Dienstag, 27. September 2011

Altes Deckenfresko neu interpretiert: Wie der Heilige Magnus von Füssen (St. Mang) den Finanzdrachen besiegen wird


In der Pfarrkirche St. Walburga in dem Füssener Ortsteil Weißensee kann man ein erstaunlich prophetisches Deckengemälde bestaunen.

Eigentlich soll es zwar einen historischen Drachenkampf darstellen, wie er sich in Roßhaupten (und/oder an anderer Stelle) zugetragen haben soll.

Aber man kann die Geschichte des Kampfes zwischen neuer Religion und altem Glauben ja auch hoffnungsvoll umdeuten in einen Kampf von - ja: von wem eigentlich? Heute ist leider nirgends ein neuer "Glaube" sichtbar! - gegen die Finanzmärkte/Kapitalbesitzer.

Sonntag, 25. September 2011

Eurozonen-Bailoutismus: Alle in die Hängematte! Bis dass der deutsche Michel-Esel auch zusammenbricht?


Während der Bundestag demnächst vermeintlich über einen 400-Mrd.-Euro-Rettungsschirm debattiert, ist dessen Aufstockung und Bereiche um die 2 Mrd. € oder mehr schon längst von den Euromanen beschlossene Sache.
Den nachfolgenden Text entnehme ich (mit leichten Änderungen) meinem vorangegangenen Blott "Widerstand gegen Ausplünderung Deutschlands durch Finanzinteressen und europäische 'Brudervölker' wächst: .....", um diesem Sachverhalt die gebührende Beachtung zu sichern und ihn nicht in dem umfangreichen alten Text untergehen zu lassen. Dem entsprechend erfolgt die Darstellung in der Reihenfolge, wie mir die einschlägigen Meldungen untergekommen sind.
Jedenfalls sieht man: Die treudoofen Deutschen werden von den Finanzmärkten und von unseren 'kapitalistischen Brudervölkern' abgekocht wie die Frösche, die es bei langsamer Temperaturerhöhung nicht merken, dass sie verbrühen, und folglich auch nicht aus dem heißen Topf rausspringen.

Freitag, 23. September 2011

Europa sucht die Superidioten. Wird man in Deutschland fündig?


Viviane Reding, EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft und, in diesem Zusammenhang noch wichtiger, Luxemburgerin, stellt eine Falle auf, um Deutschland in die Eurobonds zu locken, und um den deutschen Steuerzahler (nicht zuletzt zu Gunsten der in Luxemburg konzentrierten parasitären Finanzinteressen!) besser ausbeuten zu können.

Dienstag, 20. September 2011

Griechenland-Bailout: Meldegänge an die Lügenfront


Natürlich sind es nicht alle Medien bzw. Personen, welche lügen, oder wichtige Informationen unterdrücken. Wenn ich hier von "Lügenfront" spreche, dann meine ich damit ganz allgemein, dass einerseits eine ganze Menge an (meist eher subtilen, manchmal aber auch groben) Falschbehauptungen aufgestellt werden. Und andererseits, dass sich insbesondere die Hofberichterstatter der deutschen Pennerpresse allzu sehr auf die Wiedergabe offizieller Positionen beschränken, anstatt investigativ zu recherchieren, oder aber zumindest jene kleinen Mosaiksteinchen aufzusammeln, die vielfach unbeachtet herumliegen, die aber gerade deshalb, weil sie der Propagandamaschine der Euromanen durchgerutscht sind, Rückschlüsse auf sonst verschwiegene oder falsch dargestellte größere Sachverhalte ermöglichen.

Samstag, 17. September 2011

Frontmeldungen aus dem Haftungskrieg: Rösler liefert heiße Luft; Deutschland haftet mit bis zu 1,5 Bundeshaushalten; Juncker lügt wie gewohnt; Spanien + Italien pleiter als bekannt


Dass der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler eine Ablehnung der Schuldturmverhaftung der deutschen Steuerzahler nur vorgetäuscht hat (leider erfolgreich: die Zustimmung zur FDP stieg gleich von 3 auf 5 % - es gibt halt doch viele dumme Schafe in der Wählerherde), war mir (und anderen kritischen Beobachtern) von vornherein klar.

Donnerstag, 15. September 2011

Sonntag, 11. September 2011

Ins Grundrauschen der Eurettungsmeldungen hineinlauschen!


Originale Recherchen wie ein Journalist kann ein Blogger kaum leisten. Welchen Mehrwert können wir dann für unsere Leserinnen und Leser (bzw. im Idealfall für die Gesellschaft als Ganzes) erbringen?

Mittwoch, 7. September 2011

Trauer oder Freude über heutige Schlagzeilen wie: "Euro-Hilfen sind verfassungsgemäß", "Bundesverfassungsgericht billigt EU-Rettungsschirm" oder "Verfassungsgericht weist Klagen gegen Euro-Rettung ab"?

"Beschwerde zurückgewiesen. Bundesverfassungsgericht billigt EU-Rettungsschirm" titelt heute z. B. FAZ.net.
Soll ich, als Eurealist, und folglich als ein massiver Gegner der europäischen Rettungspakete, Rettungsschirme, ESFS, ESM und wie sie auch immer heißen mögen (und ganz besonders als Gegner der Griechenland-Hilfe!) mich darüber nun ärgern? Nein!
Zwar mache ich nun nicht gerade Luftsprünge vor Freude; aber obwohl ich ein geschworener Feind unserer Euromantiker und Eurobonditen bin, verspüre ich dennoch eine gewisse Erleichterung über das Urteil.

Montag, 5. September 2011

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt den Griechen einen Blankoscheck. Und dem deutschen Wahlvolk Opium


"Merkel schloss einen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone kategorisch aus. «Ich befasse mich nicht mit der Möglichkeit eines Austritts eines Landes aus der Euro-Zone, weil dies einen gefährlichen Domino-Effekt auslösen würde», erklärte Merkel nach der CDU-Präsidiumssitzung am Montag in Berlin" meldete die Neue Zürcher Zeitung heute in ihrem Artikel "Debatte um Austritt Griechenlands. Euro-Skeptiker wollen Währungsunion verkleinern".

Samstag, 3. September 2011

Griechenland-Bailout: Die WELT hat wirklich die Schnauze voll!

Unter den großen Zeitungen war nach meiner Wahrnehmung der entschiedene Widerstand gegen den Eurozonen-Bailoutismus (denn um die Eurozone geht es, nicht um den Euro, wie unsere Schurkenpolitiker uns Blödmicheln einreden wollen!) bislang das Privileg der FAZ.

Griechenland-"Rettung": So belügt uns unsere eurobesoffene Schurkenregierung


Unter der Überschrift "Euro-Schuldenkrise. Berlin zweifelt an Athen" meldet die FAZ heute u. a.:

Fürchtet Fricke das Volk? Financial Times Deutschland zensiert Leserkommentare der Eurobonditen-Gegner weg


"Wir sind die Krise" titelte Thomas Fricke, Chefökonom der Financial Times Deutschland (FTD), seinen Kommentar vom 02.09.2011. Fricke, wie in aller Regel  die Kommentatoren in der Financial Times Deutschland ganz generell, kritisiert (schon seit Beginn der Schuldenkrise in der Eurozone) die deutsche Politik dafür, dass sie nicht schneller mit Garantien usw. für die Wackelkandidaten unter den Schuldnerländern bei der Hand ist.

Griechenland-Bailout: WELT-Kommentator Jan Dams hat die Schnauze voll

Am 09.05.2011 hatte Jan Dams in seinem ziemlich sibyllinischen Kommentar "Blick in den Abgrund" einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone, zwar mit Bedenken, aber dennoch in der Summe wohl für geraten gehalten:

Freitag, 2. September 2011

Für unsere eigenen Rentner fehlt das Geld. Aber für die insolventen griechischen Rentenkassen werfen die deutsche Regierung und die Opposition mit vereinter Skrupellosigkeit Milliardenbeträge aus dem Fenster


Der Kopp-Verlag ist nicht gerade meine bevorzugte Informationsquelle. Man darf aber sicherlich glauben, was in dem Bericht "Griechenland: Rentenkasse vor dem Bankrott" vom 02.06.2011 steht, denn er basiert auf einer Meldung der griechischen Zeitung "Vradyni" (meine Hervorhebungen):
"In Griechenland droht nicht nur der Staatsbankrott. Jetzt berichtete die Zeitung Vradyni auch noch über den Kollaps der Rentenkasse für Selbstständige und Unternehmer. Von den dort 832.000 Versicherten haben etwa 300.000 seit mehr als fünf Jahren [also schon jahrelang vor der Wirtschaftskrise!] keine Beiträge mehr gezahlt. Damit droht allen 832.000 Rentenversicherten das Aus."

Mittwoch, 31. August 2011

Eurobondit am Südportal des Welfenmünsters in Steingaden in Stein gemeißelt!


Heute haben wir (die Wieskirche und) das Welfenmünster in Steingaden besichtigt.

Sie werden nicht glauben, was ich dort über dem Südportal (das aus dem verbliebenen Arm des romanischen Kreuzgangs in die Kirche führt), entdeckte:
Die himmlische Strafe für Politiker, die unter Verletzung ihres Amtseides deutsche Steuergelder an griechische Steuerhinterzieher verteilen!


Dienstag, 30. August 2011

Schweigend belügen uns die deutschen Mainstream-Medien, während steuerehrliche Deutsche immer mehr Geld für griechische Steuerhinterzieher bezahlen sollen


Die "Markenpost" ist für mich eine einigermaßen obskure Webseite. Sie gibt auch keine Quelle für ihren Artikel "Neuer Hilferuf aus Athen: Euro-Krise lässt Staatseinnahmen einbrechen" vom 21.08.2011 an. Trotzdem bin ich sicher, dass es sich um einen Agenturbericht handelt (vermutlich von der dpa), oder um eine Kompilation solcher Berichte. Denn er allergrößte Teil der Meldung, über den Brandbrief des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos an  den Vorsitzenden der Eurozone, Jean-Claude Juncker, an Währungskommissar Olli Rehn und an EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, war auch in anderen Medien zu lesen. Nicht aber der Inhalt des nachfolgenden Absatzes; den haben unsere großen Medien total unterschlagen:

Samstag, 27. August 2011

Volk ohne Eier!


Viele Bürger in Deutschland sind gegen den Eurozonen-Bailoutismus. Doch letztendlich bleiben sie seltsam gleichgültig: 'Wir können es ja doch nicht ändern, die da oben machen doch sowieso, was sie wollen' resignieren viele.
Das ist nun freilich zu einem nicht geringen Teil eine selbsterfüllende Prophezeiung. Denn würden wir Steuerzahler "denen da oben" derart Feuer unter dem Hintern machen (symbolisch natürlich nur), dass die (um einen Satz Friedrichs des Großen abzuwandeln) dazu gebracht werden, 'ihr eigenes Volk mehr fürchten als fremde Völker und die Finanzmärkte', könnte sich vielleicht doch etwas ändern.

Vom Kardinalfehler zum Kardinalproblem - Die Bestechlichkeit des Wählers in der westlichen Welt


Gegen meine sonstigen Gepflogenheiten habe ich sowohl den Titel als auch nachfolgend den Text eines anderen Bloggers kopiert. "Ernst Wilhelm" heißt (oder nennt sich?) sowohl der Blogmaster als auch sein (auch hinsichtlich der anderen Artikel, z. B. über die jüngsten Jugendkrawalle in London) lesenswerter Blog.

Gelungene Desinformationsstrategie: Die Eurobonds-Debatte Mitte August 2011 als Agendasetzung der Bundesregierung gegen die Warnung der Deutschen Bundesbank vor den Haftungsrisiken aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

"Deutschland wird zum Zahlmeister Europas" titelte die Webseite der WELT am 13.08.2011 und berichtete, dass die Bundesregierung nunmehr die Einführung von Eurobonds erwäge:
"Die Bundesregierung zieht im Kampf gegen die Euro-Krise weitergehende Maßnahmen in Betracht als bisher bekannt. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ denkt sie über eine viel engere finanz- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit in der Euro-Zone nach. Regierungsmitglieder würden sogar so weit gehen, für die Rettung der Gemeinschaftswährung bislang selbstauferlegte Grenzen zu überschreiten. Das zeigte sich in dieser Woche in Gesprächen, die die „Welt am Sonntag“ führte. „Die Bewahrung der Euro-Zone mit all ihren Mitgliedern hat für uns absoluten Vorrang“, hieß es."

Dienstag, 23. August 2011

Warren Buffet: Ein Mirabeaumirage im Ancien Régime des Spätkapitalismus?


Während in der deutschen Politik das grüne und rote Eurobonditen-Gesindel die Geldbörsen des Kleinen Mannes unsicher macht (unterstützt von einer Reihe von Schwarzen und sogar einigen Blau-Gelben), begeben sich jenseits des Atlantiks unerhörte Dinge: Ein Milliardär fordert den Staat auf, ihm höhere Steuern abzunehmen:

Dienstag, 16. August 2011

Dumm - dümmer - Sigmar Gabriel (SPD). Sozialdemokraten wollen die deutschen Steuerzahler durch Eurobonds restlos aussaugen!

Durch Zufall stoße ich gerade auf den Artikel  "SPD-Parteichef Gabriel findet Euro-Bonds gut" der "Markenpost.de" vom 15.08.2011. Das Portal ist für mich zwar ziemlich obskur, aber der Bericht ist korrekt; flüchtig hatte ich auch schon in anderen Artikeln davon gelesen und finde ihn z. B. in der WELT bestätigt.

Gabriel hält sich zweifellos für intelligent; deshalb fordert er auch keine unbegrenzte Haftungsübernahme, sondern eine Beschränkung der Solidarhaftung auf 50 - 60% (meine Hervorhebungen):

Sonntag, 14. August 2011

Stoppt die irren Frösche-Kocher in Berlin! (Gegen Griechenland-Bailout, Südländer-Subsidien, Eurozonen-Rettung, Eurobonds!)


"Denkbonus" ist nicht gerade mein üblicher Internet-Lesestoff (auch wenn er hier einen interessanten französischen Libyen-Bericht weiterverbreitet). Ich stehe ihm schon deshalb fern, weil sich der Blogmaster u. a. als religiösen Freidenker bezeichnet .
Nun ist es nicht so, dass ich selbst religiös wäre. Aber das ganze Glaubenssystem erscheint mir doch einerseits gesellschaftlich noch recht nützlich, es fördert halt den Zusammenhalt. Andererseits bin ich selbst in meinem Denken derart weit davon entfernt, dass mir die christliche Religion eher als eine uralt verwurzelte Folklore erscheint. Andere Religionen sind zweifellos sozial erheblich virulenter als das Christentum (mit Ausnahme der amerikanischen Evangelikalen). Intellektuell ist das für mich aber samt und sonders ein derart antiquiertes Denken, dass mir eine inhaltliche Auseinandersetzung damit völlig sinnlos erscheint. Deswegen käme ich auch nie auf die Idee, mich als religiösen Freidenker zu charakterisieren, denn damit würde ich ja mein Denken über die Gesellschaft und die Welt über einen (wenngleich negativen) Bezug zum religiösen Ideologiekomplex definieren.

Samstag, 6. August 2011

Varus, Varus, gib mir meine Billionen wieder! Werden die Plünderer-Legionen aus internationaler Hochfinanz und südeuropäischen Sklavenhaltern am Teutoburger Wald geschlagen?


Die Kosten für die Eurozonen-Rettung (nicht: Euro-Rettung!) drohen ins Unermessliche zu steigen. Nach Griechenland, Portugal und Irland wollen sich nun auch die Süd-Länder Spanien und Italien einen Lenz machen, indem sie die Zeche allein den Nordeuropäern zuschieben. Da wird es selbst bislang treuen Anhängern der Eurozonen-Kohäsion mulmig, und einige gehen bereits von der Fahne (vgl. meinen Blog-Eintrag "Ein Patriot packt aus: Brüsseler Europa-Korrespondent Detlef Drewes wechselt die Fronten!"). Und die "Qualitätsmedien" üben Selbstzensur und unterdrücken die Nachricht, dass Italien und Spanien bereits angekündigt haben, sich an weiteren Rettungsaktionen nicht beteiligen zu können!