Sollte es in Bayern oder Deutschland wirklich Menschen geben, welche diesen Hü-Hotti-Kasper noch immer ernst nehmen? Dann handelt es sich um Unbelehrbare, denen man jedes X für ein U vormachen kann.
Dienstag, 27. März 2012
Mittwoch, 21. März 2012
Sebastian Nerz: Ein Pirat auf Wahlfang mit dem Nachhaltigkeits-Haken. Zu Nerz' FAZ-Essay "Wohin wollen wir wachsen? Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge! "
Am kommenden Sonntag (25.03.2012) wird im Saarland ein neuer Landtag gewählt. Da hielt es Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei, offenbar für opportun, tief im Sumpf des Nachhaltigkeitsbegriffes zu mötschkern, um jedem Wähler seinen ersehnten Schlammkuchen zu backen.
Ergebnis ist sein Artikel "Wohin wollen wir wachsen? Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge!" vom 19.03.12 auf der Webseite von FAZ.net.
Dieser Essay ist sowohl hochintelligent als auch strohdumm. Das ist (hier) kein Gegensatz, sondern eine Frage der Perspektive.
Ergebnis ist sein Artikel "Wohin wollen wir wachsen? Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge!" vom 19.03.12 auf der Webseite von FAZ.net.
Dieser Essay ist sowohl hochintelligent als auch strohdumm. Das ist (hier) kein Gegensatz, sondern eine Frage der Perspektive.
Freitag, 2. März 2012
Wem dient die Täuschung des Publikums über die Auswirkungen einer evtl. griechischen Insolvenz auf den Finanzmarkt via Credit Default Swaps (CDS)?
Wieder und wieder las man in den Medien, dass die Regierungen die Auswirkungen einer griechischen Insolvenz auf die Finanzmärkte fürchteten. Die Begründungen waren unterschiedlich, und auch keineswegs sämtlich aus der Luft gegriffen. Eine Ansteckungsgefahr auf die Märkte für die Staatsanleihen anderer südeuropäischer Länder ist in der Tat real.
Aber als es aber speziell bei Griechenland um die Frage ging, ob man eine offizielle Insolvenz riskieren könne, oder besser die Finanzinstitute zu einem sog. "freiwilligen" Schuldenschnitt zwingen sollte, las man (und liest man noch jetzt) allerorten, "Experten" hätten gesagt (oder die Politik würde befürchten), dass eine formelle Insolvenz wegen der unberechenbaren Auswirkungen auf den (angeblich) undurchsichtigen Markt der Credit Default Swaps hochriskant sei.
Aber als es aber speziell bei Griechenland um die Frage ging, ob man eine offizielle Insolvenz riskieren könne, oder besser die Finanzinstitute zu einem sog. "freiwilligen" Schuldenschnitt zwingen sollte, las man (und liest man noch jetzt) allerorten, "Experten" hätten gesagt (oder die Politik würde befürchten), dass eine formelle Insolvenz wegen der unberechenbaren Auswirkungen auf den (angeblich) undurchsichtigen Markt der Credit Default Swaps hochriskant sei.
Freitag, 24. Februar 2012
Euripides (oder Demokrit von Abdera?) grüßt von Füssen nach Athen
Auf welche Weisheit fiel mein Blick?
Auf ein (online z. B. hier nachzuschlagendes) Zitat des altgriechischen Dichters Euripides (lt. Eintrag in dem Buch; tatsächlich scheint der Autor allerdings der Philosoph Demokrit von Abdera gewesen zu sein; so jedenfalls hier, da und dort nachzulesen und auf dieser Seite gemeinsam mit ähnlichen - großenteils ebenfalls hier passenden! - Zitaten aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen aufgelistet):
"Vergessen der eigenen Sünden (andere Übersetzung: Schandtaten) erzeugt Frechheit."
Media Markt Onlineshop? Ich bin doch nicht blöd!
Heute als Beilage in der Zeitung ein riesiger Prospekt ("Nr. 7") vom Media Markt:
"Große Neueröffnung Onlineshop. Die neuesten Top-Angebote in ihrem Media Markt und im Onlineshop"
Das habe ich in meiner Einfalt natürlich so verstanden, dass im Prospekt Angebote beworben werden, die sowohl im Onlineshop als auch in den Märkten verfügbar sind.
"Große Neueröffnung Onlineshop. Die neuesten Top-Angebote in ihrem Media Markt und im Onlineshop"
Das habe ich in meiner Einfalt natürlich so verstanden, dass im Prospekt Angebote beworben werden, die sowohl im Onlineshop als auch in den Märkten verfügbar sind.
Dienstag, 21. Februar 2012
Griechenland: Was niemand (?) hinterfragt: Offenbar wird das Land weiterhin von seiner eigenen Kleptokratie bestohlen!
Die Daten passen nicht, und noch nirgends habe ich einen Artikel gelesen (wenn ich einen einschlägigen übersehen habe, bitte ich um Hinweise!), wo die Diskrepanz zwischen dem Leiden der Menschen, hervorgerufen durch angebliches "Sparen" der Regierung, und den gleichwohl weiterhin auf hohem Niveau verharrenden Staatsausgaben hinterfragt wird.
Samstag, 18. Februar 2012
"Merkel muss nach Athen": Ein ZEIT-Rohrkrepierer von Zacharias Zacharakis
Unter dem Gesäusel der Versöhnung betreibt der ZEIT-Redakteur Zacharias Zacharakis in seinem Artikel "Schuldenkrise. Merkel muss nach Athen!" vom 16.02.2012 knallharten Lobbyismus für Griechenland.
Mittwoch, 15. Februar 2012
FAZ-Kommentarzensur zum Artikel "Abgabe für Kinderlose? Strafe genug 14.02.2012 · Gegen die Abgabe für Kinderlose wird der „Lebensentwurf“ ins Feld geführt, der nicht bestraft werden dürfe. Kinder sind offenbar Strafe genug" von Jasper von Altenbockum (14.02.2012)
Zu dem o. a. Artikel hatte ich eine ganze Reihe von Leserkommentaren geschrieben; schließlich geht es hier um ein Thema, das ich auf meiner Webseite "Rentenreich" aus den verschiedensten Gesichtspunkten heraus untersucht habe.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Was mir an Facebook missfällt
- Insgesamt finde ich das Design unübersichtlich. Auf der "Startseite" erscheint dieses, auf der über meinen Namen anzuklickenden Seite jenes.
Sonntag, 5. Februar 2012
FAZ-Realist vs. SZ-Schreibtischretterin: Kommentar "Verschwendung in der Schuldenkrise" von Rainer Hank zu "Wie Griechenland noch gerettet werden kann" (Cerstin Gammelin, Süddeutsche Zeitung)
In welchen Harry-Potter-Welten weilt ein Weib, welches einem großen Leserpublikum Behauptungen bzw. Forderungen wie die folgenden auftischt (meine Hervorhebungen):
Samstag, 28. Januar 2012
Tichy redet Tacheles! Zum Artikel "Weltwirtschaftsforum: Merkel-Kritik folgt glasklarer Interessen-Politik" von Chefredakteur Roland Tichy, Wirtschaftswoche 26.01.2012
Während die allermeisten deutschen Medien in Interviews und Gastkommentaren den angelsächsischen Sirenengesängen vom Typ "Deutscher Steuerzahler soll Euro und Weltwirtschaft retten" breiten Raum geben und diese scheinobjektiven Emanationen der Londoner und New Yorker Kapitalinteressen ehrfürchtig bestaunen (aktuell z. B. Joseph Stiglitz in der taz), und während sogar deutsche Wirtschaftswissenschaftler diese Lobbyistenstimmen verehren wie die Indianer wertlose Glasmurmeln, begreift Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, diese Stimmen als das, was sie sind: Stimmungsmache für Interessen. Interessen der anderen, welche den deutschen Interessen diametral entgegengesetzt sind:
Oh, Olivia! Hedonische Preismessung bei Damenbinden enthüllt: Inflation auch bei Aldi!
Justament als ich mit der freundlichen Unterstützung von Patricia Bourcillier und ihrem (Ehemann? und) Co-Autor Bernd Sebastian Kamps im Begriff war, lustvoll Italienisch zu lernen ("Italienisch zwischen den Hügeln der Venus und den Lenden Adonis‘ ") sowie zu erforschen, was "französisch" auf Französisch heißt (in dem Sprach-Lehrbuch derselben Autoren mit dem äußerst pikanten Titel "Französisch zwischen den Hügeln der Venus und den Lenden Adonis' "*), platzt meine Frau herein und legt mir zwei Packungen Damenbinden auf den Schreibtisch.
Dienstag, 24. Januar 2012
Ist es nur Borniertheit, oder hat es schon Methode? Was ist das für ein Deutschland, wo man Nachrichten über bedrohliche Streiks und Straßenblockaden in Italien nur in den Deutsche Mittelstands Nachrichten liest?
Dann lesen Sie nicht die Deutsche Mittelstands Nachrichten (DMN). Das ist zwar kein "Blatt" mit einem Korrespondentennetz, und allzu viele journalistische Mitarbeiter stehen sicherlich nicht hinter dieser Webseite. Man mixt dort einige Agenturnachrichten zusammen, Informationen aus (angelsächsischen) Wirtschaftsmedien und Wirtschaftsblogs und der ausländischen Presse der Krisenstaaten () usw. Das Ganze wird auch ziemlich sensationalistisch aufgemacht; ein Ersatz für die Lektüre von WELT, FAZ usw. sind die DMN also ganz gewiss nicht.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Europäische Staatsschuldenkrise: Mit anti-amerikanischen Verschwörungstheorien US-Interessen dienen? (CDU-Europaparlamentarier Elmar Brok)
Die kürzlich erfolgte Bonitätsabwertung von 9 europäischen Staaten durch die US-Ratingagentur Standard and Poor's traf in Europa großenteils auf Unverständnis. Man wunderte sich, dass diese Abwertung ausgerechnet jetzt erfolge, wo man doch angeblich schon auf einem guten Weg zur Sanierung der Staatshaushalte usw. sei.
Eine Reihe von Kritikern unterstellten mehr oder minder deutlich von einer Art Verschwörung "der USA" oder der amerikanischen Finanzbranche.
Das wiederum rief in den deutschen Medien eine ganze Reihe von Verschwörungstheorie-Kritikern auf den Plan:
Eine Reihe von Kritikern unterstellten mehr oder minder deutlich von einer Art Verschwörung "der USA" oder der amerikanischen Finanzbranche.
Das wiederum rief in den deutschen Medien eine ganze Reihe von Verschwörungstheorie-Kritikern auf den Plan:
Samstag, 14. Januar 2012
Kursverfall des Euro: Europäische Zentralbank (EZB) zunehmend "erfolgreich" bei Umwandlung der Staatsschuldenkrise zur Währungskrise
Märchenstunde auf allen Kanälen: "Angst vor Herabstufung lässt Euro abstürzen" titelte das Handelsblatt am 13.01.2012 und meldete (Hervorhebung von mir):
"Am Freitag kletterte die Gemeinschaftswährung in den frühen Stunden auf ein Tageshoch von 1,2878 Dollar, stürzte dann aber bis aus 1,2625 Dollar ab. Die Gründe dafür war zunächst die Enttäuschung der Investoren über die italienische Bond-Auktion und Gerüchte, dass die Ratingagentur S&P mehrere Euro-Länder noch am Abend herabstufen wolle."
Wieder und wieder hatte man uns gepredigt und erzählt man uns noch immer: "die Krise ist eine Staatsschuldenkrise und keine Währungskrise. Der Geldwert des Euro ist stabil". Als Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann diesen Satz am 14.12.2011 in seiner Rede "10 Jahre Euro-Bargeld" formulierte, konnte man das vielleicht noch behaupten. Wenn aber Klaus Krause auf RP Online noch am 10.01.2012 behauptet: "Die aktuelle Euro-Krise ist keine Währungskrise, sondern eine Staatsschuldenkrise einiger EG-Länder", dann hätte er es zu diesem Zeitpunkt schon besser wissen können. Dass die Politik uns das Märchen weiterhin auftischt, also z. B. der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf Anfang Januar den Leuten erzählt: "Wir haben keine Währungskrise ... wir haben eine Staatsschuldenkrise", kann natürlich nicht überraschen.
"Am Freitag kletterte die Gemeinschaftswährung in den frühen Stunden auf ein Tageshoch von 1,2878 Dollar, stürzte dann aber bis aus 1,2625 Dollar ab. Die Gründe dafür war zunächst die Enttäuschung der Investoren über die italienische Bond-Auktion und Gerüchte, dass die Ratingagentur S&P mehrere Euro-Länder noch am Abend herabstufen wolle."
Wieder und wieder hatte man uns gepredigt und erzählt man uns noch immer: "die Krise ist eine Staatsschuldenkrise und keine Währungskrise. Der Geldwert des Euro ist stabil". Als Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann diesen Satz am 14.12.2011 in seiner Rede "10 Jahre Euro-Bargeld" formulierte, konnte man das vielleicht noch behaupten. Wenn aber Klaus Krause auf RP Online noch am 10.01.2012 behauptet: "Die aktuelle Euro-Krise ist keine Währungskrise, sondern eine Staatsschuldenkrise einiger EG-Länder", dann hätte er es zu diesem Zeitpunkt schon besser wissen können. Dass die Politik uns das Märchen weiterhin auftischt, also z. B. der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf Anfang Januar den Leuten erzählt: "Wir haben keine Währungskrise ... wir haben eine Staatsschuldenkrise", kann natürlich nicht überraschen.
Sonntag, 8. Januar 2012
Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff sofort! Weg mit Wulff, weg mit dem gesamten Steuerveruntreungsgesindel der Berliner Blockparteien – und weg mit dem verlogenen Medientheater
„Unabhängig von konkreter Schuld gibt es auch eine politische Verantwortung. Das alles wird Bundespräsident Christian Wulff genau abwägen müssen.“ Das ist ein Zitat - von Christian Wulff selbst. Allerdings steht im Original statt "Bundespräsident Christian Wulff": "der Oberbürgermeister".
Es ging seinerzeit darum, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland wegen der Todesfälle bei der Massenpanik auf der Duisburger Loveparade zurücktreten sollte (was ja auch ich seinerzeit gefordert hatte).
Sich an diesen seinen eigenen Worten messen zu lassen, weigert sich jetzt der Bundespräsident.
Es ging seinerzeit darum, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland wegen der Todesfälle bei der Massenpanik auf der Duisburger Loveparade zurücktreten sollte (was ja auch ich seinerzeit gefordert hatte).
Sich an diesen seinen eigenen Worten messen zu lassen, weigert sich jetzt der Bundespräsident.
Samstag, 7. Januar 2012
Bookcrossing, Bücherboxen, Giveboxen, GeNehmBoxen, Gratisangebote im Internet, öffentliche Bücherschränke, Oxfam, Umsonstläden, verschenken
Für mich persönlich hatte ich sie im August 2007 entdeckt: die (gebrauchten) Gratis-Bücher. In Darmstadt, im Pretlackschen Gartenhaus (hier ein schönes Foto) im Prinz Georg-Garten (der seinerseits an den Herrengarten grenzt). Beschrieben habe ich unsere damaligen Erlebnisse (und Aktivitäten: wir haben sowohl Bücher entnommen als auch - von Wächtersbach im Rucksack! - hingebracht) in den Blotts "Am 02.09.2007 gehen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Lichter aus - ?" (19.07.07) und "Terror im Gartenhaus; Brot-Bombe beim Bio-Bäcker" (11.11.07).
Später wurde diese 'Bücherschenke' sogar Thema eines ausführlichen FAZ-Berichts (auf den lokalen Rhein-Main-Seiten) vom 16.07.2008: "Buchverleih. Schwund nur bei Kochbüchern".
Später wurde diese 'Bücherschenke' sogar Thema eines ausführlichen FAZ-Berichts (auf den lokalen Rhein-Main-Seiten) vom 16.07.2008: "Buchverleih. Schwund nur bei Kochbüchern".
Dienstag, 3. Januar 2012
Brecht den Berliner Bunker! Weg mit Wulff und dem Kotz-Korporatismus unserer Blockparteien!
Kotzen - das geht nicht in der FAZ.
Vermutlich wegen Verwendung dieses Wortes hat die Redaktion von FAZ.net meinen u. g. Kommentar (Links jetzt ergänzt) zu dem Artikel "Wulffs Drohung. Der Anruf des Bundespräsidenten" von Nils Minkmar wegzensiert.
Titel: Weg mit Wulff und mit dem Kotz-Korporatismus der Berliner Blockparteien!
Text:
Wie Krähen hacken sie aufeinander ein -
Jedoch nicht ernstlich, nur zum Schein.
Eurettungsbetrüger am deutschen Volke, die uns mit getürkten Troika-Berichten über Griechenland belügen, Stützer des Merkelhörigen Sarrazin-Wegtreters Christian Wulff:
Bald ist bei uns die gleiche kartellisierte Polit-Bagage am Werk wie in Griechenland.
Vermutlich wegen Verwendung dieses Wortes hat die Redaktion von FAZ.net meinen u. g. Kommentar (Links jetzt ergänzt) zu dem Artikel "Wulffs Drohung. Der Anruf des Bundespräsidenten" von Nils Minkmar wegzensiert.
Titel: Weg mit Wulff und mit dem Kotz-Korporatismus der Berliner Blockparteien!
Text:
Wie Krähen hacken sie aufeinander ein -
Jedoch nicht ernstlich, nur zum Schein.
Eurettungsbetrüger am deutschen Volke, die uns mit getürkten Troika-Berichten über Griechenland belügen, Stützer des Merkelhörigen Sarrazin-Wegtreters Christian Wulff:
Bald ist bei uns die gleiche kartellisierte Polit-Bagage am Werk wie in Griechenland.
Montag, 2. Januar 2012
"Dinner for One" heißt der Sketch, nicht "Spinner voran"! Zum dpa-Interview mit Prof. Rainer Stollmann, Universität Bremen
Das Land Bremen ist in der Öffentlichkeit in Sachen "Wissenschaft" insbesondere durch seine feindselige Haltung gegen Tierversuche, also durch wissenschaftsfeindlichen Obskurantismus, aufgefallen; vgl. dazu z. B. die Artikel
- "Tierversuche. Ein norddeutsches Affen-Theater": "Bremer Wahlkämpfer profilieren sich als Tierschützer. Und missachten dabei die Freiheit der Forschung." (ZeitOnline 20.04.2007)
- "Bremen. Universität will gegen Tierversuche klagen" (SpiegelOnline 16.10.2008)
- "Tierversuche Das Leiden der Affen" (ZeitOnline 20.11.08)
- "Bremer Tierversuche Zwischen Provinzposse und Forschungsskandal" (FAZ.net 24.11.08), und juristisch ausgestanden ist der Kampf des Hirnforschers Thomas Kreiter gegen die Bremer Allparteienkoalition der Obskurantisten noch lange nicht; siehe:
- "Urteil zu Tierversuchen an Uni Bremen. Umstrittene Affenversuche erlaubt" (taz. 25.11.2011)
- Vgl. zu diesem Thema auch meinen Blott "Fortschrittsfurcht".
Samstag, 31. Dezember 2011
Aktionäre aufgepasst: Bei Finanzinstituten (Banken,Versicherungen), die ihre Griechenland-Anleihen ganz oder teilweise über Credit Default Swaps (CDS) abgesichert haben, dürfte ein (teilweiser) Forderungsverzicht den Straftatbestand der Untreue erfüllen!
Ich nehme diesen Artikel zum Anlass, einen Sachverhalt zur Diskussion zu stellen, der mir schon seit langem im Kopf herumgeht:
Angenommen, eine Bank oder Versicherung hat die in ihrem Besitz befindlichen griechischen Staatsanleihen ganz oder teilweise mit dem Instrument der Credit Default Swaps, also einer Kreditausfallversicherung, abgesichert. Dann würde sich - politischer Druck hin oder her - der Vorstand einer solchen Institution meines Erachtens der Untreue gegenüber dem Firmenvermögen schuldig machen, wenn er in einen auch nur teilweisen freiwilligen Verzicht seiner Forderungen gegenüber Griechenland einwilligt.
Dienstag, 27. Dezember 2011
Korruption im internationalen Fußball: FIFA deckt Verbrecher!
Der in Zürich sitzende Weltfußballverband FIFA (französisch Fédération Internationale de Football Association, deutsch Internationale Föderation des Verbandsfußballs) versucht mit aller Gewalt, Informationen über Schmiergeldzahlungen an seine Funktionäre zu unterdrücken.
Montag, 19. Dezember 2011
Dumm bleiben ist der Deutschen erste Bürgerpflicht: Während die Finanzwelt über evtl. inflationsträchtige EZB-Hilfe für Schuldnerstaaten debattiert, pennen unsere Qualitätsmedien!
So kommt es auch, dass die DMN aktuell Informationen und Mutmaßungen über die Auswirkungen bestimmter aktueller EZB-Beschlüsse für die Schuldenkrise äußern, die anderswo in Deutschen bzw. deutschsprachigen Medien nicht zu finden sind. Teilweise handelt es sich um Spekulationen, aber diese werden substantiiert und nachvollziehbar dargelegt.
Worum geht es? Die Europäische Zentralbank hat u. a. beschlossen, Kredite an Geschäftsbanken auch gegen noch minderwertige Sicherheiten als bisher schon auszureichen ("Essentially, it appears the ECB might allow European banks to pledge everything but the kitchen sink in return for funds" heißt es hier so anschaulich). Vor allem aber leiht sie jetzt den Banken Geld gegen Sicherheiten (Refinanzierungsgeschäfte) für die unüblich lange Frist von 3 Jahren.
Montag, 12. Dezember 2011
Cui bono, Blome? Weshalb schüttelt bei "BILD" der Nikolaus einen Lügensack über Olaf Henkel aus?
Lieber Herr Blome,
Ihr Artikel "Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel Ranschmeißer, Trittbrettfahrer, Wendehals. Keiner wechselt so schnell seine Überzeugungen wie er" in der BILD-Zeitung bzw. der BILD-Webseite vom 09.12.11 über Hans-Olaf Henkel war ein Satz mit X.
Falsch?
Richtig: Diese Beschreibung ist eine glatte Verharmlosung!
Joseph Goebbels würde vor Neid im Grab rotieren, wenn er Ihren Artikel dort zu lesen bekäme. Ich bezweifle, dass sich der Reichspropagandaminister jemals zu solchen Gipfeln subtiler Desinformation aufgeschwungen hat, wie Sie sie Ihren Lesern hier zumuten.
Freitag, 9. Dezember 2011
Die Schöne ist ein Lügen-Biest. Wie Sahra Wagenknecht kommunistischen Honig aus der Staatsschuldenkrise der Eurozone zu saugen sucht
Titel: "Europa in der Krise. Schluss mit Mephistos Umverteilung!" (08.12.2011).
Die Frau ist nicht nur hübsch; sie schreibt auch wunderbar (was die allermeisten Leserkommentare, einschließlich der kritischen, auch anerkennen). Das kann man jedenfalls dann mit Sicherheit sagen, wenn wirklich der ganze Artikel aus ihrer Feder stammt und nicht (wie einige Leserkommentatoren vermuten) Lafo, also ihr Lebenspartner Oskar Lafontaine, mitgeholfen hat. (Ihre Bücher kenne ich nicht und würde mir eine Lektüre auch nicht antun.)
Dummsein ist die erste Bürgerpflicht! Warum unterdrückt die deutsche Medienmafia die BOGENBERGER ERKLÄRUNG???
Denn mit Ausnahme der FAZ unterdrücken sämtliche deutsche "Qualitätsmedien" (aber sogar auch die BILD-Zeitung, der ihre Gegner gern Anti-Euro-Hetze unterstellen), diese Erklärung: nicht nur die Hamburger 'Rettungsfachpresse' (FTD, SpiegelOnline, ZEIT), und natürlich auch die SZ und die FR, sondern sogar die sehr eurettungskritische WELT und das Handelsblatt . Damit verhindern sie natürlich auch, dass die Bürger von diesen Fakten Kenntnis nehmen. Ich gehe davon aus, dass die Tabuisierung zumindest deutlich weniger umfassend wäre, wenn es nicht den in Kürze (präzise: am 13.12.2011) auslaufenden FDP-Mitgliederentscheid gäbe, der sich gegen noch weitergehende Haftungsverpflichtungen Deutschlands im Rahmen des ESM richtet.
Es handelt sich also um einen klaren Fall von vorsätzlicher (Selbst-)Zensur.
Goebbels go home: wenn es wirklich kritisch wird für die Herrschenden (und die Finanzmarktakteure), zensieren sich die Medien schon selber!
Abonnieren
Posts (Atom)