Sonntag, 2. September 2007

DIE HELDEN VON LIMBURG oder EINSAM IN DER MASSE


Limburg ist für seinen Käse bekannt. Der stinkt. Und ebenso verhält es sich mit dem Mut mancher Männer in Limburg. Und das, obwohl die Gegend des Käse-Limburg in Belgien liegt, das Limburg mit mutlosen Männern dagegen in Deutschland.

Donnerstag, 30. August 2007

Wie übersetzt man "tag" (beim Bloggen) ins Deutsche?


Meta-tag lasse ich mir ja noch gefallen, aber bei "tag" nimmt das kommunikative Rauschen überhand. "Tag" bedeutet schließlich in der deutschen Sprache etwas ganz anderes, als "tag" im Englischen.

Ganz unabhängig davon, wie man zur Verwendung englischsprachiger Ausdrücke in Deutschland (bzw. im deutschen Sprachraum) steht: wenn ich sage, ich hätte einen "tag" an mein Blog gehängt, ist das einfach zu missverständlich ("tags" im Plural würde ja noch gehen). (In der Fachsprache der Informatiker mag "tag" dagegen unproblematisch sein, weil sich aus den dort möglichen Textzusammenhängen wohl keine Verwechslungsgefahr mit "Tag" ergibt.)

Freitag, 24. August 2007

Wie man die Welt in den Wald lockt. Überlegungen und Ideen zum Fremdenverkehr im Bayerischen Wald.


"Der Bayerische Wald hat ein Imageproblem" zitiert der Bayerwaldbote in seinem Artikel "Der Gast denkt nicht in politischen Grenzen" vom 28.06.2007 den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostbayern (TVO; demnächst wohl: "Tourismusverband Niederbayern-Oberpfalz"), Dr. Michael Braun. (Der Artikel ist leider nicht im Netz, jedoch hat der Landkreises Freyung-Grafenau einen Zeitungsartikel aus der Passauer Neuen Presse vom 21.06.2007 online gestellt: "TVO will Image-Problem der Region jetzt lösen. Geschäftsführer Dr. Michael Braun zu Gast bei den Bürgermeistern." Dort erfährt man Näheres:
"Hauptziel der Bemühungen ist es, das Imageproblem der Region in den Griff zu bekommen und Ostbayern als Urlaubsziel damit wieder attraktiver zu machen. 'Befragungen haben ergeben, dass das Angebot des Bayerischen Walds nicht schlechter abschneidet als das des Schwarzwalds', erklärte der TVO-Geschäftsführer Dr. Michael Braun. Dass die Region dennoch als unattraktiver gilt, ließe auf ein Imageproblem schließen. ..... 'Wir müssen überlegen, mit welchen Inhalten wir die Marke Bayerischer Wald füllen wollen. Die Besetzung durch Grünes Dach Europas reicht nicht mehr aus', sagte [der Marketingleiter Bayerischer Wald des TVO, Alexander] Anetsberger. Zur Markenentwicklung gehört auch eine passende Verkaufsstrategie. Mittelfristig gilt es unter anderem, konsequent alle Synergieeffekte zu nutzen, mit den Big-Playern, also großen Reiseanbietern und den Spezialisten zusammenzuarbeiten. Für moderne Werbung soll auch das Internet mit Bannerwerbung und Weblogs genutzt werden. Langfristiges Ziel des neuausgerichteten Marketings für den Bayerischen Wald ist es, die touristischen Kräfte zu bündeln und zu stärken. Dazu gehört beispielsweise ein multifunktionales Portal, das auch ein Intranet für die interne Kommunikation haben soll. Produktmanagement und Qualitätssicherung gehören ebenso zu den Zielen wie Event-Marketing und eine positive Positionierung gegenüber dem Osten Europas: 'Allein mit Deutschen Urlaubern werden wir es nicht schaffen'." [Hervorhebungen von mir]

Mittwoch, 22. August 2007

Robert King Mertons manifeste und latente Funktionen im (wohl nicht nur: deutschen) Steuerrecht

