionary weakening of a population of organisms relative to their environment, often due to relaxation of natural selection or the occurrence of negative selection. It is not a topic of significant scientific research, but appears occasionally in fiction and the popular media. While discussed in biology, dysgenics is a controversial term, especially when applied to humans, and is generally considered a scientific hypothesis."
- Die deutsche Entsprechung heißt "Dysgenik" (4 S.; Zitat: "Dysgenik (engl. Dysgenics) bezeichnet im Kontext der Evolutionstheorie eine unterstellte 'Schwächung des genetischen Potentials' einer biologischen Art oder Population - auch und speziell des Menschen - relativ zu konkurrierenden Arten oder Populationen. Als Ursache hierfür werden von den Vertretern dieser evolutionstheoretischen Annahme veränderte (für den Fortbestand der Art oder Population 'ungünstige') Selektionsbedingungen benannt, d. h. verschlechterte Fortpflanzungs- und Überlebenswahrscheinlichkeiten.")

"End of the world" ist eine Eintragung mit lediglich verweisendem Charakter; einer Entsprechung zum deutschen Stichwort "Weltuntergang" etwas näher kommt allenfalls der Eintrag "Risks to civilization, humans and planet Earth" (s. u.).
- Das dt. Stichwort "Weltuntergang" (2 S.; Zitat: "Der Weltuntergang ist der Begriff für ein natürlich oder künstlich herbeigeführtes Ereignis, das die Menschheit, den Planeten Erde oder das Universum vernichtet") wird in der Wikipedia-internen Diskussion derzeit (29.04.07) als verbesserungswürdig kritisiert.

"Global scenario group" (gut 2 S.) ist ein Stichwort, dessen Zusammenhang mit dem vorliegenden Thema zwar nicht unmittelbar evident ist, das aber enorm wichtig ist, weil es die Grenzen unseres Wissens um zukünftige Ereignisse hervorhebt und, davon ausgehend, die Notwendigkeit, in 'Wenn-dann-Zusammenhängen', "Szenarien" also, zu denken.
- Zitat: "The Global Scenario Group (GSG) was a team of environmental scholars, headed by Paul Raskin, who used scenario analysis to analyze future paths for world development in the face of environmental pressures and crises. Convened by the Tellus Institute and Stockholm Environment Institute in 1995, the GSG based its scenarios on quantitative social, economic, and environmental research from world regions ..."
- Keine deutsche Entsprechung (auch nicht für "Tellus Institute" oder "Paul Raskin"); das finde ich ausgesprochen bedauerlich, weil gerade ein solcher relativierender Ansatz besonders interessant ist.

"Human extinction" (8 S.):
- Hier ein Auszug, der nicht repräsentativ für die -sehr balancierte- Darstellung ist, für mich aber interessant ist, weil er auf die Dimension der Wahrnehmung abstellt:
"Tversky and Kahneman have produced evidence that humans suffer cognitive biases which would tend to minimize the perception of this unprecedented event:
Denial is a negative 'availability heuristic' shown to occur when an outcome is so upsetting that the very act of thinking about it leads to an increased refusal to believe it might occur. In this case, imagining human extinction probably makes it seem less likely. In cultures where human extinction is not expected the proposition must overcome the 'disconfirmation bias' against heterodox theories.
Another reliable psychological effect relevant here is the 'positive outcome bias'.
Behavioural finance has strong evidence that recent evidence is given undue significance in risk analysis. Roughly speaking, "100 year storms" tend to occur every twenty years in the stock market as traders become convinced that the current good times will last forever. Doomsayers who hypothesize rare crisis-scenarios are dismissed even when they have statistical evidence behind them. An extreme form of this bias can diminish the subjective probability of the unprecedented."
[Hervorhebungen von mir]
- Keine Entsprechung

"Limits to Growth" (4 S.)
- Behandelt das 1972 im Auftrag des "Club of Rome" publizierte gleichnamige Buch.
- Dt.: "Die Grenzen des Wachstums" (4 S.)

"Risks to civilization, humans and planet Earth" (7 S.!)
- Zitat: "Risks to civilization, humans and planet Earth are existential risks that would imperil humankind as a whole and/or have major adverse consequences for the course of human civilization, human extinction or even the end of planet Earth. The concept finds expression in various idiomatic phrases such as 'End of the World', 'Doomsday', 'TEOTWAWKI' and others. The prediction of future events is known as futures studies."
- Keine deutsche Entsprechung (ganz entfernt ist allenfals vergleichbar das Stichwort "Weltuntergang" (2 S.; s. a. oben unter "End of the World").

