„Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“
Oma Emma oder Das
Beffchen, das ein Jabot war
Während meine Eltern in ihrem
Lebensstil keine äußeren Zeichen besonderer Frömmigkeit an den Tag legten, war
ich als Kind ein eifriger Kirchgänger. Besonders gerne besuchte ich den
(evangelisch-lutherischen) Kindergottesdienst bzw. die „Sonntagsschule“; teilweise in der
Neustädter Kirche, teilweise in der Jakobuskirche. Von letzterer ging ich
häufig zu meiner heißgeliebten Großmutter ("Hab dich ganz doll lieb, Omi" - ca. 1949)
in der nahen Hamelmannstraße (Hermann Hamelmann war ein lutherischer Reformator).
Emma Schröder (Kosename in der Verwandtschaft: „Schneckchen“) war die Mutter meiner Mutter (Mathilde Brinkmann) und die einzige meiner vier Großeltern, die bei meiner Geburt noch lebte. Ihr Geburtsname war Horstbrink.