Dienstag, 25. August 2015

Eigenmedizin für Ökofanten: Bräunt es so grün, wenn Tierschutzfreunde blühen?



Unanständige Buntifanten stellen anständige Deutsche gerne in die rechtsextreme Ecke.
Ein beliebtes Instrument zu diesem Zweck ist die Behauptung (bzw. Feststellung):
"Das will die NPD auch", "Das steht auch im NPD-Wahlprogramm" oder "Das steht auch auf NPD-Wahlplakaten".

Dienstag, 11. August 2015

"Ick bün al dor" oder: Wie der Lucke-Igel den Brinkmann-Hasen austricksen möchte

 
Bei komplexen Debatten ist es gelegentlich nützlich, anderen zu erklären, aber auch sich selber zu vergewissern, worum es eigentlich geht (oder ursprünglich ging). Alsdann:
  • Ausgangspunkt dieser Debatte war der ZEIT-Gastkommentar vom 17.07.2015: "Griechenland. Europa ist zur Transferunion geworden" des Hamburger Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Bernd Lucke, ehemals Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) und gegenwärtig Europaabgeordneter und Parteivorsitzender der von ihm neu gegründeten Partei ALFA
  • Von diesem Artikel hatte ich (lediglich) EINEN ganz bestimmten Aspekt kritisiert (mehr dazu unten) in meinem HuffPost-Beitrag "Warum Luckes Modellrechnung blanker Unsinn ist" vom 02.08.2015 [Die Überschrift stammt von der HuffPost-Redaktion; ich selber hatte getitelt "Kathedersozialist Lucke?"]
[In der Huffington Post wartet diese Erwiderung bereits seit 5 Tagen auf ihre Freigabe. Gut möglich, dass die Redaktion sie gar nicht bringt, denn bereits meinen Aufsatz "Feucht: Ja zur Immiggression, nein zum Gewerbe? Ein Fallbeispiel für rotgrünen Linksinfantilismus" (hier im Bloglink in anderer Textgestalt) hatten die HuffPoster huffily wegzensiert. Vorliegend, in textlich noch einmal leicht überarbeiteter Form, meine bei der HuffPost noch schmorende Replik an Prof. Lucke.]

Montag, 20. Juli 2015

Ist Prof. Bernd Lucke ein Kathedersozialist?



Hinweis: Nachfolgend stelle ich den Blogtext in einer stark gestrafften und, wie ich hoffe, leserfreundlicheren Form ein. Den ursprünglichen Blogtext, mit seiner ausführlicheren Erörterung und Begründung finden Sie unten im Anschluss an diese Kurzfassung. - 28.07.2015

Kathedersozialist Lucke?

Freitag, 26. Juni 2015

Verteilt der Staat mit dem Ehegattensplitting Privilegien - oder zeigt er Respekt vor der Autonomie des Individuums?



Den Anstoß zum vorliegenden Blott gab der FAZ-Artikel "Hayek-Gesellschaft. Streitbare Geister der Freiheit" vom 26.06.2015 (Autorin Heike Göbel), und zwar konkret die folgende Passage:
"Der Streit entzündet sich an einem Artikel, den die Vorsitzende der Gesellschaft, Karen Horn, eine ehemalige Redakteurin der F.A.Z., Mitte Mai in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht hat. Unter der Überschrift „Die rechte Flanke der Liberalen“ sieht Horn eine Unterwanderung der liberalen Szene durch Reaktionäre. Horn nennt keine Namen, aber Beispiele. Aus ihrer Sicht etwa widerspricht es liberalem Denken, den Staat durch Festhalten an den steuerlichen Vorteilen des Ehegattensplittings** zur Privilegierung von Alleinverdienerehen zu ermuntern – und damit zur Diskriminierung anderer Lebensgemeinschaften aufzufordern."
Der hier referenzierte Meinungsartikel von Karen Horn ist via FAZ nur gegen Bares zu bekommen (via Genios-Datenbank). Aber zum Glück hat Michael Miersch ihn auf seiner Facebook-Seite am 23.05.2015 eingestellt. (Über die Homepage der Autorin findet man es auch in der Dropbox.)
*[Wikipedia-Eintrag; Homepage; Lobbypedia]
**[Umfassende Infos zum Ehegattensplitting bietet das einschlägige Wikipedia-Stichwort]

Freitag, 12. Juni 2015

Lügen - aber richtig: Nachschulung für den griechischen Wahrheitsminister Yanis Varoufakis (Gratis, sed non privatissimum)


Wenn Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis den Mund aufmacht, entschlüpft ihm dann und wann wahrhaftig eine Wahrheit.
So zum Beispiel, wenn er dem Tagesspiegel in dem Interview "Wir haben rote Linien überschritten" vom 09.06.2015 sagt:
"... wir sind kein normales Land. Wir haben eine kaum funktionierende Justiz."
(Vgl. dazu auch diesen Artikel des Athener Wirtschaftswissenschaftlers Aristides N. Hatzis in der NY Times).

Donnerstag, 11. Juni 2015

Griechenland, das "infantile Gemeinwesen" (Bastian): Linksammlung zu Aufsätzen über die griechische Gesellschaft


Eine Debatte auf der Facebook-Seite des CDU-MdB Klaus-Peter Willsch und die Beschäftigung mit einem Tagesspiegel-Interview des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis ["Lügen - aber richtig: Nachschulung für den griechischen Wahrheitsminister Yanis Varoufakis (Gratis, sed non privatissimum)"] brachten mich auf die Idee, hier eine Reihe von Zeitungsaufsätzen usw. zu sammeln, die sich mit der der griechischen Gesellschaft befassen. Nach meiner Einschätzung (wie auch einiger der Autoren) ist Griechenland letztlich unreformierbar.

Über Griechenland weiß ich zwar nur wenig.
Jedoch hatte ich mich vor Jahren etwas intensiver mit den in vieler Hinsicht vergleichbaren Zuständen und der Mentalität in Süditalien befasst. Nicht einmal in 150 Jahren staatlicher Einheit ist es den Norditalienern gelungen, ihren "Mezzogiorno", eine ebenfalls archaische Klientel-Gesellschaft, mental entscheidend zu modernisieren.
Schon aus diesem Vergleich heraus kann man eine Reformierbarkeit des bodenlosen Griechenland-Fasses mit ziemlichere Sicherheit ausschließen.

Montag, 13. April 2015

Raumpflegerin des VEB Zeitgeist rügt Rainer Maria Rilkes "Cornet"



Weltweit sind sie zugange, und ein Schrecken der Kulturgeschichte: Die Raumpflegerinnen.

  • In Düsseldorf entreichert (zwar nicht eine Putze, sondern) ein Hausmeister eine Akademiezimmerecke um einen Beuys-Fettklumpen von unermesslichem Wert (weil nämlich Kunst).
  • In Dortmund und Leverkusen-Alkenrath wienern Weiber Badewannen blank, deren Patina bzw. Inhalt doch gerade ihren künstlerischen Gehalt ausmachten.
  • Selbst London ist vor dem Walten oder Wüten dieser Kunstfeindinnen nicht sicher: "Putzfrau entsorgte Kunstwerk" lesen wir in der FAZ 27.08.2004.

Samstag, 21. März 2015

Ein Essigfass auf Yanis Varoufakis' zuckersüßen Honiglöffel


Die Italiener haben ein hübsches Sprichwort:
Si prendono più mosche con un cucchiaio di miele che con un barile d'aceto.
(Man fängt mehr Fliegen mit einem Löffel voll Honig, als mit einem ganz Fass voll Essig.)

Ob es dazu auch eine griechische Entsprechung gibt, weiß ich nicht. Sicher ist freilich, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Honiglöffel herausgeholt hat, nachdem sein einstiger Stinkefinger-Auftritt (Video) wohl nicht nur in Deutschland einige Irritationen ausgelöst hat.

Mittwoch, 4. März 2015

Prof. Hans Werner Sinn als Stalinist der Marktwirtschaft: Das Kapitaldeckungsverfahren für die Rentenversicherung ist eine Tonnageideologie des Geldkapitals!



Die Bolschewisten waren schlau.
Die haben festgestellt, dass es den Amerikanern gut geht - und dass die USA viel Stahl produzieren.
Intelligent, wie Bolschewisten nun einmal sind, haben sie ihre Erkenntnis gewissermaßen zu einem logischen Dreisatz verarbeitet:
  1. Die Amerikaner produzieren und verbrauchen viel Stahl
  2. Den Amerikanern geht es gut
  3. Russland wird es ebenfalls gut gehen, wenn wir nur viel Stahl herstellen und verwenden.

Sonntag, 1. März 2015

Mittwoch, 18. Februar 2015

Ein Blick ins Brüsseler Innenleben: Dokumente aus den aktuellen Verhandlungen mit Griechenland

 
Die Faz berichtet über eine Veröffentlichung (auf Englisch) von griechischen Regierungsdokumenten über die Verhandlungen in Brüssel und verlinkt dankenswerter Weise zu dem (von der griechischen Wochenzeitung To Vima veröffentlichten) Papier.

A 3-professor racket to rob the German (and other) taxpayers. Stuart Holland propagates "A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis" (co-authored with Yanis Varoufakis and James K. Galbraith)


On the website City A. M. Prof. Stuart Holland (who is also the author of “Europe in Question – and what to do about it”), has published an article  under the title "How to fix the crisis: Germany must allow Greeks a New Deal" (Febr. 18, 2015).
In it, he propounds the idea of joint investments in the countries of the European Monetary Union through what amounts to government agencies (European Investment Bank and European Investment Fund).

Samstag, 14. Februar 2015

Schluss mit Schmarotze! Griechenland hat seit 2010 JÄHRLICH 500 Milliarden Euro erhalten! (Bundeshaushalt = 300 Mrd. €!)

 
Bei Finanzzahlen gibt es (wie ich erst kürzlich in anderem Zusammenhang gezeigt habe) immer ZWEI Dimensionen:
  • Die nominalen oder absoluten Werte: Heute zahlt man z. B. 2,- € für ein Brot, das in 10 oder 20 Jahren vielleicht 4,- € kostet.
  • Die realen oder relativen Werte: 4,- € in 2034 wären dann nicht mehr als 2,- heute.
Im Zusammenhang mit der sogenannten "Griechenland-Rettung" (Griechenland-Bailout) nennt uns die deutschen Pennerpresse (und die Blockparteien-Regierung sowieso) stets nur die absoluten Zahlen, und häufig wird sogar nur das geflossene Geld beziffert:
  • ca. 240 Milliarden € seit Mai 2010 (ein kleiner Teil ist noch nicht ausgezahlt)
Nicht immer wird erwähnt wird, dass die Griechen ja auch noch einen Schuldenschnitt (damals meist von privaten Gläubigern: Banken, Versicherungen usw.) "einkassiert" haben:
  • ca. 110 Milliarden €.
Insgesamt hat Griechenland damit vom Mai 2010 bis jetzt, also in nicht einmal 5 Jahren, ca. 350 Milliarden € vom IWF, den Staaten der Eurozone und von seinen Gläubigern teils als Kredite, teils als Geschenk (ein Schuldenschnitt IST ein Geschenk!), erhalten.
Das ist also schon mehr als der gesamte deutsche Bundeshaushalt umfasst (rd. 300 Mrd. € pro Jahr).

Mittwoch, 11. Februar 2015

Inflation - Deflation - Geldmenge



In meinem vorangegangenen Blott "Eine Geldmenge gibt es nicht" hatte ich gezeigt, dass es nicht "die" Geldmenge gibt, sondern ZWEI VERSCHIEDENE Arten von Geldmengen  
(wobei ich hier "Geldmenge" in einer sehr allgemeinen Bedeutung verstehe; nicht im üblichen technischen Sinne von M1, M2, M3 usw.):
  • Eine Geldeinheitenmenge (nominale oder absolute Geldmenge). Hier handelt es sich um die Gesamtmenge von Geld (Bargeld und Buchgeld) in einer Volkswirtschaft, gemessen in der kleinsten Einheit. Also z. B. 10 Billionen Pfennige, Cents usw. Hier spielt es keine Rolle, wie viel (oder wenig) man damit kaufen kann.
  • Eine Geldkaufkraftmenge (reale oder relative Geldmenge). Die sagt uns, wie viele Wareneinheiten man zu einem gegebenen Zeitpunkt mit der vorhandenen nominalen Geldmenge kaufen kann. (Als Wareneinheit hatte ich im angeführten Blott ein Bonbon angenommen, wobei am Ausgangspunkt meines Denkmodells der Preis einer Wareneinheit jeweils eine nominale Geldeinheit war, also 1 Bonbon = 1 Pfennig kosten sollte.)

Dienstag, 10. Februar 2015

Eine Geldmenge gibt es nicht

 
 
Nicht jede Währungsreform ist schmerzhaft.
1958 erfolgte z. B. in Frankreich eine Währungsreform, die in der Wikipedia so beschrieben wird:
"Da durch die Inflation die Preise 'unhandlich viele Nullen' bekommen hatten, wurde 1958 die Einführung des Nouveau Franc (NF) zum 1. Januar 1960 verfügt. Ein NF, seit 1963 offiziell nur noch Franc (F) genannt, entsprach 100 alten Francs (anciens francs). Die alten Franc-Münzen konnten als Centimes weiter verwendet werden."
Was bedeutete das für die Geldmenge: Hatte die sich vermindert - oder nicht?
Die richtige Antwort lautet weder ja noch nein, sondern "das kommt darauf an, was man unter 'Geldmenge' versteht".

Donnerstag, 5. Februar 2015

Varoufakis' Suckonomics 1001


In July 2013, a Greek Prof. of economics named Yanis (Gianis or Giannis) Varoufakis had published (together with the co-authors Stuart Holland and James K. Galbraith) the latest Version (4.0) of a paper under the title "
A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis".
In January 27, 2015, Prof. Yanis Varoufakis (
Wikipedia) has become Greece's Finance Minister in the new coalition government formed by the political parties Coalition of the Radical Left (Syriza) and the smaller right-wing-party Independent Greeks (ANEL) under Syriza Prime Minister Alexis Tsipras.
In all likelyhood, Prof. Varoufakis considers the paper to be a blueprint for his activities.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Kein Enigma (mehr): Der modus operandi der Euro-Erpresser Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis


Folgt man den Medien, dann hätte die am 27.01.2015 in Griechenland installierte neue Koalitionsregierung der linken SYRIZA mit der rechten ANEL unter Ministerpräsident Alexis Tsipras sich ziemlich tollpatschig angestellt.

Sonntag, 1. Februar 2015

Großes griechisches Ehrenwort? Yanis Odysseus Varoufakis: Ein Schlitzohr wird Finanzminister

 
Der österreichische Blogger Klaus Kastner schrieb im Jahr 2011 über den damaligen Volkswirtschafts-Professor und jetzigen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis (meine Hervorhebungen): 
"Prof. Yanis Varoufakis runs a very interesting blog. His focus is not on Greece. Instead, his focus is on possible solutions for the European debt problem. His ideas are excellent and one needs to question why his Modest Proposal does not get more attention on the part of EU-elites.
It appears, however, that Prof. Varoufakis, purposely or not, also pursues a kind of hidden agenda. That hidden agenda seems to suggest that Greece is nothing other than the first domino to fall in a falsely-desigend Euro-structure and that, in consequence, all the blame goes elsewhere. Prof. Varoufakis has not yet made a single proposal as to how Greece could turn-around her economy."

Donnerstag, 29. Januar 2015

Bertelsmann: Massive Multikanal-Meinungsmache für den Mainstream



Aufgrund meiner intensiven Debattenteilnahme bei Facebook bekomme ich eine ganze Menge an Berichten und Kommentaren der Medien etwa über die AfD (bzw. deren Funktionsträger), oder auch über die Pegida mit.

Dabei fielen mir 3 Medien als besonders AfD-feindlich, ja geradezu AfD-hasserisch auf. (Das Gleiche gilt, zumindest bei SPON und STERN, für deren Umgang mit der - mittlerweile muss man wohl sagen: ehemaligen - Dresdner PEGIDA-Demonstrationsbewegung):

Freitag, 9. Januar 2015

Wer solche Medien hat, braucht keine Terroristen mehr!



Roland Tichy, ehemals Chefredakteur der Wirtschaftswoche und jetzt als medialer Einzelkämpfer (freilich gelegentlich unterstützt durch Bettina Röhl) auf der Webseite "Tichys Einblick" unterwegs, mahnte in der Überschrift seines Kommentars (7.1.2015) zu dem Pariser Terroranschlag "Anschlag auf Charlie Hebdo: Für die Meinungsfreiheit und gegen religiösen Fanatismus":


Donnerstag, 8. Januar 2015

Überlegungen zum offenbar islamistischen Terroranschlag gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris



"Terror in Paris. Anschlag auf die Freiheit" titelte die FAZ einen ihrer Berichte über das Massaker der Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo vom 07.01.2015.
Auf diesem Artikel (und einigen anderen) bauen meine nachfolgenden Überlegungen zu diesem Akt des islamistischen Terrorismus auf.



Sonntag, 28. Dezember 2014

Ode der Invasoren oder Gesang der Geister bei der Grenzverletzung

 
 
Deutschland, reicher Götterfunken,...
Gratispuff der ganzen Welt!
Wir betreten staunentrunken
EUER Land wann's UNS gefällt.
 
 
ceterum censeo
Zerschlagt den €-Gulag
und den offensichtlich rechtswidrigen Schlundfunk der GEZ-Gebühren-Gier-Ganoven!
 
Textstand vom 28.12.2014.
Für Paperblog-Leser: Die Original-Artikel in meinem Blog werden im Laufe der Zeit teilweise aktualisiert bzw. geändert.