Dass gesellschaftliche Gepflogenheiten und Einrichtungen häufig neben dem offenkundigen, offiziellen (oder manchmal nur scheinbaren) Zweck noch weitere, zumindest dem durchschnittlichen Betrachter (oder Teilnehmer) verborgene Funktionen haben, hat der amerikanische Soziologe Robert King Merton nicht entdeckt. Er selbst präsentiert, z. B. in seinem Aufsatz The Unanticipated Consequences of Purposive Social Action von 1936 oder in seinem Buch „Social Theory and Social Structure“ (im Kapitel MANIFEST AND LATENT FUNCTIONS“) von 1957, eine Fülle von Beispielen für frühere Forschungsansätze und Forschungsergebnisse, die von dieser Erkenntnis ausgegangen waren oder zu ihr gelangten.

Sonntag, 19. August 2007

Am 02.09.2007 gehen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Lichter aus - ?

Wer im Veranstaltungskalender der "Wissenschaftstadt" Darmstadt heute, am 19.08.2004 etwa in Erfahrung zu bringen versuchen wollte, an welchem Termin (im Oktober) der nächste große Flohmarkt auf dem Darmstädter Karolinenplatz stattfindet, verlässt die Seite unwissend.

Veranstaltungen sind dort (per heute) nur bis einschl. 02.09.2007 verzeichnet (Verkaufsoffener Sonntag "Fashion, Style & Hair"; Schmetterlinge im Spätsommer -
Ein Sonntagsspaziergang
; Bäume und Sträucher der Streuobstwiesen -Exkursion-; Pilzwanderung im Kranichsteiner Wald und ein Promenadenkonzert "Creedence forever").

Freitag, 17. August 2007

Do you really want to cheat me? dooyoo really want to bleed me dry? Internet-Preisvergleich: Warensuche bei dooyoo, Bild-T-Online, Idealo u. a.

Das ist eine dreiste Unverfrorenheit: sucht man bei dooyoo den Receiver "LG Electronics XC-62" findet man - was? 151 Treffer im "Produktkatalog" - aber kein einziger davon die gesuchte Ware!

Ein klarer Versuch, den (potentiellen) Kunden zu überrumpeln! Ich weiß nicht, ob das als Wettbewerbsverstoß justiziabel ist; wenn (noch) nicht, wird es Zeit, dass sich die Konkurrenz gegen solche Machenschaften zur Wehr und die Wettbewerbs-Rechtsprechung damit auseiander setzt.

Ebenso geht es mir bei Bild-T-Online.

Vielleicht arbeiten diese beiden Portale mit der gleichen - nach deren Einschätzung vermutlich "cleveren" - Weichware?

Montag, 13. August 2007

Vom Bayerwald durch den Böhmerwald per Bus zum Hus


Nachdem mein Eintrag "Aus dem Bayerwald in die Welt: Ausflüge nach Niederbayern [und Süd-Böhmen]" immer buchlängenverdächtiger expandierte, musste da mal der Blitz reinfahren und wenigstens den vorliegenden Bericht über eine Bustour nach Böhmen abtrennen:

Samstag, 28. Juli 2007

Aus dem Bayerwald in die Welt: Ausflüge nach Niederbayern


Outsourcing heißt das Zauberwort der Betriebswirtschaftler, und es ist ja auch ganz sinnvoll Organisationen, die durch ihre schiere Größe etwas unbeweglich geworden sind, zu zerlegen.
Also habe auch ich den Ausflugs-Teil aus meinen immer länger werdenden Urlaubserinnerungen aus Zwiesel ("Urlaub in Zwiesel, Bayerischer Wald") ausgegliedert:


Aus dem Wald in die Welt


Im 19. Jahrhundert stifteten Philanthropen für Weltstädte wie London oder Paris Trinkbrunnen.
Dass auch in Deggendorf ein Trinkwasserbrunnen auf der Straße steht, darf man demnach als schlüssigen Beweis für die Weltstadt-Eigenschaft Deggendorfs werten.
[E contrario beweist das Fehlen von Trinkbrunnen in der Frankfurter Innenstadt, dass dieser Ort am Main lediglich eine Provinzstadt ist.]

Bayerischer Wald: Übersicht meiner Blog-Einträge über unseren Urlaub in Zwiesel


1) "Schatzfund im Bayerischen Wald!" (Majolikaschale und Majolikateller aus Deruta / Italien auf Flohmärkten in Zwiesel und Frauenau gefunden) - 06.07.07 ff. 

2) "Buddha im Bayerwald" - Buch gegen tibetischen Buddhismus ("Der Schatten des Dalai Lama") beim Altstadtfest in Regen gesehen. 

3) "Urlaub in Zwiesel, Bayerischer Wald" - Erinnerungen an unseren Ferienaufenthalt im "Woid" (Freitag, 15.06.2006 - Montag, 02.07.2006). 

4) "Der Bayerische Wald - Werbung für Fremdenverkehr im Internet" - Links zu und Bemerkungen über Portale und Webseiten über den Bayerwald; allgemeine Überlegungen zum Internetauftritt "des" Waldes.

5) "Aus dem Bayerwald in die Welt: Ausflüge nach Niederbayern" (Deggendorf, Plattling, Straubing) .

6) "Vom Bayerwald durch den Böhmerwald per Bus zum Hus": Ein Busausflug nach Tschechien: Husinec, Tabor und Burg Rabi. 7) "Wie man die Welt in den Wald lockt. Überlegungen und Ideen zum Fremdenverkehr im Bayerischen Wald." 

Textstand vom 26.08.2007

Der Bayerische Wald - Werbung für Fremdenverkehr im Internet


Als (potentieller) Urlaubsgast hat man natürlich den ganzen Bayerischen Wald im Auge und erwartet, auch im Internet das zu bekommen, was die Reiseführer in Buchform bieten: eine ausgewogene Übersicht über das gesamte Gebiet (und möglichst auch über die angrenzenden Attraktionen). Die Präsentation der Sehenswürdigkeiten erwarte ich auf irgend eine Weise "hierarchisiert". Gedruckte Reiseführer wie Baedeker, Michelin usw. arbeiten mit Sternchen, fassen aber häufig die Haupt-Attraktionen noch einmal auf separaten Seiten in einer Übersicht zusammen. Das sollte auch im Internet eigentlich selbstverständlich sein. Herausragende Sehenswürdigkeiten im Bayerischen Wald wären u. a. wohl der Berg Arber, das Kloster Metten, das Glasmuseum in Frauenau, vielleicht auch das Glasdorf in Arnbruck (das ich -ebenso wie das Kloster Metten - noch nicht gesehen habe).

Dienstag, 17. Juli 2007

Wächtersbach auf Französisch: das kommt mir spanisch vor!

Irgend eine frankophone Person hat sich, wie ich aus dem Statistikzähler sehen kann, meinen Blog-Eintrag vom 30.10.2005 "WO DER OLIM HAUST oder ARM, ABER KRITISCH!" automatisch übersetzen lassen.

Was bei solchen Maschinenübersetzungen herauskommt, hatte ich beispielhaft bereits in meinem Eintrag "CANDIA oder JEDE BATAILLE GEWINNT DIE CANAILLE" geschildert.

Dienstag, 10. Juli 2007

Urlaub in Zwiesel, Bayerischer Wald


Der Freistaat Bayern weiß, was er seinen langjährigen Urlaubsgästen schuldig ist: unter ständigem Polizeischutz reisten wir mit verschiedenen Nahverkehrszügen (und dem Bayernticket, derzeit 27,- € für 2 Personen) am Freitag, 15.06.2006, nach Zwiesel in den Bayerischen Wald.

Auch das Städtchen Zwiesel, ca. 10.000 Einwohner (vgl. Wikipedia) klein (hier geht es zu den informativen Statistikseiten der Stadtverwaltung), ehrt derzeit seine Besucher mit einem kulturell-touristischen (oder touristisch-kulturellen?) Großereignis:

Der "Landesausstellung Bayern - Böhmen, 1500 Jahre Nachbarschaft", veranstaltet vom "Haus der Bayerischen Geschichte".

(Die "Passauer Neue Presse" hat eine umfangreiche Berichterstattung zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gratis ins Netz gestellt; außerdem eine Beilage zum Bayerwald-Boten.)

Diese historischen Landesausstellungen finden jährlich statt, aber in diesem Jahr erstmals in einer Kleinstadt.

Sonntag, 8. Juli 2007

Google-Blogsuche von Werbe-Spam gekapert?

Non mi piace:

Wenn ich in der Google-Blog-Suche z. B. "Bayerwald" eingebe, erhalte ich (in der Ausgabe "sorted by relevance") 2.620 Ergebnisse: (scheinbar) toll!
Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Resultate allerdings sämtlich als Werbemüll für Internet-Kasinos ("bayerwald series of poker" usw.), für Kreditangebote, Pornoseiten usw..

Ich bezweifle, dass diese Casinos usw. auf ihren Webseiten ein solches doch relativ ungewöhnliches Wort wie "Bayerwald" eingegeben haben, und seit wann betreiben Spielkasinos überhaupt Blogs? Es scheint also, dass die Suchmaschinen-Piraten einen Weg gefunden haben, zumindest diesen Begriff (z. B. bei "Schwarzwald" oder "Niederbayern" passiert das -noch?-nicht) jeweils erst bei der Suche in einer Weise zu generieren, der dann ihre URL als "Ergebnis" zeigt.

Buddha im Bayerwald

In Regen am Regen, genauer: am Schwarzen Regen, bin ich ihm begegnet.


Beim Altstadtfest. Dem Dalai Lama.

Nicht dem Religions- und Möchtegern-Staatsoberhaupt, seiner Heiligkeit Herrn Tenzin Gyatso, geb. Lhamo Dhondrub, persönlich natürlich, sondern lediglich dessen Schatten.

Der freilich ist, wie man hier auf der Rückseite des Schutzumschlages nachlesen kann, finster: Bei dem tibetischen Buddhismus handele es sich um einen "im Kern atavistischen, fundamentalistischen, sexistischen und kriegerischen Kulturentwurf, der eine globale Buddhokratie anstrebt und der die 'westlichen Werte' von Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechten, Gleichberechtigung der Geschlechter und Humanismus grundsätzlich in Frage stellt, obgleich er sich ständig darauf beruft. Geisterglaube, Sexualmagie, politischer und ritueller Mord, Kriegsideologien, Folterungen, apokalyptische Visionen, Menschenverachtung und eine zutiefst frauenfeindliche Kultur erscheinen auf der tibetisch-buddhistischen Bühne, wenn der pazifistische Vorhang des 'Mitgefühls' weggezogen wird".


Dazu habe ich nun eine ganze Menge anzumerken.

Freitag, 6. Juli 2007

Schatzfund im Bayerischen Wald!


Die Straße "Goldwäscherweg" in Zwiesel erinnert noch daran, dass im Mittelalter aus den Flüssen im Bayerischen Wald (Bayerwald) Gold ausgewaschen wurde (geologische und andere Informationen darüber auf dieser Internet-Seite).

Mittwoch, 13. Juni 2007

Wächtersbach: Wo sich Fuchs und Hund Guten Morgen sagen

Ein katzengroßes Tier mit geschmeidigen Bewegungen, einem rötlichem Fell und einem langen Schwanz wird, wer es in der Stadt von weitem sieht, zunächst für eine Katze halten.
Was aber dem Cangrande heute morgen kurz vor 6.00 Uhr mitten in der Wächtersbacher Altstadt, in einer "Hauptstraße" namens "Untertor", entgegen kam, war nicht zutraulich wie ein Haustier, sondern schnürte, verschreckt durch Cangrandes Anblick, schleunigst seitwärts auf ein Privatgrundstück. [Wahrscheinlich schnürte das Tier nicht, sondern lief - aber das wäre wirklich das einzige Stück Jägerlatein in meiner Geschichte.]

Ich war froh, dass das Tier mich floh: denn von einem zutraulichen Fuchs hätte ich wohl meinerseits Reißaus nehmen müssen.

Die unheimliche Begegnung am frühen Morgen auf dem Weg zum Bahnhof bewies mir jedenfalls, dass Wächtersbach nicht nur von Wildschweinen umzingelt, sondern eine Wohnstatt für wahre Füchse ist.

Weshalb ja auch wir hier wohnen.


Textstand vom 13.07.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Dienstag, 12. Juni 2007

Adobe Reader: Das Update kam verdammt spät!

Vor einigen Monate hatte ich die aktuelle Version (Nr. 8) des Leseprogramms von Adobe für pdf-Dateien heruntergeladen, in dem naiven Glauben, dass das Neueste immer besser ist als etwas Älteres. Zwar habe ich die pdf-Dokumente nie geliebt, weil der Webseiten-Aufbau länger dauert und die Autoren gelegentlich die Kopierfunktion sperren; man kommt aber im Weltnetz nicht an diesen unhandlichen Dingern vorbei.

Die aktuelle Version (d. h. die erste Version der Nr. 8) habe ich regelrecht gehasst. Nicht nur dauerte jetzt das Öffnen noch länger. Die Texte waren großenteils (am Bildschirm) gar nicht lesbar für mich. Sobald ich auf und ab zu scrollen begann, schoben sich Symbolleisten, genau wie die über dem (Internet-Explorer-)Browserfenster, über den Text; häufig mehrere zugleich. Waren die mal kurzzeitig verschwunden, erschien oft das "Blatt" in der Breite "durchgeschnitten" und Ober- und Unterteil gegeneinander versetzt. Es war zum Verzweifeln. Zum Glück arbeite ich an meinem PC daheim nur selten beruflich, bzw. benötige in diesem Zusammenhang jedenfalls keine pdf-Dateien. Und zum Glück bietet Google in vielen Fällen eine alternative Darstellung im html-Format an. Trotzdem war die fehlerhafte Software des Adobe Readers äußerst hinderlich und ärgerlich.

Am vergangenen Sonntag (10.06.07) kam endlich ein Aktualisierungsangebot für das Programm (Version 8.1), dies hat den Fehler nun beseitig.

Dennoch: Auf Luftziegel mag ich nicht bauen!



Textstand vom 12.06.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Sonntag, 10. Juni 2007

Wie wird die Welt? Kopf-Sprünge ins 21. Jahrhundert

In seiner Ausgabe vom März 2007 veröffentlichte das britische Magazin "Prospect" die gesellschaftlich-politischen Zukunftsprognosen von 100 seiner Autoren ("Prospect contributors").

Samstag, 9. Juni 2007

terreur des sommes

terre des hommes (französisch für: "Erde der Menschen") ist eine ursprünglich schweizerische Organisation von Menschenfreunden, die sich u. a. auch nach Deutschland verzweigt hat und "Hilfe für Kinder in Not" leisten will. Das ist gewiss kein verwerfliches Ziel.
Kommt also her und schaut es euch an,
Wie armen Menschen man helfen kann:

Canabbaia und Galileo Galilei ...

... woll(t)en beide ein neues Weltbild konstruieren. Wobei freilich Galilei bereits ein wenig weiter gekommen war als Canabbaia. Ersterer hatte es aber auch einfacher: seine Bemühungen beschränkten sich auf die unbelebte Natur. Canabbaia dagegen machte sich Gedanken über die menschliche Gesellschaft; die ist ein noch komplizierter Fall als die Fallgesetze.

Beide, Galilei und Canabbaia, mussten allerdings erleben, dass die Konstrukteure eines neuen Weltbildes lebensbedrohenden Gefahren ausgesetzt sind.

Ihre unterschiedlichen Fachgebieten generierten naturgemäß unterschiedliche Gefährdungsquellen:

- Den Galilei hat die Inquisition verfolgt, weil er zu lange am Fernrohr saß.

- Den Canabbaia trat die Thrombose ins Bein, weil er zu lange vorm PC hockte.

Galilei hat dem heliozentrischen Weltbild abgeschworen (pro forma).
Canabbaia-Cangrande-beltwild wird gut daran tun, seinem PC-zentrischen Weltbild für eine Weile abzuschwören.

Externe Beobachter werden feststellen, dass sich die Welt dennoch weiterbewegt. Was Galileo Galilei bereits mit einem bekannten Satz vorausgesagt hatte: "Eppur si muove" - Und sie bewegt sich dennoch!


Es wäre eine hübsche Geschichte gewesen (freilich zugleich ein hübscher Schlamassel), doch entpuppte sich die vermeintliche Thrombose als ein harmloses Hämatom. (Auch daran dürfte der PC Schuld gewesen sein: genauer eine bösartige Ecke des ausziehbaren Tastaturbretts des Computertisches).

So muss also Canabbaia, anstatt ein medizinisches Attest zur Legitimierung seiner wachsenden Blogger-Indolenz vorweisen zu können, die nackte Wahrheit gestehen:
Der bellende Hund ist ein wenig ausgebrannt, energetisch und thematisch.
Der Akku iss alle und muss wieder aufgeladen werden.
Bis es soweit ist, grüße ich alle meine intellektuellen Lieblingsfeinde mit einem alten Gassenhauer: „Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt beltwild auch zu dir ...".


Textstand vom 13.06.2007. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
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Sonntag, 3. Juni 2007

Revenons à la nature!

 
 
Zurück zur Natur!
(Aber natürlich batteriebetrieben!)
Und sogar wetterfest ist der Frosch!

Back to nature - battery operated.

(Mainz, Augustinerstrasse, Samstag 02.07.2007)



Textstand vom 03.06.2007. Auf meiner Webseite
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Montag, 28. Mai 2007

Die Antike als historisches Über-Ich der Europäer?

Manchmal kann man in der Selbstreflexion genau nachverfolgen, auf welche Weise zwei Gedankenflüsse sich vermischt haben.

Der eine kam von meiner Rezension "Das Ende des Wei(s)sen Mannes. Polit-Plädoyer ohne Leidenschaft" des Buches "Das Ende des Weißen Mannes. Eine Handlungsaufforderung" von Prof. Dr. Manfred Pohl her. Der will einem Bundeskovent mit 50 "weisen Persönlichkeiten" weitgehend die bisher dem Bundestag und Bundesrat zustehenden legislativen Funktionen übertragen. Ich habe mich in meiner Buchbgesprechung ziemlich mokiert über die Vorstellung von "weisen" Menschen und u. a. darauf verwiesen, dass die gesamte griechisch-römische Antike (nur) 7 Weise anerkannte (das zwar in verschiedener Besetzung, so dass in der Summe mehr rauskommen würden; jedenfalls zeigt es aber, wie skeptisch man schon damals der Vorstellung gegenüber stand). Andererseits gibt es heute noch zahlreiche Verehrer des antiken Denkens (das wohl tatsächlich eine wesentliche intellektuelle Grundlage auch für die Moderne bildet).

Sonntag, 27. Mai 2007

Two innocents abroad: Mainz, Samstag 26.05.2007

 
Segnend streckt der Baukran seinen Arm über die Stadt aus und spricht: Seid fruchtbar, ihr Häuser, und mehret euch, auf dass es mir niemals an Arbeit mangele!

Samstag, 26. Mai 2007

Ronald McDonald's Mathematikolympiade: Ich liebe es - nicht!



Ein großer Fan von McDonald's bin ich nicht. Hamburger und Pommes schmecken mir dort nicht.
[Bessere Pommes Frites hat der Burger King. Deren Whopper haben nach meinem Empfinden allerdings in Masse und Klasse mittlerweile arg nachgelassen - also lasse ich deren gar nicht mehr so dicke Dinger mittlerweile auch liegen. Bulimie-Burger mag ich nun einmal nicht; da bin ich von daheim ein anderes Kaliber gewöhnt.]

Montag, 21. Mai 2007

Ist der Ruf erst etabliert, schwätzt man gänzlich ungeniert

Wer billig an deutsche Geistesgeschichte gelangen will, sollte ein wenig Englisch lesen können. Was ich hier aus Bibliothekengräbern mühsam exhumieren müsste, krieg' ich in Englisch aus dem Netz: Carl Schmitts berühmten Essay "Theorie des Partisan". (Hier sogar in einer weiteren englischsprachigen Übersetzung, und da fand ich den Link zu beiden.) (Dazu gibt es sogar ein eigenes Wikipedia-Stichwort.)