Samstag, 31. Dezember 2005
EINE NATUR GIBT ES NICHT. EINE UMWELT(PROBLEMATIK) AUCH NICHT.
Freitag, 30. Dezember 2005
BEDARF - BEDÜRFNIS - BOTRYTIS?
Gestern sah ich in Frankfurt am Main vor einem jener Läden, wo es alles gibt, was man nicht braucht, eine Kiste mit Toilettenpapierrollen.
Nicht irgendwelche weißen, grauen oder farbigen Rollen, welche auf ihre rein subordinierte Funktion beschränkt sind: sondern vielmehr bedeutungsvoll bedruckte, anlassbezogen zum Neuen Jahr.
Schaut alle her, das bieten wir: Veritables Silvester-Klopapier!
Und einzeln verpackt in durchsichtige dünne Plastikbehälter, vergleichbar etwa jenen, welche auf den Tresen kleiner Bäckereien den Kindern die Dauerlutscher präsentieren.
Sie forderten aber für eine Rolle von Klopapier, eine jegliche von dieser Gestalt, einen Preis von vier Euro neunzig.
Il pesce puzza dal – ventre. (Vom Bauch der Städte aus!)
Nachtrag 18.02.06:
Als "Kontrastprogramm" empfehle ich die Lektüre des Textes "Wohnungselend einer städtischen Arbeiterfamilie um 1890".
Diesen und weitere interessante Quellentexte zur Alltagsgeschichte (mit Schwerpunkt auf Wohnen) von Tacitus bis heute fand ich heute bzw. können Sie finden auf der Webseite "Wie gewohnt".
Textstand vom 18.02.2006
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
Nicht irgendwelche weißen, grauen oder farbigen Rollen, welche auf ihre rein subordinierte Funktion beschränkt sind: sondern vielmehr bedeutungsvoll bedruckte, anlassbezogen zum Neuen Jahr.
Schaut alle her, das bieten wir: Veritables Silvester-Klopapier!
Und einzeln verpackt in durchsichtige dünne Plastikbehälter, vergleichbar etwa jenen, welche auf den Tresen kleiner Bäckereien den Kindern die Dauerlutscher präsentieren.
Sie forderten aber für eine Rolle von Klopapier, eine jegliche von dieser Gestalt, einen Preis von vier Euro neunzig.
Il pesce puzza dal – ventre. (Vom Bauch der Städte aus!)
Nachtrag 18.02.06:
Als "Kontrastprogramm" empfehle ich die Lektüre des Textes "Wohnungselend einer städtischen Arbeiterfamilie um 1890".
Diesen und weitere interessante Quellentexte zur Alltagsgeschichte (mit Schwerpunkt auf Wohnen) von Tacitus bis heute fand ich heute bzw. können Sie finden auf der Webseite "Wie gewohnt".
Textstand vom 18.02.2006
Gesamtübersicht der Blog-Einträge auf meiner Webseite http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
Dienstag, 20. Dezember 2005
Pssst, nicht verraten: Ein peinlicher Verbrecher!
HANDELSBLATT, Dienstag, 20. Dezember 2005, 11:40 Uhr
Titel:
Umfrage
Bush sammelt wieder Sympathiepunkte
"US-Präsident George W. Bush scheint sein Allzeit-Tief überwunden zu haben: Einer Umfrage zufolge hat er wieder mehr Rückhalt in der Bevölkerung für seine Politik - obwohl er sich auf einer Pressekonferenz erneut einen peinlichen Verbrecher leistete. "
[Link: http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1159452]
Wer war der "Verbrecher"?
"So sei Ende der 90er Jahre bekannt geworden, dass die Regierung Osama bin Laden auf die Spur gekommen sei, weil er ein spezielles Telefon benutzt habe. 'Und wissen Sie was passiert ist? Saddam ... Osama bin Laden änderte sein Verhalten', verhaspelte sich der US-Präsident."
Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Titel:
Umfrage
Bush sammelt wieder Sympathiepunkte
"US-Präsident George W. Bush scheint sein Allzeit-Tief überwunden zu haben: Einer Umfrage zufolge hat er wieder mehr Rückhalt in der Bevölkerung für seine Politik - obwohl er sich auf einer Pressekonferenz erneut einen peinlichen Verbrecher leistete. "
[Link: http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1159452]
Wer war der "Verbrecher"?
"So sei Ende der 90er Jahre bekannt geworden, dass die Regierung Osama bin Laden auf die Spur gekommen sei, weil er ein spezielles Telefon benutzt habe. 'Und wissen Sie was passiert ist? Saddam ... Osama bin Laden änderte sein Verhalten', verhaspelte sich der US-Präsident."
Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Samstag, 17. Dezember 2005
DAS WEIHNACHTSWUNDER IN DER ÜBERDRUSSGESELLSCHAFT
Reimerei auf einen Weihnachtsmarkt- und Stadtbummel durch Wiesbaden
(es hätte aber auch irgend eine andere Stadt sein können):
DAS IST DAS WAHRE WEIHNACHTSWUNDER:
JEDES JAHR GIBT'S NOCH MEHR PLUNDER!
IN JEDEM JAHR GIBT'S AUCH MEHR SCH...... -
UND JEDES JAHR ZUM HÖH'REN PREISE!
Nachtrag vom Morgen des 18.12.05:
Es ist allerdings nicht jede Produktinnovation Schrott. Dass ich meinen neuen Elektrorasierer unter dem Wasserhahn reinigen kann - das erkenne ich dankbar als zeitsparend an!
Texstand vom 18.12.2005
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(es hätte aber auch irgend eine andere Stadt sein können):
DAS IST DAS WAHRE WEIHNACHTSWUNDER:
JEDES JAHR GIBT'S NOCH MEHR PLUNDER!
IN JEDEM JAHR GIBT'S AUCH MEHR SCH...... -
UND JEDES JAHR ZUM HÖH'REN PREISE!
Nachtrag vom Morgen des 18.12.05:
Es ist allerdings nicht jede Produktinnovation Schrott. Dass ich meinen neuen Elektrorasierer unter dem Wasserhahn reinigen kann - das erkenne ich dankbar als zeitsparend an!
Texstand vom 18.12.2005
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Freitag, 16. Dezember 2005
Stehlen en passant
Die Überschrift des Handelsblatt-Artikels vom 15. 12. 2005 wird nicht allzu viele Leser hinter dem Ofen hervor locken: "Bayern legt sich mit der Bankenaufsicht an" (anderer Link: http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1157030).
Dabei versteckt sich im Text eine ziemlich brisante Information:
"Nach Angaben des bayerischen Bankenverbandes sind alleine im ersten Quartal 2005 netto 150,4 Mrd. Euro aus Deutschland nach Österreich und in die Schweiz abgeflossen", heißt es da.
Donnerstag, 15. Dezember 2005
Wort-Schlemmer
Durch die Welt wälzt sich der Schlammstrom der Worte. Manches ist Nilschlamm, anderes Nihil-Schlamm.
Textstand vom 15.12.2005
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Mittwoch, 14. Dezember 2005
LUHMANNIA oder ES BLITZT
Auch wenn ich mich mit den Vorstellungen von Niklas Luhmann über "Kausalität im Süden" nicht so recht anfreunden kann (vgl. meinen Blog-Eintrag vom 06.12.05): 'blitzgescheit' war der Mann allemal.
Deshalb habe ich aus dem Interview "Wahrheit ist nicht zentral" einige Sentenzen extrahiert, von denen ich glaube, dass ich sie im Gedächtnis behalten sollte. Da mein geistiges "information storage and retrieval-system" freilich nicht das leistungsfähigste ist, und weil ich einen Zettelkasten weder in Papierform noch als PC-Programm besitze, lege ich sie hier im Blog ab.
Da haben dann vielleicht auch etwaige Leser einen Nutzen davon.
Freitag, 9. Dezember 2005
Dada in der U2
Vielleicht war dieser Barbiere di Francoforte sul Meno schon allzu lange nicht mehr in seiner Heimat?
Jedenfalls wirbt der Frankfurter Coiffeur "Il Cavallino" (Inhaber Giuseppe Alfano) auf einem Scheibenaufkleber in der U-Bahn mit folgendem surrealistischen Text:
"Der Friseur im italienischen Stil mit Espresso è Musica italiana."
Oder hat ihm ein dadaistischer deutscher Werbetexter oder Plakatgestalter den "accento grave" auf's "e" gedrückt?
Jedenfalls wirbt der Frankfurter Coiffeur "Il Cavallino" (Inhaber Giuseppe Alfano) auf einem Scheibenaufkleber in der U-Bahn mit folgendem surrealistischen Text:
"Der Friseur im italienischen Stil mit Espresso è Musica italiana."
Oder hat ihm ein dadaistischer deutscher Werbetexter oder Plakatgestalter den "accento grave" auf's "e" gedrückt?
Textstand vom 15.04.2007
Dienstag, 6. Dezember 2005
NIKLAS LUHMANN, DER ITALIENISCHE MEZZOGIORNO und DIE DIDAKTIK DES RELIGIONSUNTERRICHTS
Die Bestände der Bielefelder Stadtbücherei waren, jedenfalls in den 60er Jahren, nicht sonderlich gehaltvoll. So griff ich, als ich mich irgendwann während meiner Schulzeit einmal für das Thema "Didaktik" interessierte (Feindaufklärung :-)?), in meiner Verzweiflung u. a. zu einem Buch über die Didaktik des Religionsunterrichts.
Weder an den Titel noch an den Autor erinnere ich mich; auch nicht im Detail an den Inhalt. Das Buch war aber eine Dissertation (oder aus einer Dissertation heraus entstanden), in der es um einen sogenannten "didaktischen Dreischritt" ging. Um welche Schritte, das habe ich längst vergessen. Jedenfalls hatte der Verfasser so ungefähr 200 Schriften zu diesem Thema untersucht aus ca. 150 Jahren (ich glaube, das einschlägige Schrifttum setzte um ca. 1800 ein) und kam zu dem Schluss, dass die dort vorgeschlagenen Formen der Religionsdidaktik sämtlich auf einen Dreischritt hinauslaufen.
Am Schluss machte er selbst einen Vorschlag, wie man die christlichen Glaubenslehren ganz anders vermitteln könne, eben ohne diesen bewussten Dreischritt. Auch insoweit erinnere ich mich nicht an Details, sondern nur daran, worauf mir bei der Lektüre auch die Vorstellungen des Verfassers eindeutig hinauszulaufen schienen: auf einen Dreischritt!
An diesen Sachverhalt erinnere ich mich wieder und wieder, wenn irgend jemand (ggf. auch ich selbst) Weisheiten mit vermeintlich fundamentalem Neuigkeitswert von sich gibt, die aber, bei genauer Betrachtung, nur neuer Wein in alten Schläuchen sind.
Gedankensprung zu Niklas Luhmann.
Nachdem ich ihn mit lokalpatriotischem Eifer für Bielefeld gegen München vereinnahmt habe (siehe: "PISTOLE ODER DEGEN? ICH FORDERE SATISFAKTION") erschien es mir nicht unpassend, endlich mal etwas von ihm und über ihn zu lesen. Glücklicher Weise muss man in Internet-Zeiten nicht mehr dicke (oder auch dünnere) Bücher wälzen, um zumindest einen ersten Eindruck zu bekommen. Zwar liegt der 1. Teilband von "Die Gesellschaft der Gesellschaft" seit einem unbedachten Flohmarktkauf in meinem Bücherschrank herum, doch müssen zum Einstieg einige Aufsätze genügen:
Weder an den Titel noch an den Autor erinnere ich mich; auch nicht im Detail an den Inhalt. Das Buch war aber eine Dissertation (oder aus einer Dissertation heraus entstanden), in der es um einen sogenannten "didaktischen Dreischritt" ging. Um welche Schritte, das habe ich längst vergessen. Jedenfalls hatte der Verfasser so ungefähr 200 Schriften zu diesem Thema untersucht aus ca. 150 Jahren (ich glaube, das einschlägige Schrifttum setzte um ca. 1800 ein) und kam zu dem Schluss, dass die dort vorgeschlagenen Formen der Religionsdidaktik sämtlich auf einen Dreischritt hinauslaufen.
Am Schluss machte er selbst einen Vorschlag, wie man die christlichen Glaubenslehren ganz anders vermitteln könne, eben ohne diesen bewussten Dreischritt. Auch insoweit erinnere ich mich nicht an Details, sondern nur daran, worauf mir bei der Lektüre auch die Vorstellungen des Verfassers eindeutig hinauszulaufen schienen: auf einen Dreischritt!
An diesen Sachverhalt erinnere ich mich wieder und wieder, wenn irgend jemand (ggf. auch ich selbst) Weisheiten mit vermeintlich fundamentalem Neuigkeitswert von sich gibt, die aber, bei genauer Betrachtung, nur neuer Wein in alten Schläuchen sind.
Gedankensprung zu Niklas Luhmann.
Nachdem ich ihn mit lokalpatriotischem Eifer für Bielefeld gegen München vereinnahmt habe (siehe: "PISTOLE ODER DEGEN? ICH FORDERE SATISFAKTION") erschien es mir nicht unpassend, endlich mal etwas von ihm und über ihn zu lesen. Glücklicher Weise muss man in Internet-Zeiten nicht mehr dicke (oder auch dünnere) Bücher wälzen, um zumindest einen ersten Eindruck zu bekommen. Zwar liegt der 1. Teilband von "Die Gesellschaft der Gesellschaft" seit einem unbedachten Flohmarktkauf in meinem Bücherschrank herum, doch müssen zum Einstieg einige Aufsätze genügen:
Samstag, 26. November 2005
GINNHEIMS GIFTIG GEWESENE EIBE oder STEUERVER(SCH)WENDUNG IN FRANKFURT AM MAIN
Ich will es Ihnen nachsehen, und nicht als Zeichen mangelnder Bildung bezeichnen, wenn Sie das Ginnheimer Blättchen nicht kennen. Auch die New York Times oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung kennt nicht jeder; und nicht jeder der sie kennt, liest sie (ich z. B. lese die NY Times nicht, und die FAZ nur dann, wenn jemand sie im Zug liegen gelassen hat).
Mittwoch, 23. November 2005
Dave Pollards Reflexionen über das Bloggen
Einfach nur Linkfunde einzustellen, ist mir eigentlich etwas zu wenig für einen Blog-Eintrag.
Hier aber mache ich eine Ausnahme, weil Dave Pollard (auf Englisch) sehr gründlich über Blogger und deren Leser nachgedacht hat, bzw. bedenkenswerte Forderungen aufstellt.
Eine Art "Checkliste" ziert bei ihm jede Seite und war es immerhin einem anderen Blogger (der den "Dung heiliger Kühe" sammelt?) wert, sie als "find of the week" vollständig wiederzugeben und kurz aber begeistert zu kommentieren: http://www.sacredcowdung.com/archives/2005/11/find_of_the_wee_1.html
Und hier (http://blogs.salon.com/0002007/2003/07/30.html#a346) ein längerer Aufsatz von Pollard unter dem Titel "The blogging process". Wirklich anregende Lektüre. (Auch wenn man sich selbst nicht - immer - an die Empfehlungen hält bzw. halten kann.)
Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Hier aber mache ich eine Ausnahme, weil Dave Pollard (auf Englisch) sehr gründlich über Blogger und deren Leser nachgedacht hat, bzw. bedenkenswerte Forderungen aufstellt.
Eine Art "Checkliste" ziert bei ihm jede Seite und war es immerhin einem anderen Blogger (der den "Dung heiliger Kühe" sammelt?) wert, sie als "find of the week" vollständig wiederzugeben und kurz aber begeistert zu kommentieren: http://www.sacredcowdung.com/archives/2005/11/find_of_the_wee_1.html
Und hier (http://blogs.salon.com/0002007/2003/07/30.html#a346) ein längerer Aufsatz von Pollard unter dem Titel "The blogging process". Wirklich anregende Lektüre. (Auch wenn man sich selbst nicht - immer - an die Empfehlungen hält bzw. halten kann.)
Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Dienstag, 22. November 2005
WELTDENKE
Bloggen ist eine relativ bequeme Publikationsmöglichkeit; indes kann es mit der Zeit ein wenig unübersichtlich werden. Ich zumindest möchte einen gewissen Überblick über meine Einträge behalten, und diese bei Bedarf auch schnell aufrufen können.
Sonntag, 20. November 2005
EINE PHILIPPIKA GEGEN DEN NIEDERGANG DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE ALS DOKUMENT DES NIEDERGANGS DER DEUTSCHEN PHILOSOPHIE
Auf der Suche nach Jared Diamond fand ich Dr. Joachim Jung. Ton, Tusch, Titel: "Die Korruption der Vernunft". Donnerwetter! dachte ich, da stehe ich ja vor einem intellektuellen Geschütz vom Dicke-Berta-Kaliber. So ähnlich wie bei Robert Kurz, der sich kurz mal so Gedanken über "Der ontologische Bruch" macht. Aber immer schön der alphabetischen Reihenfolge nach, oder: "Warte, Robert, noch ein Weilchen, dann kommt Burkhardt auch zu dir!"
Donnerstag, 17. November 2005
Rituale
Gestern ist es passiert! Vor mir war noch ein anderer Kunde dran, aber während sie diesen bediente, füllte das Mädchen (eine Tamilin?) bei McDonalds schon mal einen Cappuccino für mich in den Becher.
Seit Jahren schon hole ich dort meinen Feierabend-Cappuccino (der Kaffee ist übrigens auch nicht bei allen McDonalds von gleicher Qualität, in meiner "Stammfiliale" schmeckt er aber meist gut).
Die Bedienungen (in der Regel, aber nicht nur, Bedienerinnen) kennen mich; manchmal antizipieren sie bereits meinen Wunsch: "Kleinen Cappuccino?". Ansonsten bewahrt mich mein Bekanntheitsgrad zumindest vor der obligatorischen Salesman(oder: woman-)ship "Möchten Sie ein Dessert? Muffin?" und ebenso vor der Frage, ob ich einen kleinen Becher (den würde ich eher "normal" nennen, aber die Marketing-Manager verkleinern natürlich lieber, was normal ist) nehme oder einen großen.
Persönliche Worte wechseln wir nie, nicht einmal dann, wenn es leer ist an der Theke. Freundlich aber distanziert ist das Geschäftsprinzip von MacDonalds, und das ist auch gut so. Trotzdem bin ich sicher, dass die Bedienungen kichernd über mich kommunizieren: "Der Alte kommt jeden Abend, kauft immer einen kleinen Cappuccino, nie etwas anderes. Ulkiger Vogel." Oder so ähnlich.
Textstand vom 29.07.2019
Montag, 14. November 2005
UNSYSTEMATISCHE FRAGEN UND NOTIZEN ZUR BILDUNG (UND ZUM ZERFALL) VON GESELLSCHAFT(EN) oder KANN MAN SOZIALE DYNAMIK(EN) ABSTRAKT BESCHREIBEN UND VERSTEHEN?
Irgendwo las ich etwas über Luhmann und die Begriffe "Inklusion" und "Exklusion" (konkret: hier); ein Text allerdings, welcher mich, für sich genommen, nicht grad vom intellektuellen Hocker in die Höhe reißt.
Ein anderer wollte, dass ich endlich was lerne aus der Geschichte; dass freilich die Globalisierung des 20. Jahrhunderts im hellenistischen System der alexandrinischen Diadochenstaaten präfiguriert sei, erscheint mir denn doch etwas allzu naiv. Oder ein allzusehr ideologisch präfiguriertes Gedankenschlecht (von "Gedankengut" möchte ich da wirklich nicht sprechen).
Sonntag, 13. November 2005
PISTOLE ODER DEGEN? ICH FORDERE SATISFAKTION!

Jüngst fand ich einen Zeitungsausschnitt welchen ich zu jenen Zeiten ante Picasa (http://picasa.google.com/index.html) eingescannt hatte, als ich noch keine Bilder in den Blog bringen konnte.
Oben habe ich ihn nun, zu Nutz und Frommen der Netznestnutzergemeinschaft, upgeloadet.
Lange schon war ich nicht mehr dort, in meiner Geburtsstadt Bielefeld. Ich habe auch in meiner neuen Heimat (oder sagen wir: meinem aktuellen hessichen Aufenthaltsort) keine Ostwestfälische Botschaft eingerichtet, wie andere das für ihre Heimatregion in der Fremde getan haben (http://www.botschaft-ostfriesland.de/deutsch/main/index.shtml) .
Nevertheless, even when I'm in Hess': Das Herz schlägt noch immer für die Heimat im hohen Norden.
Samstag, 5. November 2005
OST MINUS WEST = NULL
Bereits im Mittelalter gab in Europa ein Kulturgefälle von West nach Ost. Und heute müssen wir gar schon die Kaffeehauskultur aus dem Westen über den Atlantik (re-)importieren.
FRANKFURT: GLOBAL oder WARMING?
Heute; am 05.November des Jahres 2005, saßen noch eine ganze Reihe von Menschen (in Mänteln zwar) auf den Stühlen von Cafés und Restaurants draußen auf der Straße.
Ist das ein Indiz für die weltweite Klimaänderung, oder eine weltweite Verhaltensanpassung?
Ist das ein Indiz für die weltweite Klimaänderung, oder eine weltweite Verhaltensanpassung?
IN FRANKFURT MUSS MAN HEUTZUTAGE WIRKLICH MIT ALLEM RECHNEN ...
... sogar damit, dass man direkt am Hauptbahnhof ein vorzügliches und preiswertes China-Restaurant findet! So geschah es uns an diesem heutigen Samstag mit dem China-Restaurant "New World", im 1. Stock eines Gebäudes gerade am Eingang zur Kaiserstr. ("Hauptbahnhof 8").
Welches denn hier zu Nutz und Frommen frembder Reisender festgehalten sei.
Im übrigen erwies sich die Gegend als ein Paradies für Bella Ragazza. Dies nicht, weil es das Rotlichtviertel von Frankfurt ist. Sondern wegen der unglaublich vielen Asia-Läden, die dort wie Shiitake-Pilze emporgeschossen waren. So lange waren wir also schon nicht mehr im Bahnhofsviertel gewesen - das spricht sicherlich nicht gegen uns. Doch wird es ebenfalls nicht gegen uns sprechen, wenn man uns in Zukunft vielleicht häufiger dort sieht.
Nachtrag 20.06.2010
Preis eines Mittagsmenüs vom Büffet (werktags, also Montag bis Samstag) mit sehr reichhaltigem Angebot derzeit 6,80 €.
Textstand vom 27.07.2019
BURKKHARDT BLATTNASE
Sonnenschutz im Hochgebirge - ein Urlaubsfoto vom Juni 2005 aus den deutschen Alpen bei Garmisch-Partenkirchen, in der Nähe von Schloss Kranzbach (Hotel; z. Zt. im Umbau) (Foto: http://naturbildarchiv.de/04reilan/cd33/ppages/ppage93.html).

Das Copyright und alle Urheberrechte an dieser Aufnahme liegen bei der Photographin Joann Brinkmann.
Die geniale Nasen-Sonnenschutz-Idee selbst freilich habe ich anderen Wanderern abgeschaut.
Hätte diese sie nicht gehabt, würden Sie jetzt hier ein Foto mit dem Titel "Burkhardt Rotnase" sehen. (Aber bitte keine Lautspielereien mit diesem hypothetischen Titel!)
Donnerstag, 3. November 2005
KEINE JUNGFRAU ZÄHMT DIESES ZWEIHORN oder MEIN MYTHENLOGISCHER UMWELT-PESSIMISMUS
Sonntag, 30. Oktober 2005
WO DER OLIM HAUST oder ARM, ABER KRITISCH!
Sie erinnern sich an meinen 'Olim-Diskurs'? Wenn nicht, finden Sie ihn hier: http://beltwild.blogspot.com/2005/06/der-olim-diskurs.html.
Samstag, 29. Oktober 2005
EINE TEUFLISCH SCHMUTZIGE ÜBERRASCHUNG oder HELLO, WEENING YOU BOUGHT A BRAND NEW DIRT DEVIL?
Noch zwei Monate bis Weihnachten, doch die Überraschung beim Auspacken kam schon heute.
Montag, 24. Oktober 2005
BENEVOLENZDIKTATUR AM GELDAUTOMATEN
Nein: so wohlwollend, dass er mir beim Abheben auf die Finger klopft, ist der Geldautomat meiner Bank nicht.
Stattdessen bringt mich die "benevolent dictatorship" des Geldinstituts auf eine schiefe Ebene. Wenn ich versuche, meine Umhängetasche abzustellen, oder mein Portemonnaie abzulegen, oder den Kontoausdruck: überall im Automaten(vor)raum treffe ich auf abweisend schräge Oberflächen.
Auch wenn mich das manchmal stört und zu akrobatischen Balanceakten zwingt: den Zweck dieses Ausstattungsdetails kann ich immerhin nachvollziehen. Das Geldhaus bewahrt die Automatenkunden auf diese Weise wohlmeinend vor den Folgen ihrer eventuellen Vergesslichkeit.
Anders dagegen an meinem Arbeitsplatz. In diesem Bürogebäude sind die Fensterbänke sogar innen abgeschrägt. Das irritiert mich wirklich. Und meine wild wuchernden Buntnesseln (Coleus) in ihrem großen Balkonblumenkasten ärgert das ebenfalls.
Textstand vom 15.04.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge.
Sonntag, 23. Oktober 2005
WINGED VICTORY ÜBER DIE BODENVERSIEGELUNG oder LASS DEINER GIESSKANNE FLÜGEL WACHSEN!
Nein, hier geht es nicht um jene griechische Siegesgöttin Nike, deren auf Samothrake gefundene Statue im Louvre ausgestellt ist, und die auf Englisch "Winged Victory (of Samothrace)", auf Deutsch "Nike von Samothrake" und auf französisch ""Victoire de Samothrace" heißt. Hier geht es um eine Erfindung, welche ich heute Nacht gemacht, halb im Traum und halb erwacht.
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