"Social disintegration" (1 S.)
- Keine Entsprechung

"Societal collapse" (5 S.!)
- Zitat: "Societal collapse is the large scale breakdown or long term decline of the culture, civil institutions or other major characteristics of a society or a civilization, on a temporary or permanent basis. The breakdown of cultural and social institutions is perhaps the most common feature of collapse. Although societal collapse has previously been viewed as an endpoint for a civilization, the phenomenon is only a description of the processes of change in that civilization. Societies may not end or die when they collapse, but may instead adapt and be born anew. Societal collapse is certainly not a benign social process, but it may also result in a degree of empowerment for the most disenfranchised sections of the collapsing society."
- Keine Entsprechung [für "Zusammenbruch" vgl. oben unter "Collapse"]

"Urban decay" (5 S.!)
- Zitat: "Urban decay is a process by which a city, or a part of a city, falls into a state of disrepair. It is characterized by depopulation, property abandonment, high unemployment, fragmented families, political disenfranchisement, crime, and a desolate and unfriendly urban landscape."
[Randbemerkung: Das Stichwort verlinkt u. a. zu einer kanadischen Webseite mit Bildern von -ich formuliere mal ganz vorsichtig:- zerfallender Bausubstanz in amerikanischen und kanadischen Städten. Die Ästhetik des Verfalls (Verfallsästhetik) ist schon wieder richtig schön; ähnlich haben ja westliche Reisende das Elend in unterentwickelten Gegenden nicht selten als "malerisch" ("picturesque") empfunden und beschrieben.]
- keine Entsprechung, obwohl das Phänomen sicherlich auch bei uns (wenn auch vermutlich in geringerem Umfang) existiert.



Summa summarum kann man (sofern ich nicht allzu viele deutschsprachige Wikipedia-Einträge aus dem o. a. Themenfeld übersehen habe, weil sie unter Stichworten gelistet sind, die mir derzeit nicht einfallen) m. E. feststellen, dass die Deutschen (bzw. die Menschen deutscher Zunge) jedenfalls nicht pessimistischer sind als die Menschen mit englischer Muttersprache, oder, wenn einem diese Formulierung zu weit geht, dass zumindest eine Analyse der Wikipedia-Einträge eine solche Annahme nicht stützen kann.
Denkbar ist allerdings auch, dass das Bewusstsein von der Fragilität und Gefährdung der menschlichen Existenz und ihrer hoch entwickelten Organisationsformen in der englischsprachigen Welt weiter entwickelt ist als bei uns. Das könnte auf eine vergleichsweise geringere Reflexionstiefe im einstigen Land der Dichter und Denker deuten.

Nachtrag 21.05.07:
Wer's richtig pessimistisch (ich würde allerdings sagen: realistisch!) mag, muss schon nach Amerika gehen. "Hoffnung? Keine!" verkündet uns von dort der Schriftsteller T. C. Boyle.
Der Artikel (in der "Zeit" vom 19.04.07; mir spielte ihn das Schicksal wieder mal im Zug in die Hand, am 17.05.07 - Christi Himmelfahrt oder Vatertag) war der letzte in einer Reihe "Die Zukunft der Natur. Alle reden von Klimakatastrophe und Umweltschutz. Doch welche Natur ist es, die wir vor uns selbst schützen wollen?"

Über die deutschen Beiträge sage ich hier nichts; mein negatives Urteil über das (größtenteils) Geschwafel müsste im Einzelnen begründet werden; dazu habe ich jetzt aber keine Zeit.


Nachtrag vom 25.09.2008:
Vgl. für den vorliegenden Zusammenhang auch die Kunstausstellung "German Angst" im Berliner Kunstverein. (vgl. Berichte "Die aufgefressene Seele" von ELKE BUHR, Frankfurter Rundschau; hier ein Bericht auf Englisch; und dort auf der Homepage des Veranstalters Neuer Berliner Kunstverein e.V. .
Nicht auf die Ausstellung bezogen: "Das Ende der 'German Angst' " und "Wie die Deutschen das Lieben lernten".)


Nachtrag 28.05.2009
Vgl. zum Thema auch nachfolgende Artikel aus der ZEIT:
"Amerikanische Grippe. Panik vor dem Unbekannten" vom 30.04.09;
und spezifisch zur "german angst":
"Werte-Debatte. Zum Glück sind wir Pessimisten" von Kai Biermann, 28.5.2009 und
"Cool in der Krise. Was ist aus der German Angst geworden?" von Ulrich Greiner, 14.05.09.


Nachtrag 24.10.2011:
Ebenfalls aus der ZEIT heute wieder mal die Behauptung, dass wir Deutschen besonders pessimistisch seien (und sich das schon in unserer Sprache ausdrücke): "Sprache. Das Ende ist nah, yeah" (Autor: David Hugendick).





Textstand vom 24.10.2011. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen