Freitag, 30. Juli 2010

Das Wunder von Duisburg: Von der Liebesparade (Loveparade) über den Kausalkettenmarsch zum Schulddefilée

Ich habe zunächst gezögert, diesen Blott zu beginnen, nachdem ich noch nicht einmal meinen vorangegangenen Offenbach-Eintrag fertiggestellt habe*. Indes treiben mich einige Überlegungen um, die hier mal raus (oder doch zumindest für mich selbst festgehalten werden) müssen.
[*Nachtrag: mittlerweile ist auch jener Eintrag abgeschlossen.]

Die Medien karren uns, brutal gesagt, beinahe täglich Tote ins Haus: das überfordert, bei mir jedenfalls, die Mitleidensfähigkeit und stumpft ab.

Sonntag, 25. Juli 2010

Das Moti Mahal in Offenbach: Indisch essen im Französischen Gässchen

Warnhinweis: Dieses ist (auch) ein Werbe-Blott, erstellt in der eingestandenen Absicht, ein Restaurant anzupreisen. (Ein unbezahlter Eintrag freilich. Dies betone ich weniger um meiner Glaubwürdigkeit willen als deshalb, weil ich für bezahlte Nebentätigkeiten eine Genehmigung meines Arbeitgebers benötigen würde: Wir Arbeitnehmer sind in mancher Hinsicht sogar heute noch gar nicht allzu weit vom Status der Hörigen im Feudalsystem entfernt.)

Unter den geschwätzigen Händen meines Gehirns (hm, ein derart schiefes Wort-Bild weist den Verfasser nicht gerade als versierten Literaten aus ...) und meinen knipswütigen Fingern ist (bzw. wird) natürlich auch dieser Eintrag nach Umfang und Thematik wiederum völlig disproportioniert zum auslösenden Moment geraten: zu einem Bericht über, ein klein wenig sogar zu einem Lob der, Stadt Offenbach.

Nachdem ich schon seit 1993 nicht mehr in Frankfurt wohne, kann ich es mir vielleicht erlauben, auch positiv über Offenbach zu urteilen.  

Samstag, 24. Juli 2010

In Schönheit sterben? Erlebnisbericht (Erfahrungsbericht) Toskana Therme Bad Orb


Nicht jeder Schlag auf den Hinterkopf ist tödlich. Die Überlebenschancen sind insbesondere dann nicht schlecht, wenn (wie bei dem Verfasser) das Gehirn des Opfers in einem Spitzenprodukt der biologischen Evolution verkapselt ist: dem harten westfälischen Bauernschädel, der gegen jedwede äußere Einwirkung weitestgehend widerstandsfähig ist.

Samstag, 10. Juli 2010

Handytarife im D-Netz: Räuberhöhlen mit Hintereingang

Den ersten Teil meiner Fortbildung zum Dr. rer. mob., nämlich die Suche nach dem (mehr oder weniger) richtigen Handy (zum richtigen Preis), habe ich im vorangegangenen Blott "Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!" beschrieben; der zweite, die Suche nach dem richtigen Provider, folgt hier.

Lesen bildet, Kollegen fragen ist einfacher.

Sonntag, 27. Juni 2010

Landluft macht arm. Oder: Ich bin doch nicht blöd!

Der Herr meint es nicht gut mit uns Menschen. Den sieben (oder zehn) Plagen, mit denen er die alten Ägypter heimsuchte, hat er in er Neuzeit zahlreiche weitere hinzugefügt: Aids zum Beispiel, oder, für mich zumindest, die Auswahl eines Handy.

Ja, auch wir wollen nun den Sprung in die Moderne (oder in eine neue Kostenfalle?) wagen und haben uns endlich Handys zugelegt.
Doch immer noch raucht mir der Kopf von der Online-Lektüre von Werbung, Tests, Kundenmeinungen usw.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Zuse zausen für den ethischen Endsieg? Oder: FAZ-Qualitätsjournalismus vs. ZEIT-Gesinnungsgegröle


Dem Perpetuum mobile der Vergangenheitsbewältigung geht die Energie aus: letzte KZ-Schergen sind rar geworden, das Interesse der Massen (wenn es denn je ein solches gegeben haben sollte) ist erlahmt. So kommt es, dass die geistigen Nach-Richter im deutschen Journalismus immer größere Schleppnetze auswerfen müssen, um ihren einschlägig interessierten Redaktionen noch auskömmliche Fänge von Nazi-Verstrickten einliefern zu können.

Es geht um den (mehr oder weniger) Computererfinder Konrad Ernst Otto Zuse; dessen erster computerähnlicher Rechenknecht lief unter der Bezeichnung "Z1".

Sonntag, 20. Juni 2010

Warum ist es in Eddersheim am Main so schön?

Es gibt wohl nur eine Zugstrecke in Deutschland, wo sich derartiges ereignen kann: Streckensperrung, der Zug bleibt in einem Kaff-Bahnhof stehen, die Reisenden steigen aus
und es herrscht - Vatertagsstimmung!



































Menschen - Männer meist - plaudern, rauchen, lachen und trinken.

Welches Vieh räkelt sich denn hier hoch oben unter den gußeisernen Bögen des Frankfurter Hauptbahnhofs im Bett?

Dieses im Bahnhof Frankfurt am Main (zufällig übrigens auch die Heimatstadt der Schönen) hoch über den Häuptern der Bahnreisenden aushängende Werbeplakat ist wohl nicht das allerintelligenteste.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Sendepause

Seit dem 25.04.2005 blogge ich nun, und noch immer habe ich die Welt nicht verändert ;-).
[Als Ressourcenpessimist weiß ich letztendlich ohnehin nicht, in welche Richtung man die Welt verändern und gleichzeitig unserem Wunsch nach einem guten Leben - und das möglichst für alle Menschen auf der ganzen Welt - nachhaltig entsprechen könnte.]


Die Zeitungslektüre während unseres Allgäu-Urlaubs in Oberstdorf (insbesondere die Lektüre des Allgäuer Anzeigeblatts, d. h. eigentlich der Augsburger Allgemeinen; gelegentlich auch der FAZ sowie - in dem insoweit übrigens äußerst dürftig ausgestatteten Leseraum im Oberstdorf Haus - einiger anderer Blätter) hatte eine Lawine von Blog-Katalysatoren auf mich herabgerollt:

Dienstag, 11. Mai 2010

Überschriften (meine, gedachten) und sonstige Miszellaneen zur (angeblichen) Euro-Rettung bzw. zum Rettungsschirm - Rettungspaket - "für den Euro"


Die allermeisten meiner Besucherinnen und Besucher mögen ein klareres Bild von der angeblichen 'Euro-Rettung' haben als viele Zeitungsschreiber. Angesichts des Mediengetöses um Stabilität, Rettung und Generalmobilmachung gegen Spekulanten will ich hier dennoch vorsorglich die verschiedenen Dimensionen der sogenannten Euro-Rettung ("Für die Rettung des Euro war kein Preis zu hoch" titelte die Welt am 15.05.2010 eine an sich sehr informative Krisen-Chronologie) einerseits und Stabilisierung der Eurozone usw. andererseits auseinander dividieren, damit sich ein(e) jede(r) darüber im Klaren werden möge, wer wovon spricht.
Noch wichtiger ist es freilich, sich bewusst zu machen, wer es vermeidet, den Lesern oder Hörern darüber genauere Auskunft zu geben.

Sonntag, 9. Mai 2010

Brandfäule frisst sich durch das alte Europa, weil es zu feige ist, ein heillos krankes Glied zu amputieren!


Europa ist feige in vielerlei Hinsicht:

- Am Horn von Afrika zu feige, die somalischen Piraten so zu bekämpfen, dass es ein schnelles Ende hat mit der Piraterie (vgl. aktuell wieder die gestrige Handelsblatt-Meldung "Deutscher Chemietanker vor Oman gekapert")

- Im Kosovo zu feige, entweder aufzuräumen mit organisierter Kriminalität und den Rivalitäten der Volksgruppen untereinander, oder seine Truppen abzuziehen.

- In Afghanistan zu feige, die eigenen Soldaten moralisch massiv zu unterstützen. Und, wenn man sie schon hinschickt, sie dann auch in den Kampf zu schicken.

- Im Nahen Osten zu feige, Israelis wie Palästinensern einen Friedensplan zu diktieren, und bei Ablehnung den Geldhahn zuzudrehen (vgl. Blott "Den Frieden verliert, wer nach Frieden giert. Frieden im Nahostkonflikt: Europas Wet Dream")

- Im Inneren zu feige, die organisierte Kriminalität wirksam zu bekämpfen.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen,

Samstag, 8. Mai 2010

Lieber Thilo Sarrazin: Deutschland braucht Sie! Helfen Sie ihrem Volk, das von seiner gesamten politischen Klasse für den Euro verraten wird!

Bitte, lieber Thilo Sarrazin, treten Sie hervor, jetzt, und gründen Sie eine Partei. Niemand sonst ist in Deutschland mehr wählbar, nachdem die deutsche Volkskammer, äh, der Bundestag, fast hunderprozentig (mit Ausnahme von 5 aufrechten Widerständlern aus CDU, CSU und FDP) den Willen des Deutschen Volkes mit Füßen getreten hat!

Möge ein Sarrazinen-Sturm die Steuergeld-Pyromanen in Berlin hinwegfegen!
[Oder ein Thilo Martell die haushaltsplündernden Sarrazenen aus Europas Süden aus der Eurozone heraushämmern ;-)]

Sie haben Kurs gehalten:

Heute Morgen hat sich Angela Merkel als Bundeskanzlerin selbst abgewählt. Und das deutsche Volk, Deutschland, um das Linsengericht des Euro verraten.


65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, exakt am gleichen Tag, am 08.05.2010, hat Deutschland erneut bedingungslos kapituliert.

Die Europäische Kommission wird nun Anleihen aufnehmen dürfen, um Eurozonen-Länder zu stützten, die an den Kapitalmärkten praktisch keine Kredite mehr aufnehmen können.

Und manche Medien verbreiten wieder Kot.

Freitag, 7. Mai 2010

Griechenland-Bailout (Griechenlandhilfe): bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer hält Bürger (Wähler) für Gehirnamputierte

Die Medien verhalten sich wie Müll-Megafone: sämtlichen Wortschrott der Politiker sammeln und verbreiten sie und nur selten liefern sie ihren Lesern eine Analyse von Fehlern, inneren Widersprüchen und Lügen in diesem Desinformationsmüll.

In der Diskussion über deutsche Geldtransfers in den griechischen Staatshaushalt (die vorerst als "Kredite" deklariert werden ...) zeigt sich Horst Seehofer wieder einmal von seiner seifigsten Seite (vgl. auch meinen Blott "CSU, Seehofer, München: Ist die einstige "Hauptstadt der Bewegung" erneut die Hauptstadt populistischer Rattenfänger?").
Seine Begründung, warum wir angeblich für die Griechen bluten müssen, geben die Medien, z. B. Focus Online u. d. T. "Griechenland-Krise. Seehofer attackiert EU-Kommission", so wieder (meine Hervorhebungen):

Mittwoch, 28. April 2010

Griechenland-Bailout: Ich gestehe und bereue - eine Fehleinschätzung. Unabhängig davon ist Oskar Lafontaine ein skrupelloses, verlogenes Subjekt.


Mein Fehler war, dass ich zu früh eingeknickt bin in Sachen Griechenland-Hilfe. Unter dem Trommelfeuer der Befürchtungen bin ich, obwohl ich ihnen doch vielfach verbal entgegen getreten bin, letztlich doch zusammengebrochen und habe mich drein geschickt, dass Angela Merkel Deutschland doch verpflichtet hat.

Sonntag, 25. April 2010

Blick zurück im Kater - auf den US-Immobilienboom

In meinem Blott "Die Krakenarme der Finanzkrise kriechen auf unseren Kontinent" habe ich, zahlreich aber ziemlich unorganisiert, u. a. auch Zeugnisse früher Bedenken gegen die Nachhaltigkeit des US-Immobilienbooms gesammelt.
Ebenso interessant wäre es gewesen, zu den damaligen Gegenstimmen zu verlinken.
Und die Krönung einer solchen Vergegenwärtigung des damaligen Meinungsklimas wäre natürlich ein Vergleich gewesen, unter dem Gesichtspunkt einer Bewertung der beiderseitigen Argumente aus damaliger Sicht.
Von mehr historischem Interesse ist dabei die Frage, inwieweit z. B. Vorwürfe gegen den damaligen Fed-Präsidenten Alan Greenspan berechtigt sind oder nicht (vgl. meinen Blott "Alan Greenspans Fußnote Nr. 72 zur aktuellen Weltfinanzkrise und Weltwirtschaftskrise").

Samstag, 17. April 2010

Alan Greenspans Fußnote Nr. 72 zur aktuellen Weltfinanzkrise und Weltwirtschaftskrise


Alan Greenspan (vom Time Magazine übrigens schon vor längerer Zeit auf Nr. 3 der Liste der Krisenverursacher gesetzt:" 25 People to Blame for the Financial Crisis") verteidigt sich vehement gegen den Vorwurf, dass er die Krise wesentlich mitverursacht habe.

Samstag, 10. April 2010

Krähenreich. Zu: Tom Schimmeck, "Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache "

Als ich im Jahre des Herrn 2004 meine diversen Internet-Reiche begründete (Das Heimatreich als sozusagen Vorwort, das Rentenreich als lange gekautes Brot meiner besten Jahre, das Italienreich als Sitz meiner Sehnsucht, die mannigfaltigen - und sich vielleicht auch in Zukunft noch ausdehnenden - Drusenreiche als Stätten des die Gesellschaft erforschenden Geistes, das Majolikareich als schönsten Beweis meines künstlerischen Banausentums, das Neu-Reich als Übersichtsseite für neu eingestellte Texte, das Weiterreich als unspezifische Linkseite und das Zwergenreich als Refugium für das Zwerchfell) reservierte ich in der internen Webseitenverlinkung am Fuß auch ein Plätzchen für ein Krähenreich.
Dieses ist immer noch schwarz geblieben, und das nicht deshalb, weil Krähen halt schwarz sind.

Sonntag, 4. April 2010

Crucenia-Thermen Bad Kreuznach: Rund ist nicht unbedingt gesund!

Außer Büchern, und gelegentlich CDs, sammele ich Thermalbäder, und bevorzugt Sole-Thermen.
Gestern am Ostersamstag war ein Besuch eines solchen Solebades, nämlich der Crucenia-Therme in Bad Kreuznach angesagt.

Die Fundamental-Asymmetrie in der Geldpolitik als Denkanstoß für eine grundlegende Asymmetrie zwischen Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften

"There is a notable asymmetry in the design and implementation of monetary policy:
nominal interest rates cannot be negative
" schreibt der Wirtschaftswissenschaftler Willem Buiter [bei dem muss ich immer höllisch aufpassen, dass ich aus seinem Vornamen keinen "William" mache!] in seinem (mutmaßlich originellen*, doch habe ich es bislang nur angelesen) Thesenpapier "NEGATIVE NOMINAL INTEREST RATES: THREE WAYS TO OVERCOME THE ZERO LOWER BOUND" (2009).
[* "Abstract": "The paper considers three methods for eliminating the zero lower bound on nominal interest rates and thus for restoring symmetry to domain over which the central bank can vary its policy rate. They are:
(1) abolishing currency (which would also be a useful crime-fighting measure);
(2) paying negative interest on currency by taxing currency; and
(3) decoupling the numéraire from the currency/medium of exchange/means of payment and introducing an exchange rate between the numéraire and the currency which can be set to achieve a forward discount (expected depreciation) of the currency vis-a-vis the numéraire when the nominal interest rate in terms of the numéraire is set at a negative level for monetary policy purposes.
"]

Im Zusammenhang mit meinen eigenen Überlegungen und einem aktuellen Internet-Google-Trip zum Thema Geldpolitik (im Zusammenhang mit meinem heutigen Blott "Welche Ziele (Hintergedanken - hidden agenda?) verfolgt die Financial Times Deutschland (FTD) i. S. Griechenland-Bailout?", in dem es irgendwo auch um Inflation, Wohlfahrtsoptimierung, Verteilung, Produktionslücke - output gap,Inflationssteuer usw. geht) regt mich das zur Feststellung einer anderen Asymmetrie, nämlich zwischen Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaft an.

Die Wirtschaftswissenschaft türmt großartige mathematische Gebäude auf, um wirtschaftliche Vorgänge zu erfassen. In der Realität geht es dagegen immer nur um eins: Geld (bzw. Kaufkraft) haben oder nicht haben.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass sich mein Unbehagen wesentlich aus meiner mathematischen Unwissenheit speist.

Andererseits halte ich es aber durchaus für möglich, dass die großartige Mathematisierung der Nationalökonomie vor allem eine gesellschaftliche Funktion hat: die Bedeutung der Verteilungsfrage zu vernebeln.



Textstand vom 04.04.2010. Auf meiner Webseite
http://www.beltwild.de/drusenreich_eins.htm
finden Sie eine Gesamtübersicht meiner Blog-Einträge (Blotts).
Zu einem „Permalink“, d. h. zu einem Link nur zum jeweiligen Artikel, gelangen
Sie mit einem Klick auf das Erstellungsdatum unterhalb des jeweiligen Eintrages.
Soweit die Blotts Bilder enthalten, können diese durch Anklicken vergrößert werden.

Welche Ziele (Hintergedanken - hidden agenda?) verfolgt die Financial Times Deutschland (FTD) i. S. Griechenland-Bailout?


Die Meinungsäußerungen der FTD-Mitarbeiter zur Politik der deutschen Bundesregierung waren fast durchgängig kritisch (vgl. "Griechenland-Bailout: Ein Dank-Blott für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel".
Einzige Ausnahme die ich mitbekommen habe (oder an die ich mich erinnern kann) war der Leitartikel (ohne Autorenangabe) "Berlin, bitte hart bleiben" vom 18.03.2009:
"Deutschland darf sich nicht vom Ultimatum Griechenlands zu Hilfszusagen drängen lassen. Den IWF zu Hilfe zu rufen, schadet nicht. Nötig wäre aber zu regeln, wie bei künftigen Notfällen Hilfe geleistet werden soll."
Ansonsten war die Tonlage bei Peter Ehrlich, Thomas Fricke, Wolfgang Münchau und Lucas Zeise durchgängig für eine rasche Hilfe für Griechenland.
Da fragt man sich natürlich, welche Motive dahinter stecken.

Sonntag, 28. März 2010

Griechenland-Bailout: Ein Dank-Blott für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel


Pacta sunt servanda, und Gelübde soll man ebenfalls halten.

Es ist noch nicht lange her, dass ich folgende Zeilen schrieb:
"Man soll zwar den Tag nicht vor dem Abend loben, doch hege ich mittlerweile eine, sagen wir mal, 25%ige Hoffnung, dass "unser Mädchen", unsere gute schwäbische Hausfrau, die gesamten Smartguys der Finanzwelt freundlich lächelnd aufs Kreuz gelegt hat. Für diesen Fall lege ich hier sogar ein Gelübde ab: dass ich nämlich unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Dank-Blott weihen werde.
Aber so weit ist es noch lange nicht.
"
Das war am Schluss meines Blog-Eintrages "Griechenland-Bailout: Rosarote Front der Arbeiterverräter. DGB-Vorstandsmitglied fordert: Frische Euros für Athen!", verfasst in der Zeit vom 07.-10.03.2010.

Der "Abend" kann zwar immer noch kommen, wenn irgend welche unerwarteten Hindernisse auftauchen oder Änderungen der Lage eintreten.
Vorerst indes hat unsere Kanzlerin Angela Merkel die deutschen Interessen (und letztendlich auch diejenigen der anderen europäischen Staaten und am Ende sogar jene der Defizit-Sünder, auch wenn diese das momentan und in den nächsten Jahren anders sehen werden) mit Nachdruck und mit Geschick vertreten.

Sonntag, 21. März 2010

Aufräumarbeiten enthüllen Ben Bernanke's Perspective of the American Financial System as SOWERED


It would certainly be appropriate to say that the financial system (particularly in the USA, but hardly to a lesser degree in much of Europe) has soured.

To Ben Bernanke, the fact that the financial 'industry' in the United States went sour must have come as an unpleasant surprise. He had, after all, always heralded the American financial system for being SoWeReD.
Those were the attributes he awarded to the financial markets
- Sophisticated (sophistication)
- Well regulated and
- Deep (depth):
insgesamt also: SoWeReD (for quotations see below).

To understand why finance sowered, you would have to understand the terms which Bernanke used in a somewhat different (nevertheless semantically legitimate) way from what he had in mind: