Tichy redet Tacheles! Zum Artikel "Weltwirtschaftsforum: Merkel-Kritik folgt glasklarer Interessen-Politik" von Chefredakteur Roland Tichy, Wirtschaftswoche 26.01.2012
Während die allermeisten deutschen Medien in Interviews und Gastkommentaren den angelsächsischen Sirenengesängen vom Typ "Deutscher Steuerzahler soll Euro und Weltwirtschaft retten" breiten Raum geben und diese scheinobjektiven Emanationen der Londoner und New Yorker Kapitalinteressen ehrfürchtig bestaunen (aktuell z. B. Joseph Stiglitz in der taz), und während sogar deutsche Wirtschaftswissenschaftler diese Lobbyistenstimmen verehren wie die Indianer wertlose Glasmurmeln, begreift Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, diese Stimmen als das, was sie sind: Stimmungsmache für Interessen. Interessen der anderen, welche den deutschen Interessen diametral entgegengesetzt sind:
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Oh, Olivia! Hedonische Preismessung bei Damenbinden enthüllt: Inflation auch bei Aldi!
Justament als ich mit der freundlichen Unterstützung von Patricia Bourcillier und ihrem (Ehemann? und) Co-Autor Bernd Sebastian Kamps im Begriff war, lustvoll Italienisch zu lernen ("Italienisch zwischen den Hügeln der Venus und den Lenden Adonis‘ ") sowie zu erforschen, was "französisch" auf Französisch heißt (in dem Sprach-Lehrbuch derselben Autoren mit dem äußerst pikanten Titel "Französisch zwischen den Hügeln der Venus und den Lenden Adonis' "*), platzt meine Frau herein und legt mir zwei Packungen Damenbinden auf den Schreibtisch.
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Ist es nur Borniertheit, oder hat es schon Methode? Was ist das für ein Deutschland, wo man Nachrichten über bedrohliche Streiks und Straßenblockaden in Italien nur in den Deutsche Mittelstands Nachrichten liest?
Wussten Sie, dass in Italien die Fernfahrer die Straßen blockieren? Nein?
Dann lesen Sie nicht die Deutsche Mittelstands Nachrichten (DMN). Das ist zwar kein "Blatt" mit einem Korrespondentennetz, und allzu viele journalistische Mitarbeiter stehen sicherlich nicht hinter dieser Webseite. Man mixt dort einige Agenturnachrichten zusammen, Informationen aus (angelsächsischen) Wirtschaftsmedien und Wirtschaftsblogs und der ausländischen Presse der Krisenstaaten () usw. Das Ganze wird auch ziemlich sensationalistisch aufgemacht; ein Ersatz für die Lektüre von WELT, FAZ usw. sind die DMN also ganz gewiss nicht.
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Europäische Staatsschuldenkrise: Mit anti-amerikanischen Verschwörungstheorien US-Interessen dienen? (CDU-Europaparlamentarier Elmar Brok)
Die kürzlich erfolgte Bonitätsabwertung von 9 europäischen Staaten durch die US-Ratingagentur Standard and Poor's traf in Europa großenteils auf Unverständnis. Man wunderte sich, dass diese Abwertung ausgerechnet jetzt erfolge, wo man doch angeblich schon auf einem guten Weg zur Sanierung der Staatshaushalte usw. sei.
Eine Reihe von Kritikern unterstellten mehr oder minder deutlich von einer Art Verschwörung "der USA" oder der amerikanischen Finanzbranche.
Das wiederum rief in den deutschen Medien eine ganze Reihe von Verschwörungstheorie-Kritikern auf den Plan:
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Kursverfall des Euro: Europäische Zentralbank (EZB) zunehmend "erfolgreich" bei Umwandlung der Staatsschuldenkrise zur Währungskrise
Märchenstunde auf allen Kanälen: "Angst vor Herabstufung lässt Euro abstürzen" titelte das Handelsblatt am 13.01.2012 und meldete (Hervorhebung von mir):
"Am Freitag kletterte die Gemeinschaftswährung in den frühen Stunden auf ein Tageshoch von 1,2878 Dollar, stürzte dann aber bis aus 1,2625 Dollar ab. Die Gründe dafür war zunächst die Enttäuschung der Investoren über die italienische Bond-Auktion und Gerüchte, dass die Ratingagentur S&P mehrere Euro-Länder noch am Abend herabstufen wolle."
Wieder und wieder hatte man uns gepredigt und erzählt man uns noch immer: "die Krise ist eine Staatsschuldenkrise und keine Währungskrise. Der Geldwert des Euro ist stabil". Als Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann diesen Satz am 14.12.2011 in seiner Rede "10 Jahre Euro-Bargeld" formulierte, konnte man das vielleicht noch behaupten. Wenn aber Klaus Krause auf RP Online noch am 10.01.2012 behauptet: "Die aktuelle Euro-Krise ist keine Währungskrise, sondern eine Staatsschuldenkrise einiger EG-Länder", dann hätte er es zu diesem Zeitpunkt schon besser wissen können. Dass die Politik uns das Märchen weiterhin auftischt, also z. B. der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf Anfang Januar den Leuten erzählt: "Wir haben keine Währungskrise ... wir haben eine Staatsschuldenkrise", kann natürlich nicht überraschen.
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Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff sofort! Weg mit Wulff, weg mit dem gesamten Steuerveruntreungsgesindel der Berliner Blockparteien – und weg mit dem verlogenen Medientheater
„Unabhängig von konkreter Schuld gibt es auch eine politische Verantwortung. Das alles wird Bundespräsident Christian Wulff genau abwägen müssen.“ Das ist ein Zitat - von Christian Wulff selbst. Allerdings steht im Original statt "Bundespräsident Christian Wulff": "der Oberbürgermeister".
Es ging seinerzeit darum, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland wegen der Todesfälle bei der Massenpanik auf der Duisburger Loveparade zurücktreten sollte (was ja auch ich seinerzeit gefordert hatte).
Sich an diesen seinen eigenen Worten messen zu lassen, weigert sich jetzt der Bundespräsident.
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Bookcrossing, Bücherboxen, Giveboxen, GeNehmBoxen, Gratisangebote im Internet, öffentliche Bücherschränke, Oxfam, Umsonstläden, verschenken
Für mich persönlich hatte ich sie im August 2007 entdeckt: die (gebrauchten) Gratis-Bücher. In Darmstadt, im Pretlackschen Gartenhaus (hier ein schönes Foto) im Prinz Georg-Garten (der seinerseits an den Herrengarten grenzt). Beschrieben habe ich unsere damaligen Erlebnisse (und Aktivitäten: wir haben sowohl Bücher entnommen als auch - von Wächtersbach im Rucksack! - hingebracht) in den Blotts "Am 02.09.2007 gehen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Lichter aus - ?" (19.07.07) und "Terror im Gartenhaus; Brot-Bombe beim Bio-Bäcker" (11.11.07).
Später wurde diese 'Bücherschenke' sogar Thema eines ausführlichen FAZ-Berichts (auf den lokalen Rhein-Main-Seiten) vom 16.07.2008: "Buchverleih. Schwund nur bei Kochbüchern".
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Brecht den Berliner Bunker! Weg mit Wulff und dem Kotz-Korporatismus unserer Blockparteien!
Kotzen - das geht nicht in der FAZ.
Vermutlich wegen Verwendung dieses Wortes hat die Redaktion von FAZ.net meinen u. g. Kommentar (Links jetzt ergänzt) zu dem Artikel "Wulffs Drohung. Der Anruf des Bundespräsidenten" von Nils Minkmar wegzensiert.
Titel: Weg mit Wulff und mit dem Kotz-Korporatismus der Berliner Blockparteien!
Text:
Wie Krähen hacken sie aufeinander ein -
Jedoch nicht ernstlich, nur zum Schein.
Eurettungsbetrüger am deutschen Volke, die uns mit getürkten Troika-Berichten über Griechenland belügen, Stützer des Merkelhörigen Sarrazin-Wegtreters Christian Wulff:
Bald ist bei uns die gleiche kartellisierte Polit-Bagage am Werk wie in Griechenland.Weitere Informationen »
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"Dinner for One" heißt der Sketch, nicht "Spinner voran"! Zum dpa-Interview mit Prof. Rainer Stollmann, Universität Bremen
Das Land Bremen ist in der Öffentlichkeit in Sachen "Wissenschaft" insbesondere durch seine feindselige Haltung gegen Tierversuche, also durch wissenschaftsfeindlichen Obskurantismus, aufgefallen; vgl. dazu z. B. die Artikel
- "Tierversuche. Ein norddeutsches Affen-Theater": "Bremer Wahlkämpfer profilieren sich als Tierschützer. Und missachten dabei die Freiheit der Forschung." (ZeitOnline 20.04.2007)
- "Bremen. Universität will gegen Tierversuche klagen" (SpiegelOnline 16.10.2008)
- "Tierversuche Das Leiden der Affen" (ZeitOnline 20.11.08)
- "Bremer Tierversuche Zwischen Provinzposse und Forschungsskandal" (FAZ.net 24.11.08), und juristisch ausgestanden ist der Kampf des Hirnforschers Thomas Kreiter gegen die Bremer Allparteienkoalition der Obskurantisten noch lange nicht; siehe:
- "Urteil zu Tierversuchen an Uni Bremen. Umstrittene Affenversuche erlaubt" (taz. 25.11.2011)
- Vgl. zu diesem Thema auch meinen Blott "Fortschrittsfurcht".
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Aktionäre aufgepasst: Bei Finanzinstituten (Banken,Versicherungen), die ihre Griechenland-Anleihen ganz oder teilweise über Credit Default Swaps (CDS) abgesichert haben, dürfte ein (teilweiser) Forderungsverzicht den Straftatbestand der Untreue erfüllen!
"Schuldentausch Athen zwingt Banken zu höherem Verzicht" berichtet die FAZ heute.
Ich nehme diesen Artikel zum Anlass, einen Sachverhalt zur Diskussion zu stellen, der mir schon seit langem im Kopf herumgeht:
Angenommen, eine Bank oder Versicherung hat die in ihrem Besitz befindlichen griechischen Staatsanleihen ganz oder teilweise mit dem Instrument der Credit Default Swaps, also einer Kreditausfallversicherung, abgesichert. Dann würde sich - politischer Druck hin oder her - der Vorstand einer solchen Institution meines Erachtens der Untreue gegenüber dem Firmenvermögen schuldig machen, wenn er in einen auch nur teilweisen freiwilligen Verzicht seiner Forderungen gegenüber Griechenland einwilligt.
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Korruption im internationalen Fußball: FIFA deckt Verbrecher!
Der in Zürich sitzende Weltfußballverband FIFA (französisch Fédération Internationale de Football Association, deutsch Internationale Föderation des Verbandsfußballs) versucht mit aller Gewalt, Informationen über Schmiergeldzahlungen an seine Funktionäre zu unterdrücken.
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Dumm bleiben ist der Deutschen erste Bürgerpflicht: Während die Finanzwelt über evtl. inflationsträchtige EZB-Hilfe für Schuldnerstaaten debattiert, pennen unsere Qualitätsmedien!
Die Webseite "Deutsche Mittelstands Nachrichten" berichtet vielleicht am intensivsten von allen Online-Medien über die Staatsschuldenkrise in der Eurozone; auf jeden Fall berichten die fast ausschließlich über dieses Thema. Nun ist es nicht so, dass die DMN eine besonders große journalistische Analysekapazität verfügbar hätten, aber wenigstens können die Macher dieses "Blattes" (Englisch) lesen.
So kommt es auch, dass die DMN aktuell Informationen und Mutmaßungen über die Auswirkungen bestimmter aktueller EZB-Beschlüsse für die Schuldenkrise äußern, die anderswo in Deutschen bzw. deutschsprachigen Medien nicht zu finden sind. Teilweise handelt es sich um Spekulationen, aber diese werden substantiiert und nachvollziehbar dargelegt.
Worum geht es? Die Europäische Zentralbank hat u. a. beschlossen, Kredite an Geschäftsbanken auch gegen noch minderwertige Sicherheiten als bisher schon auszureichen ("Essentially, it appears the ECB might allow European banks to pledge everything but the kitchen sink in return for funds" heißt es hier so anschaulich). Vor allem aber leiht sie jetzt den Banken Geld gegen Sicherheiten (Refinanzierungsgeschäfte) für die unüblich lange Frist von 3 Jahren.
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Cui bono, Blome? Weshalb schüttelt bei "BILD" der Nikolaus einen Lügensack über Olaf Henkel aus?
Lieber Herr Blome,
Ihr Artikel "Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel Ranschmeißer, Trittbrettfahrer, Wendehals. Keiner wechselt so schnell seine Überzeugungen wie er" in der BILD-Zeitung bzw. der BILD-Webseite vom 09.12.11 über Hans-Olaf Henkel war ein Satz mit X.
Falsch?
Richtig: Diese Beschreibung ist eine glatte Verharmlosung!
Joseph Goebbels würde vor Neid im Grab rotieren, wenn er Ihren Artikel dort zu lesen bekäme. Ich bezweifle, dass sich der Reichspropagandaminister jemals zu solchen Gipfeln subtiler Desinformation aufgeschwungen hat, wie Sie sie Ihren Lesern hier zumuten.
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Die Schöne ist ein Lügen-Biest. Wie Sahra Wagenknecht kommunistischen Honig aus der Staatsschuldenkrise der Eurozone zu saugen sucht
Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE und Erste stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, hat einen Artikel in der FAZ verfasst. Und nicht nur in dieser Zeitung, sondern auch mundgerecht aufbereitet für deren nicht gar so kommunistenfreundliche Leserschaft.
Titel: "Europa in der Krise Schluss mit Mephistos Umverteilung!" (08.12.2011).
Die Frau ist nicht nur hübsch; sie schreibt auch wunderbar (was die allermeisten Leserkommentare, einschließlich der kritischen, auch anerkennen). Das kann man jedenfalls dann mit Sicherheit sagen, wenn wirklich der ganze Artikel aus ihrer Feder stammt und nicht (wie einige Leserkommentatoren vermuten) Lafo, also ihr Lebenspartner Oskar Lafontaine, mitgeholfen hat. (Ihre Bücher kenne ich nicht und würde mir eine Lektüre auch nicht antun.)
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Dummsein ist die erste Bürgerpflicht! Warum unterdrückt die deutsche Medienmafia die BOGENBERGER ERKLÄRUNG???
Einen Hinweis auf die "Bogenberger Erklärung" hatte ich heute bereits meinem früheren Blott "Deutsche Kaninchen: lasst euch nicht die Augen von der Eurozonen-Schlange verdrehen!" angehängt. Jedoch erscheint mir der Vorgang derart wichtig, dass ich ihn hier in einem eigenen Blott noch einmal thematisieren möchte, und zwar nicht nur inhaltlich, sondern insbesondere was die Behandlung dieser Erklärung durch die deutschen Medien angeht.
Denn mit Ausnahme der FAZ unterdrücken sämtliche deutsche "Qualitätsmedien" (aber sogar auch die BILD-Zeitung, der ihre Gegner gern Anti-Euro-Hetze unterstellen), diese Erklärung: nicht nur die Hamburger 'Rettungsfachpresse' (FTD, SpiegelOnline, ZEIT), und natürlich auch die SZ und die FR, sondern sogar die sehr eurettungskritische WELT und das Handelsblatt . Damit verhindern sie natürlich auch, dass die Bürger von diesen Fakten Kenntnis nehmen. Ich gehe davon aus, dass die Tabuisierung zumindest deutlich weniger umfassend wäre, wenn es nicht den in Kürze (präzise: am 13.12.2011) auslaufenden FDP-Mitgliederentscheid gäbe, der sich gegen noch weitergehende Haftungsverpflichtungen Deutschlands im Rahmen des ESM richtet.
Es handelt sich also um einen klaren Fall von vorsätzlicher (Selbst-)Zensur.
Goebbels go home: wenn es wirklich kritisch wird für die Herrschenden (und die Finanzmarktakteure), zensieren sich die Medien schon selber!
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Deutsche Kaninchen: lasst euch nicht die Augen von der Eurozonen-Schlange verdrehen!
Die deutsche Publizistik, aber leider auch die deutsche Politik, lassen sich in der Eurozonen-Rettungsdebatte immer wieder von fremden Interessen die Schnauze in den Dreck stecken: Zahlen - oder nicht zahlen, das soll uns als die alleinige Alternative erscheinen, und natürlich am Ende das Zahlen als alternativlos.
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Vorkämpfer der Finsternis: Wissenschaftsskandal um Studie über Zwangsverheiratungen oder: Wie Ideologen und Legastheniker Ministerin Schröder kritisieren
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Studie (hier bei SPON eine Zusammenfassung) unter dem Titel "Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl und Analyse von Beratungsfällen" in Auftrag gegeben und die Kurzfassung dieser Studie (53 S.) online gestellt.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte darüber einen Gastbeitrag in der FAZ verfasst; dieser Aufsatz ist ebenfalls auf der Webseite des BMFSFJ online.
Der Wissenschaftliche Beirat (für diese Studie, nicht "des Ministeriums") hat einige Formulierungen der Ministerin kritisiert. Diese Kritik ist im Original nachzulesen auf den Webseiten "Migazin" u. d. T. "Stellungnahme zur Zwangsheirat-Studie. Wissenschaftler werfen Schröder das Schüren antimuslimischer Ressentiments vor" (28.11.2011) und "Deutsch Türkische Nachrichten" (01.12.11) unter der Überschrift "Stellungnahme im Wortlaut: Wissenschaftler über Schröders Beitrag zu Zwangsehen".
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Das ist die Sprache der Erpressung: Ratingagentur Moody's Investors Service will offenkundig deutsche Steuerzahler in Schuldenunion und/oder EZB zum Gelddrucken zwingen
"Moody’s says all euro-region ratings threatened by debt crisis" meldete die Washington Post bereits vorgestern, am 28.11.2011. Im deutschsprachigen Internet habe ich davon nichts gelesen; entweder habe ich einschlägige Berichte übersehen, oder unsere Medien haben's verpennt.
In meinen Augen jedenfalls stellt das, was sich da als objektive Analyse präsentiert, einen Versuch dar, die Steuerzahler der Eurozone in eine Haftungsunion zu pressen, oder aber die Europäische Zentralbank zu zwingen, die Notenpresse anzuwerfen.
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Dialog oder Indoktrination? Weshalb wurde mein Leserkommentar zu Olaf Storbecks Handelsblog-(ein Handelsblatt-Blog)Eintrag "Falsche Generalabrechnung mit dem Euro" wegzensiert?
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Günther Lachmann zeigt in der WELT, dass sich das organisierte internationale Finanzverbrechen zur Versklavung der deutschen Steuerzahler verschworen hat
Für mich ist es eigentlich nichts Neues, dass die Finanzmärkte alles wollen: nämlich die Vollhaftung insbesondere Deutschlands, also der deutschen Steuerzahler, für die Schulden Frankreichs und Südeuropas.
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